Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Moderator: Giraeffchen
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Serafin
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Und mal ganz blöd gefragt, warum gebt ihr abends PRE? Da wäre doch eine super Zeit zu stillen, vor allem, wenn du tagsüber arbeiten willst.
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- Vivilotta
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Ich glaube auch, 7/8 Monate ist zu früh fürs Abstillen nachts im Sinne von keine Nahrung mehr zu sich nehmen (auch wenn oft suggeriert wird, dass es ab 6 Monaten kein Hunger mehr wäre). Ihr werdet letztendlich auf Flasche umsteigen, und wenn es ganz blöd läuft, wacht dein Sohn genauso oft auf wie bisher, nur dass jedes mal jemand aufstehen muss. Vorteil ist natürlich, dass es auch der Papa übernehmen kann.
Ich hatte hier auch so eine grottige Schlafsituation, stündliches Stillen und 1-2 Stunden Wachphase, 8 Monate lang. Ganz ehrlich? Es gab ein paar Nächte, da hab ich nur noch heulen können. Schlussendlich hab ich Fini dann mit 16 Monaten nachts abgestillt, seitdem schläft sie besser. Die Wachphasen sind immer noch in 5 von 7 Nächten da und ich muss ganz viel kuscheln und Hand halten (wahrscheinlich auch stündlich [emoji6]).
Ich kann dir auch nur den Rat geben, dir soviel Schlaf und Entlastung wie nur möglich zu holen. Wenn du nachts nicht mehr stillen möchtest, würde ich eine sanfte Umgewöhnung auf die Flasche versuchen. Zu lange Weinen lassen würde ich in dem Alter deswegen aber nicht, da wäre mir die Anpassungsleistung zu groß.
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Ich hatte hier auch so eine grottige Schlafsituation, stündliches Stillen und 1-2 Stunden Wachphase, 8 Monate lang. Ganz ehrlich? Es gab ein paar Nächte, da hab ich nur noch heulen können. Schlussendlich hab ich Fini dann mit 16 Monaten nachts abgestillt, seitdem schläft sie besser. Die Wachphasen sind immer noch in 5 von 7 Nächten da und ich muss ganz viel kuscheln und Hand halten (wahrscheinlich auch stündlich [emoji6]).
Ich kann dir auch nur den Rat geben, dir soviel Schlaf und Entlastung wie nur möglich zu holen. Wenn du nachts nicht mehr stillen möchtest, würde ich eine sanfte Umgewöhnung auf die Flasche versuchen. Zu lange Weinen lassen würde ich in dem Alter deswegen aber nicht, da wäre mir die Anpassungsleistung zu groß.
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- Vivilotta
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
In meinem Text fehlt ein "Aber". Fini schläft zwar besser, ABER die Wachphasen sind immer noch da und ständig rückversichern, dass ich da bin, muss ich auch noch.
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Neuhier
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Was Serafin schreibt kann ich unterschreiben, vor allem das mit dem beruhigen ohne stillen
.
Mein Kind 2 war immer schon ein grottiger Schläfer. Egal ob mit stillen oder Flasche. Will sagen, auch das Abstillen und stattdessen Flasche hat daran nichts geändert. Und es gab auch immer wieder Phasen wo grottig sich noch mal gesteigert hat.
Mit überstehen und aushalten meine ich nicht, dass das ganze ohne Lebensqualität war. Im Gegenteil. Ich war immer wieder aufs neue überrascht zu welchen Höchstleistungen mein Körper fähig war. In der Zeit habe ich auch viel über mich selbst gelernt und viel (mehr) Selbstvertrauen erlangt.
Aber es gab auch Situationen die mich verzweifeln ließen. Mein Kind 1 (da habe ich nach 5 Monaten wieder voll gearbeitet) war "ein guter" Schläfer, war aber bis 21 Monate mehrfach die Nacht wach. Ließ sich allerdings immer sehr schnell beruhigen (ganz anders als kind2).
Beim Gedanken, dass ich die grottigen Nächte von kind2 auch 21 Monate oder noch länger ertragen muss bin ich schon verzweifelt.
