(Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rezepte

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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elocin83
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von elocin83 »

Safira, wie war dein Termin gestern?

Und Kirschquark, hat das Schlafen und/oder Penswechsel etwas gebracht?
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Kirschquark
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von Kirschquark »

Vorgestern habe ich den Penwechsel vergessen, heute morgen hatte ich 90, jetzt hoffe ich dass es am Pen lag, mit 90 kann ich leben ;)

Elocin, gut dass die neue Praxis so vernünftig ist. Dieses Festnageln auf eine Diagnose finde ich ätzend. (beim Sono/Doppler in der Gyn-Ambulanz letzte Woche sagte der CA: "die Werte sind gut, die müssen gut sein, weil es dem Kind gut geht" und wollte nicht mal mein Heftchen angucken... es geht also auch anders - lediglich an der Einleitung am Termin hält er fest)
LG
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safira
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von safira »

Ich hab heftig Magen Darm und dadurch Wehen :( . Hab deshalb den Termin angesagt und nur meine Werte am Telefon durchgegeben. Die Beraterin wollte sich melden, wenn etwas damit nicht stimmt. Bisher hat sie noch nicht angerufen.

Kirschquark 90 ist doch okay als Nüchternwert, oder? Und schön, dass es dem Kind gut geht :) !!
☆★☆Safira ☆★☆
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elocin83
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von elocin83 »

Kirschquark, das klingt wirklich gut. Es hängt halt doch viel am "Personal". Um so mehr schade, wenn dann eher Angst verbreitet wird. Wobei bei mir eher die Wut schäumte.

Safira, gute Besserung. MDV ist echt großer Mist, schwanger noch mehr. (( ))
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Salo81
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von Salo81 »

Ihr LIeben,

ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, weil mich das zum Glück nie betraf.
Allerdings jetzt eine Freundin von mir.

Bei ihr wurde in der FA-Praxis der kürzere Blutzuckertest gemacht, bei dem sie NICHT nüchtern war.
Ihr Wert wäre 7,5 sagte sie mir (sie habe gelesen bis 7,8 wäre ok?).
Nun wurde sie direkt zum Diabetologen überwiesen, was ihr total stinkt.

Meiner Meinung nach sollte doch erstmal der BZ-Test auf nüchternen Magen gemacht werden, oder?
Ich erinnere mich das bei mir in zwei von drei Schwangerschaften der erste Test (nicht nüchtern) auffällig war und der zweite (nüchtern) dann unauffällig.

Allerdings hatte sie wohl in der vorherigen Schwangerschaft HELLP (sagt sie, der MuPa ist weg) oder zumindest eine Gestose (was ich eher vermute).
Unerkannt allerdings, sie ging mind. 10 Tage über ET und bekam dan Fieber.
Es wurder ein KS und das Kind mußte auch paar Tage auf die Kinderstation.
Ist das vielleicht der Anlass, das die Ärztin sie gleich überweist?

Was sagt ihr?
Danke schonmal.

LG
Salo
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SuperNova
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von SuperNova »

Der Diabetologe wird dann schon nochmal den großen 2 h Test mit ihr machen.
Dann muss man weiter sehen.

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Brianna
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von Brianna »

Ich war froh, dass mich meine Frauenärztin in der zweiten Schwangerschaft direkt mit auffälligem Urintest zur Diabetologin geschickt hat. Hätte sie den großen OGTT gemacht und er wäre auffällig gewesen, hätte er beim Diabetologen noch einmal wiederholt werden müssen. Wenn der große Test sein muss, dann lieber gleich dort. Einmal hat der Test mir gereicht.
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Rikitiki
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von Rikitiki »

Hallo zusammen,

ich reihe mich hier mal vorsichtig ein. Ich bin jetzt in der 21. SSW und wollte eigentlich den Glukosetoleranz-Test gar nicht machen, nun befürchte ich aber Schwangerschaftsdiabetes zu haben. :(

