Schwierigkeiten mit Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Schlumpentump
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von Schlumpentump »

Hallo Jaloca,

wie geht es euch? Mag die Kleine mittlerweile etwas mehr essen?
Wir beginnen irgendwie gerade wieder von vorne. Baby war letzte Woche krank und hat fast 5 Tage nur gestillt. Nun wird es langsam wieder, er probiert, aber die Mengen sind überschaubar. Mittags waren wir schon mal bei einer "normalen" Portion (wenn es denn schmeckte), nun sind es vielleicht 10 Löffelchen. Du siehst, ein stetiges Auf und Ab ist das. Berichte doch mal von euch :)

LG!
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jaloca
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

Schlumpentump,
Bist Du noch "da" :) ? Ich habe schon so lange nicht mehr geschrieben, es tut mir leid, dass ich Deine Nachricht unbeantwortet gelassen habe. Ich hatte Prüfungen, kranke Kinder und Mann, chronisch kranke Mutter und und und...
Momentan hätte ich meinen Thread eher benannt "Schwierigkeiten mit Essen überhaupt" :cry: ... Nachdem ich hier gepostet habe, dass es ja mit den Breien so schwierig ist, hatten wir echt eine super Zeit. Sie hat gut gegessen, 3 Mal am Tag ihre 200 g, mit extra Mandelmus und Kokosmus zubereitet, damit noch etwas kalorischer, ich war oberhappy, sie nahm schön zu... Jetzt wieder seit 1 Woche schlimmer denn je. Es fing an mit erhöhter Temperatur ein paar Tage lang immer so um die 38.5 und dazu ganz leicht Durchfall. Eigentlich ist nun Temperatur wieder OK, Darm noch etwas suboptimal, aber weit entfernt von Durchfall, aber seitdem ist es einfach schlimm mit ihrem Essen: weder Breie, noch Fingerfood, noch Schoppen mit abgepumpter Milch... Nur stillen, wobei ich schätze, dass sie pro Mal nicht mehr als 30-40 ml trinkt: sie strengt sich Null an und nach 2-3 min ist sie immer fertig, bevor mein MSR gar gekommen ist :oops: . Sie nimmt ab und ich mache mir solche Sorgen, was ich mit ihr machen soll. Ansonsten wirkt sie ganz normal, spielt, ist aktiv, nicht irgendwie apathisch oder so. Jedes Essen wird langsam zu einem riesen Qual für beide und ich befürchte, dass wir uns langsam dahin bewegen, in einen ungünstigen Teufelskreis reinzurutschen mit Zwang, Frust etc. So geht es nicht, ich weiss... Es ist immer nur dieses Gewicht. Wir sind eh schon auf der 3. Perzentille und mit dem ABnehmen werden wir alle möglichen Graphiken verlassen. Brei geht gar nicht mehr, wobei sie früher wenigstens süssen Brei schon mochte. Fingerfood: nach 3-4 Nüdelchen ist sie schon fertig. Heute war ich so frustriert: ich habe ihr in einem Teller so eine schöne und bunte Auswahl von allem Möglichen hingestellt und eben: nach 2 min fertig.
Ich weiss nicht, ob das alles nur eine Phase ist und mit diesem Infekr zusammenhängt oder was auch immer sie hatte/ noch hat oder ob das von den Zähnen kommen kann (es kommen gerade 3-4) oder was los ist.
Du schriebst in Deiner letzten Message auch davon, dass ihr eine solche Phase hattet nach einer Krankheit. Wie geht es Euchg mittlerweile?
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deidamaus
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von deidamaus »

Hallo jaloca,

isst und stillt dein Baby wieder besser?

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jaloca
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

Liebe Deidamaus

Ich freue mich sehr über Deine Nachfrage, irgendwie fühlt man sich in solchen Zeiten oft alleine. Ich finde sie eigentlich langsam "die alte", aber wer weiss...? Temperatur hat sie keine, die Verdauung ist schon noch etwas "matschig", aber weit entfernt von Durchfall. Vielleicht ist es nun auch ganz gut so, da ich ihr nun vermehrt auch Wasser und Tee gebe (seit dem Durchfall), was ich früher nicht gemacht habe (nur stillen und die Breie mit Wasser zubereitet) und sie tendierte schon immer eher zu hartem Stuhlgang. Also so wie es jetzt ist, finde ich es OK.