Siehe da, Kind hat mich überrascht und schläft seit dem 15. Monat etwa relativ zuverlässig durch.
Ich weiß dass dir das im Moment wenig hilft, weil du keine Perspektive siehst. Aber es sind nur Phasen. Die schlechten wie (leider) auch die guten. Was dich jetzt verzweifeln lässt ist in drei Monaten vielleicht gar nicht mehr existent.
Hol den Papa ins Boot, wenn Kind satt ist und nicht schlafen will, dann muss halt Papa ran, damit du wenigstens zu Schlaf kommst.
"Nicht genug Mama" ist für mein Kind2 generell schwierig. Das betrifft nicht nur körperliche Abwesenheit von Mama sondern generell "zu wenig" aktive Zuwendung von mir, auch wenn es massenhaft Zuwendung von anderen stattdessen hatte. Ist halt nicht das selbe. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern ob meine körperliche Abwesenheit das noch mal verschlimmert hat, Kind ist ohne Probleme in der Krippe angekommen was aber mit Sicherheit sehr an der Tatsache lag, dass es die Krippe und die Leute dort von Geburt an kannte und kind1 in die gleiche Gruppe ging. Ich will mir nicht vorstellen wie ein Kaltstart gelaufen wäre (auch für mich)....
AnnaH85 hat geschrieben:Neuhier, das heißt du hast damals als du wieder arbeiten gingst auch den Versuch gemacht nachts abzustillen und es hat nicht funktioniert? War dein Kind davor auch schon ein grottiger Schläfer oder findest du dass deine Abwesenheit das alles mich verschlimmert hat?
Mein Kind 2 war immer schon ein grottiger Schläfer. Egal ob mit stillen oder Flasche. Will sagen, auch das Abstillen und stattdessen Flasche hat daran nichts geändert. Und es gab auch immer wieder Phasen wo grottig sich noch mal gesteigert hat.
Mit überstehen und aushalten meine ich nicht, dass das ganze ohne Lebensqualität war. Im Gegenteil. Ich war immer wieder aufs neue überrascht zu welchen Höchstleistungen mein Körper fähig war. In der Zeit habe ich auch viel über mich selbst gelernt und viel (mehr) Selbstvertrauen erlangt.
Aber es gab auch Situationen die mich verzweifeln ließen. Mein Kind 1 (da habe ich nach 5 Monaten wieder voll gearbeitet) war "ein guter" Schläfer, war aber bis 21 Monate mehrfach die Nacht wach. Ließ sich allerdings immer sehr schnell beruhigen (ganz anders als kind2).
Beim Gedanken, dass ich die grottigen Nächte von kind2 auch 21 Monate oder noch länger ertragen muss bin ich schon verzweifelt.
Siehe da, Kind hat mich überrascht und schläft seit dem 15. Monat etwa relativ zuverlässig durch.
Ich weiß dass dir das im Moment wenig hilft, weil du keine Perspektive siehst. Aber es sind nur Phasen. Die schlechten wie (leider) auch die guten. Was dich jetzt verzweifeln lässt ist in drei Monaten vielleicht gar nicht mehr existent.
Hol den Papa ins Boot, wenn Kind satt ist und nicht schlafen will, dann muss halt Papa ran, damit du wenigstens zu Schlaf kommst.
"Nicht genug Mama" ist für mein Kind2 generell schwierig. Das betrifft nicht nur körperliche Abwesenheit von Mama sondern generell "zu wenig" aktive Zuwendung von mir, auch wenn es massenhaft Zuwendung von anderen stattdessen hatte. Ist halt nicht das selbe. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern ob meine körperliche Abwesenheit das noch mal verschlimmert hat, Kind ist ohne Probleme in der Krippe angekommen was aber mit Sicherheit sehr an der Tatsache lag, dass es die Krippe und die Leute dort von Geburt an kannte und kind1 in die gleiche Gruppe ging. Ich will mir nicht vorstellen wie ein Kaltstart gelaufen wäre (auch für mich)....
