Teppilein hat geschrieben:Anki ich mag Dich mal drücken! Ich sehr förmlich wie dein Gedankenkarussel sich dreht.
Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen, aber jetzt seit ihr schon so weit gekommen.
Ich habe bis jetzt 3 Kinder gestillt, bzw. stille mein Minimädchen immer noch fast voll und habe mich nie eingeengt gefühlt. Ich stille wann und wo es gebraucht wird. Wir Unternehmen viel und vis jetzt könnte ich an jeder Aktivität teilnehmen .
Vielleicht schläfst Du nochmal 2 oder 3 Nächte drüber?
Vielen Dank lieber Drücker zurück.
Ja das Gedankenkarussel macht mich WAHNSINNIG!
Und so recht erklären kann ich mir das selber nicht.
Ich schlafe da auf jedenfall noch drüber, sofort aufgeben ist überhaupt nicht mein Ding!
Muss mir nur für mich Gedanken machen was ich will, und das kann ich zur Zeit einfach nicht wirklich.
Was empfindest Du denn genau als so beschwerlich beim Stillen?
Für mich war v.a. das Pumpen sehr beschwerlich. Das Stillen danach war für mich die reine Befreiung!
Ich denke auch bei nicht-Frühchen können die ersten 4-6 Stillwochen schwierig sein, auch mit Kind wecken und zum trinken überreden etc verbunden, mit Stillhütchen, Gewichtskontrollen, schmerzenden BW (gerade bei meiner Schwägerin UND bei Kollegen erlebt). Dann erst kommt die Zeit in der das Stillen so einfach und praktisch wird. Und: zum Schoppen kannst Du immer schnell zurück wenn Du wirklich unglücklich mit Stillen bist. Umgekehrt wird es schwieriger. Deshalb mein ganz pragmatischer Tip: setze Dir eine Frist in der Du nicht mehr hin- und her überlegst sondern Dich mal aufs Vollstillen einlässt. Vielleicht 2, 3 Wochen? Dann schaust Du wie Du weiterfahren möchtest. Ich schreibe dies frei von ideologischen Hintergedanken bezüglich stillen, einfach weil Du soweit bist und ich es so schade finden würde wenn es jetzt nur "mühsam" für Dich ist, einfach weil die "Übergangsschwierigkeiten" wie wecken etc noch so viel Raum einnehmen.
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N. (04/07), Y. (01/09), L. (05/11, 31 SSW), L. (08/14) & mini B. (06/18)
Regenbogen82 hat geschrieben:Wahnsinn, wie toll es klappt!
Ich hatte ja schon beides, da mein Großer durch notwendiges Zufüttern per Flasche eine Saugverwirrung hatte und ich fand die Schlepperei so anstrengend. Immer genug Flaschen, Pre und Wasser dabei haben, immer lieber noch eine Portion mehr (und da man unterwegs so schlecht spülen kann, direkt noch eine Flasche mehr mitnehmen). Nach dem Pekip noch spontan mit den anderen Müttern einen Kaffee trinken oder in die Stadt? Hm, erstmal rechnen und überlegen, ob man genug Nahrung dabei hat. Und da ich nach bedarf gefüttert habe und mein Sohn dann gern mal unterwegs stündlich 40ml getrunken hat, war das nicht so einfach! Ich habe es so gehasst und daher bei meinen Mädels total gekämpft.
Und auch der Körper/Hautkontakt wird Euch im Sinne eines (Re)Bondings sicher weiterhin gut tun. Und Stillen wird wirklich von Tag zu Tag einfacher, versprochen! So ein kleines Kind habe ich übrigens (auch das Flaschenkind) einfach überall mit hingenommen. Jetzt bin ich da eher durch die Großen weniger flexibel geworden.
Ich glaube, Du bist einfach in diesem emotionalen Tief angekommen, das jede Mama mal hat. Nur mit dem (anfangs oft langweiligen) Kind zuhause, kaum noch Kontakt zur Außenwelt und man hatte sich das alles ganz anders vorgestellt. Es wird wieder besser und viel, viel schöner und hat nichts mit dem Stillen zu tun! Versprochen! Vielleicht solltest Du mal das Stillen im Café üben oder Euch zu einem Kurs anmelden? Oder ins Stillcafé gehen?
Da ich mir meine ständigen Stimmungsschwankungen auch nicht wirklich erklären kann, könnte es durch aus sein dass du nicht ganz falsch liegst.
Der ganze Druck der letzten Wochen fällt vielleicht so langsam ab.
Die Tränchen kullern bei deiner Nachricht, der Schlafmangel an den man sich gewöhnen muss kommt sicher auch dazu.
Dann der Wunsch danach sich "sinnvoll" zu beschäftigen und nicht zu Hause rumzuhocken und auf Besuch zu warten.
Mit den Kursen soll ich noch warten, weil das Risiko dass Phil sich irgendwo was wegholt noch zu hoch ist.
Er hätte heute erst seinen ET gehabt.
