Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Moderator: Giraeffchen
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mafe
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Hier gibt es einen Schnuller, der tagsüber sehr gerne angenommen wird, aber nachts, wenn er neben mir liegt, ist der Schnuller plötzlich völlig out und er will nur stillen bzw nuckeln an der Brust
Und das meist stündlich 
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)
- sunswirl
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Es existiert hier auch einer schnuller, der aber nur in seeehr seltenen fällen zum einsatz kommt. Nachts schläft sie ohne.
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Traeumi
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Wir haben den Schnuller mit 6 Monaten abgewöhnt. Unser Sohn schlief schon mit 6 Wochen oder so "durch", also auch mal 9/10h (einschlafen mit Brust oder Schnuller, der dann rausfiel).. Mit 5 oder 6 Monaten wurden die Schlafphasen kurzzeitig so kurz (30min), dass wir irgendwie keinen Vorteil mehr darin sahen, alle 30min den Schnuller zu stopfen oder ihn alternativ zum Schlafen zu bekommen. Ab dann haben sich die Schlafphasen wieder verlängert.
... mit (02/2015) & (12/2016) & (06/2022).
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Lösche Benutzer 22078
Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Wir haben keinen Schnuller und unsere Maus schläft teilweise 8 Std. am Stück durch. Da Ich selbst nur einen leichten Schlaf habe, merke ich es eigentlich, wenn sie unruhig wird.
Allerdings nuckelt unsere Tochter auch viel an einem Nuschi und an ihren Händen. Ihr Saugbedürfnis muss also trotzdem gestillt werden, um gut zu schlafen.
Allerdings nuckelt unsere Tochter auch viel an einem Nuschi und an ihren Händen. Ihr Saugbedürfnis muss also trotzdem gestillt werden, um gut zu schlafen.
- RosaLia
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Die Große hat bereits im Krankenhaus einen Schnuller bekommen.
Am zweiten oder dritten Abend ließ sie sich nur an der Brust beruhigen, meine Brustwarzen waren aber schon reichlich malträtiert. Die Schwestern haben dann (mit meinem Einverständnis) ein Glucosefläschchen angeboten, das hat die Dame dann mal eben auf ex ausgetrunken und schrie danach einfach weiter. Danach wurde ich gefragt, ob sie ihr einen Schnuller geben dürften. Kaum war der Proppen drin, war Ruhe.
Das Vorzeigekind hatte tatsächlich einen 4-Stunde-Rhythmus, nach einigen Wochen hat sie dann einfach von heute auf morgen eine Nachtmahlzeit ausgelassen.
Auch die Jungs hatten nachts relativ schnell längere Schlafphasen, i.d.R. habe ich einmal nachts gestillt und alle haben problemlos weitergeschlafen. Der Mittlere hat auch einen Schnuller, der Kleine hat seinen Daumen (gefühlt kam er schon mit Daumen im Mund auf die Welt).
Allerdings habe ich früh abgestillt, die Große habe ich 4,5 Monate voll gestillt, den Mittleren bis 5,5 Monate und den Kleinen habe ich bis 7,5 Monate gestillt. Hatte unterschiedliche Gründe, würde ich mit heutigem SuT-Wissen anders machen.
Das Schlafverhalten hat sich durch das Abstillen nicht groß geändert. Alle drei (mittlerweile 7, 4 und 2 Jahre) schlafen bis heute meist ohne Probleme ein und durch.
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Am zweiten oder dritten Abend ließ sie sich nur an der Brust beruhigen, meine Brustwarzen waren aber schon reichlich malträtiert. Die Schwestern haben dann (mit meinem Einverständnis) ein Glucosefläschchen angeboten, das hat die Dame dann mal eben auf ex ausgetrunken und schrie danach einfach weiter. Danach wurde ich gefragt, ob sie ihr einen Schnuller geben dürften. Kaum war der Proppen drin, war Ruhe.
