KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

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EhMibima

Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von EhMibima »

Hebammen kennen auch Kinderärzte. Wenn du ne Hebamme kennst die so tickt wie du, frag sie doch.
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Brianna
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von Brianna »

Mir ginge es beim Wechseln gar nicht um die Stillfreundlichkeit. Mein Kinderarzt hat nach der U5 gar nicht mehr danach gefragt und bei der U6 nur, ob der Große bei uns mitisst. Mich würde stören, dass deine Kinderärztin einen starken Mangel vermutet und das dann nicht abklärt und behandelt.
J 05/13 L 12/15
Lösche Benutzer 7681

Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von Lösche Benutzer 7681 »

Brianna hat geschrieben:Mir ginge es beim Wechseln gar nicht um die Stillfreundlichkeit. Mein Kinderarzt hat nach der U5 gar nicht mehr danach gefragt und bei der U6 nur, ob der Große bei uns mitisst. Mich würde stören, dass deine Kinderärztin einen starken Mangel vermutet und das dann nicht abklärt und behandelt.
Dito.
Ein Eisenmangel ist per se nicht lustig und in dem Alter schon gar nicht.
Wenn sie schon über so hellseherische Fähigkeiten verfügt, muß sie da ne Blutuntersuchung vorschlagen.
lovesunshine
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von lovesunshine »

Siijay hat geschrieben:
Brianna hat geschrieben:Mir ginge es beim Wechseln gar nicht um die Stillfreundlichkeit. Mein Kinderarzt hat nach der U5 gar nicht mehr danach gefragt und bei der U6 nur, ob der Große bei uns mitisst. Mich würde stören, dass deine Kinderärztin einen starken Mangel vermutet und das dann nicht abklärt und behandelt.
Dito.
Ein Eisenmangel ist per se nicht lustig und in dem Alter schon gar nicht.
Wenn sie schon über so hellseherische Fähigkeiten verfügt, muß sie da ne Blutuntersuchung vorschlagen.
Genau meine Meinung! Die Frau ist hoechst unprofessionell. Stillunfreundlich und verunsichern ist eine Sache, aber eine Diagnose zu stellen ohne Blutabnahme ist nicht zulaessig. Und ja, es gibt Hinweise auf Eisenmangel, diese reichen aber fuer ein Befund nicht aus. Zumal bei Eisenmangel supplementiert werden muss.
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beccarei
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von beccarei »

Ich bin bei den anderen, einen Mangel vermuten und nicht abklären, ist nicht gut.

Ich war übrigens bei der U6 mit einem Kind, dass weder sitzen noch krabbeln konnte und unsere KiÄ fand das vollkommen im Rahmen. Sie sagte uns, dass das alleine keine Aussagekraft habe. Es müsse das Kind im Ganzen gesehen werden.
Liebe Grüße,
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
Lösche Benutzer 22033

Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von Lösche Benutzer 22033 »

Ich würde mich mal über die äußeren Anzeichen für einen Eisenmangel informieren, und dann eventuell einen Bluttest machen lassen - aber bei einem anderen Arzt! Und sonst einfach weiter stillen und Beikost anbieten, wie bisher auch.
Wobei mich diese "tolle neue Studie" von der sie erzählt hat, schon mal interessieren würde, wenn auch in erster Linie, um sie auf ihre Aussagekraft zu überprüfen (und dann viiele Gegenargumente zu haben wenn sie genannt wird, wer weiß wie viele Ärzte das noch gelesen haben und ähnlich haarsträubende Dinge erzählen)
Elena
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von Elena »

Siijay hat geschrieben:
Brianna hat geschrieben:Mir ginge es beim Wechseln gar nicht um die Stillfreundlichkeit. Mein Kinderarzt hat nach der U5 gar nicht mehr danach gefragt und bei der U6 nur, ob der Große bei uns mitisst. Mich würde stören, dass deine Kinderärztin einen starken Mangel vermutet und das dann nicht abklärt und behandelt.
Dito.
Ein Eisenmangel ist per se nicht lustig und in dem Alter schon gar nicht.
Wenn sie schon über so hellseherische Fähigkeiten verfügt, muß sie da ne Blutuntersuchung vorschlagen.
Vor allem, weil eine Überdosierung von Eisen auch nicht gut ist - eher noch schlechter als ein Mangel. Da finde ich es fahrlässig, bei Verdacht auf Eisenmangel einfach zum Abstillen zu raten - ich meine, ein Hb-Wert von unter 8 wäre ja wohl nicht mit ein bissle Brei zu beheben! :shock: Da müsste man schleunigst supplementieren, vermute ich. Und andererseits wäre einfach ohne Blutuntersuchung supplementieren wegen der Gefahr einer Überversorgung genauso schlimm.

