Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Moderator: Giraeffchen
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Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Hallo zusammen,
bitte entschuldigt, wenn es dazu schon zig Threads geben sollte, ich finde aber nur Threads zum Thema EINschlafen und darum geht es mir gar nicht. Hier mein Anliegen: meine Tochter (13 Wochen) schläft nie, niemals, überhaupt gar nicht wenn ich nicht daneben liege bzw. sie im Tuch getragen wird. Und das schlaucht.
Wie gesagt, es geht mir nicht darum, sie in den Schlaf zu begleiten, das ist mir klar, dass das für so eine kleine Maus nicht geht. Ich würde nur gerne irgendwann mal aufstehen dürfen während des Mittagsschlafs oder abends nach ihrem Zubettgehen. Meist ist sie schon wach wenn ich mich bis zur Tür geschlichen habe, maximal dauert es 5-10min bis sie merkt, dass ich weg bin und dann gibt es infernalisches Geschrei.
Als Folge liege ich bei ihrem (wunderbar ausgiebigen Mittagsschlaf) 2 bis 3 Stunden im Bett mit ihr, kochen/essen/aufs Klo gehen is nich. Abends ist es etwas besser, da schaffe ich es dann mal ein paar Minuten. Mein Mann und ich sind nie allein dadurch.
Ein paar Infos: die Kleine schläft viel (tagsüber 2-3 Stunden im Bett und dann nochmal 1-2 Stunden im Tragetuch) und nachts absolut herrliche 10 Stunden (natürlich mit Stillunterbrechungen). Paradiesisch, ich weiß, ich traue kaum mich zu beschweren. Es wäre nur eben auch schön, mal irgendetwas erledigen zu können - und ich meine hier Basisbedürfnisse meinerseits, keine großen Wünsche. In der Tragetuchschlafphase konnte ich zu Beginn viel schaffen, einkaufen, kochen, Wäsche etc, das geht seit Wochen alles nicht mehr, weil sie so viel schaut und nur strammes Vorwärtsmarschieren hilft um sie zu beruhigen.
Das Problem liegt beim Einschlafstillen, denke ich... ich mache das eigentlich gerne, als Folge kann sie aber niemand anders abends hinlegen, nie, und auch danach scheint es notwendig zu sein, dass die Brust in Reichweite ist. Sie wacht immer mal kurz auf und schaut, es reicht ihr dann nich mich zu sehen, sondern will nochmal kurz nuckeln und schläft sofort wieder ein. Einen Schnuller nimmt sie übrigens nicht und auch keine Flasche.
Ich hoffe ich war nicht zu konfus. .. kurz gefasst: ich hätte gerne die Möglichkeit mal aufzustehen wenn sie schläft. Was tun? Habt ihr Tipps? Oder erwarte ich einfach zu viel, da sie noch so klein ist?? Braucht es einfach mehr Zeit? Tausend Dank für eure Gedanken.
bitte entschuldigt, wenn es dazu schon zig Threads geben sollte, ich finde aber nur Threads zum Thema EINschlafen und darum geht es mir gar nicht. Hier mein Anliegen: meine Tochter (13 Wochen) schläft nie, niemals, überhaupt gar nicht wenn ich nicht daneben liege bzw. sie im Tuch getragen wird. Und das schlaucht.
Wie gesagt, es geht mir nicht darum, sie in den Schlaf zu begleiten, das ist mir klar, dass das für so eine kleine Maus nicht geht. Ich würde nur gerne irgendwann mal aufstehen dürfen während des Mittagsschlafs oder abends nach ihrem Zubettgehen. Meist ist sie schon wach wenn ich mich bis zur Tür geschlichen habe, maximal dauert es 5-10min bis sie merkt, dass ich weg bin und dann gibt es infernalisches Geschrei.