Das Vorzeigekind hatte tatsächlich einen 4-Stunde-Rhythmus, nach einigen Wochen hat sie dann einfach von heute auf morgen eine Nachtmahlzeit ausgelassen.
Auch die Jungs hatten nachts relativ schnell längere Schlafphasen, i.d.R. habe ich einmal nachts gestillt und alle haben problemlos weitergeschlafen. Der Mittlere hat auch einen Schnuller, der Kleine hat seinen Daumen (gefühlt kam er schon mit Daumen im Mund auf die Welt).
Allerdings habe ich früh abgestillt, die Große habe ich 4,5 Monate voll gestillt, den Mittleren bis 5,5 Monate und den Kleinen habe ich bis 7,5 Monate gestillt. Hatte unterschiedliche Gründe, würde ich mit heutigem SuT-Wissen anders machen.
Das Schlafverhalten hat sich durch das Abstillen nicht groß geändert. Alle drei (mittlerweile 7, 4 und 2 Jahre) schlafen bis heute meist ohne Probleme ein und durch.
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Lieselotte77
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Meine Kinder haben beide erst durchgeschlafen, nachdem sie nachts abgestillt waren, vorher waren sie viele Male wach nachts.
Mit Söhnen 09/2010 und 04/2014
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caleara
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Hallo,
ich kann nicht direkt was dazu sagen, weil mein Baby erst 8 Monate ist und ich auch vom durschlafen träume, aber ich würde gern etwas dazu sagen, weil explizit nach gestillten Kindern gefragt wurde.
Ich frage mich immer, warum pauschal davon ausgegangen wird, dass sich ein mit der Flasche gestilltes Baby (ich wähle diese Formulierung hier bewusst. Wenn ich meinem Kind die Flasche gebe, stille ich genauso sein Nahrungs-, Saug- und Nähebedürfnis - eben nur mit einem anderen (weniger gutem) "Werkzeug") anders verhalten sollte?
Wie schon jemand schrieb, ist es vor allem erstmal auch eine Hirnreifungssache. Ab wann es dann nun wirklich Hunger, Gewohnheit, Charakter oder so ist, lässt sich natürlich schwer sagen. Selbst bei Kindern, die mit Folgemilchen zugestopft werden, ist das keine Garantie fürs durchschlafen, denn Folgemilch hilft uU auch nur beim Problem Hunger (und nicht mal das, was ich so im Bekanntenkreis mitbekommen habe).
Ich bin mir relativ sicher, dass Durchschlafen viel mehr eine Frage der Hirnreife, Gewohnheit, Schlafumgebung und des Charakters ist als der der Art der Nahrungsaufnahme.
Ich glaube vielen stillenden Müttern ist gar nicht bewusst, dass sich "Flaschenkinder" nicht unbedingt anders verhalten. Die Trinkabstände sind nicht per se größer und auch Clusterfeeding zB geht auch wunderbar bei Kindern, die die Flasche bekommen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einfach ein klassischer Wahrnehmungsfehler ist, sich selbsterfüllende Prophezeiung, man sieht halt das, was man will und, was einen bestätigt (das geht allen Menschen so und ist völlig normal) und ich könnte mir vorstellen, dass so stillenden Müttern besonders die "Vorzeigeflaschenkinder" in Erinnerung bleiben.
LG
ich kann nicht direkt was dazu sagen, weil mein Baby erst 8 Monate ist und ich auch vom durschlafen träume, aber ich würde gern etwas dazu sagen, weil explizit nach gestillten Kindern gefragt wurde.
Ich frage mich immer, warum pauschal davon ausgegangen wird, dass sich ein mit der Flasche gestilltes Baby (ich wähle diese Formulierung hier bewusst. Wenn ich meinem Kind die Flasche gebe, stille ich genauso sein Nahrungs-, Saug- und Nähebedürfnis - eben nur mit einem anderen (weniger gutem) "Werkzeug") anders verhalten sollte?
