Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
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- jiu21
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Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Liebe SuTler,
ich schreibe hier für meine Freundin, die gerade mit Ihrer Tochter (7 Monate, 6 Monate voll gestillt, dann etwas Beikost, nimmt keinen Schnuller, kennt keine Flasche) in einer Hautklinik wegen Neurodermitis ist. Sie hat dort nur ihr Handy dabei und die Internetverbindung ist nicht so toll, deshalb verfasse ich zumindest den langen Eingangstext für sie. Ich denke dass sie dann später auch selbst antworten kann. Ich hoffe das ist so in Ordnung.
Die Tochter meiner Freundin hat bereits seit Oktober letzten Jahres Probleme mit der Haut (v.a. im Gesicht). In den letzten Wochen ist es aber sehr schlimm geworden, so dass sie seit Dienstag in einer Hautklinik sind. Durch einen Bluttest wurde zunächst eine Allergie gegen Kuhmilch, Ei und Weizen festgestellt. Der später durchgeführte Pricktest bestätigte dann aber „nur“ die Allergie gegen Kuhmilch und Weizen. Meiner Freundin wurde dann zum Abstillen und Füttern von Neocate (bisher verweigert ihre Tochter aber die Flasche) geraten. Außerdem verzichtet sie seit Dienstag auf Kuhmilch- und Weizenprodukte.
Nun wurde gestern ein neuer Pricktest durchgeführt, mit dem Ergebnis dass die Tochter auf Roggen und auf Muttermilch (hier wurde der Test nach 6 Minuten abgebrochen weil der Juckreiz sonst zu stark geworden wäre) positiv reagiert hat. Die ganze Situation ist für meine Freundin sowieso schon schwierig, dass ihre Tochter nun (immer noch? trotz Diät?) allergisch auf ihre Milch reagiert hat ihr gestern sehr zugesetzt. Sie kann ja nicht von heute auf morgen abstillen (zumal ihre Tochter die Flasche einfach nicht nimmt) und fühlt sich nun beim Stillen jedes Mal schlecht, fragt sich ob ihre Tochter am Ende sogar einen allergischen Schock bekommen könnte wenn sie weiterstillt. Es ist nun aber so, dass ihre Tochter außer der ND keine weiteren Symptome einer Allergie gezeigt hat (keine Gewichtsabnahme, Durchfälle ect.) und ihr auch von der Klinik gesagt wurde, dass die ND nicht zwangsläufig durch die Ernährung verursacht wurde. Gebessert hat sich das Hautbild noch nicht. Eigentlich wollte sie versuchen ganz allmählich auf Neocate umzustellen und unter Verzicht auf Weizen, Kuhmlich (und nun auch Roggen) solange weiterzustillen.
Wie soll sie denn jetzt am besten vorgehen? Schnell abstillen (aber wie, wenn das Kind die Flasche verweigert???)? Auf Roggen verzichten und einen neuen Pricktest in ein paar Tagen durchführen? Oder besser eine oligoallergene Basisdiät? Die könnte sie aber erst beginnen auszuschleichen wenn sich die ND gebessert hat, da ihre Tochter ja sonst keine Symptome zeigt?
Ich würde ihr gern helfen, kenne mich mit dem Thema aber viel zu wenig aus… Habt ihr Ideen, Erfahrungen ect?
Liebe Grüße,
jiu
ich schreibe hier für meine Freundin, die gerade mit Ihrer Tochter (7 Monate, 6 Monate voll gestillt, dann etwas Beikost, nimmt keinen Schnuller, kennt keine Flasche) in einer Hautklinik wegen Neurodermitis ist. Sie hat dort nur ihr Handy dabei und die Internetverbindung ist nicht so toll, deshalb verfasse ich zumindest den langen Eingangstext für sie. Ich denke dass sie dann später auch selbst antworten kann. Ich hoffe das ist so in Ordnung.
Die Tochter meiner Freundin hat bereits seit Oktober letzten Jahres Probleme mit der Haut (v.a. im Gesicht). In den letzten Wochen ist es aber sehr schlimm geworden, so dass sie seit Dienstag in einer Hautklinik sind. Durch einen Bluttest wurde zunächst eine Allergie gegen Kuhmilch, Ei und Weizen festgestellt. Der später durchgeführte Pricktest bestätigte dann aber „nur“ die Allergie gegen Kuhmilch und Weizen. Meiner Freundin wurde dann zum Abstillen und Füttern von Neocate (bisher verweigert ihre Tochter aber die Flasche) geraten. Außerdem verzichtet sie seit Dienstag auf Kuhmilch- und Weizenprodukte.
