stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Was kommt nach dem Vollstillen?

Moderatoren: klecksauge, Mondenkind

Antworten
Vanessa31
gut eingelebt
Beiträge: 44
Registriert: 29.09.2016, 11:07

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Vanessa31 »

fanta hat geschrieben:Liebe Vanessa,
ich möchte dir auch einen Drücker und meine Erfahrungen dalassen.
Meine Tochter kam ähnlich zart wie deine auf die Welt. Wir hatten lange Zeit riesen Probleme, überhaupt irgendwas ins Kind zu bekommen.
Nach einem halben Jahr bekam sie hochkalorische Nahrung (Spezialmilch). Ihre Gewichtsdaten hab ich grad nicht im Kopf, aber sie war immer sehr dünn.
Sie bekam weit (!) über ihren ersten Geburtstag fast ausschließlich Milch, da sie nichts essen wollte (also probieren schon, aber eben nicht zum satt werden).
Als sie eindreiviertel war, ging ich zur Ernährungsberatung des SPZ. Dort wurde mir geraten, ihr immer Nahrung bereitzustellen. Also Teller so stellen, dass sie drankommen kann, mit verschiedenen Dingen, wie Obst, Gemuse, Knabberkram.
Beim Essen habe ich mich umgesetzt, so dass ich sie neben mir und nicht mehr gegenüber hatte. So fühlte sie sich nicht beobachtet.

Nun ist sie dreieinhalb, probiert mittlerweile gerne alles, entwickelt immer wieder neue Vorlieben und isst gut und gerne. Aber sie ist knapp einen Meter groß und wiegt so um die 13kg, also lang und dürr. Ich frage mich, warum sie nicht zunimmt, aber zum Glück ist sie fit und wächst gut (in die Höhe ;-) )

Entschuldige, dass es so lang geworden ist. Ich weiß auch nicht, in dir mein Erfahrungsbericht etwas bringt.
Ich kann auf jeden Fall deine Sorgen sehr sehr gut nachempfinden! ((()))
Hi,
danke dein Bericht bringt mir sehr wohl etwas! Ich bin immer dankbar um ähnliche Erfahrungen! Zumal ihr ja auch im SPZ wart! Was haben die denn da bei euch zum Thema Milch nachts gesagt? Und das war ok, dein Kind bis über den 1. Geburtstag hinaus nur mit Milch zu füttern? Wegen der Nährstoffe etc? Wieviel hat sie denn so davon getrunken pro Tag? Ich finde es nur so komisch, dass Emma ja bis vor 2 Wochen ihren Brei gegessen hat, mittags sogar um die 200g was für sie echt enorm viel ist und nun GAR NICHTS mehr! Ob das nun den täglichen Untersuchungen zuzuschreiben ist oder sie eine normale Essensverweigerungsphase hat, keine Ahnung. Den nächsten Termin im SPZ haben wir erst wieder am Freitag, bis dahin müssten wir uns dann schlimmstenfalls mit der Milch alleine durchschlagen. Aber wenn es doch andere Mütter auch so machen, kann es ja auch nicht so schlimm sein? Was will man denn sonst geben?

Weißt du noch, wie schwer bzw leicht eure Maus bei der U6 war? In die Länge geht Emma auch prima, ihr passe Größe 74- von der Weite aber noch locker 56-62!!

Ganz liebe Grüße!
Vanessa31
gut eingelebt
Beiträge: 44
Registriert: 29.09.2016, 11:07

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Vanessa31 »

Maja hat geschrieben:Prima, dann melde Dich morgen wieder - und bis dahin wünsche ich euch eine stressfreie, ruhige Nacht!
Hi Maja,

hier das Essensprotokoll vom gestrigen Tag:

über die Nacht verteilt: (weiß die Uhrzeiten nicht mehr, da mein Mann die Flasche gegeben hat): 260ml Hipp-Malto
9.00: 110ml Hipp-Malto
12:00: ca. 5 Löffel Gemüsebrei
16:00: 60ml Hipp-Malto
17:30: 80ml Hipp-Malto
19:30: 150 ml Hipp-Malto
24:00: 100ml Hipp-Malto

Heute sah es bisher so aus:
07:30: 110ml Hipp_Malto
08:20 : 30ml Hipp-Malto
um 10 Uhr haben mein Mann und ich normal gefrühstückt und sie dabei sitzen gehabt. wir haben ihr etwas Fruchtmus angeboten, aber da wurde sofort wieder der Kopf geschüttelt. Sie hat etwas Wasser getrunken, dann einen Löffel Fruchtmus genommen, dann wieder Wasser und danach eindeutig den Kopf geschüttelt und den Kopf weggedreht.

