Brustverweigerung mit 5 Monaten

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Marquis
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1917
Registriert: 14.06.2017, 15:11

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von Marquis »

Oh Mann du Arme. Ich hab leider keine Antwort auf deine Frage, aber ich wollte dir mal einen Drücker dalassen ((Annie2017))! Ich würde wegen der Spasmen wahrscheinlich erstmal zur/zum Gyn gehen.

Vg Judith
Viele Grüße von Marquis mit Püppi (4/17) und Elli (06/19) und einem * (7/21)
Benutzeravatar
deidamaus
Mod a.D.
Beiträge: 16206
Registriert: 20.06.2013, 06:38
Wohnort: Landkreis Karlsruhe

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von deidamaus »

Besorge dir ein Magnesiumpräparat ohne Süßstoffe, die machen die Verdauungsprobleme nämlich meist schlimmer. Viele Frauen brauchen so 1000mg, damit es hilft. Zusätzlich kannst du noch einen Vitamin B Komplex nehmen mit 100 mg B 6. Da biete es sich meist an, einen normalen Vitamin B Komplex zu kaufen und zusätzlich noch B6 einzeln zu nehmen, damit du dort auf die 100mg täglich kommst. Das sollte mit Calcium und Magnesium dann für eine Besserung sorgen. Achte darauf, deine Brustwarzen warm zu halten. Du kannst sie auch mit warmem Olivenöl massieren, das hilft manchen Frauen auch gut.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)

Kruschelkiste Bewertungen
Annie2017
ist gern hier dabei
Beiträge: 78
Registriert: 18.07.2017, 16:01

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von Annie2017 »

Ich hab jetzt seit ich Montag alles bei der Apotheke besorgen konnte nicht mehr so schlimm die Vasospasmen gespürt wie Sonntag früh, es scheint also schon anzuschlagen... Und der Verdauung geht es mit dem Magnesium Präparat ohne Süßstoffe auch besser :) .
Außerdem hab ich seit gestern auch Wolle-Seide-Stilleinlagen für die BW und creme regelmäßig mit Wollfett.
Wie lang soll ich die ganzen Sachen denn so hochdosiert nehmen, wenn es jetzt direkt schon angeschlagen hat?
Februar-Junge 2017 --- Dezember-Mädchen 2021
Benutzeravatar
deidamaus
Mod a.D.
Beiträge: 16206
Registriert: 20.06.2013, 06:38
Wohnort: Landkreis Karlsruhe

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von deidamaus »

Annie, das klingt ja sehr gut. Das Vitamin B kannst du nach einer Woche dann ausschleichen (wenn die Beschwerden wieder schlimmer werden, dann kannst du mit der Dosis ja wieder hoch gehen). Danach dann das Calcium und dann das Magnesium. Hier musst du ein bisschen schauen, wie es dir geht und die Dosis finden, die für dich im Moment ausreicht. Vasospasmen gehen aber auch oft wieder weg, sie müssen also nicht die ganze Stillzeit (so stark) bleiben.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)

Kruschelkiste Bewertungen
koalina
SuT-Legende
Beiträge: 8859
Registriert: 17.11.2014, 16:00
Wohnort: im schönen Norden

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von koalina »

In manchen Drogeriemärkten (r ossmann, de em) gibf es magnesium dragees. Die vertrage ich besser.
Gute Besserung!
Koalina
--.-'-;@

mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)

Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
Annie2017
ist gern hier dabei
Beiträge: 78
Registriert: 18.07.2017, 16:01

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von Annie2017 »

