Für meine Kinder wäre der Wald nichts.
Die gehen gerne und viel raus. Aber nicht bei jedem Wetter.
Wir haben einen großen Kindergarten. Aber geschlossene Gruppen. Ganz kleine,; kleine, große kleine und große.
Draußen sind die ganz Kleinen alleine in einem separaten Teil vom Garten. Die großen alle zusammen dann.
Ich finde es ganz gut so.
Bei uns kennen sie auch jeder alle Kinder. Teilweise erkennen die uns privat beim einkaufen z.b und ich nicht. [emoji15]
Ich wäre total glücklich über einen Kindergarten der möglichst nah ist. Ich muss immer knapp 2,5 km laufen. Deswegen übernehme ich nur das abholen. Bringen Papa mit dem Auto.
Unser Kindergarten bietet auch allerhand an. Musik,Sport, kochen.... Trotz der Größe.
Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
- Marissa04
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Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
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Cecily
- Prof. Dr. SuT
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Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Ich würde auch zum 3. raten, der hört sich echt gut an und auch bei dir klingt da wenig Unsicherheit raus.
Beim Waldkindergarten - von Entfernung und Elternarbeit abgesehen - kommt es sehr auf das Kind an. Bei unserem Waldkindergarten gibt es 2 Bauwagen zum aufwärmen, aber auch im Winter und im Regen sind die Kinder größtenteils draußen.
Manche Kinder finden das einfach nicht so toll, ich habe da schon Kinder weinend das Morgenlied im Regen singen sehen. Kommt aber bestimmt auch auf den Kindergarten an. Ich fand ja die Idee am Anfang auch so toll, habe dann aber einige schlechte Erfahrungsberichte bekommen (denen viele sehr gute gegenüberstanden, muss ich natürlich sagen).
Ich möchte mein Kind aber nicht dazu zwingen bei jedem Wetter draußen sein zu müssen. Und eigentlich finde ich es ganz nett, dass er sich im Kindergarten auch mal alleine mit etwas beschäftigen kann und nicht immer nur in Tobe-Action ist.
Wir sind allerdings auch nach dem Kindergarten immer draußen.
Bei städtischen Kindergärten muss man immer das Streikproblem im Auge behalten.
Offene Gruppen finde ich gut. Eine Kerngruppe gibt es ja trotzdem. Ich finde es auch toll, dass ihr einen evengelischen KiGa bekommen könnt, ich hätte auch gerne einen katholischen o. evengelischen bekommen.
Beim Waldkindergarten - von Entfernung und Elternarbeit abgesehen - kommt es sehr auf das Kind an. Bei unserem Waldkindergarten gibt es 2 Bauwagen zum aufwärmen, aber auch im Winter und im Regen sind die Kinder größtenteils draußen.
Manche Kinder finden das einfach nicht so toll, ich habe da schon Kinder weinend das Morgenlied im Regen singen sehen. Kommt aber bestimmt auch auf den Kindergarten an. Ich fand ja die Idee am Anfang auch so toll, habe dann aber einige schlechte Erfahrungsberichte bekommen (denen viele sehr gute gegenüberstanden, muss ich natürlich sagen).
Ich möchte mein Kind aber nicht dazu zwingen bei jedem Wetter draußen sein zu müssen. Und eigentlich finde ich es ganz nett, dass er sich im Kindergarten auch mal alleine mit etwas beschäftigen kann und nicht immer nur in Tobe-Action ist.
Wir sind allerdings auch nach dem Kindergarten immer draußen.
Bei städtischen Kindergärten muss man immer das Streikproblem im Auge behalten.
Offene Gruppen finde ich gut. Eine Kerngruppe gibt es ja trotzdem. Ich finde es auch toll, dass ihr einen evengelischen KiGa bekommen könnt, ich hätte auch gerne einen katholischen o. evengelischen bekommen.
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schocki
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Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
HelenS hat geschrieben: Jetzt bleibt noch die Entscheidung wegen des Waldkindergartens, gibt's denn hier welche, die ihre Kinder in den Waldkindergarten schicken und mir ein bisschen von ihren Erfahrungen berichten können?
Ist das wirklich so toll für die Kinder? Oder vielleicht doch auch zu anstrengend für manche Kinder?
Ich kann nur zum Waldkiga was sagen. meine Große war 4 Jahre im Wald und aktuell ist mein Pirat im Waldkiga und auch der Zwerg wird wohl dahin gehen. Meine Tochter interessierte sich schon immer viel für Tiere und Natur und fand es ganz toll. Sie hat Dinge über Tiere und den Wald gelernt die Sie sonst nicht hätte lernen können bzw. erst viel viel später in der Schule. Auch hatte Sie lange Schwierigkeiten sich in großen Gruppen zurecht zu finden (Kleinkindgruppen, Kinderturnen u.s.w.), auch Lärm stresste Sie sehr. Für Sie war der Wald einfach perfekt. Auch das Wetter war für Sie nie ein Problem, egal ob Dauerregen, Schnee, Eiseskälte oder Hitze.
Mein Sohn ist jetzt das zweite Jahr im Wald. Sein Interesse an der Natur ist eher begrenzt
Ich habe aber auch schon Kinder erlebt die nicht gern im Wald waren und sich gefreut haben, wenn Sie den Kiga wechseln konnten.
