ist es ohne stillen leichter?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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bollo123
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von bollo123 »

Ich glaube schon, dass das Einschlafen/Schlafen mit der Art der Einschlafhilfe zu tun hat. Ansonsten könnte ich mir nicht vorstellen, warum einschlafgestillte Säuglinge sich nachts in den wenigsten Fällen mit etwas anderem zufrieden geben. Und dann kommt natürlich noch der individuelle Charakter des Kindes hinzu. Meine Beiden ließen und lassen sich z.B. durch nächtliches Rumtragen so gut wie gar nicht in den Schlaf bringen. Bei einem Flaschenkind (abgestillt mit 3 Monaten, danach immer in den Schlaf getragen) war das das Mittel der Wahl. Es war zwar insgesamt ein schlechter Schläfer (war lange nachts mehrmals wach, musste dann kurz getragen werden), aber es hatte sich an diese Einschlafhilfe gewöhnt (abgestillt wurde wegen nächtlichen Dauernuckelns).
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romina
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von romina »

Aber ist das auch nicht wieder eine Sichtweise? Also das stillen anstrengend ist? Meine große wollte tagsüber die ersten Monate alle 15-20 min stillen. Oft dann auch gleich 1 1/2 std am Stück. Natürlich haben wir die erste Zeit die meistens gestillt. Das ging natürlich für uns weil es hier noch kein Geschwisterchen gab oder eben eine Zwillingsschwester. Aber ich muss sagen anstrengend fand ich eher wenn sie mal nicht stillen wollte als es ihr zB mal nicht gut ging. Das war anstrengend. Dauerstillend hatte ich dann aber meist ein sehr zufriedenes Baby. Sie war ein 24 std Baby wie es im Buche steht. Das war schon auch sehr anstrengend für mich. Aber stillen hat -für uns- die Sache eher erleichtert. Geändert hat sich das auch erst als ich nach 14 Monaten wieder schwanger war. Aber da war dann eben noch jemand da. Noch ganz klein aber plötzlich ging es nicht mehr nur um meine große. Und jetzt mit Baby wüsste ich auch nicht wie ich das hinbekommen würde. Gehen tuts ja dann doch meist irgendwie aber die kleine stillt nur Ca 1 x die Stunde, lässt sich auch mal ablegen und schläft ohne körperkontakt. [emoji5]
Allerdings finde ich auch wichtig, dass man weiß was man kann und will. Und für euch Perlchen scheint es ja so zu passen. Aber das es das schlafverhalten deiner Kinder ändert würde ich persönlich anzweifeln.
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
Lösche Benutzer 17774

Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Lösche Benutzer 17774 »

Ich fand auch, dass sich das bei Perlchen total stimmig und richtig anhört! Da hatte ich ein gutes Gefühl beim Lesen :-)
Und nochmal zum einschlafstillen, auch das finde ich natürlich und wenn nix dagegen spricht für einen persönlich oder als kleine Familie, dann glaube ich, ist das der Weg, wie ein kleines (oder auch großes ;-) Baby einschlafen soll. Stillen und Nuckeln setzt Oxytocin frei beim Baby (und bei der Mama), wenn ich mir das richtig gemerkt habe und das beruhigt und hilft beim einschlafen. Daher denke ich auch nicht, dass dieses entkoppeln von einschlafen und stillen notwendig ist, das gehört nunmal so... Macht doch irgendwie auch Sinn, dass das kleine hilflose Baby nur in engem Körperkontakt zur Mama einschläft, oder? <3

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romina
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von romina »

Ich stelle mir das auch einfach total schön vor beim stillen mit Mama einzuschlafen! [emoji3]
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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

natürlich ist das wunderschön :)
ich möchte es meiner kleinen auch nicht nehmen, bei allen kräften, die mich das nachts kostet...
nur ist es eben anstrengend, nachts nie mehr als 2, oft nur 1,5 h am stück schlaf zu bekommen und ich denke auch an

a) wieder arbeiten gehen :shock: und nie richtig geschlafen zu haben
b) kita (da wird sie 17 monate sein) und dass sie dort ohne stillen mittagsschlaf machen muss. bzw. die blicke der erzieherinnen, wenn sie vielleicht wissen wollen, wie meine tochter so ist und was sie braucht und ich dann sagen muss, dass wir noch stillen - aber dass ist wahrscheinlich wiederum ein anderes thema.
über ihr glück unglaublich dankbare mama mit zauberhaftem mädchen (01/15)
FrauMahlzahn
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von FrauMahlzahn »

Mit meiner begrenzten 2-Kinder-Erfahrung behaupte es ist sehr unterschiedlich, was Kinder anbieten und was man davon annimmt sehr elternabhängig.

Kind Nr. 1: Sehr brustfixiert, nur stillen, stillen, stillen. Bis heute, auch nur Mama darf sie ins Bett bringen. Allerdings wacht sie heute mit 2,5 i.d.R. "nur" 1-2 mal auf. Manchmal gar nicht, manchmal 3 mal.