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AnnaH85
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Das ist noch ein Überbleibsel aus unserer anfänglichen Stillproblematik, die wir unter anderem dank dieses Forums in den griff bekommen haben. Das Flaschi war dann schon so teil des Abendrituals dass wir es ihm nicht mehr wegnehmen wollten als alles endlich überwunden war. Er liebt sein Flaschi immer noch heiß.Serafin hat geschrieben:Und mal ganz blöd gefragt, warum gebt ihr abends PRE? Da wäre doch eine super Zeit zu stillen, vor allem, wenn du tagsüber arbeiten willst.
Ok, ich lese hier so zwischen den Zeilen durch dass ihr mir sagen wollt... sei doch nicht so ne memme. Es sind nur 3 Wochen. Vielleicht habt ihr ja recht und ich steigere mich in etwas rein was gar nicht so schlimm ist. Ich versuche ja auch cool und gelassen dem ganzen entgegenzublicken aber es fällt mir schwer.
Neuhier, das mit den Phasen sage ich mir oft und es hilft auch tw, aber diese dauert nun schon 3 Monate an und er wird wirklich bis zu 10x wach. Es ist so grauenvoll und ich mag nicht mehr. Danke für deinen Bericht.
Vielleicht ist nachts abstillen auch der falsche Ansatz. Vielleicht arbeite ich einfach daran Sohn von der brust als ein- und weiterschlafhilfe zu entkoppeln. Er braucht die Brust halt um in die nächste Schlafphase zu kommen und das ist nun mal alle 30 min, auch nachts.
Wir werden versuchen Schnulli zu intensivieren. Den nimmt er seit 2 Wochen endlich (manchmal, und auch eher nicht nachts. Lieber als Spielzeug). Vielleicht klappt es ja.
Mama A mit Papa A und Baby A 04042016
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Serafin
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Ja, ich finde, du solltest einfach die A****backen zamzwicken und dann durch. Es sind doch eh nur drei Wochen.
Und nein, ich feue mich nicht, bei jedem aufwachen des Kindes. Ja, ich bin davon genervt. Aber es ist normales Babyverhalten, ich wusste das, als wir ein Kind gemacht haben. Ich bin erwachsen und muss mich den Bedürfnissen des schwächsten Familienmitgliedes anpassen.
Es wird einem sugeriert, dass nachts aufwachende Kinder ab 6 Monaten nicht mehr normal sind. Das ist schlicht falsch und Wunschdenken von irgendwelchen Überbleibseln aus dem dritten Reich (siehe Harrer: die deutsche mutter und ihr Kind oder so). Das Verhalten unserer Kinder ist aber absolut normal.
Wenn du auf Flasche umstellst, ist es bei manchen Müttern wohl schon so, dass die Kinder ERST MAL durchschlafen. Und nach zwei Wochen oder so ist es genau wie zuvor. Aber die Mütter haben ja schon überall erzählt, dass sie jetzt flaschen und dass das Kind druchschläft. Und von der jetztigen Großelterngeneration wird dieser Mythos schließlich auch aufrecht erhalten. Das lag aber an deren damaliger Flaschenmilch. Die entspricht der heutigen 2er/3er Milch und war schwerer verdaulich. Die Kinder lagen einfach schlicht im Fresskoma.
Mir hat es geholfen, die Situation einfach zu akzeptieren. Wenn ich mich nach jedem Aufwachen noch lang aufreg, komm ich ja gar nicht mehr zum schlafen. Ich habe mir die Schlafsituation so einfach wie möglich gemacht. Das Baby schläft in unserem Bett. So muss ich nicht aufstehen. Ich gehe sofort ins Bett, wenn ich mit dem arbeiten abends fertig bin und mache nicht noch irgendwas im Haushalt.
Ich würde auch über diese Frage nachdenken: Was passiert, wenn ich abstille und das Schlafverhalten ändert sich nicht? Dann musst du, wenn du Pech hast, nach jedem Flascherl aufstehen und rumtragen. Selbst wenn er nur halb so oft kommt und du nur jede zweite Nacht übernehmen musst wäre das für mich deutlich anstrengender gewesen. Auch für meinen Mann, der ja auch arbeitet.
Und nein, ich feue mich nicht, bei jedem aufwachen des Kindes. Ja, ich bin davon genervt. Aber es ist normales Babyverhalten, ich wusste das, als wir ein Kind gemacht haben. Ich bin erwachsen und muss mich den Bedürfnissen des schwächsten Familienmitgliedes anpassen.