Meinst du, ich soll dennoch weiterhin versuchen, ihr zu jeder Mahlzeit erst Brei anzubieten und wenn sie es dann verweigert, die Milch zu geben?
Maja
SuT-Legende
Beiträge: 8590
Registriert: 18.10.2004, 22:40
Wohnort: NRW

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Maja »

Vanessa31 hat geschrieben:
Maja hat geschrieben:Prima, dann melde Dich morgen wieder - und bis dahin wünsche ich euch eine stressfreie, ruhige Nacht!
Hi Maja,

hier das Essensprotokoll vom gestrigen Tag:

über die Nacht verteilt: (weiß die Uhrzeiten nicht mehr, da mein Mann die Flasche gegeben hat): 260ml Hipp-Malto
9.00: 110ml Hipp-Malto
12:00: ca. 5 Löffel Gemüsebrei
16:00: 60ml Hipp-Malto
17:30: 80ml Hipp-Malto
19:30: 150 ml Hipp-Malto
24:00: 100ml Hipp-Malto

Heute sah es bisher so aus:
07:30: 110ml Hipp_Malto
08:20 : 30ml Hipp-Malto
um 10 Uhr haben mein Mann und ich normal gefrühstückt und sie dabei sitzen gehabt. wir haben ihr etwas Fruchtmus angeboten, aber da wurde sofort wieder der Kopf geschüttelt. Sie hat etwas Wasser getrunken, dann einen Löffel Fruchtmus genommen, dann wieder Wasser und danach eindeutig den Kopf geschüttelt und den Kopf weggedreht.

Meinst du, ich soll dennoch weiterhin versuchen, ihr zu jeder Mahlzeit erst Brei anzubieten und wenn sie es dann verweigert, die Milch zu geben?
Guten Morgen Vanessa!
Also, Deine Tochter hat gestern von 9-24 Uhr 500ml Milchnahrung getrunken, plus die 260 (oder einen Teil davon) in der gestrigen Nacht, richtig? Plus ein bisschen Brei. Das ist zunächst mal insgesamt eine gute Menge, so hat sie die nötigen Kalorien und Flüssigkeit bekommen. Das habt ihr gut gemacht!
Wenn ich das richtig verstehe, hat sie dann heute von 0-7.30 Uhr durchgeschlafen ohne Hunger zu haben?

Es wäre schön, wenn Du die Trinkmengen heute noch mal protokollierst und weiterhin spätestens alle 3h Pre-Malto anbietest, natürlich auch früher wenn sie hungrig wird. Öfter kleine Portionen sind völlig in Ordnung, Hauptsache, sie bekommt wieder Appetit und ihr habt weniger Druck.

Du kannst ihr den Brei oder andere Beikost völlig unabhängig von den Flaschen anbieten - und zwar am besten so wie vorhin genau dann, wenn ihr gemeinsam eine Familienmahlzeit einnehmt. Da sie im Moment sowieso keinen Brei mag, spar Dir einfach das extra kochen und biete ihr einfach etwas kindgerechtes, sehr weiches von Deinem Teller an. Eine Stück zerdrückte Kartoffel, ein sehr kleines Käsewürfelchen, eine kleine Scheibe Banane, ein Minimini-Stück weiches Brot, ... natürlich nichts hartes, nichts mit Schale (wie Paprika) oder stark gewürztes. Sie kann es essen oder nur zermatschen - egal, lasst sie machen. Sie sollte dabei allerdings möglichst aufrecht sitzen, entweder gut abgestützt im Hochstuhl oder abwechselnd bei euch auf dem Schoß. So verschluckt sie sich nicht so leicht und hat die Hände frei.
Es ist gerade im Moment, also heute, morgen, ...nicht wichtig was oder ob überhaupt sie Beikost isst. Sie muss vor allem genug Milchkalorien zu sich nehmen und die Abneigung gegen das Essen wieder verlieren. Erst danach ergibt es Sinn, langsam! Und systematisch! Etwas zu verändern. Gib euch gerade mal etwas Zeit und eine Pause.

