1. Ist es sicher schön Rückmeldung zu bekommen, was aus den Mamis geworden ist.
2. Um noch offene Fragen zu klären (bestimmt weiß die eine oder andere Mami auch weiter)
3. Um anderen Mamas auf einem kurvigen Weg Hoffnung zu machen
Leider hat unsere Kleine alle Zufütterungsalternativen verweigert. Das BES hat sie voller Aufregung abgerissen. Becher flog im hohen Bogen weg. Softcup wurde auch weggehauen...
Das hat mich vorallem verunsichert und die Frage aufgebracht, ob sie eonfach schon zu alt war. Mit dem BES hätte ein früherer Start vermutlich besser geklappt.
Wir haben erstmal so weiter gemacht. Stillen, abpumpen, 4x am Tag zugefüttert. Bis die ersten Zähne kamen...
Von einem auf den anderen Tag hat sie bei 9 von 10 Versuchen sie anzulegen hysterisch geschrien.
Mein Mann und meine Mutter haben die Sitauation mit Kommentaren wie: "Du machst sie sehr unglücklich", "Warum ärgerst du sie", "Denk doch mal an deine Mitmenschen", "willst du nicht endlich abstillen", unerträglich gemacht.
Einerseits das schreiende Kind, das mir Tränen in die Augen getrieben hat, auf der anderen Seite die Angst vor weiteren blöden Kommentaren.
So haben wir immer seltener gestillt und immer häufiger die Flasche gefüttert...zumal ich an zwei Vormittagen wieder 3 Stunden unterrichtet habe.
Die Kleine hat sich derweil prächtig entwickelt, meine Milchmenge auch. Ich habe über einen Liter abgepumpt, dadurch dass es nachts eine Pre gab konnte ich nebenbei so viel einfrieren, dass ein großer Gefrierschrank her musste
Unsere KiÄ hat bei der letzten Untersuchung gesagt wir sollen mit Beikost anfangen und ich soll die Flasche weglassen. Die Maus ist mit 8 KG fast aus der oberen Kurve raus (praktisch auf dem oberen roten Strich) und ich soll mir sicher sein, dass sie sich holt was sie braucht. Das Schreien wird sie nicht umbringen und sie wird nicht verhungern.
Vor knapp zwei Wochen bin ich nach hause gekommen und habe meinem Mann+meiner Mutter knapp und unmissverständlich gesagt wo sie sich ihre Kommentare hinstecken können. Dann habe ich mir das Kind genommen und getragen bis sie angedockt hat. Das habe ich danach immer so weiter gemacht. Anfangs alle ein bis zwei Stunden damit sie sich wieder daran gewöhnt. Dabei habe ich mir immer wieder gesagt, dass sie groß und kräftig ist und ich weiß, dass ausreichend Milch da ist. Zumal sie mittags Brei bekommen hat und mir die KiÄ geraten hat ihr den Becher mit Tee/abgepumpter Mumi anzubieten. Dabei hat sich der Camocup als hilfreich erwiesen, alles andere lehnt sie nach wie vor ab.
Und was soll ich sagen...es klappt!!!
Sie ist und bleibt eine unruhige Trinkerin. Ich versuche geduldig zu bleiben und verspreche mir für jedes Proble eine Lösung zu finden. Anfangs war das größte Problem, dass sie es gewöhnt war sofort Milch zu bekommen. An der Brust dauert das ja leider etwas.
Abhilfe schafft uns hier eine kurze Massage vor dem Anlegen. Die reduziert die Dauer tatsächlich auf ein Minimum!!!
Dann habe ich wider Erwarten einen starken MSR. Ich habe letztens den MSR mit der Pumpe ausgelöst und wollte sie dann anlegen. Dabei ist mir die Milch bis auf die Hose gespritzt. Nun stillen wir einige Minuten bergauf. Auch das klappt ganz gut.
Mein größtes Problem ist derzeit, dass sich die Brust an die pünktliche und vollständige Entleerung gewöhnt hat. Nun habe ich insbesondere Nachts häufig Betonbrüste und selbst nach dem Stillen Knötchen. Die bekomme ich im Laufe des vormittags auch weg, die Angst vor einer erneuten Brustentzündung bleibt allerdings.
Hat hier jemand einen guten Tipp, oder kann mir aus Erfahrung sagen, dass sich das ganze einpendelt???
So nun Mut für alle...
-die Pumpen und das Gefühl haben es wird nicht mehr.
Es dauert manchmal einfach lange. Bei mir hat sich die Milch von Woche zu Woche erhöht, ohne dass ich es überhaupt mitbekommen habe. Und plötzlich hat es gepasst! Kontinuierlich nachpumpen war das einzige was mir wirklich geholfen hat.
-bei denen das Stillen nicht gleich klappt.
Manchmal ist es anscheinend einfach ein langer Weg. Die vielen Beiträge von anderen Mamis haben mir dabei geholfen einfach durchzuhalten.
Und für alle die Freunde guter Ratschläge um sich haben.
Offen und ehrlich in die Schranken weisen. Man muss nicht alles ertragen und die Situation ist oft schon schwer genug