Ich habe heute meinen ganzen Mut zusammengenommen und meinen Mann gebeten, wieder deutsch mit den Kindern zu sprechen. Er hat zugestimmt. Unsere englischen Kinderbücher lesen wir weiterhin vor und wir singen die englischen Kinderlieder, die unsere Kinder kennengelernt haben, aber alle Alltagskommunikation ist auf deutsch. Ich bin sooo erleichtert! Vielen Dank für Eure Ratschläge!Herbstmami14 hat geschrieben:Habt ihr einen Logopäden in der Nähe? Was würde der euch raten?autriche hat geschrieben:Mein Mann spricht mit unserer Tochter (heute 36 Monate) Englisch seitdem sie 8 Monate alt ist. Er ist kein Muttersprachler. Ich empfinde sein Englisch als aufgesetzt und künstlich und höre auch regelmäßig Fehler, wollte ihm aber bisher die Freude nicht nehmen, zumal ich wusste, dass es ein zeitlich begrenztes Projekt ist.
Nun wurde bei der U7a bei unserer Tochter eine Sprachentwicklungsverzögerung festgestellt. Diese Diagnose deckt sich auch mit meinem Eindruck. Ist dies ein Grund, meinen Mann zu bitten, das "Projekt Englisch" abzubrechen?
Wenn dein Mann kein Muttersprachler ist, würde ich sein Projekt 'Englisch' durchaus hinterfragen. Natürlich ist es praktisch wenn eure Tochter einfach so nebenbei englisch lernt. Aber wenn er kein korrektes Englisch mit ihr spricht, dann wird sie es genauso falsch mit grammatikalischen Fehlern und evtl. inkorrekter Aussprache lernen. Ein späteres Umlernen kann manchmal sehr schwer für Kinder werden, besonders in der Schule.
Für mich war das ein Grund mit meiner Tochter kein Schwedisch zu sprechen, obwohl wir Verwandtschaft dort haben. Ich würde ihr es einfach falsch beibringen. Wir haben uns dann für unsere beiden Muttersprachen entschieden.
Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
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Blumee
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Wie schön, dass ihr darin so schnell einstimmig wart! Das freut mich für dich!
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JuJ
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Ich bin gebürtig aus Norwegen und spreche nur norwegisch mit unseren Zwillingen. Mein Freund kann nicht wirklich norwegisch (er versteht allerdings einiges), hat sich aber immer wieder Wörter "abgeschaut" und fing dann an mit den Kleinen so zu reden.
Ich habe ihn einfach höflich drum gebeten, dass er nicht norwegisch mit ihnen reden soll denn sie würden es einfach nicht richtig lernen da er das gesprochene auch nicht gut spricht. Ich finde nichts schlimmes daran seinen Partner dies mitzuteilen. Ich habe ihm auch gesagt, dass er mir das nicht übel nehmen soll. Es ist einfach das Beste für die Kinder wenn er deutsch und ich norwegisch spreche.
Ich habe ihn einfach höflich drum gebeten, dass er nicht norwegisch mit ihnen reden soll denn sie würden es einfach nicht richtig lernen da er das gesprochene auch nicht gut spricht. Ich finde nichts schlimmes daran seinen Partner dies mitzuteilen. Ich habe ihm auch gesagt, dass er mir das nicht übel nehmen soll. Es ist einfach das Beste für die Kinder wenn er deutsch und ich norwegisch spreche.
- julia1982
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Ich mag auch gern bei Euch mitschreiben [emoji4]
Mein Mann ist Spanier, ich Deutsche und wir leben in Deutschland. Mein Mann spricht ausschließlich Spanisch mit mir und den Kindern, ich mit ihm auch Spanisch. Wenn ich die Kinder direkt anspreche, spreche ich (meistens) Deutsch.
Unser Großer ist 3, Baby 12 Wochen. Unser Großer spricht Spanisch und Deutsch gleich gut, war aber immer auch verbal sehr weit.
Einzig das spanische "r" macht ihm Probleme, er ersetzt es durch "l", also zB "quielo" statt "quiero"... Mein Mann findet das fürchterlich [emoji23]
Ich lese grad nochmal ein bisschen rum im thread...
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Mein Mann ist Spanier, ich Deutsche und wir leben in Deutschland. Mein Mann spricht ausschließlich Spanisch mit mir und den Kindern, ich mit ihm auch Spanisch. Wenn ich die Kinder direkt anspreche, spreche ich (meistens) Deutsch.