LG schocki mit Elfe (07/09),Pirat (08/12), Zwerg (12/14) und Junimädchen (05.06.17)
* (7/11),* (1/14)
* (7/11),* (1/14)
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nido56
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- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Fuer uns waren die Rahmenbedingungen das erste Ausschlusskriterium. Also Wohnortnaehe, Bereuungszeiten und so. Waldkindergarten in 5 km Entfernung und mit verpflichtender Elternmitarbeit waere fuer uns nicht passend gewesen. Ansonsten koennte ich mir meinen Piraten gut in einem Waldkindergarten vorstellen. Draussen sein und auf Entdeckungstour gehen, mag er gerne. Schlechtes Wetter stoert ihn deutlich weniger als mich, ausser, wenn er kalt und nass wird. Da muesste ich dann entsprechend in hochwertige Kleidung investieren.
Ansonsten kommt es auf das Kind an. Ich glaube, der Pirat wuerde sich in einem offenen System nicht so wohl fuehlen. Er fuegt sich zwar schnell in neue Gruppen ein und knuepft Kontakte, aber zu wuselig und vor allem mit zu vielen aeltere Kinder mag er nicht so. Er moechte dann lieber eine gewisse Konstanz. Ich denke, er wuerde dazu neigen, sich immer im selben Bereich aufzuhalten. Nicht, weil er die anderen Aktivitaeten nicht mag, sondern, weil er sich in einem Bereich zuerst "sicher" fuehlen wuerde und dann einfach da bleiben wuerde. Ganz davon abgesehen, das fuer uns ein kirchlicher Kindergarten nicht in Frage gekommen waere, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Bei uns waere es also dann wohl der staedtische geworden. Die Gesamtgroesse wuerde mich nicht schrecken, wenn das meiste in den festen Gruppen ablaeuft. In unserer zweizuegigen Vor- und Grundschule teilen sich die ersten beiden Jahrgaenge einen Pausenbereich. Bei 25 Kindern pro Klassen wuseln da also auch immerhin 100 Kinder im Alter von 3-5 rum. Das ist fuer ihn total OK.
Ansonsten kommt es auf das Kind an. Ich glaube, der Pirat wuerde sich in einem offenen System nicht so wohl fuehlen. Er fuegt sich zwar schnell in neue Gruppen ein und knuepft Kontakte, aber zu wuselig und vor allem mit zu vielen aeltere Kinder mag er nicht so. Er moechte dann lieber eine gewisse Konstanz. Ich denke, er wuerde dazu neigen, sich immer im selben Bereich aufzuhalten. Nicht, weil er die anderen Aktivitaeten nicht mag, sondern, weil er sich in einem Bereich zuerst "sicher" fuehlen wuerde und dann einfach da bleiben wuerde. Ganz davon abgesehen, das fuer uns ein kirchlicher Kindergarten nicht in Frage gekommen waere, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Bei uns waere es also dann wohl der staedtische geworden. Die Gesamtgroesse wuerde mich nicht schrecken, wenn das meiste in den festen Gruppen ablaeuft. In unserer zweizuegigen Vor- und Grundschule teilen sich die ersten beiden Jahrgaenge einen Pausenbereich. Bei 25 Kindern pro Klassen wuseln da also auch immerhin 100 Kinder im Alter von 3-5 rum. Das ist fuer ihn total OK.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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HelenS
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 05.12.2014, 21:03
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Hey, danke nochmal an alle für eure Antworten!!
Das wir den städtischen ausgeschlossen haben ist wohl eher Gefühlssache, denn von den Rahmenbedingungen spricht nichts so richtig gegen ihn, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich mich für ihn entscheide macht mich das irgendwie unzufrieden... Das Essen höchstens, im evangelischen kochen sie selber undausgewogen mit den Kindern, der städtische bestellt beim Caterer.
Von den Zeiten her gibt sich das nicht viel (7-12:30 vs 7:45-13:00). Alles in allem hat der Waldkindergarten hat von den Rahmenbedingungen ganz klar Nachteile gegenüber dem evangelischen, das ist mir schon klar, allein eben der Weg und die Elterarbeit, trotzdem ist er für mich nicht aus dem Rennen, denn wenn ich wüsste dort gefällt es ihm am besten und dort hat er am meisten von wäre es mir das wert.
Ich weiß nur nicht so recht wie ich das genau rausfinden soll, er kann mir ja noch nicht sagen den Kiga hätte ich gern und wegen des Wetters ists auch erstmal schwierig das festzustellen wo hier grad der Frühling angefangen hat.
Kann den noch jemand was aus Erfahrung sagen so wie schocki (danke
) / paar Tipps geben?
Das wir den städtischen ausgeschlossen haben ist wohl eher Gefühlssache, denn von den Rahmenbedingungen spricht nichts so richtig gegen ihn, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich mich für ihn entscheide macht mich das irgendwie unzufrieden... Das Essen höchstens, im evangelischen kochen sie selber undausgewogen mit den Kindern, der städtische bestellt beim Caterer.
Von den Zeiten her gibt sich das nicht viel (7-12:30 vs 7:45-13:00). Alles in allem hat der Waldkindergarten hat von den Rahmenbedingungen ganz klar Nachteile gegenüber dem evangelischen, das ist mir schon klar, allein eben der Weg und die Elterarbeit, trotzdem ist er für mich nicht aus dem Rennen, denn wenn ich wüsste dort gefällt es ihm am besten und dort hat er am meisten von wäre es mir das wert.
Ich weiß nur nicht so recht wie ich das genau rausfinden soll, er kann mir ja noch nicht sagen den Kiga hätte ich gern und wegen des Wetters ists auch erstmal schwierig das festzustellen wo hier grad der Frühling angefangen hat.
Kann den noch jemand was aus Erfahrung sagen so wie schocki (danke