Arztgespräch zum Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Schneekugel81
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Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Schneekugel81 »

Hallo zusammen,

habe in der Suche nichts ähnliches gefunden, denke aber von Euch viele Tipps bekommen zu können.

Zum wiederholten Mal wurde mir heute von einem Arzt erklärt, dass ich doch abstillen soll.
Ich tue meinem Kind nichts gutes, es würde einen Ödipus-Komplex bekommen.
Stillen länger als ein Jahr wäre unnatürlich....

Mein erster Versuch, es gibt dazu ja verschiedene Meinungen (weil ich keine Lust auf eine Disskussion hatte).

Aber er fing immer wieder an, dass ich nicht dem aktuellen deutschen Durchschnitt (Tochterkind wird 2) entspreche ist mir bewusst.

Abschließend habe ich ihn gefragt, ob er denn die aktuelle WHO-Empfehlung 2 Jahre und darüber hinaus kennen würde. Er hat mich so :shock: :shock: :shock: angeschaut.

Fürchte nur, wenn ich das nächste Mal zu dem Doc muss, habe ich wieder eine Disskussion.
Er darf gern seine Meinung haben, solange ich meine haben darf. Und ich will mich so einem Gespräch nicht ständig stellen.

So ein Gespräch könnte dann Stunden dauern, warum haben 3-4 Jährige Schnuller, etc.


Bin gespannt auf Eure Tipps, gern auch Berichte, wie es Euch in ähnlichen Situationen ergangen ist.

Viele Grüße, Schneekugel
klecksauge
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von klecksauge »

Ich würde ihm die WHO-Empfehlung ausdrucken und klar machen, dass das deine persönliche Entscheidung ist und du keine Diskussion darüber wünscht. Ach, und ihm noch Embryotox dazu packen, kennen erstaunlich viele Ärzte nicht.
Ich finde das unmöglich.
Liebe Grüße aus den Norden von
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Birdie
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Birdie »

Hallo Schneekugel,

warum ist das Stillen den überhaupt Thema?
Ich befürchte, ich bin einfach zu arrogant für solche Diskussionen. Ich lächle nett, bedanke mich für die Meinung und damit das Thema beendet. Ich kann dir wirklich nur raten, dich nicht in solche Gespräche hineinziehen zu lassen. Mit Argumenten wirst du nicht "gewinnen".
Falls das Stillen im Zusammenhang mit dem Arztbesuch steht, geht das natürlich nicht so einfach. Tut es das denn? Wenn ja, inwiefern? Ist es der Kinderarzt?

Viele Grüße
Birdie
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Sternenfaengerin
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Sternenfaengerin »

nett lächeln und nicht diskutieren. bei penetranten ärzten hab ich auch schon gewechselt...

missionieren bringt meiner erfahrung nach gar nichts...
Elena
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Elena »

Ich habe mich auch schon gefragt- was ist denn das für ein Arzt? Frauenarzt? Kinderarzt? Da wäre ja wenigstens noch ein bisschen Bezug zum Stillen da, obwohl weder mein FA noch der KiA jemals wussten, dass ich alle meine Kinder länger als 1 Jahr gestillt habe. Es war nie Thema!

Wenn es gar nicht ums Stillen ging bei deinem Arztbesuch, finde ich es nicht nur sehr unprofessionell, dir dazu eine "Beratung" aufzudrücken, sondern auch aus ökonomischer Sicht Blödsinn für den Arzt. Hat der Zeit für sowas???
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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koalina
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von koalina »

Ich schließe mich den anderen an und rede mit den Ärzten nicht darüber. Warum auch? Das Thema übergehen und was anderes fragen hilft auch manchmal... es ist allein eure Sache.
--.-'-;@

mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)

Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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chennai
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von chennai »

Ich würde v.a. auch deutlich machen, dass dieses Thema nicht unter dem Zeichen 'Arzt-Patient' steht. Also eher so nach dem Motto 'Ich würde mich ja gerne mit ihnen über das Stillen oder die Pflege von Rosen oder auch das TV-Programm von gestern unterhalten, wenn sie denn Zeit dazu haben, aber vielleicht sollten wir erst die medizinischen Dinge abklären, denn dafür bin ich ja eigentlich hier.'
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


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Schneekugel81
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Schneekugel81 »

Hallo Birdie,

es war mein Frauenarzt. Beim Abtasten der Brust fragte er mich vor ein paar Monaten, ob ich noch stille. Da sagte ich natürlich ja.
Jetzt kommt die Frage stillen Sie denn noch jedesmal.
Er scheint sehr klassisch eingestellt zu sein, nach einem sehr frühen Schwangerschaftsende wurde sofort über eine Ausschabung gesprochen. Er war sehr schockiert, als ich das ablehnte und er bei der anschließenden Ultraschall-Untersuchung feststellte, dass alles in Ordung ist.

Ihr habt Recht, beim nächsten Besuch nehme ich die WHO-Empfehlung ausgedruckt mit und wenn er wieder anfängt, bekommt er sie.
Dann denke ich aber auch über einen Arztwechsel nach.

Meine Hausärztin, die ich wegen einer Erkältung aufgesucht hatte, war zwar sichtlich geschockt, hat sich aber jeglichen Kommentar verkniffen.

Heute darf ich zur U Untersuchung zum Kinderarzt, da erwarte ich den Nächten Gegenwind.

Mal sehen. Meine Einstellung wird sich nicht ändern, weil ich einfach sehe, wie gut sie sich entwickelt.
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Birdie »

Ich würde da gar nix ausgedrucktes mitnehmen und dem ganzen nicht erst so viel Raum geben. Klingt aber im Ganzen komisch dein Arzt, da würde ich auch über einen Wechsel nachdenken. Kinderärzte sind auch oft schlecht informiert, was Stillen angeht. Da kann man im Zweifel auch durch auslassen lügen. Dein Kind isst ja Beikost, das ist, was die interessiert normalerweise.

Sei einfach selbstbewusst und nimm es selbstverständlich.
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Jolina
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Jolina »

Ich will dich nur nochmal darin bestärken, dich nicht verunsichern zu lassen.
Meine Ärzte (Frauenarzt, Kinderarzt, HNO und Allgemein) haben das nie kommentiert. Ich hab den Großen zwei Jahre lang gestillt. Dann wurde halt auf andere Medikamente zurückgegriffen und fertig (obwohl ich das Alter des Kindes auch nicht unbedingt erwähnt habe, Frauen- und Kinderarzt wussten aber natürlich wie alt er ist. Der Kinderarzt schien es eher zu begrüßen.). Nur damit du weißt, dass die Meinung deines Artzes nicht unbedingt bei allen Ärzten besteht.
Ihm die WHO-Empfehlung auszudrucken finde ich auf jeden Fall gut, auch für andere Patientinnen.
Jolina mit Sohn (*13) und Tochter (*15)
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