Meine Frage ergibt sich ja schon aus der Betreffzeile.
Wie ist die Gefahr einer Saugverwirrung einzuschätzen, wenn ich mein Baby zwischendurch zur Beruhigung an meinem kleinen Finger nuckeln lasse?
Zum Hintergrund: unser Sohn ist vor sechs Tagen geboren und unser Stillstart ist schwierig.
Anfangs hatte er Probleme, die BW zu fassen (große weiche Brust, fast völlig flache Brustwarzen.)
Da hat er sich wohl eine falsche Technik angewöhnt, so dass meine Brustwarzen jetzt ziemlich kaputt sind. Mit dem Milcheinschuss wurde es so schwierig, dass ich ihn teilweise gar nicht an die Brust gekriegt habe und abgepumpte Milch mit der Spritze verfüttert habe.
Mittlerweile kriege ich ihn angelegt, oft schon im ersten oder zweiten Anlauf. Trotzdem sind die BW noch sehr angegriffen, wund und teilweise offen.
Ich lasse ihn gerne zur Beruhigung und zum einschlafen nuckeln, aber manchmal dockt er dann eben nicht richtig an und nach 15 Minuten rein in den Mund, raus aus dem Mund brüllen Baby und meine BW gleichermaßen.
Wenn er vor kurzem gestillt hat, also keinen Hunger hat, lässt er sich dann manchmal mit schuckeln/tragen und Finger nuckeln beruhigen.
Natürlich möchte ich ihn aber nicht noch weiter verwirren, vor allem nicht, bis seine Technik richtig stimmt (meine Wochenbetthebamme arbeitet mit mir dran)
Wie ist da das Risiko einzuschätzen? Ist der Finger genau so verkehrt wie ein Schnuller oder andere künstliche Sauger? Vor allem für ein Neugeborenes nit schlechter Technik? Oder kann ich den punktuell zur Beruhigung einsetzen, um meine BW zu schonen?
Jetzt ist aus der einfachen Frage doch ein längerer Post geworden
Ich freue mich auf Antworten!
Louet