Für mich klingt das sehr danach, dass sie bewusst etwas zu viel Panik macht, weil sie vom langen Stillen nix hält, und dazu den angeblichen Eisenmangel vorschiebt. :?
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Bumbine
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von Bumbine »

Du stillst nach Bedarf und bietest altersgerechte Beikost an - dein Kind wird sich schon das holen, was es braucht! :-)

Mein Kind war auch entwicklungsverzögert und ich habe den KiA mehr oder weniger dazu gedrängt, mal den hb und Eisenspeicher zu prüfen. Und siehe da - Substitution notwendig, da die Werte wirklich kritisch waren. Seit dem er substituiert wurde, hat er sich motorisch total gut entwickelt, denn der Eisenmangel kann in der Tat zu entwicklungsverzögerungen führen.

Ich finde es übrigens fahrlässig, Eisenmangel zu vermuten und nich zu überprüfen.Das würde ich persönlich auch genau so offen mit dem KiA so kommunizieren.
mit Frühchenbub (05/15, 28. SSW) auf der Hüfte und Spätchenmädchen (05/17, 42. SSW) vor dem Bauch
Grammatikfehler seien mir verziehen, ich bemühe mich sehr, bin aber Schwedin und blicke manchmal im Artikeldschungel nicht durch
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Reike
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von Reike »

Komisch, ich habe gestern um kurz nacht acht zweimal eine Antwort geschrieben, aber davon ist nichts zu sehen. Bevor ich jetzt nochmal nen langen Text schreibe, der dann wieder weg ist, jetzt erstmal relativ kurz.
Ich sehe das insgesamt auch wie ihr. Ob Panikmache oder wirklicher Verdacht auf einen Mangel, weiß ich nicht. Beides finde ich aber ohne weitere Abklärung alles andere als vertrauenserweckend. Daher werde ich mich jetzt mal nach nem anderen KiA umhören.

LG Reike
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tania
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Re: KiA rät mit 12 Monaten zum Abstillen

Beitrag von tania »

auf verdacht (auch verdacht einer kinderaerztin) eisen geben, sehe ich kritisch. eisen kann probleme mit der verdauung hervorrufen. sollte ein eisenmangel vorliegen, muss der adaequat behandelt werden.

zum rest:
jessy80 hat geschrieben:Die kleine einer Bekannten ist 20 Monate und stillt noch voll., sie verweigert jedes Essen und ist nachweislich nicht mangelernährt.
Würde auch den Arzt wechseln.
das halte ich fuer sehr unwahrscheinlich. mir ist noch nie ein kind untergekommen, dass in dem alter vollgestillt wurde. so bald das kind irgend etwas - egal in welcher menge - zu sich nimmt, stillt es per definition nicht mehr voll. ein kind von 20 monaten,was tatsaechlich nie an einem eis leckt, keine spiralnudel in den mund nimmt und kein apfelmus kostet, ist tatsaechlich hoechst ungewoehnlich und gehoert auf herz und nieren geprueft. da geht es nicht nur um mengelernaehrung, sondern auch um andere dinge, fehlentwicklungen des mundes/verdauungsapparates usw. das ist nicht auf die leichte schulter zu nehmen. andere geschichte: beikost wird angeboten und das kind deckt seinen nahrstoffbedarf ueberwiegend ueber muttermilch. das ist kein vollstillen und in aller regel unproblematisch. als faustregel: kinder ueber 12 monaten, die absolut KEIN INTERESSE an beikost zeigen, sollten auf einen evtl eisenmangel (moeglicher ausloeser fuer appetitlosigkeit) untersucht werden. interesse zeigen heisst aber definitiv nicht, nennenswerte mengen zu sich zu nehmen.

nach deiner beschreibung, liebe threadstarterin, klingt es alles sehr normal bei euch. wenn du keine zweitmeinung zum eisenmangel einholen moechtest, wuerde ich das gespraech mit deiner kinderaerztin holen, evtl auf den beipackzettel verweisen (da stehen sicherlich verdauungsprobleme bei den nebenwirkungen) und darum bitten, eine ordentlich diagnose zu fuehren, ehe du die eisentabletten gibst.

liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung
tania mit sohn *09 und sohn *12
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