Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
fuchslinchen
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 04.02.2017, 10:30
Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Liebe Alle,
ich bin momentan ganz schön verzweifelt und weiß nicht so recht weiter..
mein Sohn ist mit 37+0 in einer schönen Wassergeburt im Geburtshaus geboren. Es war aber wohl nur für mich schön, denn ab dann hörte ich das Wort Anpassungsstörung und dass er noch nicht so weit war einfach zu oft. Er hatte zuerst Probleme mit der Sauerstoffsättigung, deswegen mussten wir ins KH. Dort dann das volle Programm..Intensivstation, Antibiotika.. Am 3. Tag war der Spuk aber vorbei und wir konnten nach Hause, da sich die vermutete Infektion nicht bestätigt hat. Wir haben dann gefühlsmäßig unser Wochenbett ab Tag 3 begonnen. Dort blieben wir 3 Wochen und auch danach haben wir uns alle Zeit der Welt gelassen..beim ankommen. Ich stillte zuerst mit Stillhütchen damit es überhaupt klappte. Die gewöhnte ich aber ab Woche 3 ab, da hatte er dann sein Geburtsgewicht. Dann nahm er sehr sehr viel zu, ich stillte nach Bedarf, was sehr oft war. Ich hatte sehr viel Milch und er sehr starke Bauchschmerzen. Waren auch beim Osteopathen. Bergaufstillen, Blockstillen, Kalt/warm/, Salbeitee alles probiert...Letzendlich haben wir uns schweren Herzens für einen Schnuller entschieden...es hat einfach nicht geklappt sein Saugbedürfnis zu stillen....was ich so gerne gemacht hätte.. aber es kam immer Milch..was er nicht wollte. Den Schnuller geben wir nur abends zum einschlafen, auch nicht immer und wenn wirklich gar nix mehr geht..manchmal wacht er im TT draußen auf und will sofort raus.. wenn das nicht geht, gib ich ihm auch den Schnuller.
Es hat gedauert, aber dann waren wir eingespielt. Dies hielt aber nur solange an, bis wir mal wieder einen Tag oder eine Nacht hatten, wo er mehr trinken wollte. Meine Brüste reagieren sofort und es geht wieder los. Massig viel Milch und ein sehr starker MSR. Der ist seit 2 Wochen auch wieder so stark, dass mein Sohn sich so stark verschluckt und furchtbar zu weinen beginnt. Die letzten Tage war er eigentlich besser, ich hab ihn andocken lassen und dann ausgestrichen. Da kam zwar Protest, aber danach war ruhiges Trinken möglich. Jetzt ist es aber plötzlich so, dass er wenn ich ihn anlegen will er die Brust anschreit. Ich wusste zuerst überhaupt nicht was los ist. Ich hatte das gefühl, dass er wirklich Schmerzen hat. Mir tut es so leid, ich dachte immer stillen ist da um ihm Geborgenheit zu geben und eben seine Bedürfnisse zu stillen, stattdessen tue ich ihm weh.
Er ist gerade 13 1/2 Wochen alt und sehr quengelig und unglücklich. Ich weiß dass er noch klein ist und wahrscheinlich Zeit braucht..aber wir hatten in dieser Zeit erst 2 Wochen wo ein bisschen Routine eingekehrt war und er zufrieden wirkte und gut drauf. Eine Sache ist vielleicht noch wichtig. Er durfte von Anfang an auf unserem Bauch schlafen, um ihm das Ankommen zu erleichtern. Das hat sich bis jetzt nicht verändert. Ich konnte ihn eine Zeit lang auf die Seite rollen, momentan ist das auch wieder schwierig..er protestiert und wird wach. Er schläft entweder im Tragetuch oder auf uns drauf. Was bedeutet er ist fast die ganze Zeit in Körperkontakt. Es wird aber auch für ihn unbequem, was vielleicht auch ein Grund für seinen nächtlichen Protest ist. Das Tragen mag er aber auch oft nicht. Wir "trainieren" das auf dem Rücken liegen, aber lange klappt es nicht. Auf dem Bauch würde er alleine schlafen, dass traue ich mir aber nur wenn ich wach bin und daneben sitze.
