FCF hat geschrieben:. Außerdem möchte ICH keinen Hund, der entweder als Straßenhund ums Überleben gekämpft hat oder von unzureichend geeigneten Vorbesitzern geschädigt wurde.
Da gibt es ja noch eine ganze Menge anderer Gründe warum ein Hund beim Tiershutz landet. Allergie, Halter gestorben, Umzug, Scheidung...und auch ein ehem. Strassenhund kann ein ganz liebes unkompliziertes Wesen haben.
Die Frage ist nur ob du ehrliche auskunft bekommst über die Vorgeschichte.
Wir hatten immer Hunde, normalerweise 2.
Und weil wir mit Schnauzern sehr gute Erfahrungen hatten (auch mit einem Hund den wir im Alter von etwa 1 Jahr aus dem Tierschutzhaus geholt hatten) haben wir uns wieder einen Hund derselben Rasse aus dem Tierschutz geholt.
Schwerer Fehler. Über die Vorgeschichte wurden wir nicht informiert und es endete in einer plötzlichen Beiss attacke an die Nachbarin. Mit folgenden plastischen OPs und Gerichtsverhandlung.
Der Hund ging an den Tierschutz zurück
Die Gerichtsverhandlung endete mit einer Bewährungsstrafe
Und das obwohl wir hundeerfahren sind und auch mit etwas "härteren" Hunden bisher keinerlei Probleme hatten
Mir kommt kein Tierschutzhund mehr ins Haus nach diesen Erfahrungen- ich gebe aber zu das andere Leute da andere Erfahrungen haben und man nicht alle Hunde über einen Kamm scheren kann. Allerdings verstehe ich den Wunsch nach einem jungen Hund sehrwohl.
Aber Auslasten muss ja auch nicht immer der klassische Spaziergang sein. wir haben 25000 qm Flasche vor der Tier. Da kann man auch toben, tollen und Spielchen treiben + trainig machen.
Mir wurde schon mehrfach gesagt: zusammen aufwachsen schweisst Tier und Kind zusammen.
Milima hat geschrieben:FCF, das war unter anderem ich. Es kommt dabei ja sehr auf die Rasse an. Einem hund der diesen auslauf braucht, diesen vorzuenthalten finde ich ziemlich mies. Erfahrungsgemäß geben sich viele besitzer auch mit ner kleinen runde um den block zufrieden. Im Straßenverkehr an der leine und zum kacken muss der hund auf den Bordstein machen. Das würden hunde, die andere Möglichkeiten bekommen freiwillig nie tun. Natürlich akzeptieren sie es irgendwann. So wie babys es irgendwann akzeptieren alleine zu schlafen, wenn man sie von klein auf dabei schreien lässt. Bewusst etwas zugespitzt formuliert, aber im Endeffekt nichts anderes. Sicherlich gibt es auch Rassen, die weniger auslauf brauchen. Aber viele wurden einfach umgepolt, so dass es eben in den alltag passt. Das finde ich nicht artgerecht, so wie katzen meiner Meinung nach nach draußen gehören und vögel nicht in käfige. Natürlich belegen diverse Beispiele, dass es auch anders irgendwie geht.
Ich gebe dir sehr recht!
Die TE wohnt aber ländlich und hat einen Riesengarten. Da ist vielem ja schon vorgebeugt.
Ich teile viele Gedanken hier, will aber auch eine leise "Gegenstimme" äußern, weil ich eben wenige Leute aus der "fünf minuten um den Block - Fraktion" kenne, dafür aber einige, die ihre Hunde mit gutgemeinten Aktivitäten überfordern.
Deshalb finde ich Bedenken wie "was wenn alle MD haben" nicht unbedingt ausschlaggebend.
Wichtiger wäre zu überlegen, wie sich Kinder+empfindliche Rasse gestalten lässt zB.
Liebe Grüße, M. mit großem Erfinder (2007), süßer Maus (2009) und kleiner Prinzessin (2011)
Maryam+Leo hat geschrieben:Aber Auslasten muss ja auch nicht immer der klassische Spaziergang sein. wir haben 25000 qm Flasche vor der Tier. Da kann man auch toben, tollen und Spielchen treiben + trainig machen.
Mir wurde schon mehrfach gesagt: zusammen aufwachsen schweisst Tier und Kind zusammen.
Das geht auch. Aber eher nicht mit Welpen.
Spazieren gehen ist eh langweilig. Stupide durch die Gegend latschen lastet keinen Hund aus.