Aber eben: diese winzige Portionen, die machen mir Sorgen. Wir hatten schon immer Stillschwierigkeiten und als es mit den Breien losging, war es so entlastend, da sie zunahm, ich habe parallel gestillt und alles war wunderbar. Die Breie gab es 3 mal täglich, je 200 g. Nun seit dieser besagten 1 Woche hat sich ihr Essverhalten irgendwie verändert. Bei Breien macht sie den Mund zu 1/4 auf, höchstens 5-6 Löffel und dann ist fertig. Fingerfood eben 4-5 Nüdelchen und 2-3 Avocadostückchen und auch fertig. Stillen tue ich schon noch, aber ich denke nicht, dass sie pro Mal mehr als 30-40 ml trinkt: sie nimmt es sehr gemütlich, hat sich eh nie gross da angestrengt. Ich habe früher wie wild abgepumpt und hatte schon viel Milch, die ich einfrieren oder zur Not mit der Flasche geben konnte. Aber jetzt, nach 6-7 Monaten komplettem Verzicht auf Pumpen, kommt einfach so wenig raus, wenn ich es wieder versuche. 30-40 ml beidseits... Ich weiss nicht, ob das normal ist wenn man aus der Übung ist oder meine MIlch einfach nicht mehr so viel da ist.

Deswegen denken wir schon oft an Pulvermmilch (als Zusatz), aber aktuell hatte/ habe ich Mühe, ihr das erste Mal Pulvermilch (= Kuhmilch) zu geben, wenn der Darm vielleicht noch nicht 100% erholt ist. Wir haben mit unserem 4 jährigen Sohn leider multiple Nahrungsmittelallergien (Milch hat sich ausgewachsen, aktuell Gluten (keine Zöliakie) und Ei), weshalb wir sehr verängstigt an das Thema herangehen. Ich ernähre sie bis jetzt komplett allergenfrei, also kein Gluten, Milch, Fisch, Eier, Sofa und Nüsse. Nach den schlimmen Erfahrungen mit unserem Sohn haben wir einfach das Gefühl gehabt, dass wir es bei ihr ganz anders machen müssen: keine Eile, schön langsam, keine Impfungen im ersten Lebensjahr (beim Sohn brachen schlimme Neurodermitis und Allergien unmittelbar nach der ersten Impfung mit 2 Monaten aus. Wir waren mehrfach im Krankenhaus mit Infektionen im Gesicht, er sah aus wie verbrannt, so rot, nässend, Krusten... schlimm). Sie isst also vom glutenfreuen Brot und Nudeln ihres Bruders, diverses glutenfreues Getreide (Hirse, Reis, Buchweizen, manchmal Amaranth und Quinnoa), ansonsten gebe ich ihr normal Gemüse und Fleisch, diverse Öle und Mussen (Mandel, Kokos) und eben noch keine MIichprodukte und Eier. Ich erwähne es nur so, da ich überzeugt bin, dass ihre schlechte Gewichtszunahme nicht damit zu tun hat. Unser Sohn hat in ihrem Alter genau das gleiche gegessen (nach den Allergie-Diagnosen) und war so bummelig, er liebte alle möglichen Breie und ass sie bis 1.5-2 Jahren! Ich habe mir gestern gesagt: ok: fertig Spass-Stillen, sie muss jetzt zunehmen, wenn sie schon so wenig essen will und habe eine eingefrorene Milch erwähmt und ihr mit der Flasche gegeben: es waren 200 ml, von denen sie nach mehrmaligem Anbieten 80-90 ml getrunken hat. Was schliesse ich daraus? Es kann doch nicht das Angebot sein, sie kann einfach nicht mehr...? Momentan ist meine dringlichste Frage, ob wir denn mit Pulvermilch anfangen sollen (auch als Entalstung für mich, weiter aber stillen) und mit welcher? Oder direkt Kuhmilch? Unser Allergolog ist da sehr mutig und entspannt und meint zwar schon, dass sie ein 40 %iges Risiko hat, auch allergisch zu sein wie ihr Bruder, aber man solle einfach alles ganz normal einführen, also von ihm aus auch gleich Kuhmilch :shock: :shock: . Keine Ahnung, was wir machen sollen, vor allem ob sofort oder noch ein bisschen abwarten, bis Darm ganz ok ist, falls er noch Zeit braucht. Klar, Milchprodukte würden natürlich das Essrepertoire schon erweitern: die ganzen Sachen wie Sahne, Käse etc, vielleicht ist ihr alles bis jetzt Angebotene schon langweilig geworden und sie möchte mehr Auswahl? Sollte man natürlich unterstützen und nicht bremesen, das ist mir auch klar. Und eigentlich wollten wir es ganz umgekehrt machen: erst Gluten einführen (zusammen mit Stillen, solang ich noch kann, sei besser verträglich) und erst dann Milch. Aber wenn sie jetzt so abnimmt, kommt der Milch eine wichtigere Rolle zu beim Zunehmen als dem Gluten, oder?
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von Meerhuhn »