Es fällt mir gerade schwer, mich einigermaßen kurz zu fassen:
Momentan ist es so, dass er immer wieder mit seinem Gesicht hin und herwurschtelt und sich dabei beschwert. Er zeigt mir nicht mehr an, wann er gestillt werden möchte. Wenn ich es probieren will, fängt er an stark zu weinen. Irgendwann klappt es, aber manchmal macht er den Mund dann nicht mehr so weit auf und dockt oft ab. Gefühlt schnullert er nachts an der Brust. Meine Brustwarzen tun dabei auch wieder weh.
Allgemein ist er schwer "zufrieden zu stellen", alleine liegen ist nicht gut, im Tragetuch nicht gut, auf dem arm ganz ok..
Ich werde die Woche meine Hebamme nochmal anrufen, würde mich aber freuen, wenn ich eure Erfahrungen hören könnte. Ich habe schon viel hier gelesen im Forum, es macht mich aber auch traurig, deswegen hab ich jetzt mal unsere Situation hier aufgeschrieben. liebe Grüße Caro
ich bin momentan ganz schön verzweifelt und weiß nicht so recht weiter..
mein Sohn ist mit 37+0 in einer schönen Wassergeburt im Geburtshaus geboren. Es war aber wohl nur für mich schön, denn ab dann hörte ich das Wort Anpassungsstörung und dass er noch nicht so weit war einfach zu oft. Er hatte zuerst Probleme mit der Sauerstoffsättigung, deswegen mussten wir ins KH. Dort dann das volle Programm..Intensivstation, Antibiotika.. Am 3. Tag war der Spuk aber vorbei und wir konnten nach Hause, da sich die vermutete Infektion nicht bestätigt hat. Wir haben dann gefühlsmäßig unser Wochenbett ab Tag 3 begonnen. Dort blieben wir 3 Wochen und auch danach haben wir uns alle Zeit der Welt gelassen..beim ankommen. Ich stillte zuerst mit Stillhütchen damit es überhaupt klappte. Die gewöhnte ich aber ab Woche 3 ab, da hatte er dann sein Geburtsgewicht. Dann nahm er sehr sehr viel zu, ich stillte nach Bedarf, was sehr oft war. Ich hatte sehr viel Milch und er sehr starke Bauchschmerzen. Waren auch beim Osteopathen. Bergaufstillen, Blockstillen, Kalt/warm/, Salbeitee alles probiert...Letzendlich haben wir uns schweren Herzens für einen Schnuller entschieden...es hat einfach nicht geklappt sein Saugbedürfnis zu stillen....was ich so gerne gemacht hätte.. aber es kam immer Milch..was er nicht wollte. Den Schnuller geben wir nur abends zum einschlafen, auch nicht immer und wenn wirklich gar nix mehr geht..manchmal wacht er im TT draußen auf und will sofort raus.. wenn das nicht geht, gib ich ihm auch den Schnuller.
Es hat gedauert, aber dann waren wir eingespielt. Dies hielt aber nur solange an, bis wir mal wieder einen Tag oder eine Nacht hatten, wo er mehr trinken wollte. Meine Brüste reagieren sofort und es geht wieder los. Massig viel Milch und ein sehr starker MSR. Der ist seit 2 Wochen auch wieder so stark, dass mein Sohn sich so stark verschluckt und furchtbar zu weinen beginnt. Die letzten Tage war er eigentlich besser, ich hab ihn andocken lassen und dann ausgestrichen. Da kam zwar Protest, aber danach war ruhiges Trinken möglich. Jetzt ist es aber plötzlich so, dass er wenn ich ihn anlegen will er die Brust anschreit. Ich wusste zuerst überhaupt nicht was los ist. Ich hatte das gefühl, dass er wirklich Schmerzen hat. Mir tut es so leid, ich dachte immer stillen ist da um ihm Geborgenheit zu geben und eben seine Bedürfnisse zu stillen, stattdessen tue ich ihm weh.