Ein junger Hund läuft aber nicht neben her. Gar nicht.
Ich sehe es überhaupt nicht so, kein großer Hund zu kleinen Kindern. Aber die Rasse sollte passen.
Woher kommt der Hund?
Eigentlich hat ein Züchter nicht den rüden auch noch selbst.
Ich würde euch dringend raten, wenn schon ridgeback dann bei einem vdh Züchter kaufen.
Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
FCF hat geschrieben:. Außerdem möchte ICH keinen Hund, der entweder als Straßenhund ums Überleben gekämpft hat oder von unzureichend geeigneten Vorbesitzern geschädigt wurde.
Da gibt es ja noch eine ganze Menge anderer Gründe warum ein Hund beim Tiershutz landet. Allergie, Halter gestorben, Umzug, Scheidung...und auch ein ehem. Strassenhund kann ein ganz liebes unkompliziertes Wesen haben.
Die Frage ist nur ob du ehrliche auskunft bekommst über die Vorgeschichte.
Wir hatten immer Hunde, normalerweise 2.
Und weil wir mit Schnauzern sehr gute Erfahrungen hatten (auch mit einem Hund den wir im Alter von etwa 1 Jahr aus dem Tierschutzhaus geholt hatten) haben wir uns wieder einen Hund derselben Rasse aus dem Tierschutz geholt.
Schwerer Fehler. Über die Vorgeschichte wurden wir nicht informiert und es endete in einer plötzlichen Beiss attacke an die Nachbarin. Mit folgenden plastischen OPs und Gerichtsverhandlung.
Der Hund ging an den Tierschutz zurück
Die Gerichtsverhandlung endete mit einer Bewährungsstrafe
Gleiches hatte eine Kollegin durch. Schäferhund als Welpe vom Züchter. Immer sooo lieb, auch mit den Kindern. Irgendwann in der Rüpelphase wurde aus Spiel Ernst und er biss einem Kind ins Gesicht. Die Besitzer waren hundeUNerfahren und konnten die Signale nicht deuten. Der Hund wollte vermutlich das Kind zurechtweisen und der Vater, der dabei war, sah die Rangelei als Spiel.
Wie du ja sagst, kein Tier ist gleich. Kein Besitzer ist gleich.
Maryam+Leo hat geschrieben:Aber Auslasten muss ja auch nicht immer der klassische Spaziergang sein. wir haben 25000 qm Flasche vor der Tier. Da kann man auch toben, tollen und Spielchen treiben + trainig machen.
Mir wurde schon mehrfach gesagt: zusammen aufwachsen schweisst Tier und Kind zusammen.
Das geht auch. Aber eher nicht mit Welpen.
Spazieren gehen ist eh langweilig. Stupide durch die Gegend latschen lastet keinen Hund aus.
2 x 10 Minuten Training und danach ne Schnüffelrunde (auch angeleint, wenn der Gehorsam noch nicht so klappt) lasten einen Hund, besonders einen Welpen, schon aus. Es kommt nur darauf an wie das Training aufgebaut wird. Das ist harte Arbeit für einen Hund. Und wenn man die stupiden Spaziergänge durch ein paar kleine Übungseinheiten ergänzt sind sie auch nicht mehr langweilig. Weder für Mensch noch für Hund Das wichtigste ist doch, das der Mensch bereit ist auf sein neues Familenmitglied einzugehen, gleichgültig welche Rasse es nun wird. Genauso wie bei unseren Kindern...
Mit mehr als einem RR im Bekanntenkreis und Züchtern vor Ort glaube ich schon, das sie sich über die Rasse informiert haben. Die normalen Google- und Wiki-Infos hat man doch durch, wenn man an einer Rasse interessiert ist. Und wenn sie denken das es passt nützt es doch auch nicht per Ferndiagnose anderer Meinung zu sein. Die genauen Umstände kennen wir doch nicht. Ich hätte nur Bedenken wegen Erziehung vs. Kleinkind. Das stelle ich mir wirklich sehr schwierig vor. Timing und Ruhe sind da so wichtig. Mit meinem 4jährigen wäre das nicht zu schaffen. Egal welche Rasse...
@ Maryam+Leo: Vielleicht solltet ihr euch noch nach einem speziellen RR-Forum umsehen, das kann dann bei rassespezifischen Problemen weiterhelfen, und, wenn ihr den Züchter schon im Ort habt, könntet ihr mit ihm abklären das ihr mit Problemen auch zu ihm kommen könnt. Die Züchter, die ich kenne, hängen an "ihren" Hunden und helfen auch gerne mal mit Rat und Tat weiter.
