Wunde Brust und Milchstaus
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Mama2016
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Wunde Brust und Milchstaus
Unser 2. Sohn ist jetzt 6 Wochen alt und ich habe eine wunde linke Brustwarze und hatte auf der Seite schon eine Brustentzündung mit 7 Tage Antibiotikabehandlung (CefuHexal 500) sowie danach 2 mal Milchstau 2 bis 3 Tage. Das Saugen ist schmerzhaft. Durch starken Milchspendereflex geht er nach paar Sekunden an Spitze der BW oder lässt Brust los (zieht sich schmerzhaft ab). Was kann ich tun?
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Keine Zufütterung notwendig.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen? ¬
Stillen alle 2 Stunden, manchmal 1,5 Stunden tagsüber, nachts etwas weniger. Wir kommen auf 11 Stillmahlzeiten pro Tag. Er trinkt große Schlucke, 5 – 7 Minuten lang an einer Seite. Dann schläft er oft ein und ich bekomme ihn schwer wach für die 2. Seite. Im Krhs haben sie mir gesagt, ich kann dann einfach die 2. Brust beim nächsten Mal anbieten, er hat ja ausreichend getrunken und nimmt gut zu. So habe ich es die ersten ca .3 Wochen gemacht. Da der Milchspendereflex* sehr stark ist, habe ich dann nach ca. 3 Wochen doch versucht, links – rechts bei einer Mahlzeit und bei der nächsten dann rechts – links usw. Das geht jetzt tagsüber meist ganz gut. Nachts wecke ich ihn ungern nach der ersten Seite, da er dann an der 2. Seite nicht wieder einschläft, sondern nachts weint. Er hat jetzt auch abends angefangen, viel zu weinen (ca. 19 bis 21 Uhr, 1 – 2 Stunden im Bett auf meinem Bauch liegend). Ansonsten schläft er viel zwischen den Mahlzeiten.
Seit ein paar Tagen schnalzt er, vor allem wenn er rechts an der unproblematischen Seite trinkt (kann Vakuum nicht halten). Manchmal auch links.
* Milchspendereflex: Ohne Ansaugen oder wenn er rechts trinkt, dann laufen links schon mal gerne 10 – 15 ml heraus.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Jede Windel hat etwas gelblichen Stuhlgang, mal mehr mal weniger. Ich wickel ca. alle 3 – 5 Stunden. Jedesmal Pipi drin.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Die Geburt war Ende August 3 Tage vor dem errechneten Termin komplikationslos und stressfrei. 8 Stunden (Spontangeburt). Sonntag morgen um 04:50 Uhr im Krankenhaus. 3650 g und 53 cm. Er wurde mir gleich auf die Brust gelegt und wir konnten lange kuscheln. Er hat sehr schrill geschrien, sich dann aber auf der Brust beruhigt. 3 Anlegeversuche im Kreißsaal. Er hat die Brust gut weit in den Mund genommen, jedoch nicht gesaugt. So ging es auch die nächsten Tage, gesaugt hat er nicht. Am 3. Tag war der Milcheinschuss. Sehr heftig und schmerzhaft. In der Nacht habe ich dann verzweifelt eine halbe Tasse Salbeitee getrunken. Morgens ging es dann wieder, Spannung hat nachgelassen. Er konnte die pralle Brust jedoch schwer fassen. Dienstag war die U2, Gewichtsmäßig alles ok und Mittwoch sind wir nachmittags nach Hause gefahren (weil ich ihn vorher nicht selbst anlegen konnte, da er die Brust nicht fassen konnte). Ca. 3 Tage lang ging das Stillen gut, er hat den Mund weit geöffnet und die Brustwarzen waren auch nicht wund (wie beim 1. Kind ab der ersten Nacht). Ich habe ihm jedoch an 3 unterschiedlichen Tagen je einmal für ca. 15 Minuten meinen kleinen Finger zum Beruhigen gegeben. Ich habe das Gefühl, dass er danach den Mund nicht mehr weit aufgemacht hat (da war er dann ca. 1,5 oder 2 Wochen alt). Oder das lag am starken Milchspendereflex, der ihn verschlucken lässt. Er nahm zuerst die Brust gut in den Mund. Wenn die Milch dann herausspritzt, dann geht er zurück an die Brustspitze. Hebammen im Krhs. meinen, er ist so schlau, das macht er wegen der herausspritzenden Milch.