Er ist gerade 13 1/2 Wochen alt und sehr quengelig und unglücklich. Ich weiß dass er noch klein ist und wahrscheinlich Zeit braucht..aber wir hatten in dieser Zeit erst 2 Wochen wo ein bisschen Routine eingekehrt war und er zufrieden wirkte und gut drauf. Eine Sache ist vielleicht noch wichtig. Er durfte von Anfang an auf unserem Bauch schlafen, um ihm das Ankommen zu erleichtern. Das hat sich bis jetzt nicht verändert. Ich konnte ihn eine Zeit lang auf die Seite rollen, momentan ist das auch wieder schwierig..er protestiert und wird wach. Er schläft entweder im Tragetuch oder auf uns drauf. Was bedeutet er ist fast die ganze Zeit in Körperkontakt. Es wird aber auch für ihn unbequem, was vielleicht auch ein Grund für seinen nächtlichen Protest ist. Das Tragen mag er aber auch oft nicht. Wir "trainieren" das auf dem Rücken liegen, aber lange klappt es nicht. Auf dem Bauch würde er alleine schlafen, dass traue ich mir aber nur wenn ich wach bin und daneben sitze.
Es fällt mir gerade schwer, mich einigermaßen kurz zu fassen:
Momentan ist es so, dass er immer wieder mit seinem Gesicht hin und herwurschtelt und sich dabei beschwert. Er zeigt mir nicht mehr an, wann er gestillt werden möchte. Wenn ich es probieren will, fängt er an stark zu weinen. Irgendwann klappt es, aber manchmal macht er den Mund dann nicht mehr so weit auf und dockt oft ab. Gefühlt schnullert er nachts an der Brust. Meine Brustwarzen tun dabei auch wieder weh.
Allgemein ist er schwer "zufrieden zu stellen", alleine liegen ist nicht gut, im Tragetuch nicht gut, auf dem arm ganz ok..
Ich werde die Woche meine Hebamme nochmal anrufen, würde mich aber freuen, wenn ich eure Erfahrungen hören könnte. Ich habe schon viel hier gelesen im Forum, es macht mich aber auch traurig, deswegen hab ich jetzt mal unsere Situation hier aufgeschrieben. liebe Grüße Caro
- Mausebär
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 594
- Registriert: 28.01.2017, 10:22
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Ich lasse dir mal eine dicke Umarmung da. Bin mir sicher, dass dir hier geholfen wird.
Völlig verrückte Familie mit Mausebär 12/2016 und Knödl 10/2023 :smilie_und_kind:
-
travelmate
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3108
- Registriert: 15.01.2017, 21:48
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Ich kann Dir auch nicht mit einer professionell fundierten Antwort helfen, allerdings möchte auch ich Dir ein paar aufmunternde Worte dalassen! Du sorgst Dich von ganzem Herzen um Dein Baby, etwas besseres kann diesem kleinen Menschen nicht passieren! Das merkt Dein Baby und auch wenn es vielleicht nicht ganz so leicht in dieser Welt ankommt, machst Du es ihm viel einfacher mit all Deiner Fürsorge!
Wir hatten einen denkbar einfachen Start, keine sog. AnpassungsStörungen o.ä. und trotzdem wurde auch hier aus heiterem Himmel heraus die Brust angeschrien. Warum? Bis heute keine Ahnung... Auch Hebamme und StillBeraterin hatten keine vollends schlüssige Erklärung und dementsprechend auch nicht die eine Lösung. Ich kann gut nachempfinden, wie hilflos und auch ein wenig verletzt man sich als Mutter fühlt. Die Phase des Brustanschreiens hat sich auch wieder gegeben. Unser Kleines wird seine Gründe dafür gehabt haben.
Lass Dich nicht entmutigen!
Wir hatten einen denkbar einfachen Start, keine sog. AnpassungsStörungen o.ä. und trotzdem wurde auch hier aus heiterem Himmel heraus die Brust angeschrien. Warum? Bis heute keine Ahnung... Auch Hebamme und StillBeraterin hatten keine vollends schlüssige Erklärung und dementsprechend auch nicht die eine Lösung. Ich kann gut nachempfinden, wie hilflos und auch ein wenig verletzt man sich als Mutter fühlt. Die Phase des Brustanschreiens hat sich auch wieder gegeben. Unser Kleines wird seine Gründe dafür gehabt haben.
Lass Dich nicht entmutigen!
Mama von drei wundervollen Kindern (Sommer 2016, Sommer 2019 und Januar 2024)
-
fuchslinchen
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 04.02.2017, 10:30
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Danke euch beiden!Das tut gut.. es auch einfach mal aufzuschreiben und mit anderen zu teilen fühlt sich gerade richtig an. Da kommen auch mal die angestauten Tränen raus. Danke!
