Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

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Lösche Benutzer 1828

Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Natürlich wird der Große noch einige Jahre zu Hause wohnen.........davon gehe ich aus.
Unterster Platzbedarf sind 4,5 Zimmer - Größe ist egal dabei.
Nein, wir sind noch in Verhandlungen, ich hoffe, dass wir einfach im Haus bleiben können - wegen der Kinder.
Und ich würde es nicht ertragen, im Wohnzimmer zu schlafen.
klecksauge
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von klecksauge »

120m2 war bei gutem Schnitt unsere Untergrenze.
Ich finde, es klingt gut, Bridget.

Ich bin froh, dass wir keinen Keller zum zumüllen haben. Ich hatte vergessen zu schreiben, dass wir eine Riesen überdachte Terrasse haben. Sobald wir 10 Grad und Sonne haben, ist das unser extra "Raum", dann kann man dort schon sitzen/spielen/arbeiten.
Unsere Gartenhütte ist leider falsch gestrichen worden und hat innen Schimmel. Werden wir wohl mal irgendwann ersetzen müssen. Wenn man da auf Qualität achtet, ist das dann unser Winterlagerplatz für Gartenstüble usw.

Sandküste, ich kann dich verstehen, aber ich stimme da den anderen zu.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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Sibi
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Sibi »

Sandküste, ich verstehe Dein Bedürfnis. Nur habe ich (leider) die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoller ist, sich den Realitäten anzupassen als zu glauben, dass sich das sich die Realität an das eigene Wunschdenken anpasst. ;-) Ich denke, jedes Jahr im Haus ist gut - und in zwei Jahren könnt ihr schon viel besser abschätzen, wie es weiter geht. Ich würde halt prinzipiell nicht damit rechnen, dass 18jährige noch lange zu Hause wohnen, gerade wenn sie vielleicht schon eine feste Beziehung haben. Ist zwar blöd, wenn die Wohnungsplanung solche Dinge miteinkalkulieren muss, aber der Wohnungsmarkt ist zu angespannt, um das nicht zu tun.

Wir haben hier 120 qm (5 Zimmer) plus großen Balkon, der im Sommer als zusätzliches Ess- und Spielzimmer dient. Für drei Personen ist das luxuriös viel Platz, mit zwei zusätzlichen Babys auch. Wie es hier in 6 Jahren aussieht mit dann 3 Kindern im Alter von 6 und 12, warten wir mal ab. Ein Umzug steht nicht zur Debatte, also müssen wir überlegen, wo wir das derzeit fehlende eine Kinderzimmer hernehmen - am ehesten wird dann unser Schlafzimmer dran glauben, weil das Arbeitszimmer für uns unverhandelbar ist. Wir haben leider nur ein Bad, da bin ich ja gespannt, wie das auf Dauer wird.
Sarita
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Sarita »

Vielleicht mal ein Gedanke aus der anderen Richtung, zur Frage "werden die Ansprüche später größer":
Meine Eltern hatten ein Haus, aber bis vor Kurzem nur das Erdgeschoss ausgebaut. Mein jüngerer Bruder und ich hatten beide eigene, allerdings sehr kleine (ca. 10 qm) Zimmer, dafür gab es in riesiges Wohn- und Esszimmer (40qm?). Als wir klein waren, war das ja alles ok, aber so ab 13, 14 Jahren fing es an, dass mich das kleine Zimmer unglaublich gestört hat. Dadurch das alles auf einer Ebene war, hatte ich auch das Gefühl, dass wir alle aufeinander sitzen und ich kaum Privatsphäre hatte. Ich habe meine ganze Jugend hindurch NIE Freunde (also auch keine "normalen" Freunde ;)) mit nach Hause gebracht, weil es mir einfach unangenehm war mit dem kleinen Zimmer und ich mich sogar ein Stück weit geschämt habe. Ich war ab 14, 15 Jahren dann quasi nur noch auswärts.

Momentan sind wir gerade von einer recht kleinen 2-Zimmer-Wohnung in eine 4,5-Zimmerwohnung umgezogen und ich genieße den Zugewinn an Platz tatsächlich sehr. Eine flächenmäßig kleinere Wohnung mit etwa der gleichen Zimmeranzahl hätte es auch getan, aber nun ja, wir haben uns halt verliebt ;)
Murmelmädchen (03/2016)
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sunswirl
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von sunswirl »

Wir leben derzeit zu dritt auf 40qm² (bauen das obergeschoss aus). Das klappt derzeit erstaunlich gut, auch wenn wir vorher eine wohnung mit 80m² hatten. Aber der garten macht da viel aus, sobald es nicht regnet/hagelt und 10grad plus sind sind wir draußen. Wenn oben fertig ist haben wir 75m². Irgendwann soll ein zweites kind kommen und ein kleiner anbau, damit unser schlafzimmer im erdgeschoss ist und beide kinderzimmer im obergeschoss. Dann haben wir mit neuem flur und co knappe 100 m².