Rechte Brust ist unempfindlich. Weich und scheint kleiner. Sie hat auch gut Milch. In den letzten Tagen ist er aber immer wieder dort abgedockt und hat protestiert, geweint. Nachdem das ein paarmal passiert, gebe ich die Brust nicht mehr. Trinken ist hier nicht so schmerzhaft, doch mit dem dauernd abzerren jetzt doch ein wenig.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nachsorgehebamme kommt noch. Sie sagt auch, es ist noch grenzwertig ok, wie er vorne trinkt.
Osteopath 1 x (Schultern waren hochgezogen, Schädelknochen zusammengeschoben). Werden wir noch einmal wiederholen, da er sich beim Stillen sehr stark nach hinten durchstreckt.
Stillberaterin im Krhs bei Entzündung und 1 x telefonisch gestern beraten, s. u. Lecithin.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein.
Beim 1. Kind hatte ich div. Milchstaus, Brustentzündung, Abzess beidseitig, wurden beide 2 x punktiert. Außenseiten beider Brüste.
Nehme auf Anraten der Krhs-Stillberaterin seit gestern 3 x tgl 2 TL Sojalecithin Granulat.
Meine Fragen:
Wie werde ich die wunde BW los?
Wie kann ich Milchstau verhindern?
Wie soll ich die Seiten wechseln?
Was mache ich gegen das Schnalzen / kein Vakuum?
Ich würde mich über Hilfe sehr freuen!
LG Mama
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Keine Zufütterung notwendig.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen? ¬
Stillen alle 2 Stunden, manchmal 1,5 Stunden tagsüber, nachts etwas weniger. Wir kommen auf 11 Stillmahlzeiten pro Tag. Er trinkt große Schlucke, 5 – 7 Minuten lang an einer Seite. Dann schläft er oft ein und ich bekomme ihn schwer wach für die 2. Seite. Im Krhs haben sie mir gesagt, ich kann dann einfach die 2. Brust beim nächsten Mal anbieten, er hat ja ausreichend getrunken und nimmt gut zu. So habe ich es die ersten ca .3 Wochen gemacht. Da der Milchspendereflex* sehr stark ist, habe ich dann nach ca. 3 Wochen doch versucht, links – rechts bei einer Mahlzeit und bei der nächsten dann rechts – links usw. Das geht jetzt tagsüber meist ganz gut. Nachts wecke ich ihn ungern nach der ersten Seite, da er dann an der 2. Seite nicht wieder einschläft, sondern nachts weint. Er hat jetzt auch abends angefangen, viel zu weinen (ca. 19 bis 21 Uhr, 1 – 2 Stunden im Bett auf meinem Bauch liegend). Ansonsten schläft er viel zwischen den Mahlzeiten.
Seit ein paar Tagen schnalzt er, vor allem wenn er rechts an der unproblematischen Seite trinkt (kann Vakuum nicht halten). Manchmal auch links.
* Milchspendereflex: Ohne Ansaugen oder wenn er rechts trinkt, dann laufen links schon mal gerne 10 – 15 ml heraus.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Jede Windel hat etwas gelblichen Stuhlgang, mal mehr mal weniger. Ich wickel ca. alle 3 – 5 Stunden. Jedesmal Pipi drin.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Die Geburt war Ende August 3 Tage vor dem errechneten Termin komplikationslos und stressfrei. 8 Stunden (Spontangeburt). Sonntag morgen um 04:50 Uhr im Krankenhaus. 3650 g und 53 cm. Er wurde mir gleich auf die Brust gelegt und wir konnten lange kuscheln. Er hat sehr schrill geschrien, sich dann aber auf der Brust beruhigt. 3 Anlegeversuche im Kreißsaal. Er hat die Brust gut weit in den Mund genommen, jedoch nicht gesaugt. So ging es auch die nächsten Tage, gesaugt hat er nicht. Am 3. Tag war der Milcheinschuss. Sehr heftig und schmerzhaft. In der Nacht habe ich dann verzweifelt eine halbe Tasse Salbeitee getrunken. Morgens ging es dann wieder, Spannung hat nachgelassen. Er konnte die pralle Brust jedoch schwer fassen. Dienstag war die U2, Gewichtsmäßig alles ok und Mittwoch sind wir nachmittags nach Hause gefahren (weil ich ihn vorher nicht selbst anlegen konnte, da er die Brust nicht fassen konnte). Ca. 3 Tage lang ging das Stillen gut, er hat den Mund weit geöffnet und die Brustwarzen waren auch nicht wund (wie beim 1. Kind ab der ersten Nacht). Ich habe ihm jedoch an 3 unterschiedlichen Tagen je einmal für ca. 15 Minuten meinen kleinen Finger zum Beruhigen gegeben. Ich habe das Gefühl, dass er danach den Mund nicht mehr weit aufgemacht hat (da war er dann ca. 1,5 oder 2 Wochen alt). Oder das lag am starken Milchspendereflex, der ihn verschlucken lässt. Er nahm zuerst die Brust gut in den Mund. Wenn die Milch dann herausspritzt, dann geht er zurück an die Brustspitze. Hebammen im Krhs. meinen, er ist so schlau, das macht er wegen der herausspritzenden Milch.
