Film auf arte über die Brust
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Re: Film auf arte über die Brust
Also ich fand ihn auch sehr pro Stillen. Es wurde ja absolut deutlich gemacht, dass Stillen gegenüber der Flaschennahrung ganz eindeutige Vorteile hat. Ich fand auch die Aufnahmen von den stillenden Minibabys total süß. [emoji7]
Der Satz mit den 6 Jahren war ungünstig formuliert, ja, aber die Kernaussage war ja trotzdem, dass zu früh abgestillt wird. Was fandet Ihr denn sonst noch un-sutig? [emoji15]
Der Satz mit den 6 Jahren war ungünstig formuliert, ja, aber die Kernaussage war ja trotzdem, dass zu früh abgestillt wird. Was fandet Ihr denn sonst noch un-sutig? [emoji15]
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- PaleFire
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Re: Film auf arte über die Brust
7 Tage und er dauert ne knappe Stundechanna hat geschrieben:Spannend - da muss ich mir mir mal ein Abo setzten, obwohl ich keine Ahnung habe, wann ich das in nächster Zeit schauen soll.... Wie lange bleiben die Beiträge in der arte Mediathek? Und wie lange ist der Film?
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- Salo81
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Re: Film auf arte über die Brust
Hier unterschreib ich.PaleFire hat geschrieben:Also ich fand ihn auch sehr pro Stillen. Es wurde ja absolut deutlich gemacht, dass Stillen gegenüber der Flaschennahrung ganz eindeutige Vorteile hat. Ich fand auch die Aufnahmen von den stillenden Minibabys total süß. [emoji7]
Der Satz mit den 6 Jahren war ungünstig formuliert, ja, aber die Kernaussage war ja trotzdem, dass zu früh abgestillt wird. Was fandet Ihr denn sonst noch un-sutig? [emoji15]
Mir ist der Satz in Erinnerung: If you want a healthy baby - breastfeed!
LG
Salo
Salo mit Henry (06/05) und Flora (09/07) und Luise (06/11)
- romina
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Re: Film auf arte über die Brust
Danke für den Tipp ich werde es mal mit aus der Mediathek runter laden und dann in Ruhe anschauen wenn Zeit ist.
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
-
SandraKoeln
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Re: Film auf arte über die Brust
Wir haben uns den Film gestern abend auch angesehen. Ich fand ihn nicht so toll.
Einerseits fehlte mir einfach ein roter Faden. Der Film sprang so von Thema zu Thema, von Experte zu Experte, blieb aber immer total an der Oberfläche. Vieles kam durch die Vereinfachung auch etwas "falsch" rüber. Zb die Geschichte mit den Schadstoffen. Sind jetzt in Muttermilch mehr Schadstoffe als in anderen Lebensmitteln? Sollte man die Stillzeit deshalb begrenzen?
Dann wurde mir. einerseits zuviel "Stilldruck" aufgebaut ("If you want a healthy baby, breastfeed!") und gleichzeitig so eine Aura von "stillen ist schwierig und mit dem modernen Leben nicht vereinbar", "lange Stillzeiten sind heute nicht mehr machbar" und "Muttermilch ist belastet". Das ist so eine schwierige Gemengelage, die ich auch in der Medizin oft erlebe. Einerseits wird Müttern, die nicht stillen möchten ein schlechtes Gewissen gemacht. Andererseits wird das Stillen als schwierige Aufopferung dargestellt, und bei Problemen schnell als Sündenbock benutzt.
Meinem Mann ist direkt aufgefallen, dass wie so oft von den "Vorteilen" des Stillens geredet wurde. Nicht von den Nachteilen der Ersatznahrung. Scheinbar nur ein unwichtiger Unterschied. Aber in der Wahrnehmung ist es etwas völlig anderes ob ich etwas "Gutes" unterlasse oder etwas "Schlechtes" tue.
Mein Mann meinte auch, die Sicht des Filmes sei eine sehr männliche, obwohl er ja von einer Frau ist.
Insgesamt also interessant, aber hätte man besser machen können.