Noch etwas zur Milch: bei Muttermilch ist eine weit überwiegende Muttermilchernährung im ersten Lebensjahr tatsächlich unproblematischer als bei der Verwendung von Säuglingsnahrung. Es gibt keine ausreichenden Studien dazu, und die Hersteller empfehlen ja auch deutlich eine Mischkost zusätzlich zur Milchnahrung. Daher kann man die Empfehlungen für Stillkinder nicht verallgemeinern. Aber ihr kommt schon wieder zur Beikost, das wird. Es geht nur eben nicht so schnell.

Aber egal ob Stillen oder Flasche: nächtlicher Kalorienbedarf im ersten und auch zweiten Lebensjahr sind keinesfalls ungewöhnlich oder ungesund, das kommt oft vor. Ich schreibe später noch was dazu.

Also, Freitag seid ihm im SPZ, ja? Habt ihr nächste Woche noch weitere Kontrolltermine irgendwo?

Viele Grüße!
2004/2006/2014
Maja
SuT-Legende
Beiträge: 8590
Registriert: 18.10.2004, 22:40
Wohnort: NRW

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Maja »

Zum nächtlichen Milchtrinken:

Der menschliche Körper hat einen gewissen Kalorienbedarf, der dafür sorgt, dass wir Hunger haben und dann etwas essen. Außerdem hat der Körper Bedürfnisse nach Aktivität und nach Ruhe - ein fein abgestimmter Hormonhaushalt steuert also Wachsein, Müdigkeit, Schlafen und Erwachen.

Da es evolutionsbiologisch ziemlich lange ziemlich praktisch war, wenn der Mensch mit seiner relativen Schutzlosigkeit in der Dunkelheit seine Nahrung tagsüber besorgt und gegessen hat und nachts geschlafen hat, ist es üblicherweise so, dass der menschliche Körper sein Hungergefühl und damit seine Kaloriendeckung überwiegend tagsüber und abends und nachts hat. (Im Gegensatz zu nachtaktiven Tieren, die natürlich nachts jagen und essen…)
Das bedingt allerdings, dass der Körper und Mechanismen verfügt, um Nahrungsenergie so zu verwerten und auch zu speichern, dass auch nachts noch genug Energie für die Körperfunktionen zur Verfügung steht, bzw. sich auch nachts so weit runterzuregeln, dass durch die Ruhe deutlich weniger Energie gebraucht wird.

Diese ganzen Mechanismen müssen sich erstmal ausbilden. Ein Säugling hat einen winzigen Magen, wenig Energiespeicher, aber einen hohen Energiebedarf und einen noch unreifen Schlaf-Wach-Rhythmus, also braucht er kontinuierlich Nahrungsenergie, tags und nachts. Im Laufe der ersten drei Lebensjahre bauen sich die Mechanismen zu einem „erwachseneren“ Ess- und Schlafverhalten dann so langsam auf. Das Tempo ist Veranlagung und individuell. Es gibt Babys, die mit 4 Monaten schon nachts viele Stunden problemlos ohne Nahrung auskommen, und es gibt 2-jährige, die schon in den frühen Morgenstunden einen Bärenhunger entwickeln. Alles soweit noch normal.

Aber wie bei allen Reifungs- und Entwicklungsschritten spielt natürlich auch bei diesem nicht nur die Veranlagung eine Rolle, sondern auch die Prägung durch die Umwelt. An der Stelle können Eltern ansetzen – oder eben auch nicht. Eine Mutter, die mit ihrem Baby im Familienbett schläft, eine unkomplizierte Stillbeziehung mit dem Baby hat und nicht besonders belastet auf gelegentliche Schlafunterbrechungen reagiert, wird vermutlich wenig Energie darauf investieren, dass das Baby nachts seltener trinkt – macht ja kaum Arbeit. Das gleiche gilt für Fläschchenernährung, die so routiniert stattfindet, dass Elternteil (oft ja dann auch der Vater) und Kind dabei nicht so arg wachwerden müssen. Eine Mutter, für die das Stillen schwierig ist, die ein sehr unruhiges Baby hat, oder wo Eltern oder Kind nicht kompatibel für ein Familienbett sind, oder die insgesamt schon extrem belastet ist, oder die gar nachts mit weinendem Kind aufstehen muss zum Fläschchen anrühren und füttern so weiter, hat oft einen viel höheren Leidensdruck – und wird demnach vermutlich versuchen, das nächtliche Trinken ein bißchen schneller durch Nahrungsaufnahme am Tag zu ersetzen.