Rechte Brust ist unempfindlich. Weich und scheint kleiner. Sie hat auch gut Milch. In den letzten Tagen ist er aber immer wieder dort abgedockt und hat protestiert, geweint. Nachdem das ein paarmal passiert, gebe ich die Brust nicht mehr. Trinken ist hier nicht so schmerzhaft, doch mit dem dauernd abzerren jetzt doch ein wenig.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nachsorgehebamme kommt noch. Sie sagt auch, es ist noch grenzwertig ok, wie er vorne trinkt.
Osteopath 1 x (Schultern waren hochgezogen, Schädelknochen zusammengeschoben). Werden wir noch einmal wiederholen, da er sich beim Stillen sehr stark nach hinten durchstreckt.
Stillberaterin im Krhs bei Entzündung und 1 x telefonisch gestern beraten, s. u. Lecithin.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein.
Beim 1. Kind hatte ich div. Milchstaus, Brustentzündung, Abzess beidseitig, wurden beide 2 x punktiert. Außenseiten beider Brüste.
Nehme auf Anraten der Krhs-Stillberaterin seit gestern 3 x tgl 2 TL Sojalecithin Granulat.
Meine Fragen:
Wie werde ich die wunde BW los?
Wie kann ich Milchstau verhindern?
Wie soll ich die Seiten wechseln?
Was mache ich gegen das Schnalzen / kein Vakuum?
Ich würde mich über Hilfe sehr freuen!
LG Mama
Mama mit Mädchen 08/2010 und Büblein 08/2016
- bayleaf
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Hallo Mama2016
Ich melde mich heute im Laufe des Tages ausführlich.
Liebe Grüße
bayleaf
ModTeam Stillberatung
Ich melde mich heute im Laufe des Tages ausführlich.
Liebe Grüße
bayleaf
ModTeam Stillberatung
Mit meinen 09/12/16 Jungs
- bayleaf
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Hallo Mama2016 und Herzlich Willkommen im Forum!
Das klingt als ob Du schon sehr viel mitgemacht hast, Brustentzündungen, Abszesse und div Milchstaus sind sehr sehr unangenehm. Du klingst sehr tapfer und reflektiert, Hut ab!!
Wichtig ist also, die Brust so weit es geht zu entleeren ohne Deinen Sohn dabei zu 'fluten' (wenn es ihm zu schnell geht, klemmt er den Mund zusammen und zieht den Kopf zurück).
Hast Du schon versucht den ersten (und zweiten) Schwall in eine Mullwindel fliessen zu lassen? Sobald Du siehst, daß die Milch fließt dockst Du ihn mit Deinem (sauberen) kleinem Finger in seinem Mundwinkel ab, fängst die Milch mit einem Mulltuch o. ä. auf und wenn die Milch langsamer fließt, dockst Du ihn wieder an.
Gute Stillpositionen dafür sind die zurückgelehnte Position und das Bergaufstillen mit einem Stillkissen. Dabei lagerst Du den Kopf Deines Sohnes höher als Deine Brust, so daß er zwar gut an Deine Brust kommt aber sofort den Kopf zurücknehmen kann, wenn es ihm zu viel wird.
2) Sobald Du einen harten Knubbel in der Brust fühlen kannst beim Stillen das Kinn von Deinem Sohn in Richtung Knubbel legen (notfalls im Vierfüßlerstand) und beim Stillen mit
Brustkompressionen den Knubbel sanft massieren. Sollte nach dem Stillen der Knubble noch nicht weg sein, Brust von Hand oder mit der Pumpe soweit wie möglich entleeren, dabei weiter massieren. Danach: kühlen, kühlen, kühlen.
3)Biete ihm immer die 2. Seite an, wenn er nicht möchte und Stillfrequenz, Ausscheidungen und Gewichtszunahme gut sind, dann ist das auch OK.
