und noch was: wie hast du es gemacht, das nächtliche abstillen?nido56 hat geschrieben:Naechtliches Abstillen hat bei uns uebrigens auch nicht dazu gefuehrt, dass er weniger oft aufgewacht waere.
ist es ohne stillen leichter?
Moderator: Giraeffchen
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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?
über ihr glück unglaublich dankbare mama mit zauberhaftem mädchen (01/15)
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nido56
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Re: ist es ohne stillen leichter?
Als er 18 Monate alt war und noch immer sau schlecht schlief, ging ich am Stock, weil er nach dem Stillen nicht losgelassen hat, und ich mit mehr als 10 kg Kind angedockt und quer ueber mir liegend, einfach nicht vernuenftig schlafen konnte. Mit kleinem Baby ging das Stillen im Halbschlaf immer ganz gut, aber mit zappeligem Kleinkind eben leider nicht.sonnenkäferlein hat geschrieben:und noch was: wie hast du es gemacht, das nächtliche abstillen?nido56 hat geschrieben:Naechtliches Abstillen hat bei uns uebrigens auch nicht dazu gefuehrt, dass er weniger oft aufgewacht waere.
Da habe ich ihm ganz knallhart erklaert, dass die Brust jetzt schon lange Milch gibt und sich ab jetzt auch nachts ausruhen muss. Ich hatte schon den Eindruck, dass er mit 1.5 die Botschaft "Nachts schlaeft die Brust und gibt keine Milch" soweit verstanden hat. Und dann habe ich das nachts immer wieder wiederholt, ihn statt dessen rumgetragen und anderweitig beruhigt. nach 2 oder 3 sehr aetzenden Naechten mit viel Rumtragen und wenig Schlaf (fuer mich), hatte er sich halbwegs dran gewoehnt und hat nicht mehr viel protestiert, und nach etwa 2 Wochen ging es dann ohne Probleme mit vielleicht einen Schluck Wasser trinken (es war Sommer und sehr warm), ankuscheln und weiterschlafen.
Der Pirat ist ein alles-oder-nichts-Kind. Ein langsamen Ausschleichen des naechtlichen Stillens haette bei ihm mit ziemlicher Sicherheit zu einem wochenlangen Drama gefuehrt.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Lösche Benutzer 17774
Re: ist es ohne stillen leichter?
@sonnenkäferlein: aber wenn du glücklich damit bist und es genießt, warum würdest du denn versuchen es zu ändern beim eventuellen Zweiten?
Dann nach es doch genauso und sei glücklich und genieße
Ich überlege gerade, wie das gehen könnte, dass man keine Brust anbietet zum schlafen und habe gar keine Vorstellung dazu. Für mich müsste es was ähnlich bequemes sein wie stillen, also liegen bleiben und an mich ran kuscheln oder Händchen halten? Ich würde auf jeden Fall bequem liegen wollen und nichts tun müssen. Nur warum wäre das dann überhaupt besser als stillen?
Und dann stelle ich es mir auch schwer vor, gerade weil ja das Baby nachts auch Hunger hat und ich als Mama ja die Brust geben muss. Ich kann na nun nicht wissen oder entscheiden, ne, das ist bestimmt kein Hunger, selbst wenns erst ne halbe h her wäre. Und dann muss ich ja stillen oder wie meinst du das?
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Dann nach es doch genauso und sei glücklich und genieße
Ich überlege gerade, wie das gehen könnte, dass man keine Brust anbietet zum schlafen und habe gar keine Vorstellung dazu. Für mich müsste es was ähnlich bequemes sein wie stillen, also liegen bleiben und an mich ran kuscheln oder Händchen halten? Ich würde auf jeden Fall bequem liegen wollen und nichts tun müssen. Nur warum wäre das dann überhaupt besser als stillen?
Und dann stelle ich es mir auch schwer vor, gerade weil ja das Baby nachts auch Hunger hat und ich als Mama ja die Brust geben muss. Ich kann na nun nicht wissen oder entscheiden, ne, das ist bestimmt kein Hunger, selbst wenns erst ne halbe h her wäre. Und dann muss ich ja stillen oder wie meinst du das?
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Maddy987
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Re: ist es ohne stillen leichter?
Hallo ihr Lieben. Ich klinke mich hier einfach mal ein. Ich hab nicht so wahnsinnig viel Erfahrung. Erstes Kind und auch erst knapp 3 Monate alt, aber ich wage mal zu behaupten, dass es nicht am Stillen oder Nicht-Stillen liegt.
Ich stille voll und Zwergi pennt trotzdem seit Weihnachten durch. Jaja. Ich weiß, das bleibt nicht so und ändert sich ständig und so weiter und so fort. Dachte ich auch und denke ich zum Teil immernoch. Aber Fakt ist auch der letzte Schub, war ihm nachts wurscht und geschlafen hat er trotzdem. Bin der festen Überzeugung, dass das einfach am Charakter des Kindes liegt. Meiner war von Anfang an ein sehr guter Schläfer. Wir haben 2 Wochen alle 1 bis 2 Stunden nachts gestillt und ich hatte mich darauf eingestellt das auch noch ein paar Monate so durchziehen zu müssen, dann lagen wir auf einmal bei 3 bis 4 Stunden und urplötzlich schläft er durch. Steh immernoch manchmal an seinem Bett und gucke ob er noch lebt
Dafür stillen wir tagsüber alle 1 1/2 bis 2 Stunden. Ich denke das liegt einfach an der Fähigkeit des Kindes sich selbst wieder in den Schlaf zu bringen. Versteht mich nicht falsch, wir haben so einen Mist nie trainiert oder so, aber unser Zwerg ist einfach ein Meister im Einschlafen.
