Glöckchen hat geschrieben:Rückenwind, wie viele Zimmer habt ihr denn

?
Die Vorbesitzer haben einige Räume zusammengelegt, wir haben ein großes zusammengelegtes Wohnzimmer, eine große Küche, zwei Schlafzimmer, ein riesiges Bad, das mal Schlafzimmer war und ein ausgebautes Dach, das aber sehr offen gehalten ist.
Für uns als Familie werden wir da sicherlich auch wieder etwas ändern müssen, aber das Gefühl stimmte einfach direkt, die Lage ist phantastisch und wir konnten es uns leisten.
Wir haben in einem Kellerraum nach wie vor viele Umzugskisten stehen, weil wir noch nicht dazu gekommen sind, uns damit zu befassen. Mittlerweile überlege ich, einfach großzügig zu entsorgen, immerhin haben wir es nun ein Jahr lang nicht vermisst.
Saubermachen finde ich viel einfacher als früher in der kleinen Wohnung, aber das liegt auch daran, dass es hier für unsere Verhältnisse ziemlich ordentlich ist (was sicherlich auch daran liegt, dass die Kinder hauptsächlich im Garten spielen)
Ich denke, dass das, was man sich an Wohnverhältnissen wünscht auch sehr davon geprägt ist, was man kennt. Ich bin auf einem sehr großen, recht baufälligen ehemaligem Hof aufgewachsen und fühlte mich durch die Enge in der Stadt und unserer Wohnung etwas beengt. Mein Mann ist in einem EFH am Stadtrand aufgewachsen. Ich denke, das prägt - besonders deutlich habe ich es gemerkt, als meine Tochter selbständiger wurde und ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, wie wir mit einem guten Gefühl ihren Radius in der Stadt vergrößern könnten.
Wenn ich mich in irgendeinem Bereich in absehbarer Zeit einschränken müsste, würde ich aber lieber auf den Platz im Haus als auf den Garten verzichten, bzw. lieber ein kleines Häuschen als eine großzügige Wohnung ohne Garten wählen.
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)