4)Achte mal darauf ob er durch die ganze Stillmahlzeit durchschnalzt. Anfängliches Schnalzen kannst Du mit obigen Maßnahmen reduzieren.
Hoffe, daß hilft schon mal, bitte melde Dich bei weiteren Fragen,
viele liebe Grüße
bayleaf
ModTeam Stillberatung
Das klingt als ob Du schon sehr viel mitgemacht hast, Brustentzündungen, Abszesse und div Milchstaus sind sehr sehr unangenehm. Du klingst sehr tapfer und reflektiert, Hut ab!!
Wunde Brustwarzen und ein starker MSR können in der tat häufig zu einem Milchstau und später zu einer Brustentzündung führen: eine Milchdrüse und -kanal wird nicht ganz entleert, die Milch 'sitzt' etwas länger im Gewebe, es formt sich ein harter Knubbel und später kommen noch Bakterien durch die offene Brustwarze dazu.Mama2016 hat geschrieben:Unser 2. Sohn ist jetzt 6 Wochen alt und ich habe eine wunde linke Brustwarze und hatte auf der Seite schon eine Brustentzündung mit 7 Tage Antibiotikabehandlung (CefuHexal 500) sowie danach 2 mal Milchstau 2 bis 3 Tage. Das Saugen ist schmerzhaft. Durch starken Milchspendereflex geht er nach paar Sekunden an Spitze der BW oder lässt Brust los (zieht sich schmerzhaft ab). Was kann ich tun?
Wichtig ist also, die Brust so weit es geht zu entleeren ohne Deinen Sohn dabei zu 'fluten' (wenn es ihm zu schnell geht, klemmt er den Mund zusammen und zieht den Kopf zurück).
Hast Du schon versucht den ersten (und zweiten) Schwall in eine Mullwindel fliessen zu lassen? Sobald Du siehst, daß die Milch fließt dockst Du ihn mit Deinem (sauberen) kleinem Finger in seinem Mundwinkel ab, fängst die Milch mit einem Mulltuch o. ä. auf und wenn die Milch langsamer fließt, dockst Du ihn wieder an.
Gute Stillpositionen dafür sind die zurückgelehnte Position und das Bergaufstillen mit einem Stillkissen. Dabei lagerst Du den Kopf Deines Sohnes höher als Deine Brust, so daß er zwar gut an Deine Brust kommt aber sofort den Kopf zurücknehmen kann, wenn es ihm zu viel wird.
Schnalzt er nur am Anfang der Stillmahlzeit wenn die Milch schnell fließt oder komplett die ganze Zeit? Anfängliches Schnalzen gibt es oft bei einem starken MSR, Dein Sohn löst den Saugschluss um besser das schnelle Schlucken, Saugen und Atmen koordinieren zu können.Mama2016 hat geschrieben:Seit ein paar Tagen schnalzt er, vor allem wenn er rechts an der unproblematischen Seite trinkt (kann Vakuum nicht halten). Manchmal auch links
Das habe ich nicht ganz verstanden. Stillst Du gar nicht mehr mit der rechten Brust?Mama2016 hat geschrieben:Rechte Brust ist unempfindlich. Weich und scheint kleiner. Sie hat auch gut Milch. In den letzten Tagen ist er aber immer wieder dort abgedockt und hat protestiert, geweint. Nachdem das ein paarmal passiert, gebe ich die Brust nicht mehr. Trinken ist hier nicht so schmerzhaft, doch mit dem dauernd abzerren jetzt doch ein wenig.
Das klingt so als ob Du leider eine Predisposition für Milchstaus hast. Lecithin und ein ausgetüfteltes Stillmanagement helfen, manche Frauen finden daß das Vermeiden von tierische Fetten und gesättigte Fettsäuren als langfristige Maßnahme unterstützend helfen kann.Mama2016 hat geschrieben:Beim 1. Kind hatte ich div. Milchstaus, Brustentzündung, Abzess beidseitig, wurden beide 2 x punktiert. Außenseiten beider Brüste.
Nehme auf Anraten der Krhs-Stillberaterin seit gestern 3 x tgl 2 TL Sojalecithin Granulat
1)Wunde Brustwarze gut pflegen, versuchen erstmal die Brust entweder ein wenig mit der Hand zu entleeren oder ersten Schwall Milch in ein Mulltuch gehen lassen, dann mit Bergaufstillen auf sauberes Anlegen achten.Mama2016 hat geschrieben:Wie werde ich die wunde BW los?