Anfangs hab ich ihn auch in den Schlaf gestillt und dann haben wir ihn immer ganz vorsichtig in sein Bettchen gelegt. Irgendwann ist er aber jedes Mal beim Umbetten wieder aufgewacht und da er zwar bei uns im Zimmer schläft, aber in seinem eigenen Bett, wars das mit dem Einschlafstillen. Mein Mann meinte einfach eines Abends: Komm lass ihn uns wach in sein Bett legen und mal schauen was passiert, nachts schläft er ja auch von allein wieder ein. Gesagt, getan. Und was soll ich sagen, er hat ne Weile rumgeschaut und ist dann einfach eingeschlafen. Und so funktioniert das seit dem immer. Vorausgesetzt es gibt nicht irgendwelche Faktoren, die ihn nicht einschlafen lassen. Letztens hatte er zB eine leicht verstopfte Nase durch die trockene Heizungsluft un d konnte dadurch nicht wieder richtig einschlafen, bzw. ist dadurch "zu wach" geworden. Da mussten wir auch wieder stillen. Kaum ist die Heizung wieder aus und die Nase wieder ok, klappt es wieder.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es liegt einfach an der individuellen Persönlichkeit des Kindes!
Ich stille voll und Zwergi pennt trotzdem seit Weihnachten durch. Jaja. Ich weiß, das bleibt nicht so und ändert sich ständig und so weiter und so fort. Dachte ich auch und denke ich zum Teil immernoch. Aber Fakt ist auch der letzte Schub, war ihm nachts wurscht und geschlafen hat er trotzdem. Bin der festen Überzeugung, dass das einfach am Charakter des Kindes liegt. Meiner war von Anfang an ein sehr guter Schläfer. Wir haben 2 Wochen alle 1 bis 2 Stunden nachts gestillt und ich hatte mich darauf eingestellt das auch noch ein paar Monate so durchziehen zu müssen, dann lagen wir auf einmal bei 3 bis 4 Stunden und urplötzlich schläft er durch. Steh immernoch manchmal an seinem Bett und gucke ob er noch lebt
Anfangs hab ich ihn auch in den Schlaf gestillt und dann haben wir ihn immer ganz vorsichtig in sein Bettchen gelegt. Irgendwann ist er aber jedes Mal beim Umbetten wieder aufgewacht und da er zwar bei uns im Zimmer schläft, aber in seinem eigenen Bett, wars das mit dem Einschlafstillen. Mein Mann meinte einfach eines Abends: Komm lass ihn uns wach in sein Bett legen und mal schauen was passiert, nachts schläft er ja auch von allein wieder ein. Gesagt, getan. Und was soll ich sagen, er hat ne Weile rumgeschaut und ist dann einfach eingeschlafen. Und so funktioniert das seit dem immer. Vorausgesetzt es gibt nicht irgendwelche Faktoren, die ihn nicht einschlafen lassen. Letztens hatte er zB eine leicht verstopfte Nase durch die trockene Heizungsluft un d konnte dadurch nicht wieder richtig einschlafen, bzw. ist dadurch "zu wach" geworden. Da mussten wir auch wieder stillen. Kaum ist die Heizung wieder aus und die Nase wieder ok, klappt es wieder.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es liegt einfach an der individuellen Persönlichkeit des Kindes!
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Lösche Benutzer 17774
Re: ist es ohne stillen leichter?
@Maddy: hach, das klingt ja auch toll, so hatte ich mir das auch vorgestellt [emoji23]
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Maddy987
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Re: ist es ohne stillen leichter?
@ jellicle
Ja ist schon irgendwie ne Traumsituation. Dafür frage ich mich ständig ob mein Kind sich aus irgendeinem Grund nicht traut seine Bedürfnisse zu äußern oder es nicht kann oder sonst was
Am Anfang hab ich ständig Fieber gemessen weil ich der festen Überzeugung war, dass er krank ist. Ist aber auch schwierig für die Zwerge. Was sie machen, machen sie falsch. Schlafen sie viel, ist es zu viel und wir machen uns Sorgen. Schlafen sie wenig, ist es zu wenig und wir machen uns Sorgen. Beliebig auch auf alles andere anwendbar 
Ja ist schon irgendwie ne Traumsituation. Dafür frage ich mich ständig ob mein Kind sich aus irgendeinem Grund nicht traut seine Bedürfnisse zu äußern oder es nicht kann oder sonst was
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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?