Heute war ich bei der Stillberatung und die Stillberaterin hat sich angeschaut, wie der Kleine andockt und trinkt. Natürlich hat er aufgrund der Zuschauerin noch häufiger abgedockt und umhergeschaut als sonst zuhause, aber die Stillberaterin meinte, dass sie so von außen betrachtet keine falsche Trinkweise erkennen kann. Es sähe alles so aus, als ob er richtig andockt. Sie meinte, dass meine wunden BW eine Kombination wären aus der Umstellung von Stillhütchen auf normales Stillen und der Tatsache, dass der Kleine grad in einem Alter ist, wo er viel abgelenkt wird und deshalb sehr häufig abdockt (was die BW zusätzlich beansprucht, weil er die idR nicht los lässt bevor der den Kopf weg dreht). Sie hat gemeint, dass es eigentlich in ein paar Wochen besser werden würde, hat mir empfohlen Brust-Donuts zu tragen und vllt nicht mehr ganz so häufig Lanolin drauf zu schmieren, da es auch sein könnte, dass bei zu viel schmieren die BW zu weich würden und das dann auch nicht so gut wäre.

Sie meinte nur noch, dass, falls es nicht besser werden würde, es noch die Möglichkeit gäbe die BW zu lasern. Das würde wohl bei vielen Frauen helfen, den Schmerz zu reduzieren. Ich hatte davon schonmal was gehört, hab mich damit aber noch nicht genauer auseinandergesetzt. Aber vllt. könnt ihr mir hier dazu mehr sagen? Ist das sinnvoll oder sollte ich lieber die Finger davon lassen? Ich werde auf jeden Fall noch mindestens 2 Wochen abwarten (wir ziehen in 2 Wochen um, da hab ich grad sowieso nicht die Zeit mich damit auseinanderzusetzen und auch wenn das Stillen zur Zeit etwas schmerzt ist es aushaltbar) und würde mich wenn dann sowieso nochmal intensiver mit der Möglichkeit auseinandersetzen.

Zum Vasospasmus hab weder ich noch sie was gesagt, ich hatte einfach nicht den Eindruck, als ob sie mir da noch mehr Tipps geben könnte, als ich hier schon bekommen habe. Ich hab auch wirklich nur ab und zu diese stechenden Schmerzen mit weißer BW. Meistens hab ich die morgens beim ersten Stillen, wenn der Kleine nachts häufiger getrunken hat. Ich erklär mir das dadurch, dass ich nachts im Halbschlaf wahrscheinlich nicht ganz so gut drauf achte, dass er korrekt trinkt und dadurch die BW nachts stärker beansprucht werden. Meistens macht er nachts zur Zeit nur eine Trinkpause, ab und zu mal 2 (in 9 Std). Und immer nach den Nächten mit 2 Pausen hab ich morgens beim ersten Stillen dann den Vasospasmus gespürt. Ab dem 2. Stillen am Tag waren die Schmerzen dann aber auch wieder weg.

Es ist mir Nachts aber auch unabhängig von der Tatsache, dass ich müde bin und natürlich lieber schlafen würde, ziemlich unangenehm zu stillen und ich hab noch keine Position gefunden, die wirklich bequem ist. Meistens verkrampfe ich sitzend im Bett ziemlich und bin froh, wenn der Kleine endlich fertig gestillt hat. Liegend stillen tut leider an den BW mehr weh. Ich find es aber auch sehr schwer im Liegen den kleinen richtig zu positionieren und selbst eine bequeme Position zu finden. Vielleicht ist das Problem auch, dass meine Brüste einfach sehr weich sind und immer gestützt werden müssen, damit dem Kleinen die BW nicht aus dem Mund rutscht. Und da verrenk ich mich im Lieben irgendwie total. Habt ihr da vielleicht noch Ideen oder Anregung, wie ich das Stillen nachts entkrampfen könnte?
Februar-Junge 2017 --- Dezember-Mädchen 2021
Misle
gehört zum Inventar
Beiträge: 408
Registriert: 10.04.2017, 12:08
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von Misle »

Hallo Annie,

ich kann was zum Lasern beitragen. Ich hab die Low Level Lasertherapie bei einer Hebamme im Krankenhaus machen lassen als ich einen kleinen, aber sehr schmerzhaften (hatte sich entzündet, da ich nicht desinfiziert habe nachdem mein Sohn gestillt hatte) Cut hatte und war erstaunt, dass direkt nach dem Lasern der Schmerz deutlich weniger wurde. Das hat 15,- pro Sitzung gekostet und ich habe es zweimal machen lassen. Hilft wohl vorrangig bei wunden Brustwarzen.