Beißattacken von Hunden finden aus vielen Gründen statt, und nur ein möglicher davon ist die Vorgeschichte des Tieres. Prinzipiell kann es bei JEDEM Hund passieren dass er beißt, Erziehung und Erfahrung sind eine gute Vermeidungsstrategie, aber können es nicht zu 100% verhindern. Fast alle Bisse die ich kenne stammen von Hunden ohne Vorgeschichte. Oftmals waren es Situationen, in denen ein sensibles Tier sich bedrängt gefühlt hat. ( Häufig übrigens Tiere die immer als "lammfromm" angepriesen wurden und ihre Grenzen selbst bei massiven Übergriffen nicht durch Knurren oder Drohbisse verteidigen dürfen , allerdings auch nicht vom Besitzer vor Kindern beschützt werden).
Allerdings hängt das Ausmaß der Verletzung natürlich von der Größe und der Beißkraft ab. Gut 70% aller Bisse von denen ich aus dem Bekanntenkreis weiß, stammen von kleinen Hunden. Ob das an den Rassen liegt oder an mangelnder Erziehung: keine Ahnung. Mal ne Schramme, mal ein blauer Fleck, in der Regel ein " Ich hab's Dir doch gesagt" von den Eltern und ein erschrockenes Kind.
Die sanftmütigsten, geduldigsten und tollsten *schwärm* Hunde die ich bisher erlebt habe waren immer Rottweiler. Ich glaube es braucht unendliche Gewalt oder Bedrängung, um einen gesunden Rotti ohne Vorgeschichte zum Zubeißen zu bringen. Nur- wenn es halt passiert, ist es keine Schramme. Und seit ich in der Familie erlebt habe wie die Tumorerkrankung eines Hundes ihn vor ( unerkannten) Schmerzen dazu gebracht hat einem Erwachsenen die Hand samt Knochen zu zerfleischen, bin ich skeptisch bei der Kombi Kleinkind und großer Hund.
Wäre ich das nicht, hätten wir mit Sicherheit weiter Rottweiler oder eine andere große Hunderasse. Ich mag große Hunde eh lieber, meine Definition von "richtigem" Hund fängt ab Rist-Kniehöhe an. Und ich bin groß.
Ich finde die Kombi der Selbsständigkeit im eigenen Büro mit Hund eigentlich ideal, gerade wenn sie sagt sie hat noch Kraftreserven um sich wirklich mit ihm zu beschäftigen. Dann ist er den ganzen Arbeitstag ohne Kinder, und sie kann zwischendurch immer wieder kleinere Lektionen einbauen und ihn ansonsten an einen Platz auf seiner Decke gewöhnen, wo er sich entspannen kann. Abends dann hat er ne große Runde mit dem Mann während sich die Kinder erstmal bei Mama austoben, und vor der Schlafenszeit der Kids gibt es begrenzte Zeit in der das Zusammenspiel Kind-Hund gut überwacht wird. Nicht so chaotisch wie es hier war, Hund und Kinder 24/7 zusammen im Haus während ich rumgerödelt hab und nicht aufmerksam war.
Wenn ich mich recht erinnere was Du machst, ist euer Klientel jetzt auch nicht wirklich vom empfindlichen/ängstlichen mach-mich-nicht-dreckig-Schlag sondern wird wohl eh in Schaffklamotten bei euch auftauchen, auf denen ein paar Pfotenabdrücke in der Lernphase kein Drama sind.
Vielleicht klappt das ja sogar gut mit Welpe ( obwohl ich mir das wie gesagt nicht mehr antun würde ...). Zur Rasse kann ich nix sagen, würde aber bei diesem Lebensstil eher zu einer ruhigen, ausgeglichenen und wenig fordernden Rasse tendieren die gut mit Kindern kann, aber den Trubel auch nicht braucht.