Es wird einem sugeriert, dass nachts aufwachende Kinder ab 6 Monaten nicht mehr normal sind. Das ist schlicht falsch und Wunschdenken von irgendwelchen Überbleibseln aus dem dritten Reich (siehe Harrer: die deutsche mutter und ihr Kind oder so). Das Verhalten unserer Kinder ist aber absolut normal.
Wenn du auf Flasche umstellst, ist es bei manchen Müttern wohl schon so, dass die Kinder ERST MAL durchschlafen. Und nach zwei Wochen oder so ist es genau wie zuvor. Aber die Mütter haben ja schon überall erzählt, dass sie jetzt flaschen und dass das Kind druchschläft. Und von der jetztigen Großelterngeneration wird dieser Mythos schließlich auch aufrecht erhalten. Das lag aber an deren damaliger Flaschenmilch. Die entspricht der heutigen 2er/3er Milch und war schwerer verdaulich. Die Kinder lagen einfach schlicht im Fresskoma.
Mir hat es geholfen, die Situation einfach zu akzeptieren. Wenn ich mich nach jedem Aufwachen noch lang aufreg, komm ich ja gar nicht mehr zum schlafen. Ich habe mir die Schlafsituation so einfach wie möglich gemacht. Das Baby schläft in unserem Bett. So muss ich nicht aufstehen. Ich gehe sofort ins Bett, wenn ich mit dem arbeiten abends fertig bin und mache nicht noch irgendwas im Haushalt.
Ich würde auch über diese Frage nachdenken: Was passiert, wenn ich abstille und das Schlafverhalten ändert sich nicht? Dann musst du, wenn du Pech hast, nach jedem Flascherl aufstehen und rumtragen. Selbst wenn er nur halb so oft kommt und du nur jede zweite Nacht übernehmen musst wäre das für mich deutlich anstrengender gewesen. Auch für meinen Mann, der ja auch arbeitet.
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Serafin
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Oh, vergessen, die Stillhormone, die einem die Nächte ja doch erleichtern, die fehlen dann auch.
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Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Anna, ich verstehe nur zu gut, dass du dir eine andere Schlafsituation wünschst. Ich fürchte nur, so wie du dir das vorstellst, ist es ohne massivstes Drama nicht zu haben. Auch bei uns war es so, dass bei der Grossen das Abstillen (ging von ihr aus, als sich in der 2. Sws die Milch veränderte) keinerlei Verbesserung in der Schlafsituation gebracht hat, weil sie einfach noch nicht reif genug war. Die Nächte wurden dann eher noch schlimmer.
Was aber echt geholfen hat, war, das Dauernuckeln abzugewöhnen. Urspr. war das Zufall, weil sie bei einer schlimmen Erkältung schlicht nicht nuckeln konnte. Aber ich habe alles drangesetzt, das Nuckeln weiterhin wegzulassen, als dann die Nase wieder frei war. Und das hat für mich so viel Schlafqualität zurückgebracht, weil ich mich endlich wieder bewegen konnte. Dem Kind langsam helfen zu lernen, alleine einzuschlafen, hätte für mich in deiner Situation also erste Priorität. Ganz egal übrigens, wie ihr dann weitermachen wollt, ob mit Stillen oder ob Papa ihm nachts die Flasche gibt. Übrigens ist das sowieso der erste Schritt, egal ob du nach Gordon oder Pantley gehst. Und auch das wird wohl nicht völlig ohne Tränen abgehen, weil er einfach wirklich noch sehr klein ist und die Zeit für ganz sanfte Veränderungen langsam eher kurz. Aber du nimmst ihm die Milch nicht ganz und wenn er weiterhin ab dem ersten Wachwerden bei dir schläft, kann er auch sein Mamabedürfnis stillen. Und für dich hat das den Vorteil. dass das Stillen immer noch beruhigend wirkt, auch wenn er nicht mehr direkt an der Brust einschläft.