-
koalina
- SuT-Legende
- Beiträge: 8859
- Registriert: 17.11.2014, 16:00
- Wohnort: im schönen Norden
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Auch von mir ein herzliches Willkommen!
Krümel hat lange auf uns gewohnt und ist ein reiner Bauchschläfer. Irgendwann haben wir uns daran gewöhnt... er schlief eh immer direkt neben mir mit Körperkontakt. Unter dem Kopf hatte er immer eine glatte gut saugende Moltonauflage (sabbern). Ich selbst war auch eine Bauchschläferin. Krümel schläft gaaaanz selten auf dem Rücken, wenn ich ihn aus dem Tragetuch ablege (was aber erst geht seit er ca. 1 Jahr alt ist), allermeist bis heute auf dem Bauch. Er hat schon immer einen Schlafsack, Decke wäre uns zu unsicher, da er sich viel bewegt.
Das soll keine Empfehlung sein, sondern dir nur zeigen: du bist nicht allein
Liebe Grüße und alles Gute!
koalina
Krümel hat lange auf uns gewohnt und ist ein reiner Bauchschläfer. Irgendwann haben wir uns daran gewöhnt... er schlief eh immer direkt neben mir mit Körperkontakt. Unter dem Kopf hatte er immer eine glatte gut saugende Moltonauflage (sabbern). Ich selbst war auch eine Bauchschläferin. Krümel schläft gaaaanz selten auf dem Rücken, wenn ich ihn aus dem Tragetuch ablege (was aber erst geht seit er ca. 1 Jahr alt ist), allermeist bis heute auf dem Bauch. Er hat schon immer einen Schlafsack, Decke wäre uns zu unsicher, da er sich viel bewegt.
Das soll keine Empfehlung sein, sondern dir nur zeigen: du bist nicht allein
Liebe Grüße und alles Gute!
koalina
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
-
fuchslinchen
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 04.02.2017, 10:30
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Liebe Koalina,
danke für´s Erzählen und Willkommen heißen
Bin froh hier zu sein..man kann ja Stunden lesen und lesen
Der Nachmittag gestern war relativ entspannt, unser Kleine hat sehr viel geschlafen und ist nur kurz zum stillen aufgewacht, was gut geklappt hat. Kein erneutes schreien..aber noch Schmerzen für mich. Zum Einschlafen habe ich ihn gepuckt und zuerst auf dem Arm geschunkelt und dann hingelegt..da lächelt er und schläft ein. Das klappt aber nicht länger als eine halbe Stunde, wegen dem ständigen Zucken der Arme wird er wach. Irgendwann kann er dann nicht mehr und beschwert sich. Hab ihn dann wieder zu mir genommen. Nachts war es dann wieder etwas unbequem bzw. wurschteln wir ganz schön umher, da er es schafft von meinem Bauch runter zu robben und sich auf seinen legt...und er wollte so gut wie stündlich an die Brust. Es fühlt sich so an, als müssten wir uns irgendwie entscheiden..
danke für´s Erzählen und Willkommen heißen
Der Nachmittag gestern war relativ entspannt, unser Kleine hat sehr viel geschlafen und ist nur kurz zum stillen aufgewacht, was gut geklappt hat. Kein erneutes schreien..aber noch Schmerzen für mich. Zum Einschlafen habe ich ihn gepuckt und zuerst auf dem Arm geschunkelt und dann hingelegt..da lächelt er und schläft ein. Das klappt aber nicht länger als eine halbe Stunde, wegen dem ständigen Zucken der Arme wird er wach. Irgendwann kann er dann nicht mehr und beschwert sich. Hab ihn dann wieder zu mir genommen. Nachts war es dann wieder etwas unbequem bzw. wurschteln wir ganz schön umher, da er es schafft von meinem Bauch runter zu robben und sich auf seinen legt...und er wollte so gut wie stündlich an die Brust. Es fühlt sich so an, als müssten wir uns irgendwie entscheiden..
- Atsitsa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 4966
- Registriert: 19.04.2011, 13:38
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Liebe fuchslinchen,
herzlich Willkommen hier bei uns - schön, dass Du hergefunden hast und stundenlang etwas zu lesen findest!