Wie kann ich Milchstau verhindern?
Wie soll ich die Seiten wechseln?
Was mache ich gegen das Schnalzen / kein Vakuum?
2) Sobald Du einen harten Knubbel in der Brust fühlen kannst beim Stillen das Kinn von Deinem Sohn in Richtung Knubbel legen (notfalls im Vierfüßlerstand) und beim Stillen mit
Brustkompressionen den Knubbel sanft massieren. Sollte nach dem Stillen der Knubble noch nicht weg sein, Brust von Hand oder mit der Pumpe soweit wie möglich entleeren, dabei weiter massieren. Danach: kühlen, kühlen, kühlen.
3)Biete ihm immer die 2. Seite an, wenn er nicht möchte und Stillfrequenz, Ausscheidungen und Gewichtszunahme gut sind, dann ist das auch OK.
4)Achte mal darauf ob er durch die ganze Stillmahlzeit durchschnalzt. Anfängliches Schnalzen kannst Du mit obigen Maßnahmen reduzieren.
Hoffe, daß hilft schon mal, bitte melde Dich bei weiteren Fragen,
viele liebe Grüße
bayleaf
ModTeam Stillberatung
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Mama2016
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Danke für die Antwort.
Doch,die rechte brust gebe ich natürlich. Immer abwechselnd. Nur wenn er bei der Mahlzeit immer wieder selbst abdockt und dabei zerrt, dann beende ich das.
Das bergauf stillen (allerdings zurückgelehnt im Schaukelstuhl) hatte ich schon versucht ich habe keinen unterschied festgestellt. Da war er aber noch kleiner. Kann ich ja nochmal probieren.
Was bedeutet gut pflegen der wunden BW?
Und welche Maßnahmen könnte ich zur Heilung der wunden BW? Ich gebe derzeit lanolin salbe nach dem anlegen drauf. Hebamme hatte gesagt, brust in Salzwasser tauchen, aber das brennt ziemlich.
Ich muss mal drauf achten, wann das Schnalzen auftritt. Ist es denn ok wenn er schnalzt, oder führt das zu schmerzen oder wunder BW? Ich wundere mich nur, dass er vermehrt rechts schnalzt, dort ist der MSR nicht so stark und er hat wenig derartige Probleme mit Verschlucken usw.
Doch,die rechte brust gebe ich natürlich. Immer abwechselnd. Nur wenn er bei der Mahlzeit immer wieder selbst abdockt und dabei zerrt, dann beende ich das.
Das bergauf stillen (allerdings zurückgelehnt im Schaukelstuhl) hatte ich schon versucht ich habe keinen unterschied festgestellt. Da war er aber noch kleiner. Kann ich ja nochmal probieren.
Was bedeutet gut pflegen der wunden BW?
Und welche Maßnahmen könnte ich zur Heilung der wunden BW? Ich gebe derzeit lanolin salbe nach dem anlegen drauf. Hebamme hatte gesagt, brust in Salzwasser tauchen, aber das brennt ziemlich.
Ich muss mal drauf achten, wann das Schnalzen auftritt. Ist es denn ok wenn er schnalzt, oder führt das zu schmerzen oder wunder BW? Ich wundere mich nur, dass er vermehrt rechts schnalzt, dort ist der MSR nicht so stark und er hat wenig derartige Probleme mit Verschlucken usw.
Mama mit Mädchen 08/2010 und Büblein 08/2016
- bayleaf
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Hallo Mama2016
Viele liebe Grüße
bayleaf
ModTeam Stillberatung
Ok, hab's verstanden. Wenn er mit nur einer Brust pro Mahlzeit besser klarkommt, dann kannst Du das auch erstmal so beibehalten. Fühlen sich beide Brüste nach dem Stillen noch voll an? Oder ist es nur die eine?Mama2016 hat geschrieben:Doch,die rechte brust gebe ich natürlich. Immer abwechselnd. Nur wenn er bei der Mahlzeit immer wieder selbst abdockt und dabei zerrt, dann beende ich das.
Das bergaufstillen verlangsamt den Milchfluß, weil die Milch gegen die Schwerkraft fliesst und ganz wichtig sein Kopf ist auf der Brust (bitte nicht den Hinterkopf halten, stattdessen Schultern und Körper stützen) und er kann gut loslassen (ohne zu zerren) wenn er will.Mama2016 hat geschrieben:Das bergauf stillen (allerdings zurückgelehnt im Schaukelstuhl) hatte ich schon versucht ich habe keinen unterschied festgestellt. Da war er aber noch kleiner. Kann ich ja nochmal probieren.
