ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Hermine12
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Hermine12 »

Ich möchte dir nur kurz schreiben, dass das für mich nicht infrage käme. Niemals. So etwas geht auch sanft. Das dauert dann halt Wochen, aber Baby/Kleinkind und Mami geht's damit viel besser. Vielleicht überlegt ihr euch das ganze nochmal, wenn es deinem Kind damit so schlecht geht, dir ja auch.
Liebe Grüße von Hermine
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jiu21
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von jiu21 »

Ich möchte mich Hermine anschließen und euch ermutigen das ganze etwas behutsamer anzugehen. Vielleicht das Einschlafen allein im Bett erstmal wegzulassen und "nur" nachts abstillen. Mein Sohn ist jetzt 20 Monate und schläft nur mit Tragen und/oder Stillen ein, nachts stillt er auch noch oft (im Moment muss ich ihn teilweise zusätzlich noch Tragen...), ich weiß also wie anstrengend das ist. Dass er aber schon beim Einschlafen 45 min schreit und nachts dann auch noch mehrmals (?) eine Stunde käme für mich nie in Frage. Das würde ich nicht aushalten.
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Seifenblasenfrau
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Seifenblasenfrau »

Der Papa ist doch beim Baby.

Manchmal geht es einfach nicht anders. Ich hab unser Baby auch schon mal paar Minuten alleine schreien lassen und hab in einem anderen Raum durchgeatmet. Das ist doch tausend mal besser als wenn man das Baby schüttelt, schlägt oder anderweitig seine Wut, den Frust und den extremen Schlafmangel am Kind auslässt.

LaRija ((()))

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Hermine12
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Hermine12 »

Ein paar Minuten zum Durchschnaufen sind doch nicht mit einer Stunde schreien zu vergleichen, egal ob Papa dabei. Nie und nimmer könnte ich das mit meinem Sohn machen.
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Lösche Benutzer 20900 »

Ich könnte mein baby auch nicht so lange weinen lassen, jedoch glaube ich nicht, dass Vorwürfe etwas bringen, außer noch mehr schlechtes Gewissen.
JedeR hat eine bestimmte Belastungsgrenze, schön, wenn eure so hoch ist, dass ihr die Bedürfnisse eurer Kinder so lange und so intensiv befriedigen könnt (ohne Kompromisse). Wenn das aber jemand nicht schafft, ist es auch OK. Was hilft dem Kind eine total fertige, verzweifelte, grantige Mutter die nächsten Monate (Jahre?!).

Und begleitetes weinen ist immer noch was anderen als schreien lassen.
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Sarasu
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Sarasu »

Ich finde es kling so als hätte sich LaRija viele Gedanken gemacht wie es für sie und ihre Familie passt und ich glaube auch nicht dass sie leichtfertig mit den Gefühlen ihres Kindes umgeht. Wir wissen nicht wie es wirklich ist, wir lesen nur den aktuellen Ausschnitt. Und wer sagt dass es besser geht, wenn man es über Wochen zieht? Meine Tochter wütet auch nach zwei Monaten noch wenn ich versuche sie nachts zu beruhigen.

Sohn L. 7/10 und Tochter E. 8/14
Sohn L. Juli 2010 und Tochter E. August 2014, Sommersternchen 2013

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In der Weite des Meeres sieht man die gesegelte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt!
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jiu21
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von jiu21 »

Der Thread hier ist sicher eher dazu da dass sich die austauschen, die nachts abstillen möchten oder das bereits getan haben. Das ist ja auch in Ordnung. Dennoch wollte ich hier mal meine persönliche Meinung/Eindruck zu LaRija hierlassen, weil mich das Lesen ihres letzten Postings wirklich ein bisschen geschockt hat. Und sie selbst fühlt sich damit ja auch nicht gut. Zumal sie ja auch hofft, dass es ALLEN damit gut geht. Den Eindruck habe ich nicht. Und ich denke schon, dass man das ganze sanfter gestalten kann (alleine einschlafen und nachts abstillen auf einmal muss ja nicht sein). Aber klar, am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden...
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LaRija
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von LaRija »

Guten Abend an alle,

danke für euren Zuspruch, euer Verständnis und die lieben Zeilen. Es tut einfach gut, wenn man weiß, dass man nicht allein ist! Und natürlich auch danke für die "kritischen" Meinungen. Ich kann verstehen, dass das für den ein oder anderen wahrscheinlich verstörend zu lesen war, ich hätte es sicher noch mehr erklären sollen, es war eine Momentaufnahme...
Grundsätzlich kann ich euch zustimmen- jeder hat eine andere Belastungsgrenze und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich wollte mir das lange nicht eingestehen und habe meine ganzen Kräfte an meine Maus gegeben und ich bin IMMER für sie da. Auch gestern, als sie geweint hat. Natürlich haben wir sie nicht eine Stunde allein in ihrem Bettchen sitzen lassen- das wäre totale Horrorvorstellung! Begleitetes Weinen trifft es wohl eher, der Papa hat sie auch rausgenommen, rumgetragen, beruhigt, gesungen, etc.! Aber wir haben es wirklich gemerkt, als ich dann doch mal rein bin ins Zimmer (das Mamaherz konnte nicht mehr), konnte ich sie zwar beruhigen, aber ohne Brust wollte sie nicht einschlafen. Wir haben dann keinen weiteren Anlauf gemacht, sondern sie schlief dann zwischen uns ein.
Und ja, das ist sicher sehr viel auf einmal verlangt von ihr- im Bettchen schlafen und nachts nicht mehr stillen. Das im Bettchen schlafen hatte aber wirklich schon mal sehr gut geklappt, deswegen wollten wir es weiter versuchen, keinesfalls erzwingen. Aber es stimmt, im Moment hat sie ohnehin viel zu verarbeiten und braucht die Nähe. Wir haben es heute so gemacht, dass der Papa sie wieder ins Bett gebracht hat und nun bei ihr ist. Wie ich es so höre, kann er sie gut beruhigen, wenn sie aufwacht und ich werde mich bereit halten.
Ich bin weiterhin dankbar für eure Erfahrungen und Tipps, es ist wirklich so emotional für mich gerade...
Lösche Benutzer 20900

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Lösche Benutzer 20900 »

Wie ist die Nacht denn noch gelaufen? :)
leira
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von leira »

Vielleicht interessiert dich meine erfahrung. Mein drittes kind ist 13mte alt.
Er stillt nachts noch fast stündlich.
Abstillen nach gordon hab ixh nach 2 nächten abgebrochen.

Nach einem gespräch mit einer entwicklungspädiaterin hab ich unter ihrer aufsixht 2 wochen ein schlafprotokoll geführt.
Die auswertung zeigt das er nur 9.5 std schlaf braucht pro 24 std.
Schlafenszeiten waren aber morgens 30 min nachmittags 1 std nachts 12-13. So konnte er nachts nicht in den tiefschlaf kommen. Erholte sich nicht und braucht drum tagsüber powernaps. Ein teufelskreis also. Er darf jetzt von 21 uhr bis 7 schlafen und von 13.00 bis 13.45. Mehr nicht. Es ist sau streng ihn wach zu behalten schränkt ein weil man fast nicht autofahren kann. Aaaber: er schläft seither 5-6 std am stück.
Der schlafdruck ist genug hoch

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Leira mit bubi 02/10 Bild , pfüdi 11/11 Bild und pfüpfi 03/15
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