Und das ist selbstverständlich auch völlig in Ordnung. Ein gesundes Baby auf dem Weg zum Kleinkind mag vielleicht tatsächlich ein, zwei Nahrungsportionen nachts noch brauchen, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bräuchte es nicht zwingend fünf oder zehn Portionen. Es könnte sich definitiv tagsüber mehr Nahrungskalorien zuführen – aber vielleicht gibt es tagsüber kein Essen was ihm schmeckt, vielleicht fehlt die Ruhe bei den Mahlzeiten, vielleicht ist das Kind zu abenteuerlustig um lange zum Essen stillzusitzen, vielleicht sind Eltern und Kind viel auf Achse, vielleicht ist das Essen tagsüber zu kalorienarm, etc.
Wenn es für Eltern UND Kind passt dass das Kind seinen Kalorienbedarf nachts deckt, dann ist das übrigens auch ok.
Aber üblicherweise führt das auf Dauer dazu, dass die ganze Familie zu wenig Schlaf bekommt.
Und dann schaut man halt nach und nach, dass man ERST tagsüber für bessere Ernährungsroutinen sorgt und damit mehr Kalorien tagsüber zuführt und DANN nachts nach und nach die Nahrung reduziert.
Keinesfalls nimmt man dem Kind schlagartig nachts das Essen weg und zwingt es tags zur Nahrungsaufnahme. Das ist nicht nur grausam, das wird auch nicht funktionieren. Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen führen überhaupt selten zu nachhaltig guten Ergebnissen.

Der Aufbau neuer, für die Familie besserer Ernährungsroutinen braucht Zeit. Die Basis dafür ist auch überhaupt erstmal, dass ein Kind die Möglichkeit hat, aus verschiedenen, ausgewogenen Nahrungsangeboten zu wählen und ein Gespür dafür entwickelt, was von all diesem seltsamen Zeug auf dem Teller satt macht und gut tut. Nicht jedes Kind ist dafür neugierig und aufgeschlossen. Aber bei einem eher skeptischen Kind wird man mit Druck auch nicht besonders weit kommen.

Die andere Frage ist immer, ob es vielleicht organische Gründe gibt, warum ein Kind nicht so viel oder so gut essen kann, wie es vielleicht gerne möchte. Es gibt Kinder, die haben erst Saug- und später auch Kau- und Schluckprobleme, und es gibt Kinder, die aus anderen körperlichen Gründen Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme oder -verwertung haben. Das muss man sorgfältig diagnostizieren, denn bei weitem nicht alles wächst sich einfach aus. Ganz im Gegenteil: Je früher man gezielt eingreift, desto größer ist die Chance des Kindes auf bestmögliche Behebung von „Defiziten“ – auch neurologische Prozesse, die durch etwas blockiert sind, können oft noch nachreifen, wenn man früh genug ansetzt.
Das ist ein ganz wesentlicher Grund mehr, warum man Kinder nicht einfach zum Essen zwingen sollte – zu leicht könnte dabei etwas übersehen werden, was später dann für große Probleme sorgt.
2004/2006/2014
Vanessa31
gut eingelebt
Beiträge: 44
Registriert: 29.09.2016, 11:07

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Vanessa31 »

Guten Morgen Vanessa!
Also, Deine Tochter hat gestern von 9-24 Uhr 500ml Milchnahrung getrunken, plus die 260 (oder einen Teil davon) in der gestrigen Nacht, richtig? Plus ein bisschen Brei. Das ist zunächst mal insgesamt eine gute Menge, so hat sie die nötigen Kalorien und Flüssigkeit bekommen. Das habt ihr gut gemacht!
Wenn ich das richtig verstehe, hat sie dann heute von 0-7.30 Uhr durchgeschlafen ohne Hunger zu haben?

ja genau, sie hat durchgeschlafen ohne Hunger!

Es wäre schön, wenn Du die Trinkmengen heute noch mal protokollierst und weiterhin spätestens alle 3h Pre-Malto anbietest, natürlich auch früher wenn sie hungrig wird. Öfter kleine Portionen sind völlig in Ordnung, Hauptsache, sie bekommt wieder Appetit und ihr habt weniger Druck.