Als Folge liege ich bei ihrem (wunderbar ausgiebigen Mittagsschlaf) 2 bis 3 Stunden im Bett mit ihr, kochen/essen/aufs Klo gehen is nich. Abends ist es etwas besser, da schaffe ich es dann mal ein paar Minuten. Mein Mann und ich sind nie allein dadurch.
Ein paar Infos: die Kleine schläft viel (tagsüber 2-3 Stunden im Bett und dann nochmal 1-2 Stunden im Tragetuch) und nachts absolut herrliche 10 Stunden (natürlich mit Stillunterbrechungen). Paradiesisch, ich weiß, ich traue kaum mich zu beschweren. Es wäre nur eben auch schön, mal irgendetwas erledigen zu können - und ich meine hier Basisbedürfnisse meinerseits, keine großen Wünsche. In der Tragetuchschlafphase konnte ich zu Beginn viel schaffen, einkaufen, kochen, Wäsche etc, das geht seit Wochen alles nicht mehr, weil sie so viel schaut und nur strammes Vorwärtsmarschieren hilft um sie zu beruhigen.
Das Problem liegt beim Einschlafstillen, denke ich... ich mache das eigentlich gerne, als Folge kann sie aber niemand anders abends hinlegen, nie, und auch danach scheint es notwendig zu sein, dass die Brust in Reichweite ist. Sie wacht immer mal kurz auf und schaut, es reicht ihr dann nich mich zu sehen, sondern will nochmal kurz nuckeln und schläft sofort wieder ein. Einen Schnuller nimmt sie übrigens nicht und auch keine Flasche.
Ich hoffe ich war nicht zu konfus. .. kurz gefasst: ich hätte gerne die Möglichkeit mal aufzustehen wenn sie schläft. Was tun? Habt ihr Tipps? Oder erwarte ich einfach zu viel, da sie noch so klein ist?? Braucht es einfach mehr Zeit? Tausend Dank für eure Gedanken.
Mit Krümel (06.2016)
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Es braucht Zeit und kommt meiner Erfahrung nach von alleine. Bei meiner Großen war es ganz extrem. Gefühlt habe ich sie nie ablegen können. Als sie mobil wurde wurde es dann besser. Mir ging es besser damit als ich es einfach akzeptiert und nicht mehr dagegen angekämpft und die Zeit die ich neben ihr lag zum Lesen etc. genutzt habe.
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Hier war es genau so. Ich durfte mich zeitweise nichtmal wegdrehen... Was geholfen hat? Abwarten.
Irgendwann hat es einfach geklappt.
Aber Mini schläft immer noch besser/länger wenn jemand daneben liegt.
Irgendwann hat es einfach geklappt.
Aber Mini schläft immer noch besser/länger wenn jemand daneben liegt.
Jungmüller 04/2015
Jüngstmüller 10/2018
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- Missy
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
13 Wochen ist doch noch wirklich sehr klein. Geb ihr Zeit.
Mein Sohn hat im gesamten ersten Jahr alle Mittagsschläfchen auf oder an mir verbracht. Entweder war er im Tuch, der emei oder er lag bei mir auf dem Schoss auf dem Stillkissen, so dass ich auf dem Sofa dann fernsehen, lesen oder am Laptop schauen konnte.
Abends das gleiche, ich habe ihn auf dem Sofa einschlafgestillt und habe ihn dann so lange auf meinem Schoss liegen lassen, bis ich ihn mit ins Bett nehmen konnte.
Alleine im Bett geschlafen hat er erst mit 6 Monaten, da konnte man ihn dann abends umlagern. Aber ich musste dann so 2-3 mal zum kurzen Stillen rein.
Mein Sohn hat im gesamten ersten Jahr alle Mittagsschläfchen auf oder an mir verbracht. Entweder war er im Tuch, der emei oder er lag bei mir auf dem Schoss auf dem Stillkissen, so dass ich auf dem Sofa dann fernsehen, lesen oder am Laptop schauen konnte.
