Nachdem ich ausschließlich den Mysol nutze, wurde er mir nach Wochen mit meinem Trage-Tagschläfer zu unbequem an den Schultern. Daher kramte ich das Tuch wieder vor. Doch ich verzweifel an der Kopfkante. Ich habe das Gefühl die stützt null, wenn geschlafen wird. Ich nehme immer die Hand dazu oder lehne mich, wie aktuell nacht hinten. Das kanns ja auf Dauer nicht sein.
Ich habe etliche Threads mit dem selben Problem gelesen, mich bemüht, die Tipps zu beherzigen und auch das Video von Nicole (?) geschaut, in dem sie die Kopfkante von der Schulter nimmt und waagerecht zieht. So mache ich es auch.
Ich vermute eines meiner Probleme ist, dass mir die Tuchkanten immer unter die Achsel geraten und ich das Kind während des Einbindens höher ziehe. Sie rutscht dann in (hoffentlich angemessener) Anhock-Spreiz-Haltung in eine so praktische Kuhle an meinem Bauch.
Ein weiteres: Ich versuche die Kopfkante dann nach dem Durchstraffen noch mal fester zu ziehen und da ist auch noch jede Menge Luft immer, aber genau dann rutscht mir der Stoff in die Achsel. Wie kann ich nachstraffen ohne dass das passiert?
Ein drittes: Baby drückt gern ins Hohlkreuz. Entweder um mehr zu sehen oder auch im Schlaf. (Ich beobachte das auch, wenn ich sie auf dem Arm in den Schlaf gestillt habe und dann nach 20 Minuten Schlaf ins Beistellbettchen lege.) Dann muss ich ja wieder nachstraffen, was wieder zu Problem 2 führt und ein Nachstraffen nicht möglich ist, weil die Kante in einem Bogen verläuft.
Ich rolle also einen Waschlappen ein und schlage die Kopfkante darüber. Nun habe ich im Forum gelesen, man solle auf keinen Fall rollen, sondern falten, weil es sonst den wichtigsten Halswirbel so belaste. Aber..äh...ich stell mich vielleicht an, aber selbst, wenn ich den Lappen falte, sobald ich ohn einschlage ist er dann doch ein Röllchen.
Tja und dann schließen sich weitere Fragen an:
Es heißt immer, das Baby soll im Schlaf den Kopf an die Brust des Trägers lehnen. Irgendwie check ich das nicht, weil es ja eigentlich eine relativ gerade Fläche ist, außer man hat ausladende Brüste. Dann stell ich mir das wie ein Kissen vor. Wobei das ja bei Menschen ohne Brüste dann nicht möglich wäre. Ist es vielleicht vielmehr so, dass der Kopf durch die Nackenstütze (was ich ja nicht hinbekomme) an die Brust ge"drückt" wird. Also quasi eingeklemmt?
Oder hängt es vielleicht auch mit der Körperhaltung meiner Tochter zusammen? Vielleicht ist die nicht rund genug, das Becken nicht genügend gekippt. Wir nutzen Stoffwindeln, viellecht täuscht das große Windelpaket und ich sollte mal mit einer WWWindel schauen?
So weg von der Haltung und der Technik zu einem anderen Thema:
Unsere Tochter ist ein totaler Glotzkowski. Sie ist mittlerweile so empfänglich für Visuelles, dass sie nicht abschalten und einschlafen kann, wenn ich die visuellen Reize nicht abschalte. Im Mysol funktioniert das Verdeck ja super dafür. Wie löst ihr es beim Tuch? Ich nutze gerade immer eine sehr lose gewebte Mullwindel. Ich meine, man kann da ohne nennenswerte Einschränkungen atmen. Ich klemme sie mir rechts und links außen unter den Tuchstrang. Bisschen fies sieht es für Außenstehende schon aus.
Gibt es bessere Ideen?
Entschuldigt den Roman. Und: Immer her mit Eurer konstruktiven Kritik!
PS: Eckdaten: Meine Tochter ist 2,5 Monate, ist ca. 4,5 kg schwer und 58cm groß.
PPS: Sorry, ich hab die Bilder nicht gedreht bekommen. Auf meinem Telefon und PC waren sie korrekt.