Viele unserer freunde/bekannte/ verwandte halten es für zu klein und dumm es gekauft zu haben bzw schlagen riesige anbauten vor. Ich find es reicht völlig aus, im winter schön kuschelig und gemütlich, im sommer ausreichend zum schlafen und teilweise essen, der rest passiert draußen. Im alter schaffen wir es zu zweit immer noch ordentlich und sauber zu halten und haben dennoch platz falls die enkelkinder mal hier übernachten.
Geheizt muss das ja auch alles werden und in stand genauso :)

Ich bin eher minimalistisch eingestellt und habe lieber wenige dinge, aber dafür gute und für mich wichtige.

Für uns reicht das völlig aus, klar kann man auch auf 200m² wohnen, aber ich wüsste gar nicht was ich da alles reinstellen sollte.
Sunny mit Schlumi *05/16
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Talgaro
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Talgaro »

Wir haben uns vor einigen Jahren bewußt dafür entschieden in unserer Wohnung zu bleiben und diese auf unsere Bedürfnisse hin umzugestalten anstatt uns in die Mühlen des Mietmarktes zu begeben. Wir haben zu fünft 72 qm auf 2,5 Zimmer. Der Schnitt ist aber ideal, die Decken hoch, die Lage top und der Vermieter super.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
Sibi
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Sibi »

Sarita,
ich mag auch extrem große Räume. Das ist für mich auch der Vorteil einer Altbauwohnung gegenüber vielen Reihenhäusern, dass zumindest unsere Wohnung bei gleicher QM-Zahl luftiger und heller wirkt. Die Tendenz bei Neubauten (Eigentumswohnungen) geht momentan ganz stark in die Richtung "großes Wohn-/Esszimmer", häufig zusammen mit dem Küchenbereich und kleinen Schlafzimmern. Meins ist das auch nicht, aber gerade bei mehreren Schlafzimmern muss man evt. irgendwo Kompromisse machen. Mich wundert, dass Dir das kleine Zimmer so peinlich war - das wäre mir als Kind /Jugendlicher zu Besuch nie negativ aufgestoßen.
Sibi
Profi-SuTler
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Sibi »

Talgaro,
wie habt ihr die Kinder "verteilt"? Die sind ja nun auch schon "älter".
Lösche Benutzer 1828

Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Sibi hat geschrieben:Sandküste, ich verstehe Dein Bedürfnis. Nur habe ich (leider) die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoller ist, sich den Realitäten anzupassen als zu glauben, dass sich das sich die Realität an das eigene Wunschdenken anpasst. ;-)
Aber WAS soll ich da anpassen? Ich brauche drei "Kinderzimmer" - und dass der Große nun eine feste Freundin hat, heisst ja nun nix in dem Alter........
Und ich würde mit meinem SEHR großen Bedürfniss an Freiraum für mich, um mich mental stabil zu halten, ohne einen, wenn auch winzigen, Rückzugsort, verrückt werden. Ich wüsste nicht, wo ich da anpassen könnte, ohne wirklch sehr zu leiden. Leider........
Ballengänger
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Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?

Beitrag von Ballengänger »

Wahrscheinlich ist es für dich keine Lösung. Trotzdem möchte ich die Lösung kurz vorstellen.

Ich schlafe seit etwa einem Jahr auf dem Boden.
Wie genial auf dem Boden schlafen ist können aber nur die abschätzen, die es ausprobiert haben und entsprechende Vorurteile abgelegt haben.
Je nach Härte der Unterlage dauert die Umstellung etwa eine Woche. Bei sehr harten Unterlagen sollte man hauptsächlich auf den Rücken schlafen.
Als Unterlage kann man z.B. Gartenstuhlauflagen, Futon oder eine Isomatte verwenden.

Hier ein schönes Video mit Kapokmatratzen, die für mich wahrscheinlich viel zu weich sind:
https://www.youtube.com/watch?v=VmfTReVyiXg
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