Im Endeffekt sollte der Hund ja früher oder später einfach damit zufrieden sein, sich über eine längere Zeitspanne mit dem Frauchen den selben Raum zu teilen und ab und an mal einen Kopfstreichler zu bekommen. Eine Hunderasse mit Hütetrieb die jedes Mal bellt wenn jemand die Tür reinkommt wäre da fehl am Platz ( wir haben so ein Exemplar und daran sind schon einige Hundetrainer, Bücher und Tipps und Tricks verschlissen worden....). Ebenso Hunde mit extremem Spieltrieb oder die jede Menge Aufmerksamkeit brauchen und sich von jedem Kunden erstmal Streicheleinheiten holen müssen. Es gibt Hunde, die reagieren auf ihrer Decke mir einem geöffneten Auge und etwas Schwanzwedeln auf Besuch, bevor sie weiterdösen. Und es gibt Hunde die bleiben auf der Decke, denen bricht aber halt fast der Schwanz ab, die sind unruhig und winselig und man sieht, dass es für sie selbst extrem anstrengend ist, nicht einfach loszuspringen.
Maryam+Leo hat geschrieben:Aber Auslasten muss ja auch nicht immer der klassische Spaziergang sein. wir haben 25000 qm Flasche vor der Tier. Da kann man auch toben, tollen und Spielchen treiben + trainig machen.
Mir wurde schon mehrfach gesagt: zusammen aufwachsen schweisst Tier und Kind zusammen.
Das geht auch. Aber eher nicht mit Welpen.
Spazieren gehen ist eh langweilig. Stupide durch die Gegend latschen lastet keinen Hund aus.
2 x 10 Minuten Training und danach ne Schnüffelrunde (auch angeleint, wenn der Gehorsam noch nicht so klappt) lasten einen Hund, besonders einen Welpen, schon aus. Es kommt nur darauf an wie das Training aufgebaut wird. Das ist harte Arbeit für einen Hund. Und wenn man die stupiden Spaziergänge durch ein paar kleine Übungseinheiten ergänzt sind sie auch nicht mehr langweilig. Weder für Mensch noch für Hund Das wichtigste ist doch, das der Mensch bereit ist auf sein neues Familenmitglied einzugehen, gleichgültig welche Rasse es nun wird. Genauso wie bei unseren Kindern...
Mit mehr als einem RR im Bekanntenkreis und Züchtern vor Ort glaube ich schon, das sie sich über die Rasse informiert haben. Die normalen Google- und Wiki-Infos hat man doch durch, wenn man an einer Rasse interessiert ist. Und wenn sie denken das es passt nützt es doch auch nicht per Ferndiagnose anderer Meinung zu sein. Die genauen Umstände kennen wir doch nicht. Ich hätte nur Bedenken wegen Erziehung vs. Kleinkind. Das stelle ich mir wirklich sehr schwierig vor. Timing und Ruhe sind da so wichtig. Mit meinem 4jährigen wäre das nicht zu schaffen. Egal welche Rasse...
@ Maryam+Leo: Vielleicht solltet ihr euch noch nach einem speziellen RR-Forum umsehen, das kann dann bei rassespezifischen Problemen weiterhelfen, und, wenn ihr den Züchter schon im Ort habt, könntet ihr mit ihm abklären das ihr mit Problemen auch zu ihm kommen könnt. Die Züchter, die ich kenne, hängen an "ihren" Hunden und helfen auch gerne mal mit Rat und Tat weiter.
Du musst mir nicht erzählen wie man mit Hunden sinnvoll trainiert und lebt.
Ich weiß das wohl.
Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
Sorry, das sollte nicht so rüberkommen als wollte ich dir was erzählen. Ich habe deinen Post so verstanden als könnte man mit einen Welpen im Garten nicht toben, tollen, Spielchen treiben und trainieren...
Doch na klar. Mach ich ja auch.
Aber eben nicht nebenbei.
So ein Welpe läuft einfach mal nicht nebenher. Das ist eigentlich ne Hauptaufgabe.
Ich parke in der Zeit wo ich den Hund arbeite die Kinder auf dem trampolin oder mit nem Eis oder was anderen tollen. Oder die große darf ihrerseits mit den kleinen Hunden was machen.
Und ich glaube viele unterschätzen wie anstrengend ein Welpe sein kann.
Und wenn man dann noch einen hat der Rasse typisch eher seine Beute sichert (Kinderspielzeug!) Und nicht gerne zuträgt oder an Zusammenarbeit mit dem Menschen interessiert ist, wird es für erst Hunde Führer schwer.
Kann man halt auch viel versauen.
Meine Hunde waren übrigens alle aus dem tierheim. Außer der Labrador und die jetzigen beiden rottis. Ich kann das negative über die Hunde absolut nicht bestätigen.
Einer lebt gerade als pflefling in der Familie. Und hätte ich nicht schon 3, ich würde ihn sofort nehmen. So ein toller Hund.
Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15