Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lillys
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Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Lillys »

Hallo ihr Lieben,

wie in der Überschrift schon geschrieben geht es um das Thema Einschlafstillen.
Ich stille meine Maus nun seit ca. Geburt an in den Schlaf, auch tagsüber, obwohl meine Hebamme mir davon immer abgeraten hat. Sie sagte eine Brust ist zum trinken da, nicht zum nuckeln oder schlafen. Sie hat mir auch zu einem 4-Stunden-Stillrythmus geraten :lol:
Da meine Kleine sich aber schwer getan hat mit dem einschlafen, fand ich das einschlafstillen die beste Lösung für uns beide, ohne Stress und ohne weinen :D
Nun bin ich dadurch schon recht eingeschränkt, da Püppi nach ca. 1h Wachphase wieder müde wird. Also Brust raus, Kind angelegt und schwups, ist sie im Land der Träume...
Jetzt war ich beim Rückbildungskurs und alle anderen Babys sind super entspannt eingeschlafen mit Schnulli (und Tuch über den Augen), auch die gestillten Babys. Meine Kleine hat irgendwann so einen Aufstand gemacht, weil sie müde war und ich habe sie dann angelegt und sie ist eingeschlafen. Musste die Übungen natürlich dann abbrechen. Meine Maus liess sich voi hr auch nicht beruhigen.. Wunderte mich aber auch nicht :lol:
Meine Hebamme meinte dann sofort wieder, dass sie mir damals schon gesagt hatte, dass ich sie nicht an der Brust einschlafen lassen sollte, dann hätte ich jetzt solche "Probleme" nicht.
Klar, sieht man dann die anderen Babys und denkt sich "Hast du was falsch gemacht?", aber andersrum denke ich mir auch, dass es bei uns dann halt einfach so ist und es sich irgendwann wohl ändern wird :D
Übrigens schläft die Kleine auch im TT und im Maxi Cosi (aber nur wenn sie richtig müde ist) ohne nuckeln ein... Wobei sie sich im TT in letzter Zeit öfter wegschreit, dann aber doch einschläft. Ich hatte meine Hebamme dann mal gefragt, woran das liegen könnte und sie sagte sofort, dass das vom Einschlafstillen kommt. Sie sagte das würde ich ganz schlecht wieder wegbekommen Aber warum schläft sie dann zum Beispiel im Maxi Cosi so ein??

Jetzt interessieren mich mal eure Meinungen. Wie steht ihr zu dem Thema? Ist es wirklich so, dass das Einschlafstillen so "schlimm" ist und die Kleinen auf Dauer nicht mehr anders einschlafen wollen?

Liebe Grüsse
Krümel (11/2015)
Birnchen (08/2019)
Lösche Benutzer 20900

Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Lösche Benutzer 20900 »

Solange es für dich/euch passt ist doch gar nix schlimm am einschlafstillen!

Bei uns wars auch so, dass Pippi nur so oder beim tragen (vielleicht) eingeschlafen ist.
In der Zeit als es Stunden gedauert hat und ich mich nicht bewegen durfte hat es mich so genervt dass sie in den schlaf getragen wurde oder mit rauschen+Schnuller einschlief.

Seit ~1 Monat schläft sie bei ihrem Papa ohne tragen im bett ein - bei mir keine Chance, das wird wohl bis zum abstillen so bleiben. Das einschlafstillen stört mich aber auch gerade gar nicht weils schnell geht und sie dann im Normalfall auch abdockt :)

Achja, sie hat sich selbst 'entschnullert' mit 5 Monaten und schläft eben beim papa, tragen,auto und wagen fahren ohne nuckeln ein :)
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Brianna
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Brianna »

Solange dich das Einschlafstillen nicht stört, ist es doch egal, was die Hebamme davon hält. Ich wäre froh, mein Kind könnte Einschlafstillen. Bisher klappt es noch nicht und ich muss sie auf dem Arm in den Schlaf schuckeln oder tragen. Einschlafstilken beim Großen fand ich viel angenehmer. Das Einschlafverhalten beim Großen hat sich schon oft geändert. Ich habe nur versucht etwas zu ändern, wenn ich unzufrieden mit der Begleitung war.

Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
Oxymoron
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Oxymoron »

Deine Hebamme liest sich, als ob sie nicht so viel Ahnung vom Stillen habe. Das Stillen befriedigt doch nicht nur nutritive Bedürfnisse...
Ich finde es nicht ungewöhnlich oder gar schlimm, wenn ein Kind nur beim Stillen einschläft. Vor allem verändert sich das Einschlafverhalten auch noch, schätze ich aus meiner eigenen Erfahrung heraus. Unsere Kinder sind ja ungefähr gleich alt... Bei uns war es so, dass das Knautschbäckchen bis vor kurzem auch nur beim Stillen oder im KiWa/beim Tragen eingeschlafen ist. Nun geht plötzlich der KiWa gar nicht mehr gut. Stillen und Tragen bringen ihn oft, aber nicht immer zum Einschlafen und lustigerweise nimmt er seit wenigen Wochen begeistert den Schnuller als Einschlafhilfe an. Zuvor wurde der angeekelt ausgewürgt, hatte ihn eigentlich eher aus Zufall noch mal ausprobiert, nachdem mein müder Sohn seinen ganzen Ärmel nassgelutscht hatte...