Unser Großer ist 3, Baby 12 Wochen. Unser Großer spricht Spanisch und Deutsch gleich gut, war aber immer auch verbal sehr weit.
Einzig das spanische "r" macht ihm Probleme, er ersetzt es durch "l", also zB "quielo" statt "quiero"... Mein Mann findet das fürchterlich [emoji23]
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Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
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marieee
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Das kling echt toll julia 
Der Freund meiner Schwester ist Italiener und die machen das auch ungefähr so. Er kann deutsch und italienisch, und spricht mit den Kindern meistens auf italienisch. Außer wenn die Mutter, meine Schwester also, mitdiskutiert, dann wechselt er auf Deutsch, da es für die Kinder wahrscheinlich zu mühsam ist, zwischen den Sprachen immer zu wechseln. Was haltet ihr davon? Sollte er bei seiner Muttersprache bleiben?
Der Freund meiner Schwester ist Italiener und die machen das auch ungefähr so. Er kann deutsch und italienisch, und spricht mit den Kindern meistens auf italienisch. Außer wenn die Mutter, meine Schwester also, mitdiskutiert, dann wechselt er auf Deutsch, da es für die Kinder wahrscheinlich zu mühsam ist, zwischen den Sprachen immer zu wechseln. Was haltet ihr davon? Sollte er bei seiner Muttersprache bleiben?
- MarinaG
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Mein großer Sohn (im April 5 geworden) spricht Deutsch sehr gut, mit seltenen Fehlern wie geschiebt statt geschoben. Seine Aussprache findet sein Logopäde altersgemäß (S und SCH sind noch nicht immer richtig), seinen Wortschatz überdurchschnittlich gut.
Sein Russisch ist eigentlich ganz flüssig (meine Kinder sprechen meist Russisch miteinander, mit mir ausschließlich Russich), aber mit einigen Fehlern in Endungen. Die Konjugation und die Deklination sind im Russischen ziemlich kompliziert. Seine Aussprache ist leicht "ausländisch". Dafür kann Alexander schon einfache russische Sätze lesen und ein bisschen schreiben.
Sein Russisch ist eigentlich ganz flüssig (meine Kinder sprechen meist Russisch miteinander, mit mir ausschließlich Russich), aber mit einigen Fehlern in Endungen. Die Konjugation und die Deklination sind im Russischen ziemlich kompliziert. Seine Aussprache ist leicht "ausländisch". Dafür kann Alexander schon einfache russische Sätze lesen und ein bisschen schreiben.
Die besten Kinder überhaupt:
Alexander (April 2011), Katharina (Oktober 2013) und Julian (Februar 2016)
Alexander (April 2011), Katharina (Oktober 2013) und Julian (Februar 2016)
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Marina habt ihr als Familiensprache auch russisch oder spricht dein Mann deutsch?
- MarinaG
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Mein Mann spricht leider kann Russisch (versteht aber schon relativ viel). Unsere Familiensprache ist Deutsch.
Die besten Kinder überhaupt:
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Nulsik
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Marjanka und Marina, schade, dass ihr nicht hier in der Nähe wohnt. Ich hätte so gerne mehr Kontakt mit russischsprechenden Kindern für meinen fast 4-jährigen Sohn. Er kann beide Sprachen (Deutsch - Kita und Umgebung; Russisch - Mama und Papa, andere Verwandte wohnen im Ausland und besuchen uns nur sehr selten) sehr gut, versteht alles und redet ganz viel. Aber die Aussprache in russisch ist schrecklich. Wenn wir Besuch bekommen, können andere Leute ihn kaum verstehen. Dabei sprechen wir zu Hause nur Muttersprache, Kinderserien, Bücher, Spiele und Lieder sind auch nur auf russisch. Und Deutsch spricht er akzentfrei (sagen uns deutsche Freunde). Ich denke, es liegt daran, dass er zu wenig Kontakte auf Muttersprache hat und die ihm etwas "künstlich" vorkommt.
Maria mit drei Jungs: M (8/2012), A (5/2015) und R (4/2018)
und einem Mädchen: S (1/2024)
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- amantedealmeria
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Nulsik, wir sind immer mal in HH, aber sooo viel spricht unser Großer leider nicht auf russisch. Eher so einzelne Worte und Phrasen. Aber dem täten tun russisch-sprachige Kontakte auch gut 
von unterwegs gesendet
(mit Sohn, 10/13 und Tochter, 10/15)
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1. Kor. 10, 23-24:
Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.
Mit Sohn, 10/13 und Tochter 10/15
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