Glückwunsch zum Babysohn. Es tut mir leid, dass Ihr einen holprigen Start hattet - schön, dass Ihr Wege gefunden habt und Euch im Alltag einrichten konntet.
Wie klappt das Stillen denn im Moment? Macht er den Mund weit genug auf? Achte nach wie vor auf eine saubere Anlegetechnik. So schonst Du Deine Brustwarzen und es schleicht sich keine schlechte Technik ein.
Viele Kinder schlafen nur mit Körperkontakt, mach Dir deswegen keinen Kopf. Oft verwächst sich das über die Zeit. Achte nur auf eine sichere Schlafumgebung.
Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
herzlich Willkommen hier bei uns - schön, dass Du hergefunden hast und stundenlang etwas zu lesen findest!
Glückwunsch zum Babysohn. Es tut mir leid, dass Ihr einen holprigen Start hattet - schön, dass Ihr Wege gefunden habt und Euch im Alltag einrichten konntet.
Wie klappt das Stillen denn im Moment? Macht er den Mund weit genug auf? Achte nach wie vor auf eine saubere Anlegetechnik. So schonst Du Deine Brustwarzen und es schleicht sich keine schlechte Technik ein.
Viele Kinder schlafen nur mit Körperkontakt, mach Dir deswegen keinen Kopf. Oft verwächst sich das über die Zeit. Achte nur auf eine sichere Schlafumgebung.
Was meinst Du damit? Wofür oder wogegen meinst Du, Dich entscheiden zu müssen?fuchslinchen hat geschrieben:Es fühlt sich so an, als müssten wir uns irgendwie entscheiden..
Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
-
fuchslinchen
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 04.02.2017, 10:30
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Liebe Atsitsa,
danke für deine Antwort. Es ist momentan so, dass er sehr unregelmäßig an die Brust möchte und es mir weiterhin sehr deutlich zeigt, wenn er es nicht möchte, aber weniger deutlich wann er es möchte. Ich lege ihn immer nach dem Schlafen an, dann klappt es am besten und er trinkt ruhig. Ich achte sehr drauf ihn abzudocken, wenn es wehtut und dann macht er den Mund auch gleich weiter auf. Durch die Unreglmäßigkeit ist es vorhin leider wieder zu einem sehr starken MSR gekommen, dann wollte er gar nicht mehr trinken.
Ich war dann mit ihm draußen, er hat geschlafen und danach klappt es dann aber wieder.
Ich habe dann schon noch sehr das Gefühl, dass es ihn frustet..er lacht dann auch eine Zeit lang gar nicht mehr und guckt weg.
Mit dem entscheiden, meine ich ob wir ihn auf dem Bauch schlafen lassen oder nicht.. es ist für uns und für ihn nun auch sehr unbequem auf uns zu schlafen. Rückenlage klappt leider gar nicht und Seitenlage auch nicht so gut. Da dreht er sich dann auf den Bauch, aber so nah an uns dran, dass ich Angst habe er erstickt in meiner Achselhöhle. Ich hoffe irgendwie, dass wenn er dann besser schlafen kann er ausgeglichner wird. Es ist total ok wenn er Körperkontakt braucht, jedoch habe ich das Gefühl, dass er jetzt auch mal eine Pause davon haben möchte, fühlt sich aber viel zu unsicher wenn er sich nirgends abstützen kann.
Liebe Grüße
Caro
danke für deine Antwort. Es ist momentan so, dass er sehr unregelmäßig an die Brust möchte und es mir weiterhin sehr deutlich zeigt, wenn er es nicht möchte, aber weniger deutlich wann er es möchte. Ich lege ihn immer nach dem Schlafen an, dann klappt es am besten und er trinkt ruhig. Ich achte sehr drauf ihn abzudocken, wenn es wehtut und dann macht er den Mund auch gleich weiter auf. Durch die Unreglmäßigkeit ist es vorhin leider wieder zu einem sehr starken MSR gekommen, dann wollte er gar nicht mehr trinken.
Ich war dann mit ihm draußen, er hat geschlafen und danach klappt es dann aber wieder.