Also, Freitag seid ihm im SPZ, ja? Habt ihr nächste Woche noch weitere Kontrolltermine irgendwo?

Der Termin im SPZ bei der Ärztin am Freitag ist tatsächlich erst wieder der nächste Kontrolltermin. Sie sagten, sie gehen davon aus, dass Emma noch weniger essen und weiter abnehmen wird-erstmal.
Ich wollte eigentlich mit Emma von morgen bis DO zu meinen Eltern ins Sauerland fahren. VIelleicht tut ihr der Tapetenwechsel und das Essen mit anderen Gesichtern ja gut...
Vanessa31
gut eingelebt
Beiträge: 44
Registriert: 29.09.2016, 11:07

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Vanessa31 »

Hi Maja,
irgendwie klappte das gerade mit dem Zitieren nicht...

Also heute hat Emma noch viel schlechter gegessen als gestern:

07:30 Uhr: 110ml Hipp-Malto

08:20 Uhr: 30ml Hipp-Malto

15:00 Uhr 100ml Hipp-Malto

Jegliche Essensangebote hat sie verweigert. Hoffe, sie trinkt später nochmal was. Mache mir grosse Sorgen.

So vom Verhalten ist sie aber immer noch topfit, fröhlich, bewegt sich viel.

Sie hatte heute 3 nasse Windeln (1 davon mit Stuhl).

Was meinst du?

Ich werde jetzt mal deinen Beitrag zum nächtlichen Füttern lesen, haben irgendwie zeitgleich hier gepostet;-)

Liebe Grüße Vanessa
Vanessa31
gut eingelebt
Beiträge: 44
Registriert: 29.09.2016, 11:07

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Vanessa31 »

Oder kann es sein, dass das Maltodextrin zu satt macht?
Maja
SuT-Legende
Beiträge: 8590
Registriert: 18.10.2004, 22:40
Wohnort: NRW

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Maja »

Nein, das macht zwar satt, aber nicht ZU satt. In welchem Verhältnis mischst Du Pre mit Maltodextrin?
Notier mal bitte auf Deinem Zettel mit, zu welchen Uhrzeiten Du ihr etwas angeboten hast, und sie es abgelehent hat. Diese Stastistiken werden Dir auch helfen, wenn ihr weiter am Essverhalten arbeitet.
Jedenfalls, ich drücke Dir die Daumen, dass sie gleich ein großes Abendfläschchen trinkt. Da sie tagsüber wenig getrunken hat, wird sie vermutlich heute Nacht ja ein paar mal Hunger haben.
2004/2006/2014
Maja
SuT-Legende
Beiträge: 8590
Registriert: 18.10.2004, 22:40
Wohnort: NRW

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von Maja »

Vanessa31 hat geschrieben:
Der Termin im SPZ bei der Ärztin am Freitag ist tatsächlich erst wieder der nächste Kontrolltermin. Sie sagten, sie gehen davon aus, dass Emma noch weniger essen und weiter abnehmen wird-erstmal.
Ich wollte eigentlich mit Emma von morgen bis DO zu meinen Eltern ins Sauerland fahren. VIelleicht tut ihr der Tapetenwechsel und das Essen mit anderen Gesichtern ja gut...
Ja, ok. Hast Du dort Internetzugang? Dann kann ich Dir gerne bis zu dem Termin online begleiten, wenn das für Dich eine Unterstützung ist.
2004/2006/2014
delfinstern
Miss SuTiversum
Beiträge: 14526
Registriert: 13.01.2013, 09:20
Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg

Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen

Beitrag von delfinstern »

Kannst du einschätzen, ob sie aktuell keinen Hunger hat oder evtl auch krank ist/wird? Evlt. Schmerzen hat (Bauch, Hals oder Ohren)? Versuche selber recht entspannt ans Essen ran zu gehen, sie merkt vermutlich deine Anspannung/Angst (die vollkommen verständlich sind!)
Ich lass dir mal einen Drücker da (()). Du machst das klasse! Wirklich Tips kann ich leider nicht besteuern.
Zitieren: vor dem Zitat ein (quote) und am Ende ein (/quote) -> die (qu..) durch [qu...] ersetzen, dann sollte das klappen.
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

KK-Bewertung
Antworten

Zurück zu „Beikost und Familientisch“