Ich bin keine Fachfrau, da wirst du hier bestimmt noch bessere Informationen bekommen.
Ich wollte dir erst mal einen Drücker dalassen. ((( )))
Und dann nur kurz eine eigene Erfahrung: Mein Kleiner ist ein super Esser und auch kräftig. Im Februar war er zwei Wochen krank und hat nur gestillt und natürlich abgenommen. Obwohl es ihm relativ rasch wieder besser ging, hat er einige Tage gebraucht um wieder mit Essen anzufangen, und dann auch nur ganz wenig, verteilt auf viele Mahlzeiten. Jetzt ist er seit zwei Wochen wieder fit und hat jetzt wieder angefangen riesige Mengen zu verdrücken. Bei ihm hing es also eindeutig mit der Krankheit zusammen, obwohl er auf uns schon länger wieder fit wirkte.
Ich drücke euch die Daumen, dass es sich ganz bald von allein bei euch regelt und dein Kind wieder Freude am Essen hat.
Kleiner Professor - April 2015
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deidamaus
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von deidamaus »

jaloca hat geschrieben:
Ich freue mich sehr über Deine Nachfrage, irgendwie fühlt man sich in solchen Zeiten oft alleine. Ich finde sie eigentlich langsam "die alte", aber wer weiss...? Temperatur hat sie keine, die Verdauung ist schon noch etwas "matschig", aber weit entfernt von Durchfall. Vielleicht ist es nun auch ganz gut so, da ich ihr nun vermehrt auch Wasser und Tee gebe (seit dem Durchfall), was ich früher nicht gemacht habe (nur stillen und die Breie mit Wasser zubereitet) und sie tendierte schon immer eher zu hartem Stuhlgang. Also so wie es jetzt ist, finde ich es OK.