Kurz zu meiner Vorgeschichte: Mein 1. Sohn wurde vor 2 Jahren per Kaiserschnitt nach Einleitung geboren. Ich habe damals nicht den OGTT sondern nur diesen Suchtest gemacht, der war aber ok. Trotzdem haben uns die Ärzte ab ET unglaublich unter Druck gesetzt, weil mein Sohn angeblich sooo groß wäre, vermutlich makrosom, und man sofort die Geburt einleiten oder am besten direkt einen KS machen sollte. Dem haben wir zwar noch 10 Tage stand gehalten, trotzdem haben sie am Ende irgendwie Recht behalten: er hat sich nach Einleitung nicht richtig eingestellt, es wurde ein KS gemacht und er kam dann mit KU 36cm und knapp 4kg zur Welt (aber keine Anzeichen für Makrosomie!) - nicht unglaublich riesig, aber im Vergleich zu mir (1,63m, unschwanger 50kg) schon ziemlich groß.

Dieses Mal sollte alles anders werden: Ich plane eine Hausgeburt, habe zu einer entspannteren FÄ gewechselt und mache bis auf die 3 US-Termine die gesamte Vorsorge bei meiner Hebamme. Weder die Hebamme noch FÄ erwarten einen Diabetestest von mir (bin gerade 30 geworden, schlank, keine Diabetesfälle in der Familie) und gehen auch nicht davon aus, dass der Kasierschnitt an einem nicht entdeckten Diabetes lag. Und trotzdem bleibt da bei mir ein Rest Unsicherheit: was wenn es doch an der Größe lag, wenn auch dieses Kind wieder zu groß wird,... usw.

Zu meiner eigenen Beruhigung habe ich mir deswegen ein Blutzuckermessgerät (Medi*sana) angeschafft und sporadisch Tagesprofile gemessen, die waren ok und ich zufrieden. Nun sind aber seit einer guten Woche (messe seitdem täglich) mehrmals die Nüchternwerte morgens zu hoch gewesen! Der niedrigste Wert war 79, mit 96, 97 und heute sogar 100 waren aber auch ein paar echt schlechte dabei! 1 Stunde nach dem Essen waren die Werte immer ok, zwischen 100 und 120 - ohne dass ich KH reduziert habe, versuche nur wenig Industriezucker zu essen.

Jetzt weiß ich einfach nicht, was ich machen soll! Ich habe keine Erklärung für die hohen Werte am Morgen, habe jetzt schon ausprobiert spät abends noch etwas zu essen (Ergebnis heute morgen: 100!!) oder mich abends noch zu bewegen (kein Effekt), das einzige wo ich das Gefühl habe es könnte ein Ansatz sein, wäre mehr Schlaf. Wenn das so weiter geht, werde ich wohl zum Arzt gehen müssen oder?! Ich habe nur gelesen, dass sich die Nüchternwerte eh kaum beeinflussen lassen, so dass ich befürchte dann tatsächlich insulinpflichtig zu werden - das wäre das Aus für die Hausgeburt und für mich eine echte Katastrophe! :( Ich dachte außerdem bis heute, dass nur die Nüchternwerte >90 auf Diabetes hindeuten, nun habe ich aber vorhin im Internet gelesen, dass die Nüchternwerte bei Schwangeren OHNE Diabetes eher zwischen 69 - 75 mg/dl schwanken, nach Mahlzeiten 105-108 mg/dl - davon bin ich natürlich weit entfernt... :(

Was würdet ihr tun? Ich habe solche Angst, zusätzlich zu dem "Zustand nach Sectio" einen weiteren Risikostempel verpasst zu bekommen wenn ich den Test mache, aber natürlich möchte ich auch mein Kind nicht gefährden.
Rikitiki
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von Rikitiki »

PS: Bitte entschuldigt den langen Roman!
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Kirschquark
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez

Beitrag von Kirschquark »

Hm, das ist eine schwierige Situation... ich denke ich würde den Test machen - und zwar direkt den großen und Besten gleich beim Diabetologen (oder auf korrekte Durchführung beim Frauenarzt achten. Ruhig auch erwähnen dass Du im "Selbstversuch" auffällige Werte gemessen hast um zu bekräftigen dass der große Test gemacht wird.

Und vielleicht auch schon mal protokollieren was Du isst und eine Erfahrungsberatung einfordern - manchmal kann das Umstellen der Ernährung einiges bewirken.

Wobei auch ruhige Nächte gut sind.
LG
Hannah
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