Aber auf keinen Fall möchte ich alles meinem Baby/Kind überlassen. Ich möchte auch als Individuum existieren dürfen, nicht nur als Mama, sondern mit eigenen Anna-Bedürfnissen und diese auch wahrnehmen (dürfen). Ich finde genau das ist nämlich das Überbleibsel aus der Nazizeit, das Bild der "Übermutter", auch wenn Erziehungsmethoden damals natürlich anders waren, aber dieses Frau= Mutter und sonst nix empfinde ich als problematisch. War auch unlängst ein Artikel dazu irgendwo... Nirgendwo sonst auf der Welt existiert dieses Bild der Mutter so wie im deutschsprachigen Raum. Diesen Ansatz vertrat ich schon vor der Schwangerschaft und merke nun dass ich selbst tw daran zweifle, denn es ist mir natürlich ein Bedürfnis alles für mein Baby zu tun und für es da zu sein.... gleichzeitig merke ich aber wie ich tagsüber gar nicht fähig bin mit ihm zu spielen und mit ihm zu interagieren, ich sehne mich eigentlich nur nach seinen Schläfchen damit ich Ruhe habe. Das ist doch auch Mist.
Deswegen der Gedanke mit dem Abstillen nachts. Aber ihr habt mich schon überzeugt dass das wahrscheinlich schwachsinnige Utopie ist und nachts tragen und Flasche zubereiten viel nerviger sein wird. Wie gesagt, ich will gar nicht komplett abstillen.
Den tipp mit dem hws Kissen werde ich verfolgen, danke
Wir werden ab nächster Woche ein paar Papa Nächte probieren und sehen wie das läuft. Ich werde im wozi schlafen und falls es total ausartet halt wieder zum stillen kommen. Ich berichte euch dann...