Wie schon jemand schrieb, ist es vor allem erstmal auch eine Hirnreifungssache. Ab wann es dann nun wirklich Hunger, Gewohnheit, Charakter oder so ist, lässt sich natürlich schwer sagen. Selbst bei Kindern, die mit Folgemilchen zugestopft werden, ist das keine Garantie fürs durchschlafen, denn Folgemilch hilft uU auch nur beim Problem Hunger (und nicht mal das, was ich so im Bekanntenkreis mitbekommen habe).
Ich bin mir relativ sicher, dass Durchschlafen viel mehr eine Frage der Hirnreife, Gewohnheit, Schlafumgebung und des Charakters ist als der der Art der Nahrungsaufnahme.
Ich glaube vielen stillenden Müttern ist gar nicht bewusst, dass sich "Flaschenkinder" nicht unbedingt anders verhalten. Die Trinkabstände sind nicht per se größer und auch Clusterfeeding zB geht auch wunderbar bei Kindern, die die Flasche bekommen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einfach ein klassischer Wahrnehmungsfehler ist, sich selbsterfüllende Prophezeiung, man sieht halt das, was man will und, was einen bestätigt (das geht allen Menschen so und ist völlig normal) und ich könnte mir vorstellen, dass so stillenden Müttern besonders die "Vorzeigeflaschenkinder" in Erinnerung bleiben.
LG
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Lösche Benutzer 22277
Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Unsere Kleine (drei Monate alt) hat nachts Abstände von vier bis sechs Stunden, vor allem gegen Morgen.
Einmal waren es 7,5 Stunden, die sie ohne Stillen durchgeschlafen hat. Das Kind schläft direkt bei mir und hat keinen Schnuller.
Tagsüber stillen wir dafür sehr oft, manchmal mit Abständen von unter einer Stunde.
Sechs Stunden empfinde ich bereits als sehr nahe am Durchschlafen und für uns Eltern sehr erholsam.
Einmal waren es 7,5 Stunden, die sie ohne Stillen durchgeschlafen hat. Das Kind schläft direkt bei mir und hat keinen Schnuller.
Tagsüber stillen wir dafür sehr oft, manchmal mit Abständen von unter einer Stunde.
Sechs Stunden empfinde ich bereits als sehr nahe am Durchschlafen und für uns Eltern sehr erholsam.
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Lösche Benutzer 20900
Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Naja aber es ist ja schon auffallend dass hauptsächlich flaschenbabys früh gut schlafen und die meisten schlechtschläferbabys stillkinder sind oder? Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel 
Pippi schläft auch seit abstillen besser/durch.
Pippi schläft auch seit abstillen besser/durch.
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monelein
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- Registriert: 23.09.2008, 07:51
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Re: Durchschlafende Stillkinder... Mythos oder möglich?
Tja...hier war es in 2,5 Stilljahren auch so das die Kleine in der Stillzeit nie durchgeschlafen hat, eher stundenlang genuckelt und sobald man sich umgedreht hat ga es Geschrei
Das Abstillen dauerte ca. 2 Wochen und tadaaa-ab dann hat sie durchgeschlafen, nicht immer jede Nacht aber mindestens 6 Stunden sind es nun immer. Würde auch gerne was anderes behaupten aber mein Sohn der mit 10 Monaten abgestillt hatte, hat auch erst ab da durchgeschlafen
Das Abstillen dauerte ca. 2 Wochen und tadaaa-ab dann hat sie durchgeschlafen, nicht immer jede Nacht aber mindestens 6 Stunden sind es nun immer. Würde auch gerne was anderes behaupten aber mein Sohn der mit 10 Monaten abgestillt hatte, hat auch erst ab da durchgeschlafen
Unterwegs mit Großkind (10/07) , Mittelkind (3/14) und bald Minikind (8/17)
