Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipps?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
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riesenglück
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- Registriert: 18.08.2014, 06:19
Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipps?
Hallo ihr Lieben,
da ich zu Beginn unserer Stillzeit hier so tolle Hilfe bekommen habe, melde ich mich nun wieder. 18 Monate alt ist mein Kleiner nun und wir stillten jetzt noch zum Einschlafen mittags und abends, und wenn er nachts wach wird.
Nun ist es so, dass das Einschlafen mit Stillen auch nicht mehr so einfach klappte, es war ein ewig langer Kampf den Kleinen zum Schlafen zu kriegen.
Ich möchte nun überhaupt nicht mehr zum EInschlafen stillen und möchte es gerne abgewöhnen. Mein Entschluss steht, ein paar Mal zuvor hatte ich es versucht, empfand es aber noch nicht als den richtigen Zeitpunkt (gibt es den überhaupt?). Nur funktionert es nicht. Er schreit so heftig (bis zu 2 Stunden, heute war es von 19 bus 21Uhr ein hin und her). Ich beruhige ihn zwischendurch immer wieder, aber wenn er merkt, dass er ohne Stillen einschlafen soll, fängt er wieder an zu schreien, toben, schrecklich lange und laut und windet sich.
Er kennt bisher nur das Einschlafen an der Brust und kann einfach nicht ohne Stillen liegen bleiben! Ruhig hinlegen geht gar nicht, er weint, hampelt im Bett herum, steigt raus, krabbelt auf mir rum....ich kann das so nicht. Aber was soll ich denn tun? Schnuller, Flasche, Kuscheltiere, Tücher - alles wird vor Wut weggeschmissen...den Schnuller hatte er sich mit 6 Monaten selbst abgewöhnt (hatte ihn nur von 2 bis 6 Monate).
Nachts weiterzustillen wäre ok, aber nicht mehr zum Einschlafenam Abend oder mittags. Funktionert das überhaupt oder muss ich dann gleich beides sein lassen?
Das natürliche Abstillen vom Kind aus war mein "Plan", aber ich kann nicht mehr stillen...ich möchte einfach nicht mehr, ganz von mir selbst aus. Ich habe gerne voll gestillt - es war ein schwieriger Weg für uns zum Vollstillen zu kommen und jetzt das?! Es macht mich echt fertig.
Danke fürs Lesen,
Eure riesenglück
da ich zu Beginn unserer Stillzeit hier so tolle Hilfe bekommen habe, melde ich mich nun wieder. 18 Monate alt ist mein Kleiner nun und wir stillten jetzt noch zum Einschlafen mittags und abends, und wenn er nachts wach wird.
Nun ist es so, dass das Einschlafen mit Stillen auch nicht mehr so einfach klappte, es war ein ewig langer Kampf den Kleinen zum Schlafen zu kriegen.
Ich möchte nun überhaupt nicht mehr zum EInschlafen stillen und möchte es gerne abgewöhnen. Mein Entschluss steht, ein paar Mal zuvor hatte ich es versucht, empfand es aber noch nicht als den richtigen Zeitpunkt (gibt es den überhaupt?). Nur funktionert es nicht. Er schreit so heftig (bis zu 2 Stunden, heute war es von 19 bus 21Uhr ein hin und her). Ich beruhige ihn zwischendurch immer wieder, aber wenn er merkt, dass er ohne Stillen einschlafen soll, fängt er wieder an zu schreien, toben, schrecklich lange und laut und windet sich.
Er kennt bisher nur das Einschlafen an der Brust und kann einfach nicht ohne Stillen liegen bleiben! Ruhig hinlegen geht gar nicht, er weint, hampelt im Bett herum, steigt raus, krabbelt auf mir rum....ich kann das so nicht. Aber was soll ich denn tun? Schnuller, Flasche, Kuscheltiere, Tücher - alles wird vor Wut weggeschmissen...den Schnuller hatte er sich mit 6 Monaten selbst abgewöhnt (hatte ihn nur von 2 bis 6 Monate).
Nachts weiterzustillen wäre ok, aber nicht mehr zum Einschlafenam Abend oder mittags. Funktionert das überhaupt oder muss ich dann gleich beides sein lassen?
Das natürliche Abstillen vom Kind aus war mein "Plan", aber ich kann nicht mehr stillen...ich möchte einfach nicht mehr, ganz von mir selbst aus. Ich habe gerne voll gestillt - es war ein schwieriger Weg für uns zum Vollstillen zu kommen und jetzt das?! Es macht mich echt fertig.