Aber eben: diese winzige Portionen, die machen mir Sorgen.
Viele Kinder brauchen eine Weile nach einem Infekt, bis sie wieder normal essen. Das kann schon mal 1-2 Wochen dauern. Biete ihr einfach weiterhin regelmäßig Beikost und die Brust an und dein Baby wird sich holen was es braucht.
Aber jetzt, nach 6-7 Monaten komplettem Verzicht auf Pumpen, kommt einfach so wenig raus, wenn ich es wieder versuche. 30-40 ml beidseits... Ich weiss nicht, ob das normal ist wenn man aus der Übung ist oder meine MIlch einfach nicht mehr so viel da ist.
Das ist normal. Ich hätte dann vielleicht nur 10 ml pumpen können. Für mich wären 30-40 ml super viel gewesen.
Deswegen denken wir schon oft an Pulvermmilch (als Zusatz)
Daran brauchst du keinen einzigen Gedanken verschwenden. Dein Baby bekommt Muttermilch und Beikost, mehr braucht es nicht. Es wird sich holen, was es braucht.
, aber aktuell hatte/ habe ich Mühe, ihr das erste Mal Pulvermilch (= Kuhmilch) zu geben, wenn der Darm vielleicht noch nicht 100% erholt ist. Wir haben mit unserem 4 jährigen Sohn leider multiple Nahrungsmittelallergien (Milch hat sich ausgewachsen, aktuell Gluten (keine Zöliakie) und Ei), weshalb wir sehr verängstigt an das Thema herangehen. Ich ernähre sie bis jetzt komplett allergenfrei, also kein Gluten, Milch, Fisch, Eier, Sofa und Nüsse. Nach den schlimmen Erfahrungen mit unserem Sohn haben wir einfach das Gefühl gehabt, dass wir es bei ihr ganz anders machen müssen: keine Eile, schön langsam
Du kannst deinem Baby ruhig auch die Allergene geben, auf die dein Sohn reagiert. Achte danach auf eventuell auftretende Reaktionen. Früher glaubte man, dass der Verzicht auf ein Allergen die Wahrscheinlichkeit für eine Allergie auf dieses verrringert, dies ist aber nicht der Fall.
, keine Impfungen im ersten Lebensjahr (beim Sohn brachen schlimme Neurodermitis und Allergien unmittelbar nach der ersten Impfung mit 2 Monaten aus.
Meine Große hatte nach einer Antibiotikagabe Neurodermitis bekommen und mein Kleiner nach der zweiten MMR-Impfung. Vermutlich wäre es ansonsten bei beiden ansonsten durch etwas anderes ausgelöst worden, wenn es nicht das Antibiotikum oder die Impfung gewesen wäre.
Sie isst also vom glutenfreuen Brot und Nudeln ihres Bruders, diverses glutenfreues Getreide (Hirse, Reis, Buchweizen, manchmal Amaranth und Quinnoa), ansonsten gebe ich ihr normal Gemüse und Fleisch, diverse Öle und Mussen (Mandel, Kokos) und eben noch keine MIichprodukte und Eier.
Wie gesagt, du kannst ihr ruhig auch glutenhaltige Dinge, Eier und Milchprodukte anbieten. Es wird nicht dazu führen, dass sie eher darauf eine Allergie entwickelt.
[quote}
Ich erwähne es nur so, da ich überzeugt bin, dass ihre schlechte Gewichtszunahme nicht damit zu tun hat. Unser Sohn hat in ihrem Alter genau das gleiche gegessen (nach den Allergie-Diagnosen) und war so bummelig, er liebte alle möglichen Breie und ass sie bis 1.5-2 Jahren! Ich habe mir gestern gesagt: ok: fertig Spass-Stillen, sie muss jetzt zunehmen, wenn sie schon so wenig essen will und habe eine eingefrorene Milch erwähmt und ihr mit der Flasche gegeben: es waren 200 ml, von denen sie nach mehrmaligem Anbieten 80-90 ml getrunken hat. Was schliesse ich daraus? Es kann doch nicht das Angebot sein, sie kann einfach nicht mehr...?[/quote]
Sie braucht einfach nicht mehr, würde ich eher sagen. Dein Baby bekommt alles was es braucht angeboten, es wird sich holen, was es benötigt. In 1-2 Wochen wird es wieder ganz normal essen, im Moment muss sie noch ganz gesund werden.
Momentan ist meine dringlichste Frage, ob wir denn mit Pulvermilch anfangen sollen (auch als Entalstung für mich, weiter aber stillen) und mit welcher? Oder direkt Kuhmilch?
Du kannst deinem Kind ruhig im Rahmen der Beikost Kuhmilchprodukte anbieten, als Muttermilchersatz würde ich keine Kuhmilch verwenden. Stille dein Baby (etwas Besseres gibt es nicht zum gesund werden) und biete ihr ganz normales Familienessen bzw. Brei an.
Unser Allergolog ist da sehr mutig und entspannt und meint zwar schon, dass sie ein 40 %iges Risiko hat, auch allergisch zu sein wie ihr Bruder, aber man solle einfach alles ganz normal einführen, also von ihm aus auch gleich Kuhmilch :shock: :shock:
Ich habe selber auch eine Kuhmilchallergie, meine Kinder haben aber Kuhmilch im Rahmen des Essens (Käse auf der Pizza, Sahne in der Soße,...) von Beikostbeginn an angeboten bekommen. Kuhmilch zum Trinken finde ich nicht gut und deswegen gibt es die auch nicht (außerdem würden sie diese eh nicht trinken).
. Keine Ahnung, was wir machen sollen, vor allem ob sofort oder noch ein bisschen abwarten, bis Darm ganz ok ist, falls er noch Zeit braucht. Klar, Milchprodukte würden natürlich das Essrepertoire schon erweitern: die ganzen Sachen wie Sahne, Käse etc, vielleicht ist ihr alles bis jetzt Angebotene schon langweilig geworden und sie möchte mehr Auswahl? Sollte man natürlich unterstützen und nicht bremesen, das ist mir auch klar. Und eigentlich wollten wir es ganz umgekehrt machen: erst Gluten einführen (zusammen mit Stillen, solang ich noch kann, sei besser verträglich) und erst dann Milch. Aber wenn sie jetzt so abnimmt, kommt der Milch eine wichtigere Rolle zu beim Zunehmen als dem Gluten, oder?
Biete ihr einfach mal normales Brot oder Nudeln an, eventuell dazu eine Sahnesoße oder ein Stück Käse. Ob gleichzeitg Gluten und Milch oder nacheinander ist egal. Versuche es entspannt zu sehen. Gerade normale glutenhaltige Nudeln mögen viele Kinder sehr gerne, dazu eine leckere Soße mit Sahne. Das könnte ihr schon schmecken. Sei mutig und probier es aus.

