wenig Schlaf in der Nacht-nach einem Jahr am Limit

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hesa1985
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Re: wenig Schlaf in der Nacht-nach einem Jahr am Limit

Beitrag von hesa1985 »

Hallo zusammen,

ich wollte einmal kurz berichten, was der Termin im Krankenhaus ergeben hat.
Wir waren ja im Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke, wo anthroposophisch gearbeitet wird.

Der Termin als solcher war super, die Stillberaterin kam hinzu und die Ärztin war ganz klasse.
Man hat nochmal bestätigt, dass F das Stillen gerade sehr benötigt, durch die KiTa und ich ihr das JETZT nicht nehmen soll.
So denke ich ja auch.

Eine Unverträglichkeit sieht sie nicht, da F ihr dafür einen zu agilen und zufriedenen Eindruck macht.

Als Hilfsmittel für die Bauchschmerzen wurden mit Chamomilla Radix in Tablettenform und Bauchwickel mit Oxalis folium mit an die Hand gegeben.
Ich meine, dass dies auch etwas hilft.

Ferner habe ich auch wieder die Carum Carvi Zäpfchen ausprobiert, was jetzt auch einige Male funktioniert hat.
Es war ja sonst immer so, dass durch die Verstopfung und die Mechanik des Zäpfchens direkt Stuhlgang ausgelöst wurde.

Generell haben wir glaube ich gerade auch einfach viele Baustellen, ein seitlicher Schneidezahn bricht durch und tut sich so schwer wie alle vier vorigen, sie hat wieder eine Bronchitis bekommen usw.

Dennoch sind die Nächte, in denen sie 1,5 stündlich aufwacht, an der Mehrzahl. Und das wie gesagt immer mit Bauchweh, auch tagsüber pupst sie total viel.
Ich kann mich von dem Gedanken an eine Unverträglichkeit noch nicht ganz lösen.
Heute nacht war es wieder massiv und gestern hat sie etwas Naturjoghurt gegessen.

Auf der anderen Seite: Es gab auch schon bessere Nächte, vor denen sie Rahmspinat gegessen hat.

Das Stillen fordert sie massiv ein.
Nachts konnte ich sonst immer relativ Brust gegen Sauger tauschen und sie schlief weiter. Das endet jetzt in bitterlichem Schreien.
Genauso, wenn sie wach wird, wenn ich noch nicht bei ihr bin und sie den Schnuller verloren hat.
Habe mich gestern dann zu ihr gelegt und versucht, ihr zu sagen, dass der Busen schon schläft, und gleich wieder wach ist, wenn sie nachts Durst hat.
So eine Art "spontanes Mini-Gordon", damit ich zumindest abends noch mal etwas geschafft bekomme.
Hat aber nicht geklappt, wohl auch, weil ich noch nicht dahinter stehe.

Anfang Juni schläft sie zum ersten Mal bei meiner Mutter, wir sind auf einer Hochzeit eingeladen.
Vom Mittagsschlaf kennt sie das schon, ich bin gespannt.
Ohne Pumpen wird das wohl für mich nicht funktionieren bei der aktuellen Frequentierung, aber in erster Linie bin ich gespannt, wie es für sie wird.
Einsteiger-Erstlings-Mama von Motti (16.03.16)
hesa1985
hat viel zu erzählen
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Re: wenig Schlaf in der Nacht-nach einem Jahr am Limit

Beitrag von hesa1985 »

Und viele Gedanken zum abstillen mache ich mir genauso, es tut sooo gut, hier Bestätigung zu erhalten.

Ich will es gerade noch nicht machen wegen der KiTa.
Aber auch der Gedanke an ewige Wachphasen schreckt mich ab, denn so wie gerade bekommen wir zumindest etwas schlaf.
Durch die Arbeit könnte ich jetzt nicht noch weniger ertragen.

Aber dadurch sind wir dann auch auf gemeinsamen Urlaub angewiesen.
Den Sommerurlaub in Norwegen will ich damit eigentlich nicht verbringen- wobei, wer weiß, wie hoch mein Leidensdruck dann ist.

Eine Idee wären noch die Brückentage um die Feiertage im November.
Einsteiger-Erstlings-Mama von Motti (16.03.16)
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