Kind Nr. 2: jetzt 7 Wochen, sehr gerauschempfindlich, sehr empfindlich, wenn man sie umlegt, alles muss so bleiben wie beim Eibschlafen, kann sich aber ohne Einschlafhilfe in den Schlaf quengeln und weinen. Tja, Papa begleitet sie dabei. Sonst käme sie nämlich nie in eine vernünftigen, längeren Schlafphase. (Außer wir würden die halbe Nacht mit Tragetuch spazieren gehen). Was soll ich sagen, sie schläft oft 4-5 h am Stück. Aber: sie bietet das von sich aus an bzw. Wir glauben dass trotz weinen, dieser Weg für sie besser als eine andere Einschlafhilfe zu etablieren.
Frau Mahlzahn und Herr Mahlzahn mit dem großen Fräulein Mahlzahn *Juni 2013 und dem kleinen Fräulein Mahlzahn *Dezember 2015
mamoto
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von mamoto »

sonnenkäferlein hat geschrieben:natürlich ist das wunderschön :)
ich möchte es meiner kleinen auch nicht nehmen, bei allen kräften, die mich das nachts kostet...
nur ist es eben anstrengend, nachts nie mehr als 2, oft nur 1,5 h am stück schlaf zu bekommen und ich denke auch an

a) wieder arbeiten gehen :shock: und nie richtig geschlafen zu haben
b) kita (da wird sie 17 monate sein) und dass sie dort ohne stillen mittagsschlaf machen muss. bzw. die blicke der erzieherinnen, wenn sie vielleicht wissen wollen, wie meine tochter so ist und was sie braucht und ich dann sagen muss, dass wir noch stillen - aber dass ist wahrscheinlich wiederum ein anderes thema.
Mach dir nicht so viele Gedanken über ungelegte Eier ;-)
Ich war auch arbeiten (ab nem halben Jahr, war AE) und hab trotz kita weiter gestillt. Mittagsschlaf in der kita war ohne stillen nie ein Problem. Ich lag ja nicht daneben ;-) die Erzieher haben nie was dazu gesagt. Wir haben morgens noch gestillt vorm abgeben und dann beim abholen nochmal direkt in der Garderobe meist. Nachts halt gefühlt doppelt so viel wie am we...
Und zum schlafen: ich stille ja schon lange nicht mehr. Muss dennoch nachts dauernd nach ein bis zwei Kindern schauen, einer ist immer wach und kräht Mama.
Aurora0881
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Aurora0881 »

Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses Thema mittlerweile etwas ankekst... es scheint omnipräsent zu sein... vor allem wenn die sechs Monate empfohlenes Stillen zu ende sind... alle die noch stillen und über das nächtliche aufwachen ihrer Kinder jamnimern werden von denen die es nicht mehr tun und deren kinder scheinbar ohne probleme durch schlafen...müde belächelt.... der tip für alle übermüdeten und übernächtigten Stillmamis..Abstillen...auch in diesem kontext werden eigenheiten des kindes, zusammensetzung der ersatzmilch oder was kurz zuvor noch anderes gefüttert wurde nicht mitberücksichtigt... man darf auch nicht außer acht lassen, dass viele die nach sechs monaten noch stillen auch “alternative“ beikost konzepte fahren bei denen es nicht darum geht das kind abzufüllen... es macht glaub auch nen unterschied ob ein kind zum abend ein paar stück brot und ein bisschen obst selbstbestimmt isst und aufhört wenn es satt ist und danach/ davor noch mumi trinkt oder ob es einen vollmilch getreide brei am besten noch mit einserfolgemilch plus zum einschlafen noch nen schoppen kriegt ...am besten noch den brei aus der flasche... ich wage zu behaupten, dass zweiteres szenario schwerer verdaulich ist als ersteres... in vielen fällen sind das die punkte die nicht erwähnt werden...und jetzt mal die fälle ausgenommen in denen das mit dem stillen nicht geklappt hat...mein gamer mann würde jetzt sagen: wenn man aus Bequemlichkeit ersatzmilch füttert und diesen ganzen sättigungskram zun einsatz bringt ist das gecheatet und mit nem cheat kann jeder das spiel gewinnen [emoji12]

..mit Zwergin (04/15)
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romina
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von romina »

Mmh ich glaube ja gar nicht so an den Abendbrei. Meine große ist (ich bin mir recht sicher) die 1000 mal nachts nicht wegen Hunger wach geworden. Und da hat sie auch lange schon viel gegessen. Fresskoma von der Flasche vielleicht schon. Da kenne ich mich nicht so aus und davon habe ich nur bei den stillmods als Erklärung gelesen.

Sonnenkäferli
Ihr müsst das sowieso machen wir es für euch passt ;-) ich habe zB schwanger nachts abgestillt. Ich war einfach körperlich so fertig. Ich konnte nicht mehr. Aber das ging erst für mich als ich an einem Punkt war wo ich echt am Ende war. Meine Tochter hat übrigens bei der Tagesmutter wunderbar ohne stillen geschlafen. Das war überhaupt kein Problem obwohl wir daheim einschlafgestillt haben ;-) vieles ist denke ich viel unkomplizierter als man es sich vorstellt. Und es stimmt halt auch. Das sind noch ungelegte Eier ;-)
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

ihr habt recht.
die eier werden nun vorerst beiseite gelegt. :)
über ihr glück unglaublich dankbare mama mit zauberhaftem mädchen (01/15)
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