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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

deidamaus hat geschrieben:Das ist normal. Ich hätte dann vielleicht nur 10 ml pumpen können. Für mich wären 30-40 ml super viel gewesen.
Wirklich? Ich bin dann immer so geknickt, da ich denke: Mein Gott, wenn das das ist, was sie sich aus der Brust holt, dann ist es ja kein Wunder, dass wir langsam die dritte Perzentille verlassen...
deidamaus hat geschrieben:iele Kinder brauchen eine Weile nach einem Infekt, bis sie wieder normal essen.
Heute war die Verdauung das erste Mal wieder top und auch Temperatur ist seit längerem wieder gut. Aber die Breie mag sie irgendwie nicht mehr so, dreht den Kopf weg... Jetzt vor dem Schlafengehen gingen die ersten 10-12 Löffel super, Mund breit offen, und dann fertig.
deidamaus hat geschrieben:Meine Große hatte nach einer Antibiotikagabe Neurodermitis bekommen und mein Kleiner nach der zweiten MMR-Impfung. Vermutlich wäre es ansonsten bei beiden ansonsten durch etwas anderes ausgelöst worden, wenn es nicht das Antibiotikum oder die Impfung gewesen wäre.
Ja, daran habe ich auch schon gedacht: mir ist schon klar, dass Impfungen per se keine Allergien "machen" oder so, sondern, dass es immer Prädispositionen sind, welche ev. aktiviert werden durch irgend einen Auslöser. Bei uns war es halt so eng an diese 6 fache Hexa Impfung gekoppelt, dass wir es einfach nciht übers Herz bringen, dem nächsten Kind das gleiche anzutun und das Risiko ernet einzugehen. Die Babyzeit war zu schlimm, ich glaube "traumatisch" würde ich gar sagen. Wir mussten ihn nachts immer pucken, damit er sich nicht blutig kratzt, das Gesicht war einfach feuerrot. Aber das sind alles andere Themen :)
deidamaus hat geschrieben:Sie braucht einfach nicht mehr, würde ich eher sagen. Dein Baby bekommt alles was es braucht angeboten, es wird sich holen, was es benötigt. In 1-2 Wochen wird es wieder ganz normal essen, im Moment muss sie noch ganz gesund werden.
OK, das nimmt mir natürlich viel Druck weg, wenn ich weiss, dass es sogar 1-2 Wochen dauern kann, obwohl sie schon so gesund wirken. Hätten wir nicht das 3-Perzentille-Problem, wäre ich so viel entspannter! Ich frage mich halt immer, ob sie genug bekommt, ob sie nicht mehr trinken würde, wenn sie könnte (Stichwort: grosse Flaschen mit Pulvermilch, da ich nicht so viel pumpen kann).
deidamaus hat geschrieben:Du kannst deinem Kind ruhig im Rahmen der Beikost Kuhmilchprodukte anbieten, als Muttermilchersatz würde ich keine Kuhmilch verwenden.
Ich dachte einfach daran, ihr Pulvermilch (nicht reine Kuhmilch) eher als Zusatz, nicht als Ersatz von Mumi, zu geben, bin aber natürlich sehr unsicher. Du kennst also zu gut die ganze Kuhmilchallergie-Problematik. Diese hat sich bei unserem Sohn ja ausgewachsen mit 3, aber ich weiss nicht, wie es mit unserer Tochter jetzt steht. Wenn Du schreibst, dass Deine Kinder keine Kuhmilch einfach so pur trinken (nur Milchprodukte), trinken sie gar keine Milch oder stillst Du sie noch oder trinken sie pflanzliche Milch (Reis, Soja, Mandel)? Ihr gar keine Milch zu geben, ist mir einfach unwohl. Vor allem, wenn ich sehe, dass meine Milch mittlerweile so wenig geworden ist, sie nicht wirklich nasse Windeln hat, gestern und heute wieder nach laaanger Zeit etwas Ziegelmehl in der Windel hatte (habe irgendwo gelesen, dass man ihnen dann mehr zu trinken geben sollte) und dass sie die 3. Perzentille verlässt.... Ich weiss nicht, ob ich mich wieder mit Bockshornkleekapseln stopfen soll und auch dann habe ich keine Grantie, dass etwas bemerkenswertes passiert :) oder ob ich einfach zufüttern soll mit irgendeiner fetten pflanzlichen MIlch (mandel) oder mit Pulvermilch.