Was aber echt geholfen hat, war, das Dauernuckeln abzugewöhnen. Urspr. war das Zufall, weil sie bei einer schlimmen Erkältung schlicht nicht nuckeln konnte. Aber ich habe alles drangesetzt, das Nuckeln weiterhin wegzulassen, als dann die Nase wieder frei war. Und das hat für mich so viel Schlafqualität zurückgebracht, weil ich mich endlich wieder bewegen konnte. Dem Kind langsam helfen zu lernen, alleine einzuschlafen, hätte für mich in deiner Situation also erste Priorität. Ganz egal übrigens, wie ihr dann weitermachen wollt, ob mit Stillen oder ob Papa ihm nachts die Flasche gibt. Übrigens ist das sowieso der erste Schritt, egal ob du nach Gordon oder Pantley gehst. Und auch das wird wohl nicht völlig ohne Tränen abgehen, weil er einfach wirklich noch sehr klein ist und die Zeit für ganz sanfte Veränderungen langsam eher kurz. Aber du nimmst ihm die Milch nicht ganz und wenn er weiterhin ab dem ersten Wachwerden bei dir schläft, kann er auch sein Mamabedürfnis stillen. Und für dich hat das den Vorteil. dass das Stillen immer noch beruhigend wirkt, auch wenn er nicht mehr direkt an der Brust einschläft.
Mit Maikäfer (2014) und Junikäferchen (2016)
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Lösche Benutzer 20900
Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
Achtung, unsutige mama im anmarsch 
Mit 9/10 monaten haben wir angefangen das nächtliche stillen zu reduzieren. D.h. erst wieder nach 2,5 stunden (oder 2 oder 3 keine Ahnung mehr genau) stillen und dazwischen haben wir sie getragen. Und die abstände haben wir mehr und mehr verlängert bis pippi dann eigentlich gar nicht mehr nachts gestillt hat. Nach 2-3 Wochen mussten wir nicht mehr tragen und seit rund um ihren ersten Geburtstag schläft sie (bis auf zahnungs- und erkältungsnächte) meistens durch.
Tagsüber hab ich noch ganz normal gestillt, da wollte sie aber gar nicht mehr oft.
Ich versteh oft nicht wieso es nur ganz oder gar nicht gibt. Es gibt was zwischen dauernuckelnden nächten und radikalem abstillen. Und jedeR hat eine andere belastungsgrenze, schön wenn ihr das so lange packt und schafft, das kann aber nun mal nicht jeder.
Mit 9/10 monaten haben wir angefangen das nächtliche stillen zu reduzieren. D.h. erst wieder nach 2,5 stunden (oder 2 oder 3 keine Ahnung mehr genau) stillen und dazwischen haben wir sie getragen. Und die abstände haben wir mehr und mehr verlängert bis pippi dann eigentlich gar nicht mehr nachts gestillt hat. Nach 2-3 Wochen mussten wir nicht mehr tragen und seit rund um ihren ersten Geburtstag schläft sie (bis auf zahnungs- und erkältungsnächte) meistens durch.
Tagsüber hab ich noch ganz normal gestillt, da wollte sie aber gar nicht mehr oft.
Ich versteh oft nicht wieso es nur ganz oder gar nicht gibt. Es gibt was zwischen dauernuckelnden nächten und radikalem abstillen. Und jedeR hat eine andere belastungsgrenze, schön wenn ihr das so lange packt und schafft, das kann aber nun mal nicht jeder.
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Serafin
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- Registriert: 08.07.2014, 17:03
Re: Nachts abstillen? Baby 7-8 Monate
knorzelporz, nuckeln würde ich auch abstellen. Aber ich finde es liegt schon ein Unterschied vor zwischen dir und der Treadstellerin. Und auch mir, denn das ist der Grund, warum ich nachts nicht abstille. Die Treadstellerin ist tagsüber nicht zu hause (ich den Vormittag). Wenn sie nachts auch noch nicht stillt, wann hat denn dann das Kind seine Chance, sich die benötigte Milch zu holen? Und auch sein Mamabedürfnis zu befriedigen? Dein Kind hätte die Möglichkeit gehabt, dies tagsüber zu tun. Hat es aber offensichtich nicht mehr so gebraucht.
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