Stört dich persönlich das Einschlafstillen?
Unterwegs mit Knautschbäckchen (11/2015) :tt_ruecken_1:
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Lillys
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Lillys »

Nein, mich stört das Einschlafstillen an sich überhaupt nicht. Mich stören nir die Ratschläge von meiner Hebamme. Finde sie ziemlich stillunfreundlich ehrlich gesagt. Manchmal ist man aber doch etwas verunsichert, gerade wenn man andere Mütter mit ihren Babys sieht, die friedlich auf einer Decke einschlafen können :oops:
Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit habe. Habe vorher auch in den Schlaf getragen, aber das ging irgendwann nicht mehr. Bei uns war es also umgekehrt @Brianna :lol:
War zusätzlich noch verunsichert, da Püppi sich neuerdings auch manchmal im TT gegen das Einschlafen wehrt und ich dachte, dass das mit dem Einschlafstillen zusammenhängt...
Ich denke einfach, dass wie schon geschrieben mit dem Stillen auch andere Bedürfnisse befriedigt werden und wenn sie es so gewohnt ist und mich es nicht grossartig stört, wieso sollte ich ihr das verweigern.
Krümel (11/2015)
Birnchen (08/2019)
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Hasenmama
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Hasenmama »

vielleicht sind auch die Mütter, deren Kinder nicht friedlich auf einer Decke einschlafen, einfach nicht in deinem Kurs :)

ich finde einschlafstillen praktisch, immer noch. In den ersten drei Monaten musste ich einschlaftragen, man waren das doofe einsame Spaziergänge im dunklen Wald.

gesendet von smartfön mit kreativer groß-, klein- und überhaupt-schreibung.
Gruß von der Hasenmama
mit dem kleinen Hasen (07/13)
08u11
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von 08u11 »

Denke auch: das ist entweder purer Zufall oder hat mit dem Alter oder auch dem Charakter Deines Babys zu tun. So ein Kurs ist ja schon ganz schön aufregend. Das kann einem Mini leicht auch zuviel werden.
Unsere Maus (oft einschlafgestillt und dazu schnullerfrei) war in der RüBi übrigens eine von den friedlichsten. Aber auch das war wohl einfach Glück.
Und übrigens: Schnuller abgewöhnen geht auch nicht immer von selbst - insofern kann es gut sein, dass die Mamas der im Augenblick friedlich einschlafschnullernden Babys in 3 Jahren neidisch auf Dich sind - kann, muss aber nicht :D .
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
Sturmkind
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von Sturmkind »

Hallo,
mein Mini ist ja ungefähr gleich alt. Einschlafen geht auch hier nur mit Stillen, Tragen oder im Radanhänger. Das war beim Großen genau so und ich habe mir da auch ständig Gedanken gemacht, warum alle anderen Kinder Liegend einschlafen können und mein Baby nicht. Jeder Versuch endete in Gebrüll, ich habe es dann aufgegeben bis er ca 8 Monate war und von da an ging es mit kuscheln im Bett ganz entspannt. Er hat einfach bis zu diesem Alter gebraucht um diese Fähigkeit zu entwickeln.

Mir ist und war immer wichtig, dass außer Stillen noch eine Schlafoption für den Papa besteht, denn der kann ja alles außer Stillen und ich habe ab und zu ein bisschen freie Zeit.

So lange es Dich nicht stört ist Einschlafstillen eine sehr schöne Angewohnheit (Trinken, Kuscheln, sich vom aufregenden Tag erholen, Mama pur,...). Wenn ihr irgendwann nicht mehr glücklich damit seid dann würde ich über einen anderen Weg nachdenken.

Lg
Großer Krümel 02/14 & Kleiner Krümel 11/15
MamaSunshine
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von MamaSunshine »

Ich finde einschlafstillen ganz natürlich - auf einer matte, mit tuch über den augen, in einem raum voller fremder, ohne körperkontakt: ganz ehrlich: das könnte ich ja selbst nicht! Ich hätte da ehrlich selber ein unangenehmes, schissiges gefühl...!

Hatten die mamas aus dem kurs auch deine hebamme? Das prägt ja schon sehr, und erklärt, warum es dort bei viele. So ist (und ich zb nicht ein einziges kind kenne, das so einschläft, auch wenn ich das als kinderlose noch für normal gehalten habe!).

Meine stillt heute noch zum einschlafen, mit fast zweieinhalb ! Wir finden es schön, und ja, sie könnte es mittlerweile wohl auch anders, an guten tagen, aber warum sollte sie, warum sollten wir das schöne Ritual weglassen? :-)
Mach dir keine gedanken, lass die hebamme reden und tausch dich lieber hier aus! :-)
Mama Sunshine mit dem kleinen Sonnenschein (09/13) und dem Fröschlein (11/18)
königsmadl
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Re: Einschlafstillen - wirklich so schlimm?

Beitrag von königsmadl »

Also ich wäre liebend gerne zur RüBi gegangen. Aber mit einem Kind ankommen, was die halbe Stunde im Auto schon gebrüllt hat und dann da auf der Matte sitzen und stillen und das Kind, wenns dann schläft nicht ablegen können. Ne, das wollt ich nicht.
Habe das meiner Hebamme am Telefon so gesagt und sie meine, das von den ca 7 Mädels aus dem Geburtsvorbereitungskurs 2 andere auch aus dem Grund abgesagt haben. Soviel zu den "braven" Babys IM Kurs...
Meiner ist jetzt 9 Monate alt und wird (von mir) immer noch einschlafgestillt. Mein Mann muss ihm nur den Rücken kraulen. Ich genieße die Zeit mit dem Zwerg immer noch!

Königsmadl mit L.M (05.2015) von unterwegs
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
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