Danke fürs Lesen,
Eure riesenglück
- jiu21
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 247
- Registriert: 14.03.2015, 20:45
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Hier klappt Einschlafstillen gerade auch nicht mehr, mein Sohn ist 17 Monate. Liegt wohl am Alter
? Kind wach ins Bett legen und singen oder Buch anschauen bis er schläft ist undenkbar, das funktioniert nicht mal ansatzweise (er steht auch wieder auf, läuft herum ect.). Ich kann mir auch nicht vorstellendass das irgendwann mal funktioniert! Seit heute habe ich das in-den-Schlaf tragen wieder angefangen was gut funktioniert hat. Für mich ist das auch ok so, weiß halt nicht ob das auch etwas für euch wäre...?
Liebe Grüße und Kopf hoch
... Ist alles nur eine Phase 
Liebe Grüße und Kopf hoch
mit einem Sohn 08/2014
- Minja
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1498
- Registriert: 03.11.2011, 09:20
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Gebt euch Zeit für diese Veränderung, ich denke wenn du es durchziehst dann ist es in zwei bis drei Wochen durch und dein Kind gewöhnt sich an den neuen Ablauf.
Vielleicht schafft ihr euch ein neues abendritual an. Baden, Buch anschauen, singen was auch immer.
Und auch wichtig, die richtige Einschlafzeit finden.
Oder du schaust das du abends regelmäßig außer Haus bist und jemand anderes übernimmt das ins Bett bringen. Dann siehst du es geht! Und kannst kraft sammeln für anstrengende Abende.
Mama weg, Brust weg verstehen die Kinder sehr gut. Mama da, Brust nein ist da schon schwieriger...ich weiß wovon du sprichst meine zweite ist 20 Mon. Und dreht voll auf wenn ich nicht stillen möchte.
Aber es werden bald Tage kommen, da werde ich sie über Nacht zu einer Freundin geben. Nur solange ich ständig um sie rum bin, wird sie auch ständig an mir nuckeln wollen.
Alles Gute
Minja
Vielleicht schafft ihr euch ein neues abendritual an. Baden, Buch anschauen, singen was auch immer.
Und auch wichtig, die richtige Einschlafzeit finden.
Oder du schaust das du abends regelmäßig außer Haus bist und jemand anderes übernimmt das ins Bett bringen. Dann siehst du es geht! Und kannst kraft sammeln für anstrengende Abende.
Mama weg, Brust weg verstehen die Kinder sehr gut. Mama da, Brust nein ist da schon schwieriger...ich weiß wovon du sprichst meine zweite ist 20 Mon. Und dreht voll auf wenn ich nicht stillen möchte.
Aber es werden bald Tage kommen, da werde ich sie über Nacht zu einer Freundin geben. Nur solange ich ständig um sie rum bin, wird sie auch ständig an mir nuckeln wollen.
Alles Gute
Minja
große Motte 01/11, Flummi 05/14 und Knöpfchen 10/20
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reisenglück
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Danke für eure Antworten!
Dass es mit tragen klappt, haben wir gestern auch gemerkt. Wir haben unsere Trage wiederhervorgeholt und ihn schließlich so in den Schlaf gekuschelt.
Wie haben denn alle anderen Mitleserinnen hier abgestillt??
Und klappt ein Abstillen, aber nachts noch weiter stillen?
Liebe Grüße,
riesenglück
Dass es mit tragen klappt, haben wir gestern auch gemerkt. Wir haben unsere Trage wiederhervorgeholt und ihn schließlich so in den Schlaf gekuschelt.
Wie haben denn alle anderen Mitleserinnen hier abgestillt??
Und klappt ein Abstillen, aber nachts noch weiter stillen?
Liebe Grüße,
riesenglück
- Carraluma
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2331
- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Du könntest mal versuchen das Einschlafstillen immer mehr zu kürzen. So ähnlich ging es bei uns, wobei mein Kind da etwa ein Jahr älter und ich schwanger war.
Dafür dann immer mehr das übrige Ritual ausbauen.
Dafür dann immer mehr das übrige Ritual ausbauen.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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sandywa
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 770
- Registriert: 10.07.2012, 21:21
- Wohnort: Bayern
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Huhu!
Wir haben noch gar nicht abgestillt.