...weil es inzwischen einfach zu anstrengend wird. ich meinte ja, dass es am anfang für mich keine andere option bzw. idee gab und ich sie aus einem instinkt heraus (oder was weiß ich) einfach bei jedem nächtlichen aufwachen angelegt habe.jellicle hat geschrieben:@sonnenkäferlein: aber wenn du glücklich damit bist und es genießt, warum würdest du denn versuchen es zu ändern beim eventuellen Zweiten?
Dann nach es doch genauso und sei glücklich und genieße
und na klar ist es immer noch toll, dass es meistens sofort zum weiterschlafen hilft! ich hätte noch weniger kraft, ins kinderzimmer zu gehen, sie zu tragen oder andere kinkerlitzchen.
aber dennnoch merke ich auch bei mehrmaligem stillen -- ich kann leider nicht im liegen stillen, setze mich hin und muss nach dem abdocken noch ne weile warten bis sie richtig fest schläft und ich sie wieder zurücklegen kann, das dauert manchmal auch so 15 min alles in allem und dann kann ich teilweise in dem immerhin nur 2 stunden-fenster nicht so schnell wieder einschlafen... -- dass ich eine menge schlafmangel ansammel. und ich habe schiss vor dem wieder arbeiten müssen. ich brauche nämlich viiiiiel schlaf
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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?
du hast so ein glück!!Maddy987 hat geschrieben:Hallo ihr Lieben. Ich klinke mich hier einfach mal ein. Ich hab nicht so wahnsinnig viel Erfahrung. Erstes Kind und auch erst knapp 3 Monate alt, aber ich wage mal zu behaupten, dass es nicht am Stillen oder Nicht-Stillen liegt.
Ich stille voll und Zwergi pennt trotzdem seit Weihnachten durch.
freue mich für dich.
und ich hätte nicht gedacht, dass es doch so sehr am wesen des kindes liegt. aber da haben jetzt schon viele sowas geschrieben.
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- romina
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Re: ist es ohne stillen leichter?
Sonnenkäferkein meinst du, du könntest üben/lernen im Liegen zu stillen? Ich denke das würde deine Situation sehr stark verbessern. Wenn man nachts im Liegen stillt kann man sich meistens kaum daran erinnern am nächsten Tag. Dadurch ist man weniger müde und schläft besser da man ja im Halbschlaf/Schlaf stillt.
Hier ist es beschrieben als Hilfe wie man im Liegen stillen kann:
http://www.stillen.de/stillen-ja-aber-richtig-2/
Hier ist es beschrieben als Hilfe wie man im Liegen stillen kann:
http://www.stillen.de/stillen-ja-aber-richtig-2/
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?
danke für deine worte!
ich habe es schon geübt... keine ahnung so richtig, woran es liegt.
meine kleine schläft auf dem bauch und ist, wenn sie erwacht, schon auf allen vieren und muckelt. dann muss es seeeeehr schnell gehen... ich muss dann quasi bereits mein shirt hochgeschoben haben und irgendwie an sie rangerutscht sein in der richtigen höhe, dass es für uns beide passt (kann es nicht besser erklären
). wenn nicht, wird sie ungeduldig, meckert und wird wacher als sein muss.
ich habe schon mit ihr gesprochen (zb. auch beim mittagsschlaf), dass sie an mamas brust kommen kann und das macht sie auch, also "bückt" sich dann so runter und dockt an. liegt aber dann auf jeden fall nicht bequem, sondern aufgestützt und wenn sie sich auf die seite plumpsen lässt, dann bekommt sie keine luft, wenn meine brust auf ihre nase drückt. und wie das mit der anderen brust gehen soll, ist mir noch mehr ein rätsel.
aber ich habe es noch nicht aufgegeben und werde es immer mal wieder probieren, vielleicht klappt es auch, wenn sie älter wird und mehr versteht und ich es ihr besser zeigen kann sozusagen.
gucke mir aber gleich den link nochmal an, danke!
ich habe es schon geübt... keine ahnung so richtig, woran es liegt.
meine kleine schläft auf dem bauch und ist, wenn sie erwacht, schon auf allen vieren und muckelt. dann muss es seeeeehr schnell gehen... ich muss dann quasi bereits mein shirt hochgeschoben haben und irgendwie an sie rangerutscht sein in der richtigen höhe, dass es für uns beide passt (kann es nicht besser erklären
ich habe schon mit ihr gesprochen (zb. auch beim mittagsschlaf), dass sie an mamas brust kommen kann und das macht sie auch, also "bückt" sich dann so runter und dockt an. liegt aber dann auf jeden fall nicht bequem, sondern aufgestützt und wenn sie sich auf die seite plumpsen lässt, dann bekommt sie keine luft, wenn meine brust auf ihre nase drückt. und wie das mit der anderen brust gehen soll, ist mir noch mehr ein rätsel.
aber ich habe es noch nicht aufgegeben und werde es immer mal wieder probieren, vielleicht klappt es auch, wenn sie älter wird und mehr versteht und ich es ihr besser zeigen kann sozusagen.
gucke mir aber gleich den link nochmal an, danke!
über ihr glück unglaublich dankbare mama mit zauberhaftem mädchen (01/15)
