ich komme hier mit einer Ansammlung mehr oder weniger kleinerer Probleme...
Zunächst mal die kurze Zusammenfassung: Mein Baby ist drei Wochen alt, vollgestillt, keine Probleme mit der Gewichtszunahme, nie zugefüttert, hat keinen Schnuller (außer bei der U2, da hat die Kinderschwester versucht, ihn damit zu beruhigen, was überhaupt nicht funktioniert hat, er hat stur weitergeschrieen, da sein Problem die Kälte war und dagegen hilft ein Schnuller halt nicht, hab ich ihr auch gesagt, aber die war irgendwie doof, die Kinderschwester...).
Wir hatten am Anfang keine Probleme, stillen lief bis zum Milcheinschuss problemlos und ohne wunde Brustwarzen und er hat schon vor dem Milcheinschuss angefangen zuzunehmen. Dann kam der Milcheinschuss und damit wunde Brustwarzen, da die Brüste einfach zu groß und prall waren, das haben wir aber innerhalb kurzer Zeit in den Griff bekommen und inzwischen sind die Brustwarzen abgeheilt.
Die letzten Tage war es aber immer wieder problematisch.
Hierbei gibt es zwei Faktoren:
Zum einen scheine ich Vasospasmen zu haben, das vermutet meine Hebamme und es passt auch zu den Symptomen, die ich hier gelesen habe. Den Thread dazu hab ich bereits gelesen und habe angefangen, Magnesium zu nehmen, das scheint zu helfen, auch wenn es immer noch ab und zu zieht und die Brustwarzen ganz weiß werden. Ich glaube, da muss ich einfach durch und rausfinden, ob Magnesium reicht oder ob ich zusätzlich noch andere Tipps durchprobieren muss.
Der zweite Punkt ist der, bei dem ich auf ein paar gute Ratschläge hoffe. Wir haben öfter mal Probleme mit dem richtig anlegen, was mich zusammen mit den Vasospasmen beim Stillen vor Schmerzen manchmal fast unter die Decke gehen lässt. Am besten funktioniert es, wenn er bereits ganz verzweifelt schreit, was aber nur selten der Fall ist, da er sehr deutlich schon vorher Hunger signalisiert und ich es normalerweise nicht soweit kommen lasse. Die meiste Zeit macht er so ein Minispitzfischmündchen... Keine Ahnung, wie man das sonst beschreiben soll, er macht den Mund halt so halb auf und spitzt die Lippen und schmatzt. Und da ist halt ums Verrecken die Brustwarze nicht richtig reinzukriegen. Ich rede dann immer mit ihm, dass er den Mund aufmachen soll, mein Mann lacht mich dafür schon aus, weil er meint, der würde das ja eh nicht verstehen.
Irgendwie kriegen wir es dann meistens doch hin, manchmal ist er aber vermutlich auch immer noch nicht richtig angelegt, aber die Schmerzen vom schlechten Anlegen und den Vasospasmen kann ich nicht immer unterscheiden.
Und dann kommt seine zweite Spezialität: Nach ner Weile scheint er irgendwie zu verrutschen, so dass seine Oberlippe sich einstülpt und immer so hin und herrutscht. Das funktioniert natürlich gar nicht mit Stillen dann und dann wird er sauer... Wir docken dann immer ab, ich trockne einmal alles ab, da die rutschige Muttermilch das noch begünstigt und wir fangen nochmal von vorne an. Mir ist aufgefallen, dass er das auch sonst macht, er nuckelt scheinbar im Schlaf an seiner Oberlippe. Sieht ein bisschen aus wie ein Kaninchen. Das werde ich ihm vermutlich nicht abgewöhnen können, aber wie kann man das beim Stillen verhindern?
Zusätzlich kämpft er ein bisschen mit dem Milchspendereflex, er verschluckt sich manchmal und muss dann fürchterlich Husten, zusätzlich scheint er Milch in die Nase zu bekommen, zumindest hört es sich beim Atmen so an. Die Milch in der Nase scheint nicht zu stören, das Husten aber schon, da er dann die Brustwarze verliert und wir wieder von vorne anfangen mit Anlegen. Bergaufstillen funktioniert so Lala, aber es hilft nur ein wenig. Da das Anlegen aber so ein Krampf ist, nervt es natürlich extrem.
Sorry, Baby wird grade wach, aber das war es eigentlich auch schon. Ich würde mich über ein paar Tipps freuen! Danke! Ich hab heute schon zu meinem Mann gesagt, dass ich nachvollziehen kann, dass manche Leute früh abstillen, weil es grade echt keinen Spaß macht.