Aber I get your message :) und Du hast völlig recht: "Entspannung bzgl. Thema Essen" ist schon unser Haupt-Stichwort. zu viele Ängste, zu viel Vorsicht, der Wunsch, diesmal keine Fehler zu machen... ich werde es versuchen :) , aber einfach ist es nicht. Auch bei Gluten gibt es ja auch noch die Zöliakie, vor der ich auch so Angst habe: dann gibt es ja ev weniger unmittelbare Reaktionen (wie bei der Allergie, also in unserem Fall bei unserem Sohn), aber eben längerfristig diese Gastro-Beschwerden, Gewichtsabnahme... Meine Schwegerin hat gar bis jährig gewartet mit Gluteneinfrührung, ohne, dass sie irgend einen Grund dazu hatte. Deswegen haben wir es auch so hinausgeschoben: warten, warten, nur nicht beeilen... Schön haben es alle, welche so unbeschwert alles geben können, ohne Angst zu haben, dass das der Anfang sein wird von schlimmen Zeiten und Spitälern und Medikamenten...
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von deidamaus »

jaloca hat geschrieben:
deidamaus hat geschrieben:Das ist normal. Ich hätte dann vielleicht nur 10 ml pumpen können. Für mich wären 30-40 ml super viel gewesen.
Wirklich? Ich bin dann immer so geknickt, da ich denke: Mein Gott, wenn das das ist, was sie sich aus der Brust holt, dann ist es ja kein Wunder, dass wir langsam die dritte Perzentille verlassen...
Dein Baby kann viel besser deine Brust entleeren als jede Pumpe und mit steigendem Alter wurde es bei mir immer schwieriger Milch abzupumpen.
deidamaus hat geschrieben: Heute war die Verdauung das erste Mal wieder top und auch Temperatur ist seit längerem wieder gut. Aber die Breie mag sie irgendwie nicht mehr so, dreht den Kopf weg... Jetzt vor dem Schlafengehen gingen die ersten 10-12 Löffel super, Mund breit offen, und dann fertig.
Das ist doch schon recht ordentlich. Wie alt ist dein Baby jetzt genau?
deidamaus hat geschrieben: Ja, daran habe ich auch schon gedacht: mir ist schon klar, dass Impfungen per se keine Allergien "machen" oder so, sondern, dass es immer Prädispositionen sind, welche ev. aktiviert werden durch irgend einen Auslöser. Bei uns war es halt so eng an diese 6 fache Hexa Impfung gekoppelt, dass wir es einfach nciht übers Herz bringen, dem nächsten Kind das gleiche anzutun und das Risiko ernet einzugehen. Die Babyzeit war zu schlimm, ich glaube "traumatisch" würde ich gar sagen. Wir mussten ihn nachts immer pucken, damit er sich nicht blutig kratzt, das Gesicht war einfach feuerrot. Aber das sind alles andere Themen :)
Ich kann dich gut verstehen und hätte in deiner Situation wohl ähnlich gehandelt.
OK, das nimmt mir natürlich viel Druck weg, wenn ich weiss, dass es sogar 1-2 Wochen dauern kann, obwohl sie schon so gesund wirken. Hätten wir nicht das 3-Perzentille-Problem, wäre ich so viel entspannter! Ich frage mich halt immer, ob sie genug bekommt, ob sie nicht mehr trinken würde, wenn sie könnte (Stichwort: grosse Flaschen mit Pulvermilch, da ich nicht so viel pumpen kann).
Vielleicht würde sie die Flasche austrinken, aber wahrscheinlich wäre das gesundheitlich nicht so gut. Dein Baby könnte Bauchweh bekommen, dafür längere Zeit danach nichts mehr trinken/essen wollen oder die Milch wieder ausspucken. Der Körper deines Kindes weiß sicherlich sehr genau, wieviel Nahrung es jetzt braucht.
Ich dachte einfach daran, ihr Pulvermilch (nicht reine Kuhmilch) eher als Zusatz, nicht als Ersatz von Mumi, zu geben, bin aber natürlich sehr unsicher.
