ich habe gerade gesehen, daß auch ein passender Artikel dazu grade diskutiert wird ("Muttermilch ist furchtbar out"). Trotzdem nochmal allgemein der Vorschlag, Gründe gegen das Stillen zu sammeln. Klar gibt es jede Menge Probleme, die auftreten können, aber die gibt es doch beim Nicht(voll)stillen auch, oder?
In einem weiteren Thema könnte man sich dann mal drüber unterhalten, was wir (noch) dafür tun könn(t)en, daß mehr gestillt wird. Allein darauf zu verweisen, man müsse sich eben informieren, Hilfe holen und so weiter, scheint mir zu kurz gegriffen, denn bei anderen Themen wie Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Schulbesuch mischt sich jedenfalls der Staat viel mehr ein. Und es gibt eben auch immer wieder gutgemeinte, aber nicht so gute Ratschläge, die erst mal ein Gegengewicht brauchen, damit man durchhält.
Also mal ganz naiv gefragt:
- immer planen müssen
- immer einkaufen
- immer was dabeihaben
- Sachen putzen
- Milch temperieren
- aufpassen, daß man nicht zu viel füttert
... mit dem Standpunkt der Bequemlichkeit, die sonst so vieles erklärt (Kinder vorm Fernseher parken, mit Eis vom Spielplatz locken und so weiter), lassen sich so niedrige Stillraten doch kaum erklären?
Liebe Grüße

