ich hab auch so ein nicht -schlafen-wollen Kind. Natürlich wissen alle anderen was ich falsch mache (ach, ihr macht Co-Sleeping- ist ja kein Wunder! Ach, du stillst noch, ist wohl langsam Zeit abzustillen) aber niemand hat einen guten Rat. Wohlgemerkt: auch ein Ratschlag kann ein Schlag sein
Zur Story. Ich habe hier svhon viel gelesen, viele Themen lesen sich ähnlich, meist sind die Babies aber jünger.
Mein Käfer wirs am Montag 1 Jahr. Ich begleite ihn abends gern in den Schlaf. Meist mit Stillen, seit einiger Zeit dockt er ab bevor er schläft und dreht sich um. Ich bleibe bei ihm bis zur Tiefschlafphase und stehe dann auf. Muss meistens arbeiten abends. Ich hab mir immer gesagt: kein Stress. Wenn er nach einer halben Stunde nich nicht schläft, nimm ihn wieder mit raus, probiere es nach einer halben Stunde nochmal. So die Theorie. Leider schlich es sich ein, dass er zum Einschlafen immer länger braucht. Anfangs 20-30 min, gestern hat er nach 2 Stunden noch nicht geschlafen. Das Schlimme dabei ist, dass er hundemüde ist. Reibt sich Näschen und Augen kann sie kaum noch offen halten und schreit dabei und schreit. Dreht er sich auf den Bauch fängt er an zu krabbeln, auf mir rumzuklettern etc. Fällt dauernd hin weil er zu müde ist will aber partout nicht schlafen. Oft schiebt er meine Hand weg wenn ich ihn streichel. Ich hab schon überlegt ob er mehr Ruhe braucht, um einzuschlafen wie der große Bruder. Den habe ich früher immer gekrault und wenn er müde genug war hat er mich raus geschickt.
Aber ich kann den Zwerg im Moment noch nicht allein lassen weil sein Gitterbett mit der offenem Seite an meinem Bett steht und ich es nicht "schließen". Und wenn ich aufstehe, krabnelt er mir sofort hinterher.
Ist das ein Zeichen für Umzug ins eigene Bett/Zimmer?
Ich habe mir halt geschworen, dass mir mein Schlaf heilig ist und mit dem nächtlichen Stillen und co-sleeping/Familienbett ist es perfekt. Ich leide selbst unter Schlafstörungen und kann oft stundenlang nicht mehr einschlafen wenn ich nachts aufstehen muss. Außerdem habe ich eine deutliche Neigung zu Depressionen, die sind gerade gut im Griff aber ich merke, dass ich aufpassen muss. Ich brauche unbedingt abends mal so ein zwei Stunden für mich und das ganz egoistisch regelmäßig. Abgesehen davon bin ich im Moment so fertig, dass an arbeiten abends gar nicht mehr zu denken ist.
Ist das ein besonderes heftiger Entwicklungsschub, kann ich irgendwie unterstützen? Ich bin so was von am Ende. Außerdem kann ich oft genug dem Großen nicht mal gute Nacht sagen
Ist das Buch Schlafen statt Schreien in dem Alter auch noch empfehlenswert?
Bin dankbar für mutmachende Erfahrungen.