Das würde ich nicht machen. Biete ihr lieber andere leckere Beikost an oder mach ihr einen Shake aus Banane, Milch (Kuh-, Reis-, Mandelmilch,...) und etwas Mandelmus.
Du kennst also zu gut die ganze Kuhmilchallergie-Problematik. Diese hat sich bei unserem Sohn ja ausgewachsen mit 3, aber ich weiss nicht, wie es mit unserer Tochter jetzt steht. Wenn Du schreibst, dass Deine Kinder keine Kuhmilch einfach so pur trinken (nur Milchprodukte), trinken sie gar keine Milch oder stillst Du sie noch oder trinken sie pflanzliche Milch (Reis, Soja, Mandel)?
Ich stille meinen Jüngsten noch, die anderen sind schon länger abgestillt (sind ja auch schon groß). Sie trinken nichts außer Wasser (und zu besonderen Anlässen mal Saft). Milch gibt es nur im Müsli und da wird nur Reismilch akzeptiert. Ich habe sie abends und nachts nur gestillt oder Wasser angeboten. Nie etwas anderes. Kuhmilch essen sie nur, wenn sie mal ein Eis oder einen Pudding bekommen (wobei sie zu Hause auch nur Sojapudding oder selbstgemachten Pudding aus Reismilch essen), ansonsten mal etwas Käse oder z.B. Creme fraiche auf dem Flammkuchen.
Ihr gar keine Milch zu geben, ist mir einfach unwohl. Vor allem, wenn ich sehe, dass meine Milch mittlerweile so wenig geworden ist, sie nicht wirklich nasse Windeln hat, gestern und heute wieder nach laaanger Zeit etwas Ziegelmehl in der Windel hatte (habe irgendwo gelesen, dass man ihnen dann mehr zu trinken geben sollte) und dass sie die 3. Perzentille verlässt.... Ich weiss nicht, ob ich mich wieder mit Bockshornkleekapseln stopfen soll und auch dann habe ich keine Grantie, dass etwas bemerkenswertes passiert :) oder ob ich einfach zufüttern soll mit irgendeiner fetten pflanzlichen MIlch (mandel) oder mit Pulvermilch.
Stille häufig (10-12 mal am Tag), mache Wechselstillen und biete ansonsten Wasser und ungesüßten Tee zum Trinken an. Zusätzlich natürlich Beikost. Dein Baby braucht keine Kuh- oder Pulvermilch zum Trinken und deine Milch wird wieder mehr werden, wenn sie häufiger stillt. Du kannst natürlich auch durch zusätzliches Abpumpen oder Bockshornkleesamen deine Milchproduktion etwas ankurbeln, wenn du damit ein besseres Gefühl hast. Nötig ist es aber nicht.
Aber I get your message :) und Du hast völlig recht: "Entspannung bzgl. Thema Essen" ist schon unser Haupt-Stichwort. zu viele Ängste, zu viel Vorsicht, der Wunsch, diesmal keine Fehler zu machen... ich werde es versuchen :) , aber einfach ist es nicht. Auch bei Gluten gibt es ja auch noch die Zöliakie, vor der ich auch so Angst habe: dann gibt es ja ev weniger unmittelbare Reaktionen (wie bei der Allergie, also in unserem Fall bei unserem Sohn), aber eben längerfristig diese Gastro-Beschwerden, Gewichtsabnahme... Meine Schwegerin hat gar bis jährig gewartet mit Gluteneinfrührung, ohne, dass sie irgend einen Grund dazu hatte. Deswegen haben wir es auch so hinausgeschoben: warten, warten, nur nicht beeilen... Schön haben es alle, welche so unbeschwert alles geben können, ohne Angst zu haben, dass das der Anfang sein wird von schlimmen Zeiten und Spitälern und Medikamenten...
Späteres Einführen von Gluten führt nicht dazu, dass die Zöliakie seltener auftritt. Früheres Einführen hat dahingegen den Vorteil, dass dein Baby hauptsächlich noch in deiner Anwesenheit isst, so dass du eher herausfinden kannst, welches Lebensmittel Beschwerden verursacht haben könnte.