Nun wurde gestern ein neuer Pricktest durchgeführt, mit dem Ergebnis dass die Tochter auf Roggen und auf Muttermilch (hier wurde der Test nach 6 Minuten abgebrochen weil der Juckreiz sonst zu stark geworden wäre) positiv reagiert hat. Die ganze Situation ist für meine Freundin sowieso schon schwierig, dass ihre Tochter nun (immer noch? trotz Diät?) allergisch auf ihre Milch reagiert hat ihr gestern sehr zugesetzt. Sie kann ja nicht von heute auf morgen abstillen (zumal ihre Tochter die Flasche einfach nicht nimmt) und fühlt sich nun beim Stillen jedes Mal schlecht, fragt sich ob ihre Tochter am Ende sogar einen allergischen Schock bekommen könnte wenn sie weiterstillt. Es ist nun aber so, dass ihre Tochter außer der ND keine weiteren Symptome einer Allergie gezeigt hat (keine Gewichtsabnahme, Durchfälle ect.) und ihr auch von der Klinik gesagt wurde, dass die ND nicht zwangsläufig durch die Ernährung verursacht wurde. Gebessert hat sich das Hautbild noch nicht. Eigentlich wollte sie versuchen ganz allmählich auf Neocate umzustellen und unter Verzicht auf Weizen, Kuhmlich (und nun auch Roggen) solange weiterzustillen.
Wie soll sie denn jetzt am besten vorgehen? Schnell abstillen (aber wie, wenn das Kind die Flasche verweigert???)? Auf Roggen verzichten und einen neuen Pricktest in ein paar Tagen durchführen? Oder besser eine oligoallergene Basisdiät? Die könnte sie aber erst beginnen auszuschleichen wenn sich die ND gebessert hat, da ihre Tochter ja sonst keine Symptome zeigt?
Ich würde ihr gern helfen, kenne mich mit dem Thema aber viel zu wenig aus… Habt ihr Ideen, Erfahrungen ect?
Liebe Grüße,
jiu
mit einem Sohn 08/2014
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froops
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Ist die Klinik spezialisiert? Ansonsten würde ich mir wohl schnellstmöglich eine zweitmeinung einholen. Schloss Friedensburg ist da in meiner linksammlung an erster Stelle.
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froops
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Ach so. Wenn die Tochter schon beim Vollstillen auf Allergene in der Muttermilch reagiert hat, dann finde ich es nicht verwunderlich, wenn sie auch beim Pricktest auf die Milch reagiert und nicht aussergewöhnlich besorgniserregend - sind evtl einfach noch restbausteine drin... Auslassdiät seit Di ist noch nicht sehr lang und übers Stillen echt eine komplexe Angelegenheit.
- jiu21
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
kurzes Update: ihre Tochter ist wohl auf Casein allergisch, weshalb sofort abgestillt werden soll
Wie soll sie das machen wenn ihr Baby die Flasche & Neocate verweigert?
@froops: Sie ist in der Psorisol-Klinik in Hersbruck. Das ist ja eine Spezialklinik für Hauterkrankungen. Ist Schloss Friedensburg besser?
@froops: Sie ist in der Psorisol-Klinik in Hersbruck. Das ist ja eine Spezialklinik für Hauterkrankungen. Ist Schloss Friedensburg besser?
mit einem Sohn 08/2014
- Sabina
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Hat sie es schon mal mit einem Becher probiert?
Mai 2010 und Januar 2013
Mai 2010 und Januar 2013
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…
👦🏼2010
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Lizlav
Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Ich würde vor dem abstillen zum Heilpraktiker. Neocate umgeht ja nur die Symptome und geht nicht der Ursache auf den Grund !
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ixcacienfuegos
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Also mir wurde gesagt, Pricktest bei Babys ist nicht aussagekräftig. Sollte das Kind aber tatsächlich gegen Casein allergisch sein, gibt's wohl keine andere Möglichkeit... Wurde ein RAST gemacht?
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
- jiu21
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
@Sabina: Mit dem Becher hat es bisher auch nicht funktioniert, der Geschmack der Ersatznahrung ist wohl ziemlich widerlich... Ich denke dass das die ganze Sache noch erschwert.
Ich habe noch einmal mit ihr gesprochen und sie meinte, dass die Allergie auf Casein nur aufgrund des gestrigen Pricktests vermutet wird (es wurde also nicht extra getestet). Mit dem zuständigen Arzt hat meine Freundin das letzte Mal am Donnerstag gesprochen, den Pricktest von gestern haben bislang "nur" Ernährungsberaterinnen mit ihr besprochen. Ich kenne mich da nicht aus aber sollte die Auswertung nicht ein Arzt vornehmen? Zumal hier jetzt die Diagnose "Casein Allergie" im Raum steht, ohne dass dazu ein Test erfolgt ist?
@ixcacienfuegos: Das wollte ich auch noch einmal wissen ob eine Allergie gegen Casein tatsächlich ein Abstillen erfordert weil es durch die Ernährung der Mutter ja auch nicht beeinflusst werden kann? Bzgl RAST werde ich nachfragen.
