Wir haben vor zwei Jahren auf Mappei umgestellt (von klassischen Hängemappen, Jahre zuvor von Ordnern auf die) und sind total zufrieden.
Mein Mann ist selbständig mit hoher digitaler Organisation, aber der notwendige Papierkram (Tankbelege oder auch Zeichnungen der Gebäude, die er betreut), finden so schnell und übersichtlich Platz dank Farbcodierung und er kann die Mappe im Roten Faden mit zum Kunden nehmen.
Wir machen es so:
- wir haben 5 Ordner, in denen die Basisdokumente stecken
-->1 für all unsere Zeugnisse, Geburtsurkunden, Sozialversicherungsnr. usw
--> 1 für alle Verträge rund ums Wohnen
--> 1 für alle Verträge rund ums Versichern
--> 1 für alle Verträge rund um Vorsorge
--> 1 für alle Verträge rund um Finanzen
Darin ist also keine laufende Verwaltung, sondern die Originaldokumente aufbewahrt, ergo muss nichts bzw. sehr selten (bei neuen Verträgen) nachsortiert werden.
Die laufende Verwaltung geht komplett über Mappei und füllt bei uns mit allem, was laufend anfällt (Versicherungsabrechnungen, steuerrelevante Unterlagen, Belege, Kommunikation mit Banken, Versicherungen etc) 3 Expeditfächer.
Ich bin so froh, dass wir umgestellt haben. Lohnsteuerbescheinigung, aktuelle Kassenzettel einfach in die entsprechenden Mappen werfen, fertig.
Ich koppele das Ganze mit todoist, eine Rechnung der Hausrat für dieses Jahr wird also in die Hausratmappe gelegt und todoist zeigt mir an, wann ich die überweisen muss. Die Farbcodierung von Mappei (zB alles rund um Versicherungen und Vorsorge "grün") wiederholt sich dann bei todoist und auch die Ordnung meiner docs ist genauso wie die Mappei Ordnung aufgebaut. In den Mappen vermerke ich dann meistens noch, dass und wann ich zB ein Schreiben an die Versicherung verfasst habe und finde das dann schnell mit Datum im Namen im Ordner "Versicherungen" -"Name der Versicherung" wieder.
Für Kassenzettel haben wir eine Mappe für das laufende Jahr. Spezielle Anschaffungen, z.B. Möbel, Autositze, Waschmaschine ...haben von vornherein eine eigene Mappe. Aber H&M Belege o.ä. werden in die Mappe geworfen und können im Gewährleistunfsfall immer noch mit vertretbarem Aufwand gefunden werden.
Am Ende des Jahres werden Mappen und auch Ordner ca. 2h ausgemistet. Für Kontoauszüge und Belege älter als das laufende Jahr haben wir einen grossen Kasten mit klassischen Hängemappen, am Ende des Jahres wandern also die Belege des Jahres in die Mappe "letztes Jahr", die des "letzten Jahres" in die Mappe "vorletztes Jahr" und die in die Mappe "+3 Jahre". Die aktuell in "+3" befindlichen werden entsorgt.
Für Bedienungsanleitungen haben wir auch einen Kasten mit Hängemappen, nach Kategorien geordnet.
Es war teuer, das Ganze so einzurichten, jedenfalls, was Mappei angeht (ca 650 Euro, was wir allerdings auch für die Berufstätigkeit meines Mannes benötigten und von der Steuer absetzen konnten), aber es hat sich SO gelohnt - zeit-, raum- und nerventechnisch (Stichwort Wiederfinden von Dingen).
Ich rede hier allerdings auch von der privaten Verwaltung 2er junger Erwachsener, die beide privat versichert sind und beihilfeberechtigt und zwei der Mappei Kästen sind allein meiner Jobverwaltung "geschuldet" (Abordnungen, Urlaub, Gehaltsbescheinigungen, Beihilfe, Reisekosten...). Wer das nicht hat, also allein den permanenten Schriftverkehr mit privater Krankenversicherung, Beihilfe und Grossanfall von Papier im Bereich Verwaltung des eigenen Jobs kommt allein deshalb locker mit 3 Kästen weniger "davon" und läge wahrscheinlich max bei 1/3 der von mir genannten Kosten.
Also ich hab es nie bereut, neben Kondo im gleichen Jahr war es für uns DIE Anschaffung 2014, die uns das Leben erleichtert hat

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Nautilus mit Astronäutchen (7/12)