Wie läuft es im Moment?

Liebe Grüße von deidamaus
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von Schlumpentump »

Hallo Jaloca,

ich habe deine Antwort auch erst jetzt gesehen, daher die späte Antwort.

Ich kann nur bestätigen, was meine Vorschreiberinnen schrieben. Es hat bei uns auch noch eine Weile gebraucht nach dem Infekt, bis er wieder größere Mengen gegessen hat. Nachdem er wieder gesund war, hat er plötzlich echt viel gegessen, da konnte ich nur staunen, was alles in den kleinen Kerl reingeht :D Das hat sich nach ein paar Tagen relativiert und dann kam die neue Herausforderung: Er mag keinen Brei mehr und will nur noch unser Essen. Das ging ähnlich los wie bei euch, er hat von seinem vorher geliebten Brei nur noch das Nötigste gegessen, bis das größte Hungergefühl weg war und dann war nix mehr zu machen. Habe dann mal andere Sachen angeboten (Brot bzw. Familienkost) und da aß er plötzlich weiter 8)

Er ist noch immer sehr wählerisch und ich finde es anstrengend, dass ich vorher nie weiß, ob er das angebotene Essen nimmt oder nicht. Ich hab dann meist noch 1-2 Alternativangebote, wenn er nichts davon isst, wird er einfach keinen Hunger haben. Dann ist das Essen auch beendet. Stillen tut er dann übrigens auch ich öfter. Ich habe mal gelesen, Kleinkinder essen manchmal wie ein Riese und am nächsten Tag wie ein Spatz und genau so ist es auch. Ich versuche, den Mengen keine große Bedeutung mehr beizumessen, klappt natürlich nicht immer.
jaloca hat geschrieben:Hätten wir nicht das 3-Perzentille-Problem, wäre ich so viel entspannter!
Ich kenne das Gefühl... Aber es gibt eben einfach sehr leichte Kinder, die trotzdem gesund sind. Letztlich versuche ich auch hier mich nicht von den Zahlen beeinflussen zu lassen. Mein Sohn ist auch eher klein, da passen Größe und Gewicht zueinander, sodass er zwar zierlich ist aber nicht dünn aussieht. Das muss man ja auch beachten. Und die Perzentilen sind ja auch nur Durchschnittswerte, man kann da einfach nicht alle Individualitäten abbilden.

Und wegen dem abnehmen bei Krankheit, das ist ja immer so ein beliebtes Argument. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Leichtgewicht trotz Krankheit und wenig Essen verhältnismäßig wenig abnimmt. Das letzte Mal waren es trotz fast einer Woche nur stillen usw. ca. 200g (waren 2 Tage stationär in der Klinik, wo gewogen wurde), da hatte der Große tlw. schon 500g und mehr abgenommen. Es scheint sich also doch irgendwie zu regulieren.

So ganz sorgenbefreit bin ich bei dem Thema Essen noch immer nicht, aber es wird besser. Und wenn es ganz schlimm ist, denke ich immer, ich muss jetzt endlich mal den Gonzales lesen :)

PUh, das war jetzt viel. Ich hoffe, es hilft euch ein bisschen weiter!
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jaloca
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

@Schlumpentump
Danke von Herzen für Deine ausführlichen Erläuterungen: so vieles davon, was Du schreibst, ist bei uns exakt gleich! Auch meine Tochter lehnt die Breie schon seit 2-3 Wochen ab und wie Du sagst: nur die ersten 5-6 Löffel nimmt sie mit offenem Mund, dann ist fertig. Ich gebe ihr alles Mögliche: Fleischstückli, Avocado, Tomate, Brot... aber davon wird sie doch höchstens satt, aber nie im Leben zunehmen!! Im Brei kommt sonst noch Öl rein usw, er ist so viel nahrhafter... Aber mir ist schon klar, dass ich sie nicht zwingen kann, ansonsten bekommt sie eine Aversion gegen Essen... Ja, die Perzentillen... Ich selber bin nur 153 cm gross und meine Mutter 146 cm und dennoch beruhigt mich das nie, denn unsere Kinder kamen beide so "normal" und gut zur Welt: kein Untergewicht, ganz schön genährt und durchschnittlich... Und dann werden beide zu so winzigen Zwergen... (mein Mann und seine ganze Familie sind gross, alle über 185 cm). Das tut mir sehr weh, wenn ich so viele andere Kinder sehe, z.B. die Kinder meiner besten Freundin kamen alle hoch untergewichtig zur Welt: sie ass auch in der SS eher wenig, nahm so viele Medikamente etc.. und 1-2 Monate nach der Geburt sind sie schon so bummelig und echt fett auf der 90-Perzentille oder was weiss ich. Und sie ist so stolz! Klar, sie stopft sie mit Pulvermilch vom allerersten Tag (stillen wollte sie erst gar nicht probieren) und sie trinken wie Roboter ihre 250 ml pro Mal. Ich weiss, dass das nicht unbedingt bedeuten muss, dass meine Kinder kranker oder unterernähter sind oder so ähnlich, aber diese ganze Tatsache und solche Entwicklungen machen mich traurig und einfach wütend! Dann denke ich echt: ist meine MuMi weniger wert wie diese Pulvermilch, dass ich keine Kinder "züchten" kann, die normal zumindest im Durchschnitt sind? Und so kommt man sehr schnell auf die Idee mit dem Zufüttern, ist doch klar! Egal ob Kuhmilch oder Pulvermilch, Hauptsache zusätzlich noch etwas... Ach, meine Antwort ich auch so lange geworden :) . Ich bin einfach gerade frustriert. Jetzt hat sie seit heute einen heftigen Schnupfen und niest wie wild die arme, vielleicht irgendwo erkältet oder vom Sohn angesteckt, der auch schon seit 1 Woche mit Schnupfen herumläuft...
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