Abends das gleiche, ich habe ihn auf dem Sofa einschlafgestillt und habe ihn dann so lange auf meinem Schoss liegen lassen, bis ich ihn mit ins Bett nehmen konnte.
Alleine im Bett geschlafen hat er erst mit 6 Monaten, da konnte man ihn dann abends umlagern. Aber ich musste dann so 2-3 mal zum kurzen Stillen rein.
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
- molai
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Ja genau, das auch! Es dauert ewig bis ich mich auch nur mal auf den Rücken rollen darf, mein Nacken bedankt sich...Eigenfrequenz hat geschrieben:Hier war es genau so. Ich durfte mich zeitweise nichtmal wegdrehen...
Dass es anderen auch so ging tut mir gerade ziemlich gut. Und auch dass es von allein besser wurde. Ich komme mir immer so schlecht vor, wenn ich mit anderen Müttern so kleiner Babys rede (Rückbildung etc). Was die alles tun! Basteln, Möbel abschleifen, endlos telefonieren.... und ich liege mit knurrendem Magen Stunden neben der Kleinen und frag mich was ich falsch mache.
Mit Krümel (06.2016)
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Ja das ist das Einzige, was ich tun kann. Ich lese auf dem Kindle oder, wie jetzt, benutze das Handy.Heggs hat geschrieben: Mir ging es besser damit als ich es einfach akzeptiert und nicht mehr dagegen angekämpft und die Zeit die ich neben ihr lag zum Lesen etc. genutzt habe.
Mit Krümel (06.2016)
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Du machst gar nichts falsch.
Duz kannst nur noch ein wenig an dem "Wie" optimieren. Wenn sie im Tuch schläft bist du mobil, wenn sie bei dir auf dem Sofa liegt, hast du abends auch Zeit um mit deinem Mann einen film zu schauen usw.
Warte doch noch ein paar Wochen und versuch es dan noch.
Die Babyzeit ist so ein verschwindend geringer Zeitraum im Leben deines Kindes. Es kommt einem zwar wie eine Ewigkeit vor, aber die Zeit rast wirklich. Und plötzlich können sie krabbeln, laufen, sprechen, gehen in den Kindergarten, in die schule, kommen in die Pubertät und wollen plötzlich von den Eltern nichts mehr wissen.
Duz kannst nur noch ein wenig an dem "Wie" optimieren. Wenn sie im Tuch schläft bist du mobil, wenn sie bei dir auf dem Sofa liegt, hast du abends auch Zeit um mit deinem Mann einen film zu schauen usw.
Warte doch noch ein paar Wochen und versuch es dan noch.
Die Babyzeit ist so ein verschwindend geringer Zeitraum im Leben deines Kindes. Es kommt einem zwar wie eine Ewigkeit vor, aber die Zeit rast wirklich. Und plötzlich können sie krabbeln, laufen, sprechen, gehen in den Kindergarten, in die schule, kommen in die Pubertät und wollen plötzlich von den Eltern nichts mehr wissen.
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Ja das "wie" ist echt wichtig. Auf dem Sofa hatte ich alles griffbereit. Trinken, Essen, Handy , Fernbedienung etc. Dann war ich eben die lebende Schlafunterlage, so what? Da konnte ich nochmal richtig viel zocken/lesen. Also eigentlich gar nicht so schlecht.
Jungmüller 04/2015
Jüngstmüller 10/2018
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RonjaR
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Ich habe jetzt ein Jahr lang bei fast jedem Schlaf meines Kindes daneben gesessen/gelegen, oder ihn halt getragen. So langsam fange ich an, mal das Babyfon zu benutzen. Was hilft: mich von meinem Mann bedienen lassen, tunlichst alles Schonmal am Bett platzieren, das man später braucht und es annehmen und im besten Fall genießen. Im Internet daddeln, Gleichgesinnte lesen.
Mein Sohn ist auch völlig Geräusch unempfindlich. Wir konnten vor allem in der Anfangszeit neben ihm Filme gucken, quetschen, essen. Jetzt ist locker noch eine Massage oder so drin.