Zur Stillposition im Bett. Ich habe einen richtigen Kissenvorrat im/am Bett, damit ich mich gut gepolstert ans Kopfteil anlehnen kann. Ich habe immer überlegt, ob ein elektrisch verstellbarer Lattenrost hilfreich gewesen wäre...?
Ich mit den lange gestillten Kindern, der Lebendige (5/16) und der Gerechte (11/19)
Benutzeravatar
deidamaus
Mod a.D.
Beiträge: 16206
Registriert: 20.06.2013, 06:38
Wohnort: Landkreis Karlsruhe

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von deidamaus »

Annie2017 hat geschrieben: Sie meinte, dass meine wunden BW eine Kombination wären aus der Umstellung von Stillhütchen auf normales Stillen und der Tatsache, dass der Kleine grad in einem Alter ist, wo er viel abgelenkt wird und deshalb sehr häufig abdockt (was die BW zusätzlich beansprucht, weil er die idR nicht los lässt bevor der den Kopf weg dreht). Sie hat gemeint, dass es eigentlich in ein paar Wochen besser werden würde, hat mir empfohlen Brust-Donuts zu tragen und vllt nicht mehr ganz so häufig Lanolin drauf zu schmieren, da es auch sein könnte, dass bei zu viel schmieren die BW zu weich würden und das dann auch nicht so gut wäre.
Das klingt gut. Du kannst statt Lanolin auch ab und an Bepanthen verwenden, das ist bei wunden Brustwarzen meist besser.
Sie meinte nur noch, dass, falls es nicht besser werden würde, es noch die Möglichkeit gäbe die BW zu lasern. Das würde wohl bei vielen Frauen helfen, den Schmerz zu reduzieren. Ich hatte davon schonmal was gehört, hab mich damit aber noch nicht genauer auseinandergesetzt.
Das ist durchaus sinnvoll. Behalte dies mal im Hinterkopf.
Zum Vasospasmus hab weder ich noch sie was gesagt, ich hatte einfach nicht den Eindruck, als ob sie mir da noch mehr Tipps geben könnte, als ich hier schon bekommen habe. Ich hab auch wirklich nur ab und zu diese stechenden Schmerzen mit weißer BW. Meistens hab ich die morgens beim ersten Stillen, wenn der Kleine nachts häufiger getrunken hat. Ich erklär mir das dadurch, dass ich nachts im Halbschlaf wahrscheinlich nicht ganz so gut drauf achte, dass er korrekt trinkt und dadurch die BW nachts stärker beansprucht werden. Meistens macht er nachts zur Zeit nur eine Trinkpause, ab und zu mal 2 (in 9 Std). Und immer nach den Nächten mit 2 Pausen hab ich morgens beim ersten Stillen dann den Vasospasmus gespürt. Ab dem 2. Stillen am Tag waren die Schmerzen dann aber auch wieder weg.
Unsaubere Stilltechnik kann einem Vasospasmus begünstigen, das hast du richtig beobachtet. Wenn es dann bald wieder weg ist, ist es ja - denke ich - okay für dich.
Es ist mir Nachts aber auch unabhängig von der Tatsache, dass ich müde bin und natürlich lieber schlafen würde, ziemlich unangenehm zu stillen und ich hab noch keine Position gefunden, die wirklich bequem ist. Meistens verkrampfe ich sitzend im Bett ziemlich und bin froh, wenn der Kleine endlich fertig gestillt hat. Liegend stillen tut leider an den BW mehr weh. Ich find es aber auch sehr schwer im Liegen den kleinen richtig zu positionieren und selbst eine bequeme Position zu finden. Vielleicht ist das Problem auch, dass meine Brüste einfach sehr weich sind und immer gestützt werden müssen, damit dem Kleinen die BW nicht aus dem Mund rutscht. Und da verrenk ich mich im Lieben irgendwie total. Habt ihr da vielleicht noch Ideen oder Anregung, wie ich das Stillen nachts entkrampfen könnte?
Lege dir (und eventuell auch deinem Baby) ein dickes Kissen in den Rücken, eventuell eines zwischen die Beine und ein kleines Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch so unter die Brust, dass sie auf Mundhöhe deines Babys ist. Achte darauf, dass dein Baby unverdreht zu dir gewandt da liegt und ziehe es zu dir ran. Übe das Stillen im Liegen auch öfter tagsüber. Wenn es im wachen Zustand gut klappt, sind die Chancen größer, dass es nachts auch funktioniert.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)