Nach dem Stillen mit Octinesept besprühen, dann kurz trocknen lassen und ein wenig Lanolin drauf zusammen mit sauberem Anlegen sollte gut helfen.Mama2016 hat geschrieben:Und welche Maßnahmen könnte ich zur Heilung der wunden BW? Ich gebe derzeit lanolin salbe nach dem anlegen drauf. Hebamme hatte gesagt, brust in Salzwasser tauchen, aber das brennt ziemlich.
Schnalzen tritt dann auf wenn der Saugschluss gelöst wird. Kann bei schnellem MSR auftreten und/oder wenn er nur die Brustspitze im Mund hat und nicht genug vom Warzenhof, welches wiederum zu wunden Brustwarzen bei Dir führt.Mama2016 hat geschrieben:Ich wundere mich nur, dass er vermehrt rechts schnalzt, dort ist der MSR nicht so stark und er hat wenig derartige Probleme mit Verschlucken usw.
Viele liebe Grüße
bayleaf
ModTeam Stillberatung
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Mama2016
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Nach dem stillen fühlen sich beide brüste nicht mehr voll an. Sogar die linke problematische brust fühlt sich nach wenigen trinkminuten nicht mehr voll an. Manchmal docke ich ihn ja nach 1 oder 2 min ab wenn es zu sehr schmerzt. 1 oder 2 mal habe ich dann zur rechten gewechselt. Da habe ich es nur an der links raustropfenden Milch gesehen, dass die Seite nicht leer ist (abgesehen davon, dass es mir natürlich klar war, wenn er nur so kurz getrunken hat.).
Ich glaube, das Schnalzen tritt am Anfang auf. Soll ich ihn dann abdocken und neu anlegen? Das ansaugen ist nur oft so schmerzhaft, dass ich ihn nicht so gerne abdocke.
Ich glaube, das Schnalzen tritt am Anfang auf. Soll ich ihn dann abdocken und neu anlegen? Das ansaugen ist nur oft so schmerzhaft, dass ich ihn nicht so gerne abdocke.
Mama mit Mädchen 08/2010 und Büblein 08/2016
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Hallo Mama2016
OK, das ist schon mal gut, Dein Sohn kann deine Brüste gut leeren und damit verringert sich das Risiko von Milchstaus etc.Mama2016 hat geschrieben:Nach dem stillen fühlen sich beide brüste nicht mehr voll an. Sogar die linke problematische brust fühlt sich nach wenigen trinkminuten nicht mehr voll an.
Bei wunden Brustwarzen kann der Ansaugschmerz sehr intensiv sein, ich kann Dich da gut verstehen, daß Du nicht nochmal abdocken möchtest. Wenn er sehr schnalzt kann das neu Anlegen aber helfen, da er weniger Luft schluckt und den Saugschluß besser halten kann. Oder Du kannst zuerst versuchen Dich gaaaaaaanz weit zurückzulehnen und bergauf zu stillen damit die Milch langsamer fliesst.Mama2016 hat geschrieben: Ich glaube, das Schnalzen tritt am Anfang auf. Soll ich ihn dann abdocken und neu anlegen? Das ansaugen ist nur oft so schmerzhaft, dass ich ihn nicht so gerne abdocke
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Mama2016
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Ich habe gerade einen megatext geschrieben. Zwischenzeitlich wurde ich wohl automatisch ausgeloggt. Dann bin ich unwissend auf absenden gegangen. Es hieß, ich muss registriert sein. Habe mich eingeloggt und nun ist mein Beitrag weg. Gibt es eine Möglichkeit, ihn wiederzufinden?
Mama mit Mädchen 08/2010 und Büblein 08/2016
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Hallo Mama2016
Ich glaube wenn Du nicht mehr eingeloggt bist, dann ist der unabgeschickte Beitrag weg. Total doof, sorry!!
Wie geht es Euch denn?
Viele liebe Grüße
bayleaf
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Ich glaube wenn Du nicht mehr eingeloggt bist, dann ist der unabgeschickte Beitrag weg. Total doof, sorry!!
Wie geht es Euch denn?
Viele liebe Grüße
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koalina
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Re: Wunde Brust und Milchstaus
Manchmal hat man Glück und der Beitrag ist im Cache. Da hilft der "zurück" Button. Hat mir schon so manchen Beitrag gerettet...
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.