13 Wochen finde ich extrem klein. da muss sich noch gar nichts eingependelt haben. Lass dich nicht stressen von dem, was andere so erzählen, wenn es nicht mit eurer Lebensrealität übereinstimmt.
Mein Mann konnte und kann übrigens trotz Einschlafstillen unser Kind völlig problemlos ins Bett bringen.
Pieps * 6/15
Mein Sohn ist auch völlig Geräusch unempfindlich. Wir konnten vor allem in der Anfangszeit neben ihm Filme gucken, quetschen, essen. Jetzt ist locker noch eine Massage oder so drin.
13 Wochen finde ich extrem klein. da muss sich noch gar nichts eingependelt haben. Lass dich nicht stressen von dem, was andere so erzählen, wenn es nicht mit eurer Lebensrealität übereinstimmt.
Mein Mann konnte und kann übrigens trotz Einschlafstillen unser Kind völlig problemlos ins Bett bringen.
Pieps * 6/15
Pieps *06.2015
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samoe
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Re: Schlafen ohne Mama daneben (nicht einschlafen gemeint)
Hier auch die Stimme für: Genießen und nebenbei daddeln, lesen, Film gucken.
Vielleicht kannst du dich mit der Maus abends einfach aufs Sofa pflanzen und die Maus aufs Stillkissen. So kannst du Zeit mit deinem Mann verbringen. Oder, ihr legt euch gemeinsam ins Bett und hört ein spannendes Hörbuch. So habt ihr auch etwas Paarzeit.
Du hast ja jetzt erst ein Kind und solltest die Zeit einfach genießen. Ich weiß, dass es einem sooo unendlich lang (und manchmal natürlich auch langweilig) vorkommt, aber sei gewiss, das wird wirklich besser. Beim Großen wurde es mit 5 Monaten etwas besser (dann war 1h drin) und dann nochmal mit einem Jahr (2-3h). Beim Kleinen hat es länger gedauert: Er war anfangs recht gut abzulegen, aber ab 5 Monaten musste auch nach 30 Min. immer jemand neben ihm liegen (da ging aber auch mein Mann) und mit ca. 11 Monaten hat es sich dann erst gebessert. Jetzt aktuell mit 14 Monaten schläft er 3-6h in der ersten Schlafphase, das ist mittlerweile natürlich traumhaft.
Ich persönlich muss auch sagen, dass ich alle Phasen nur noch halb so anstrengend fande als ich diese einfach son annehmen konnte. Das nimmt irgendwie den Druck so raus...
LG, samoe
Vielleicht kannst du dich mit der Maus abends einfach aufs Sofa pflanzen und die Maus aufs Stillkissen. So kannst du Zeit mit deinem Mann verbringen. Oder, ihr legt euch gemeinsam ins Bett und hört ein spannendes Hörbuch. So habt ihr auch etwas Paarzeit.
Du hast ja jetzt erst ein Kind und solltest die Zeit einfach genießen. Ich weiß, dass es einem sooo unendlich lang (und manchmal natürlich auch langweilig) vorkommt, aber sei gewiss, das wird wirklich besser. Beim Großen wurde es mit 5 Monaten etwas besser (dann war 1h drin) und dann nochmal mit einem Jahr (2-3h). Beim Kleinen hat es länger gedauert: Er war anfangs recht gut abzulegen, aber ab 5 Monaten musste auch nach 30 Min. immer jemand neben ihm liegen (da ging aber auch mein Mann) und mit ca. 11 Monaten hat es sich dann erst gebessert. Jetzt aktuell mit 14 Monaten schläft er 3-6h in der ersten Schlafphase, das ist mittlerweile natürlich traumhaft.
Ich persönlich muss auch sagen, dass ich alle Phasen nur noch halb so anstrengend fande als ich diese einfach son annehmen konnte. Das nimmt irgendwie den Druck so raus...
LG, samoe