Ich habe dann schon noch sehr das Gefühl, dass es ihn frustet..er lacht dann auch eine Zeit lang gar nicht mehr und guckt weg.
Mit dem entscheiden, meine ich ob wir ihn auf dem Bauch schlafen lassen oder nicht.. es ist für uns und für ihn nun auch sehr unbequem auf uns zu schlafen. Rückenlage klappt leider gar nicht und Seitenlage auch nicht so gut. Da dreht er sich dann auf den Bauch, aber so nah an uns dran, dass ich Angst habe er erstickt in meiner Achselhöhle. Ich hoffe irgendwie, dass wenn er dann besser schlafen kann er ausgeglichner wird. Es ist total ok wenn er Körperkontakt braucht, jedoch habe ich das Gefühl, dass er jetzt auch mal eine Pause davon haben möchte, fühlt sich aber viel zu unsicher wenn er sich nirgends abstützen kann.
Liebe Grüße
Caro
- Atsitsa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 4966
- Registriert: 19.04.2011, 13:38
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Liebe Caro,
bitte entschuldige, ich habe vergessen, Dir zu antworten.

Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
bitte entschuldige, ich habe vergessen, Dir zu antworten.
Wie oft stillt Ihr denn in 24 Stunden? Es sollten 10-12 Stillmahlzeiten sein. Kommt Ihr da ran?fuchslinchen hat geschrieben:Es ist momentan so, dass er sehr unregelmäßig an die Brust möchte
Du streichst zum MSR hin aus, so dass der erste Schwung in ein Tuch läuft, oder? Du könntest noch versuchen, ihn aufrecht zurückgelehnt (quasi bergauf) zu stillen. Das hilft oft auch bei zu viel Milch.fuchslinchen hat geschrieben:Durch die Unreglmäßigkeit ist es vorhin leider wieder zu einem sehr starken MSR gekommen, dann wollte er gar nicht mehr trinken.
Ach Mensch, das tut mir leid. Vielleicht liegt das auch gar nicht am missglückten Stillversuch sondern an etwas anderem?fuchslinchen hat geschrieben:Ich habe dann schon noch sehr das Gefühl, dass es ihn frustet..er lacht dann auch eine Zeit lang gar nicht mehr und guckt weg.
Ah, jetzt verstehe ich. Ja, das dauert oft eine Weile, bis man sich so eingefuchst hat, was die Schlafgewohnheiten angeht. Gängige Empfehlung ist, die Kinder auf dem Rücken schlafen zu lassen. Wenn er lieber auf dem Bauch schläft, wird er sich eh bald von selbst so hinlegen, wenn er erstmal rollen kann.fuchslinchen hat geschrieben:Mit dem entscheiden, meine ich ob wir ihn auf dem Bauch schlafen lassen oder nicht.. es ist für uns und für ihn nun auch sehr unbequem auf uns zu schlafen. Rückenlage klappt leider gar nicht und Seitenlage auch nicht so gut. Da dreht er sich dann auf den Bauch, aber so nah an uns dran, dass ich Angst habe er erstickt in meiner Achselhöhle. Ich hoffe irgendwie, dass wenn er dann besser schlafen kann er ausgeglichner wird. Es ist total ok wenn er Körperkontakt braucht, jedoch habe ich das Gefühl, dass er jetzt auch mal eine Pause davon haben möchte, fühlt sich aber viel zu unsicher wenn er sich nirgends abstützen kann.
Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
-
fuchslinchen
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 04.02.2017, 10:30
Re: Stillverweigerung/Saugverwirrung oder "einfach" nur eine Phase?
Liebe Atsitsa,
danke für deine Antworten..Es ist momentan so, dass er wieder regelmäßiger trinkt. In den Wachphasen meist gleich zu Beginn an der einen Seite und dann nach 1 bis 1,5h später noch die andere Seite. Nachts schläft er plötzlich seit 2 Tagen 5h am Stück, was für meinen Kopf toll ist, aber für meine Brüste nunja.. Ich wach dann auf und wärme sie an, und streiche aus, bevor ich ihn anlege.
