Hallo zusammen, ich glaube ich brauche einfach mal Zuspruch.

Meine Tochter (14 Wochen) spuckt seit ca 2 Wochen immer wieder und wieder beim Stillen die Brustwarze aus, dreht sich kurz um (guckt an die Decke / zur Lampe), dockt wieder an, wieder ab und das hundert Mal. Erst noch relativ gut gelaunt, weswegen ich dachte, die Lampe ist halt spannender... dann wird sie abee zunehmend verzweifelter. Nehme ich ihr die Brust "weg", weil ich denke Hunger hat sie ja nicht, weint sie bitterlich. Hochnehmen = weinen, singen, streicheln, reden = weinen. Wage ich es in diesem schon mal zweistündigen Prozedere aufzustehen und aufs Klo zu gehen ist es ganz vorbei und sie schreit sich im Rage (verständlicherweise, sie hat ein Problem und ich geh weg.. hab ich nur 2x gemacht weil es einfach sein musste). Auch wenn ich nichts tue, ganz stoisch bleibe und einfach immer weiter die Brust zur Verfügung halte, verzweifelt sie irgendwann.
Zu viel Milch ist es nicht (bei mir kommt nichts geschossen, ich brauche auch nie Stilleinlagen usw), zu wenig auch nicht denke ich, auch wenn ich ab und an Paranoia in die Richtung habe. Ich vermute mittlerweile, dass sie in solchen Momenten hundemüde ist und versucht sich zu beruhigen und einzuschlafen, es aber nicht schafft.
Sie bekommt übrigens weder Schnuller noch Flasche und die Osteopathin hat nichts bei ihr festgestellt. Ich stille in sehr reizarmer Umgebung, es passiert meist abends im halbdunklen, stillen Wohnzimmer oder schon im Bett.
Kennt ihr das auch? Ich sage mir momentan ich hab ja alles versucht und es geht schon wieder um... Aber was meint ihr? LG und danke für Tipps