Kruschelkiste Bewertungen
Annie2017
ist gern hier dabei
Beiträge: 78
Registriert: 18.07.2017, 16:01

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von Annie2017 »

deidamaus hat geschrieben:Das klingt gut. Du kannst statt Lanolin auch ab und an Bepanthen verwenden, das ist bei wunden Brustwarzen meist besser.
Die ganz normale Bepanthen Salbe oder gibt es da eine spezielle? Und muss ich die vor dem Stillen abwischen oder kann die dran bleiben?
deidamaus hat geschrieben:Lege dir (und eventuell auch deinem Baby) ein dickes Kissen in den Rücken, eventuell eines zwischen die Beine und ein kleines Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch so unter die Brust, dass sie auf Mundhöhe deines Babys ist. Achte darauf, dass dein Baby unverdreht zu dir gewandt da liegt und ziehe es zu dir ran. Übe das Stillen im Liegen auch öfter tagsüber. Wenn es im wachen Zustand gut klappt, sind die Chancen größer, dass es nachts auch funktioniert.
Ich hab eindeutig zu wenig Kissen... So rein theoretisch ist mir klar, wie das Stillen im Lieben funktioniert. In der Praxis weiß ich meistens dann aber nicht wohin mit dem unten liegenden Arm (ich lieg ja auf der Seite) und wie ich den Kopf unverkrampft halten/ablegen soll (so, dass ich auch noch einen Blick darauf haben kann, dass der Kleine richtig andockt).
Februar-Junge 2017 --- Dezember-Mädchen 2021
Benutzeravatar
deidamaus
Mod a.D.
Beiträge: 16206
Registriert: 20.06.2013, 06:38
Wohnort: Landkreis Karlsruhe

Re: Brustverweigerung mit 5 Monaten

Beitrag von deidamaus »

Annie2017 hat geschrieben:
deidamaus hat geschrieben:Das klingt gut. Du kannst statt Lanolin auch ab und an Bepanthen verwenden, das ist bei wunden Brustwarzen meist besser.
Die ganz normale Bepanthen Salbe oder gibt es da eine spezielle? Und muss ich die vor dem Stillen abwischen oder kann die dran bleiben?
Die ganz normale Bepanthen. Vor dem Stillen kannst du überschüssige Salbenreste einfach abwischen, ist nichts mehr zu sehen, dann brauchts du nichts machen. Bepanthen schadet deinem Kind nicht.
Ich hab eindeutig zu wenig Kissen... So rein theoretisch ist mir klar, wie das Stillen im Lieben funktioniert. In der Praxis weiß ich meistens dann aber nicht wohin mit dem unten liegenden Arm (ich lieg ja auf der Seite) und wie ich den Kopf unverkrampft halten/ablegen soll (so, dass ich auch noch einen Blick darauf haben kann, dass der Kleine richtig andockt).
Arm im 90 Grad Winkel ausstrecken und zwischen Kopf und Matratze (und Arm) ein Kissen stecken, so dass du bequem liegst. Zum Andocken kannst du den Kopf ja kurz anheben.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)

Kruschelkiste Bewertungen
Antworten

Zurück zu „Stillforum“