Bergaufstillen machen wir auch immer wieder, nur dockt er da immer wieder ab und es wird unruhiger beim trinken. Mir tut es gerade immer noch weh beim stillen. Es ist ein ständiges neu andocken. Er liegt eigentlich zuerst gut dran, Nase und Kinn sind an der Brust, die Lippe ausgerollt..aber dann lässt er die Brust irgendwie immer wieder rausflutschen, und dann tuts weh. Er zieht auch wieder mehr Luft denke ich, da er laute Bäuerchen macht.
Wir haben nun auch deutlicher festgestellt, dass sein Reflux sich verschlimmert hat. Die letzte Woche war es gar nicht möglich ihn abzulegen, ohne dass etwas hoch kam. Wir tragen ihn schon sehr sehr viel.. er lag noch nie viel alleine. Jedoch passiert es nun auch auf dem Wickeltisch und wenn er mal 5 min auf seiner Decke liegt. Es ist dabei leider egal, wieviel Zeit nach dem Trinken vergangen ist. Direkt danach kommt manchmal frische Milch. 2h später kommt geronne Milch, die er wieder runterschluckt.
Er räupert sich, zieht die Schulter hoch, bekommt Schluckauf.. wenn er wach ist, nimmt er´s irgendwie mit Fassung..ich nehm ihn dann sofort hoch.. Ich denke das war auch der Grund der Brustverweigerung.
Leider passiert es aber auch mal wenn er bei uns auf dem Bauch schläft und dann weint er so schrill und herzzerreißend, dass es mir so furchtbar leid tut
( Ich habe die letzten Tage viel zum Thema gelesen.. verzichte jetzt testweise auf Milch und Schoki. Heiße Schokolade war defintiv sehr oft in den letzten Wochen mein "Runterkommer".
Ich suche verzweifelt nach jedem Strohhalm ihm irgendwie zu helfen.. es wundert mich eben,dass es sich verschlimmert.. statt zu bessern. Vielleicht hast du noch einen Rat? Wenn er auf unserem Arm ist, scheint er glücklich und lacht viel.
Danke und liebe Grüße
Caro
danke für deine Antworten..Es ist momentan so, dass er wieder regelmäßiger trinkt. In den Wachphasen meist gleich zu Beginn an der einen Seite und dann nach 1 bis 1,5h später noch die andere Seite. Nachts schläft er plötzlich seit 2 Tagen 5h am Stück, was für meinen Kopf toll ist, aber für meine Brüste nunja.. Ich wach dann auf und wärme sie an, und streiche aus, bevor ich ihn anlege.
Bergaufstillen machen wir auch immer wieder, nur dockt er da immer wieder ab und es wird unruhiger beim trinken. Mir tut es gerade immer noch weh beim stillen. Es ist ein ständiges neu andocken. Er liegt eigentlich zuerst gut dran, Nase und Kinn sind an der Brust, die Lippe ausgerollt..aber dann lässt er die Brust irgendwie immer wieder rausflutschen, und dann tuts weh. Er zieht auch wieder mehr Luft denke ich, da er laute Bäuerchen macht.
Wir haben nun auch deutlicher festgestellt, dass sein Reflux sich verschlimmert hat. Die letzte Woche war es gar nicht möglich ihn abzulegen, ohne dass etwas hoch kam. Wir tragen ihn schon sehr sehr viel.. er lag noch nie viel alleine. Jedoch passiert es nun auch auf dem Wickeltisch und wenn er mal 5 min auf seiner Decke liegt. Es ist dabei leider egal, wieviel Zeit nach dem Trinken vergangen ist. Direkt danach kommt manchmal frische Milch. 2h später kommt geronne Milch, die er wieder runterschluckt.
Er räupert sich, zieht die Schulter hoch, bekommt Schluckauf.. wenn er wach ist, nimmt er´s irgendwie mit Fassung..ich nehm ihn dann sofort hoch.. Ich denke das war auch der Grund der Brustverweigerung.
Leider passiert es aber auch mal wenn er bei uns auf dem Bauch schläft und dann weint er so schrill und herzzerreißend, dass es mir so furchtbar leid tut
Ich suche verzweifelt nach jedem Strohhalm ihm irgendwie zu helfen.. es wundert mich eben,dass es sich verschlimmert.. statt zu bessern. Vielleicht hast du noch einen Rat? Wenn er auf unserem Arm ist, scheint er glücklich und lacht viel.
Danke und liebe Grüße
Caro