Rumkirsche hat geschrieben:Hallo,
ich bin gestern nicht mehr zum Schreiben gekommen. Die letzten Tage liefen gut. Mein Kleiner hat zwar nachmittags mal gejammert und wollte gerne an die Brust, aber mit Kuscheln und Apfelstücken mit Mandelmus ließ sich das ganz gut lösen. Die letzten beiden Tage ist auch das Mittagsschlafstillen weggefallen, weil wir unterwegs waren und Sohnemann im Kinderwagen oder Auto geschlafen hat. Da hatte ich abends zwar ziemlich volle Brüste, aber Milchstau hatte ich bislang keinen mehr.
Du bist mir schon einen Schritt voraus. Ich wollte dir nämlich vorschlagen, dass du deinen Sohn zum Mittagsschlaf anders in den Schlaf begleitest,d.h. Tragen oder Fahren z.B.
Ich würde mir wünschen, dass es uns so laufen könnte, wie bei dir und deinem Mann. Mein Partner ist leider der Überzeugung, dass er ihn nicht beruhigen kann, weil der Kleine ja die Brust bräuchte. Vom Gegenteil konnte ich ihn bisher nicht überzeugen. Das endet dann oft mit Vorwürfen seinerseits und Streit und einem Milchstau bei mir am nächsten Tag

. Ich denke, dass es besser wird, wenn er sieht, dass unser Kleiner nicht mehr so von der Brust abhängig ist. Daher muss ich wohl den Schritt machen und andere Mittel und Wege finden, ihn zu beruhigen. Manchmal frage ich mich schon, warum ich immer an so sturköpfige, "schwererziehbare" Männer gerate.
Mein Exemplar ist auch stur (sind das nicht alle Männer

) Mir war und ist das Stillen so wichtig, dass ich mich normalerweise auf keine Diskussion einlasse. Sobald man anfängt sich zu rechtfertigen, ist man ja in einer Verteidigungshaltung und das ist fast immer negativ. Besser ist es oft zu sagen: "Ich stille ihn in den Schlaf, du kannst ihn gerne anders in den Schlaf begleiten." (Und Fahren scheint ja bei euch gut zu klappen). Und dann garnicht weiter drüber reden. Dein Sohn weiß, dass es bei Papa keine Brust gibt und er weint nicht nach deiner Brust, sondern nach dir. Meine Kinder haben kein einziges Mal nach ihrer "Mimi" geweint, sondern immer nur nach Mama. Vielleicht sollte dein Mann mal hier reinlesen?
Morgen ist dann eine Woche rum. Dann müsste ich laut Plan ja anfangen auch die Vormittagsstillmahlzeit wegzulassen.
Gemach, gemach. Mache es in dem Tempo, das für euch passt. Du kannst auch erstmal eine Weile auf dem gleichen Stillniveau bleiben und wenn sich das eingespielt hat, weiter reduzieren. Wähle einfach die Stillmahlzeit, von der du denkst, dass sie am leichtesten weggelassen werden kann. Vielleicht ist es die morgens nach dem Aufwachen?
Soll ich eigentlich milchreduzierende Sachen zu mir nehmen? Dass Leute beim Abstillen Salbeitee trinken hört man ja öfter.
Brauchst du nicht. Wenn deine Brust spannt, kühle sie (im Notfall lass deinen Sohn stillen, bevor du einen Milchstau bekommst oder streiche aus (dann nur so viel, bis du Erleichterung verspürst).
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung