Soo, jetzt komme ich auch wieder zum Schreiben. Momentan bin ich mit dem Kleinen alleine zuhause, Zeit für Laptop ist also knapp
Brianna hat geschrieben:Vielleicht ist der Milchspendereflex nach längerer Pause stärker oder der Große Hunger macht in hektischer. Wenn es nach längeren Pausen schlimmer ist, biete doch mal von dir aus alle 1,5 bis 2 Stunden stillen an.
Ah klar. Das kann sein. Ich biete es ihm an, außer wenn er schläft natürlich. Das sieht dann so aus, dass ich ihn in Brustnähe bringe und dann mal schaue, ob er andockt. Wenn ich dabei aktiver werde, wird er ungemütlich... Irgendwie denke ich, dass er das aus der Andock-Zeit einfach satt hat.
Einschlafstillen klappt seit sie so fünf Monate ist mal besser und mal schlechter. Tragen, spazieren schieben und bei Papa kuscheln klappen manchmal aber besser als stillen. Ich weiß vorher immer noch nicht, was heute am besten klappt und darf zur hohen Kunst meistens den großen Bruder noch gleichzeitig in den Schlaf begleiten.
Dann besteht noch Hoffnung

oh, wird derGroße auch noch gestillt? Machst du das dann gleichzeitig?
Mondenkind hat geschrieben:Hallo Larili, tut mir leid, dass du so einen Stress hast.
Schau doch bitte mal hier rein:
Wie funktioniert Stillberatung im SuT? und nenne mir noch ein paar Details, falls dir etwas auffällt, was von den abgefragten Sachen in eurem Zusammenhang wichtig sein könnte. Vieles hast du ja genannt. Mir fehlt aber zB eure Stillfrequenz, also wie oft ihr in 24 Stunden stillt, auch wenn es kurz ist. Aus der App werde ich nicht schlau, sorry.
Hallo Mondenkind, vielen Dank für deine Antwort!
Jaa, die App.

Entschuldige, mir kam das Bild total sinnvoll vor
Also, es ist so: Durch das viele An- und Abdocken weiß ich oft nicht genau, was ich als "Mahlzeit" rechnen kann. Wenn man dann reine Andockphasen rechnet, sind es um die 30x am Tag. Wenn ich versuche, das halbwegs sinnvoll zusammenzufassen (meine Hebi meinte mal, alles innerhalb einer/eineinhalb Stunden ist noch als eine Mahlzeit zu rechnen), dann sind wir bei 15-18. Tagsüber alle 1,5-2 Stunden, nachts kommt er drei- bis viermal mit Schlafphasen von 2,5 bis 3,5 Stunden.
Die Trinkdauer ist dabei ganz unterschiedlich. Wenn er normal trinkt, würde ich sagen, dass er nach 6-7 min ganz gut bedient ist, manchmal trinkt er bis zu 15 oder 20 min. Abendliches Clustern ausgenommen, eben nuckelte er eine Stunde durchgehend. Dann dockt er im Anschluss auch normal ab und quengelt nicht mehr. Die kurzen Trinkphasen, die nur 1-2 min dauern, werden immer duch Verschlucken/Würgen/Luft im Bauch beendet.
Auffällig ist bei euch die überdurchschnittlich hohe Zunahme, ich sehe den Zusammenhang zwischen eurem Stillproblem und der hohen Milchmenge/heftigem MSR daher ganz klar.
Brianna hat geschrieben:
Vielleicht ist der Milchspendereflex nach längerer Pause stärker
Das kann gut sein! In so einem Fall hilft es in der Tat häufiger anzulegen. Muss nicht helfen, kann aber, muss man ausprobieren.
Nur zu deiner Kinderärztin, man kann nicht zu oft stillen!
Nicht unbedingt. Wenn ich versuche, ein sattes Kind an die Brust zu bringen, weil es aus irgendeinem Grund unzufrieden ist, aber partout nicht stillen will (zB weil ihm schlicht zu viel Milch kommt), dann kann das schon zu Problemen wie dem hier beschriebenen kommen.
Lass uns gemeinsam schauen, wie wir die Situation entstressen können, ok?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Wie kriege ich das denn mit, ab wann es nicht mehr zu viel Milch ist? Gibt es irgendeinen Anhaltspunkt, wann genug ausgestrichen wurde?
Vom MSR kriege ich nie was mit, ehrlich gesagt... Ich spüre nichts und es läuft auch nie was, wenn das Kind nicht gerade dranhängt. Kann er trotzdem zu stark sein?
Danke dir
koalina hat geschrieben:Was uns hilft bei ähnlichen Problemen ist das
- Aufrecht stillen, in den trage oder auf mir oder abgewandelte wiegehaltung/ kind schräg nach unten
- den ersten msr in eine mullwindel spritzen lassen
- da ich noch ein grosses stillkind habe: ihn den ersten Schwung trinken lassen
- kein zu grösser stillabstand, dann ist der msr weniger heftig (bei mir)
Krümelchen ist auch eine Speckmaus und druckbetanker. Abends weint sie auch manchmal untröstlich. Einschlafstillen geht momentan gar nicht, daher trage ich sie in den Schlaf. Es ändert sich sicher wieder bald...
Vielleicht hat Mondenkind noch Ideen, beantworte doch die Fragen.
Viele Grüße
Koalina
Huhu koalina! Wie stützt du denn, wenn das Kind aufrecht auf dem Schoß sitzt? Heute hatten wir wirklich viele unterschiedliche Stillpositionen, unter anderem die. Ich fand es nur schwierig, weil mir irgendwie die Hände ausgingen
Tatsächlich hat er heute in der Trage gestillt. Ich hab mich soo gefreut, das ging ja seit Wochen nicht.