Kann es sein, Anki, dass Du erst jetzt so richtig merkst, dass das Leben mit Baby einfach ganz anders ist als das Leben davor? Dass Du sozusagen erst jetzt Dein Wochenbett erlebst? Denn egal ob Du Flasche gibst oder stillst: Da ist ein kleiner Mensch, der stark von Dir abhängig ist und der Deinen Alltag nun maßgeblich bestimmen wird... Mit der Zeit kommt irgendwann aber wieder die Autonomie zurück ((()))
Serafin hat geschrieben:Schau mal, ob es bei euch ein Familienzentrum oder so gibt. Ich war da fast jeden Tag. Unser Kind wollte viel Action und was kannst einem kleinen Wutzerl von ein paar Wochen denn bieten, das noch nix kann? Also da hin, wo andere Kinder sind. Und oft war ich auch bei einer Freundin mit größerem Kind, einfach, um raus zu kommen und damit meiner was zu schauen hatte.
Zur Zeit erhalte ich vielleicht auch einfach zu viel Besuch. Ich möchte das irgendwie hinter mir haben, um Alltag zu bekommen.
Viele kommen ja eh nur einmal zum gucken und dann ist gut.
Vielleicht setzt mir die ganze "Laberei" auch zu.
Das Wetter ist nicht so super um rauszugehen.
Kommen wahrscheinlich viele Faktoren dazu.
ich hab meine aktivitäten am liebsten so geplant, dass ich ihn zum schlafen gebracht hab, dann gestillt hab (im halbschlaf stillt meiner am effektivsten) und dann los bin. dann hatte mein mann erstmal immer für 1 bis 1,5 stunden ruhe, weil er geschlafen hat, dann recht lange ein fröhliches baby. irgendwann wurde er müde und daher quängelig und er hat ihn in die federwiege gelegt oder in der mysol getragen und ich kam so nach ca 4 stunden wieder zu einem schlafenden baby, dass ich dann wieder im halbschlaf gestillt hab.
anfangs hab ich noch milch abgepumpt damit er sie mit dem becher verfüttern kann aber da das nie nötig war hab ich es dann doch immer so riskiert, vorräte hatte ich nie.
wenn ich länger weggewesen wäre hätte ich natürlich auch milch da gelassen aber 4 stunden haben mir immer für alles gereicht und so war ich immer zu bequem zum pumpen (aber du hast ja eh die vorräte da).
nachts wecken musst du soweit ich weiß nicht immer machen. auf dem weg zum vollstillen ist es wichtig aber kann dann auch weggelassen werden, wenn die gewichtsentwicklung trotzdem gut ist. aber nagel mich nicht drauf fest, da sagt besser teazer etwas dazu ob und wann du ihn schlafen lassen darfst.
Warum bekommst Du so viel Besuch? Wir haben im Wochenbett nur ganz ausgewählte Menschen zu uns nach Hause eingeladen... Man MUSS nicht Gott und die Welt zu sich kommen lassen ((()))
Raya hat geschrieben:Für mich ist es so: Ich habe mit 36 ein absolutes Wunschkind bekommen und habe die ganzen Jahre davor für mich gehabt. Und wenn ich Glück habe, werde ich sagen wir mal 70 oder 80 Jahre alt.
Was ist dann ein halbes Jahr oder Jahr? Ein Wimpernschlag in der Zeit, mehr nicht. Da opfere ich gerne für mein Kind ein gewisses Maß an Autonomie. Mein Kind ist bei vielen Aktivitäten dabei, und wenn die Maus etwas älter ist, kann ich auch wieder alleine was machen.
Stillen ist übrigens nicht nur praktisch, sondern sehr viel günstiger. Wenn man ein Jahr lang stillt, spart man um die 600 bis 1000 € für Pre-Nahrung und Zubehör! Ist nicht mein "erster" Grund fürs Stillen, aber durchaus einer von mehreren.
Ja du hast Recht ein Wimpernschlag!
Und auch ich nehme Phil überall mit hin und bin auch froh. Bin eine sehr glückliche Mama, wenn das auch gerade nicht den Eindruck erweckt!
Raya hat geschrieben:Kann es sein, Anki, dass Du erst jetzt so richtig merkst, dass das Leben mit Baby einfach ganz anders ist als das Leben davor? Dass Du sozusagen erst jetzt Dein Wochenbett erlebst? Denn egal ob Du Flasche gibst oder stillst: Da ist ein kleiner Mensch, der stark von Dir abhängig ist und der Deinen Alltag nun maßgeblich bestimmen wird... Mit der Zeit kommt irgendwann aber wieder die Autonomie zurück ((()))
Das Leben mit Baby ist schöner als mein Leben zuvor!
Auch wenn ich auf ein paar Dinge verzichten muss, da bin ich sogar teilweise froh drüber. Ein Kind ist immer ein Grund um nervige Visiten etc. absagen zu können!
Ich liebe meinen kleinen Jungen über alles
Und ich liebe es dass ich seine Mama bin und er mich braucht.
Raya hat geschrieben:Warum bekommst Du so viel Besuch? Wir haben im Wochenbett nur ganz ausgewählte Menschen zu uns nach Hause eingeladen... Man MUSS nicht Gott und die Welt zu sich kommen lassen ((()))
Um irgendwann Ruhe einkehren zu lassen!!
Wie schon gesagt, viele kommen einmal und dann nie wieder. Die fragen mich dann auch nicht mehr ständig wann sie mal kommen dürfen.
Ich bin zu weich um den Leuten zu sagen, dass sie noch kommen "dürfen".
Und Wochenbett - habe ich nie gehabt!
Mein Wochenbett bestand daraus täglich 40 min hin und 40 min zurück zu meinem Kind zu fahren und für ihn da zu sein!
Ah ja, und aus abpumpen!