Dementsprechend darf meine Tochter immer noch einschlafstillen und seitdem sie keinen Mittagsschlaf mehr macht, geht das auch wieder super und sie ist innerhalb von wenigen Minuten eingeschlafen. Die Phase mit rumgehampel und so hatten wir aber auch. Da ist sie dann auch nicht mehr beim stillen eingeschlafen, d.h. sie hat gestillt und wenn sie dann meiner Meinung nach fertig war oder es mir gereicht hat, habe ich abgedockt und sie durfte kuscheln. Oder ich hab den Papa gerufen und bin wieder aufgestanden und er durfte den Rest der Einschlafbegleitung machen.
LG Sandra
Wir haben noch gar nicht abgestillt.
Ja das geht sicher auch, es gibt hier im Forum ja auch einige die nur noch zu bestimmten Zeiten stillen. Meine Tochter akzeptiert (das ging völlig ohne Theater und Geschrei) seit einer Weile auch, dass wir nur noch zu Hause stillen und da auch nicht, wenn noch Besuch da ist. Das wäre allerdings mit 2 Jahren noch undenkbar gewesen, da ist sie ausgeflippt, wenn ich sie vertrösten wollte. Und ich dachte mir dann immer, wenn sie es offenbar noch so dringend braucht, dann will ich es ihr auch nicht vorenthalten.Und klappt ein Abstillen, aber nachts noch weiter stillen?
LG Sandra
- FuFu
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3058
- Registriert: 15.02.2013, 17:38
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Bei uns hat nur teilweise stillen nicht geklappt. Bei Klein-Fufu ging nur nach Bedarf (wenn ich anwesend war). Insofern habe ich dann komplett abgestillt.
Damit möchte ich nicht sagen, dass du komplett abstillen sollst - nur dass langsames reduzieren oder nur Tags/ nur nachts nicht für alle funktioniert.
Probier es einfach aus. Entweder du stillst oder eben nicht.
Solange du dein Kind begleitest in seinem Kummer und Ärger, ist das völlig okay. *find*
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
Damit möchte ich nicht sagen, dass du komplett abstillen sollst - nur dass langsames reduzieren oder nur Tags/ nur nachts nicht für alle funktioniert.
Probier es einfach aus. Entweder du stillst oder eben nicht.
Solange du dein Kind begleitest in seinem Kummer und Ärger, ist das völlig okay. *find*
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Klein-FuFu Dez. 2012
Klein-FuFu Dez. 2012
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Lillemor
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 151
- Registriert: 08.10.2013, 10:51
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Meine Tochter ist bald 2,5 Jahre und wir stillen auch noch zum Einschlafen und nachts, obwohl von mir aus schon gerne langsam Schluss sein könnte. Der Papa hat sie noch nie alleine abends ins Bett gebracht... Worauf ich allerdings achte ist, dass ich Schluss mache, wenn ich wirklich nicht mehr mag. Außerdem ist das Einschlafen viel leichter geworden, seit sie keinen Mittagsschlaf mehr macht. Seither ist sie normalerweise einfach weg, auch wenn ich untertags manchmal schon denke, oh je, armes Kind: jedes mal, wenn ich sie mittags schlafen lasse, ist es abends eine Katatrophe und ich komme auch nicht ins Bett, weil sie so spät dran ist (gerne 23 uhr oder später), daher ist es einfach keine echte Option mehr, sie mittags schlafen zu lassen. Ich finde das Einschlafstillen daher wieder okay, denn es geht sehr schnell, außer sie hat eine Phase wie grade: sie ist krank und wurde in dieser Woche jede Nacht einmal ca. 4 oder 5 Uhr wach und war dann auch für mindestens ne Stunde wach und hat gehustet. Das haben wir nur mit viel stillen (+Milchfläschen) überstanden und das war echt antrengend...
- soda
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5307
- Registriert: 20.12.2013, 19:14
Re: Ich komme nicht vom Einschlafstillen weg - habt ihr Tipp
Mir ging das Hopsen und Ziehen und Zwicken sooooo auf den Keks. Ich habe ihr als sie ca. 1,5 Jahre alt war (ohne ihr Verhalten als Grund zu nennen) einige Abende hintereinander gesagt, dass sie schon ohne Mimi einschlafen kann. Dann hab ich sie stillen lassen, bis sie mit dem Hoppeln anfing und dann das Stillen beendet, "weil wir jetzt schlafen wollen". Das war einen Abend sehr tragisch und sie hat es mir erst nicht geglaubt und war sehr wütend. Hat sich in eine Ecke vom Bett verzogen und wollte nicht angefasst werden. Sie hat sehr sehr schlimm geweint. Ich habe echt geschluckt, aber ich kann sehr standhaft sein. Ich war gedanklich vorbereitet, habe vorher viel hier gelesen. Ich habe ihr gesagt, dass ich gut verstehe, wie wütend sie ist, aber dass die Mimi jetzt schläft. Bei meinem Kind kommt am diesem Punkt die Herausforderung: nicht.mehr.reden! Je mehr man sagt, umso schlimmer wird es.