Ich habe noch einmal mit ihr gesprochen und sie meinte, dass die Allergie auf Casein nur aufgrund des gestrigen Pricktests vermutet wird (es wurde also nicht extra getestet). Mit dem zuständigen Arzt hat meine Freundin das letzte Mal am Donnerstag gesprochen, den Pricktest von gestern haben bislang "nur" Ernährungsberaterinnen mit ihr besprochen. Ich kenne mich da nicht aus aber sollte die Auswertung nicht ein Arzt vornehmen? Zumal hier jetzt die Diagnose "Casein Allergie" im Raum steht, ohne dass dazu ein Test erfolgt ist?
@ixcacienfuegos: Das wollte ich auch noch einmal wissen ob eine Allergie gegen Casein tatsächlich ein Abstillen erfordert weil es durch die Ernährung der Mutter ja auch nicht beeinflusst werden kann? Bzgl RAST werde ich nachfragen.
mit einem Sohn 08/2014
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froops
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Ich lese in deinem Eingangspost, dass ihr Kind letztlich seit Beikostbeginn so eine massive Verschlechterung der Symptome zeigt?
Wenn die Haut in der Vollstillzeit besser war, irritiert mich der Ansatz des sofortigen Abstillens doch sehr.
Und bei auf mich radikal wirkenden Arztmeinungen bin ich persönlich über eine Zweitmeinung einer weiteren Fachperson immer sehr froh (auch wenn es zusätzlichen Aufwand bedeutet, oftmals hilft es einem bei der Entscheidungsfindung deutlich weiter)
In Schloss Friedensburg waren auch schon einige hier im Forum und haben positiv davon berichtet.
Und in diesem Thread geht es auch um Stillen und Neocate, ich verlinke aber mal direkt zu blueberry: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 8#p4383788 dort steht auch, dass eben bei Beikostbeginn dann auch deutlich mehr Allergene ans Kind gelangen. Und darin steht auch, dass eine Auslassdiät über den Umweg Muttermilch funktioniert, nur eben etwas komplexer ist, weil die Reaktionen natürlich nicht sofort auftreten müssen, sondern die Milch ja erst gebildet wird und das (allergene) Nahrungsmittel vorher von der Mutter verstoffwechselt worden sein muss..
Wenn die Haut in der Vollstillzeit besser war, irritiert mich der Ansatz des sofortigen Abstillens doch sehr.
Und bei auf mich radikal wirkenden Arztmeinungen bin ich persönlich über eine Zweitmeinung einer weiteren Fachperson immer sehr froh (auch wenn es zusätzlichen Aufwand bedeutet, oftmals hilft es einem bei der Entscheidungsfindung deutlich weiter)
In Schloss Friedensburg waren auch schon einige hier im Forum und haben positiv davon berichtet.
Und in diesem Thread geht es auch um Stillen und Neocate, ich verlinke aber mal direkt zu blueberry: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 8#p4383788 dort steht auch, dass eben bei Beikostbeginn dann auch deutlich mehr Allergene ans Kind gelangen. Und darin steht auch, dass eine Auslassdiät über den Umweg Muttermilch funktioniert, nur eben etwas komplexer ist, weil die Reaktionen natürlich nicht sofort auftreten müssen, sondern die Milch ja erst gebildet wird und das (allergene) Nahrungsmittel vorher von der Mutter verstoffwechselt worden sein muss..
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ixcacienfuegos
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Re: Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Ich dwürde mich an ihrer Stelle querstellen. Ich halte einen Pricktest bei einem Baby für wenig aussagekräftig - Babys halten ja nicht still. Sie soll einen RAST machen lassen (Bluttest).jiu21 hat geschrieben: Ich habe noch einmal mit ihr gesprochen und sie meinte, dass die Allergie auf Casein nur aufgrund des gestrigen Pricktests vermutet wird (es wurde also nicht extra getestet). Mit dem zuständigen Arzt hat meine Freundin das letzte Mal am Donnerstag gesprochen, den Pricktest von gestern haben bislang "nur" Ernährungsberaterinnen mit ihr besprochen. Ich kenne mich da nicht aus aber sollte die Auswertung nicht ein Arzt vornehmen? Zumal hier jetzt die Diagnose "Casein Allergie" im Raum steht, ohne dass dazu ein Test erfolgt ist?
Muttermilch enthält Casein. Wenn das Kind gegen Casein allergisch ist, kommt sie ums Abstillen nicht herum.jiu21 hat geschrieben: @ixcacienfuegos: Das wollte ich auch noch einmal wissen ob eine Allergie gegen Casein tatsächlich ein Abstillen erfordert weil es durch die Ernährung der Mutter ja auch nicht beeinflusst werden kann? Bzgl RAST werde ich nachfragen.
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)