Einerseits fehlte mir einfach ein roter Faden. Der Film sprang so von Thema zu Thema, von Experte zu Experte, blieb aber immer total an der Oberfläche. Vieles kam durch die Vereinfachung auch etwas "falsch" rüber. Zb die Geschichte mit den Schadstoffen. Sind jetzt in Muttermilch mehr Schadstoffe als in anderen Lebensmitteln? Sollte man die Stillzeit deshalb begrenzen?
Dann wurde mir. einerseits zuviel "Stilldruck" aufgebaut ("If you want a healthy baby, breastfeed!") und gleichzeitig so eine Aura von "stillen ist schwierig und mit dem modernen Leben nicht vereinbar", "lange Stillzeiten sind heute nicht mehr machbar" und "Muttermilch ist belastet". Das ist so eine schwierige Gemengelage, die ich auch in der Medizin oft erlebe. Einerseits wird Müttern, die nicht stillen möchten ein schlechtes Gewissen gemacht. Andererseits wird das Stillen als schwierige Aufopferung dargestellt, und bei Problemen schnell als Sündenbock benutzt.
Meinem Mann ist direkt aufgefallen, dass wie so oft von den "Vorteilen" des Stillens geredet wurde. Nicht von den Nachteilen der Ersatznahrung. Scheinbar nur ein unwichtiger Unterschied. Aber in der Wahrnehmung ist es etwas völlig anderes ob ich etwas "Gutes" unterlasse oder etwas "Schlechtes" tue.
Mein Mann meinte auch, die Sicht des Filmes sei eine sehr männliche, obwohl er ja von einer Frau ist.
Insgesamt also interessant, aber hätte man besser machen können.
Unterwegs mit dem Großen (08/11), der Kleinen (09/14) und den Zwitschis (06/17)
- saiidi
- alter SuT-Hase
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Re: Film auf arte über die Brust
Genau so empfand ich es auch. Du hast das perfekt ausgedrückt.SandraKoeln hat geschrieben:Wir haben uns den Film gestern abend auch angesehen. Ich fand ihn nicht so toll.
Einerseits fehlte mir einfach ein roter Faden. Der Film sprang so von Thema zu Thema, von Experte zu Experte, blieb aber immer total an der Oberfläche. Vieles kam durch die Vereinfachung auch etwas "falsch" rüber. Zb die Geschichte mit den Schadstoffen. Sind jetzt in Muttermilch mehr Schadstoffe als in anderen Lebensmitteln? Sollte man die Stillzeit deshalb begrenzen?
Dann wurde mir. einerseits zuviel "Stilldruck" aufgebaut ("If you want a healthy baby, breastfeed!") und gleichzeitig so eine Aura von "stillen ist schwierig und mit dem modernen Leben nicht vereinbar", "lange Stillzeiten sind heute nicht mehr machbar" und "Muttermilch ist belastet". Das ist so eine schwierige Gemengelage, die ich auch in der Medizin oft erlebe. Einerseits wird Müttern, die nicht stillen möchten ein schlechtes Gewissen gemacht. Andererseits wird das Stillen als schwierige Aufopferung dargestellt, und bei Problemen schnell als Sündenbock benutzt.
Meinem Mann ist direkt aufgefallen, dass wie so oft von den "Vorteilen" des Stillens geredet wurde. Nicht von den Nachteilen der Ersatznahrung. Scheinbar nur ein unwichtiger Unterschied. Aber in der Wahrnehmung ist es etwas völlig anderes ob ich etwas "Gutes" unterlasse oder etwas "Schlechtes" tue.
Mein Mann meinte auch, die Sicht des Filmes sei eine sehr männliche, obwohl er ja von einer Frau ist.
Insgesamt also interessant, aber hätte man besser machen können.
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Skima
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Re: Film auf arte über die Brust
Oder ,aus welchen Gründen auch immer, nicht voll stillen können.SandraKoeln hat geschrieben:Einerseits wird Müttern, die nicht stillen möchten ein schlechtes Gewissen gemacht.