Nach einigen Minuten hat sie sich in den Arm nehmen lassen und ist eingeschlafen. Am zweiten Abend hat sie geschimpft und geweint, aber schon weniger und am dritten Abend ging es ziemlich gut. Nach kurzer Zeit haben wir das letzte Stillen dann vor's Zähneputzen gezogen. Mittlerweile wird nur noch gestillt, wenn sie fragt. Oft fällt es aus und sie trinkt nur morgens einmal.
Nachts schlief sie bereits vorher plötzlich durch und ich habe dieses damals als Gelegenheit genutzt, nachts abzustillen. Allerdings wacht sie seit Monaten so selten noch mitten in der Nacht auf, dass das auch egal wäre. Aber es ist schon gut, wenn sie mit Kuscheln einfach weiterpennt, anstatt eine Dreiviertelstunde zu nuckeln. Die Mimi schläft eben. Das hat sie total kapiert. Wasser kann sie immer bekommen, denn sie hat viel Durst. Nur wenn es mir gut passt (
) dann darf sie frühmorgens. Also wenn ich merke oder befürchte, es ist vier oder fünf Uhr und die Alternative zum stillen wäre aufstehen.
Wenn sie krank ist, sind übrigens alle Regeln außer Kraft gesetzt. Danach gehen wir innerhalb von einem oder zwei Tagen wieder zur Routine über. Ich finde das fantastisch und bin immer wieder begeistert, wie flexibel man es sich einrichten kann. Natürlich ging das nicht alles gleichzeitig und über Nacht. Aber irgendwie muss man ja auch mal anfangen.
Nur Mut!
PS: hier hat sich nix dran geändert, dass zum Einschlafen auch mit über 2 Jahren noch engster Körperkontakt nötig ist und dass nur die Mama akzeptiert wird. In der Krippe geht das natürlich anders. Also könnte ich auch das theoretisch ändern. Mache ich aber jetzt noch nicht. Hab noch Geduld übrig.
Nach einigen Minuten hat sie sich in den Arm nehmen lassen und ist eingeschlafen. Am zweiten Abend hat sie geschimpft und geweint, aber schon weniger und am dritten Abend ging es ziemlich gut. Nach kurzer Zeit haben wir das letzte Stillen dann vor's Zähneputzen gezogen. Mittlerweile wird nur noch gestillt, wenn sie fragt. Oft fällt es aus und sie trinkt nur morgens einmal.
Nachts schlief sie bereits vorher plötzlich durch und ich habe dieses damals als Gelegenheit genutzt, nachts abzustillen. Allerdings wacht sie seit Monaten so selten noch mitten in der Nacht auf, dass das auch egal wäre. Aber es ist schon gut, wenn sie mit Kuscheln einfach weiterpennt, anstatt eine Dreiviertelstunde zu nuckeln. Die Mimi schläft eben. Das hat sie total kapiert. Wasser kann sie immer bekommen, denn sie hat viel Durst. Nur wenn es mir gut passt (
Wenn sie krank ist, sind übrigens alle Regeln außer Kraft gesetzt. Danach gehen wir innerhalb von einem oder zwei Tagen wieder zur Routine über. Ich finde das fantastisch und bin immer wieder begeistert, wie flexibel man es sich einrichten kann. Natürlich ging das nicht alles gleichzeitig und über Nacht. Aber irgendwie muss man ja auch mal anfangen.
Nur Mut!
PS: hier hat sich nix dran geändert, dass zum Einschlafen auch mit über 2 Jahren noch engster Körperkontakt nötig ist und dass nur die Mama akzeptiert wird. In der Krippe geht das natürlich anders. Also könnte ich auch das theoretisch ändern. Mache ich aber jetzt noch nicht. Hab noch Geduld übrig.
mit T (2013) und T (2017)

