Abgepumpte Mumi vs. Beikost
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Sikafi
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Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Hallo an alle!
Ich hoffe auf viele Meinungen, Fachwissen und Erfahrungen. Ich möchte entscheiden, ob ich unserem vier Monate alten Bub bei meiner Abwesenheit abgepumpte Muttermilch da lasse oder der Betreuende ihm Beikost anbietet.
Ich bin zwei mal die Woche je drei Stunden nicht verfügbar. Diese Tatsache ist entschieden und nicht veränderbar. Betreut wird der Kleine von meinem Mann und mittelfristig von einem Babysitter, der dann auch die beiden Älteren beaufsichtigen soll. Mein Mann ist Sicherheitsfanatiker und hätte am liebsten eine Brust zu Hause. Die Vorstellung stillfreundlich zuzufüttern verunsichert ihn, zumal unser Baby beim Geben eines Probiotikums per Spritze schönstes Theater macht. Das Bechern des Probiotikums fand ich total ineffektiv. Auch möchte ich die Betreuung des Babys für den Babysitter möglichst unkompliziert gestalten.
Ich weiß, dass der Kleine in drei Stunden nicht zwanghaft was braucht, mein Mann will aber etwas da haben und meiner Einschätzung nach wird er auch versuchen bei unleidlichem Baby "etwas ins Kind zu bekommen".
Und damit sind wir an meinem Konfliktpunkt angekommen. Der Kleine ist nicht beikostreif und die Entscheidung für den Beginn der Beikost lag bisher bei dem jeweiligen Kind.
Mumi in Flasche auch nur zum Probieren kommt für mich nicht in Frage. Pre ist für mich gar keine Option. Aber ich bin zur Zeit vom Pumpen und Ausstreichen extremst genervt und emotional belastet.
Da kam der Gedanke warum eigentlich nicht einfach Obstmus oder auch Brei bereistellen und es hinnehemen, dass eben nicht nur Muttermilch im Kind landet bis er von sich aus, etwas anderes möchte? Und hier stecke ich fest...
Es fühlt sich emotional nicht richtig an, ihm Beikost zu geben. Ich schaffe es aber auch gerade nicht gegen meine "Pumpaversion" anzugehen. Ich bin in der Phase: ich habe endlich gelernt auf mich zu hören und Dinge die mich belasten zu verändern und nicht einfach auszuhalten.
Jetzt meine vielleicht unsinnigen Fragen: Was spricht physiologisch gegen einen so frühen Beikoststart? Wenn doch Beikost, was ist am wenigsten "schlimm"?
Objektiv gesehen, ist das Ganze sicher nicht dramatisch, aber es treibt mich um. Vielleicht mögt Ihr Eure Gedanken mit mir teilen.
Danke!
Ich hoffe auf viele Meinungen, Fachwissen und Erfahrungen. Ich möchte entscheiden, ob ich unserem vier Monate alten Bub bei meiner Abwesenheit abgepumpte Muttermilch da lasse oder der Betreuende ihm Beikost anbietet.
Ich bin zwei mal die Woche je drei Stunden nicht verfügbar. Diese Tatsache ist entschieden und nicht veränderbar. Betreut wird der Kleine von meinem Mann und mittelfristig von einem Babysitter, der dann auch die beiden Älteren beaufsichtigen soll. Mein Mann ist Sicherheitsfanatiker und hätte am liebsten eine Brust zu Hause. Die Vorstellung stillfreundlich zuzufüttern verunsichert ihn, zumal unser Baby beim Geben eines Probiotikums per Spritze schönstes Theater macht. Das Bechern des Probiotikums fand ich total ineffektiv. Auch möchte ich die Betreuung des Babys für den Babysitter möglichst unkompliziert gestalten.
Ich weiß, dass der Kleine in drei Stunden nicht zwanghaft was braucht, mein Mann will aber etwas da haben und meiner Einschätzung nach wird er auch versuchen bei unleidlichem Baby "etwas ins Kind zu bekommen".
Und damit sind wir an meinem Konfliktpunkt angekommen. Der Kleine ist nicht beikostreif und die Entscheidung für den Beginn der Beikost lag bisher bei dem jeweiligen Kind.
Mumi in Flasche auch nur zum Probieren kommt für mich nicht in Frage. Pre ist für mich gar keine Option. Aber ich bin zur Zeit vom Pumpen und Ausstreichen extremst genervt und emotional belastet.
Da kam der Gedanke warum eigentlich nicht einfach Obstmus oder auch Brei bereistellen und es hinnehemen, dass eben nicht nur Muttermilch im Kind landet bis er von sich aus, etwas anderes möchte? Und hier stecke ich fest...
Es fühlt sich emotional nicht richtig an, ihm Beikost zu geben. Ich schaffe es aber auch gerade nicht gegen meine "Pumpaversion" anzugehen. Ich bin in der Phase: ich habe endlich gelernt auf mich zu hören und Dinge die mich belasten zu verändern und nicht einfach auszuhalten.
Jetzt meine vielleicht unsinnigen Fragen: Was spricht physiologisch gegen einen so frühen Beikoststart? Wenn doch Beikost, was ist am wenigsten "schlimm"?
Objektiv gesehen, ist das Ganze sicher nicht dramatisch, aber es treibt mich um. Vielleicht mögt Ihr Eure Gedanken mit mir teilen.
Danke!
Grüße von Sikafi
mit größtem (09/06), großem (11/08), kleinem großen Bruder (09/15) und kleiner Schwester (08/18) und den Sternengeschwistern 10/14 und 05/17
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- Teazer
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Hallo Sikafi,
physiologisch verändert jede Beikost eine Änderung det Darmflora. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Infektionen. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Stillem das Darmmikrobiom prägt.
Einem noch nicht beikostreifen Baby fehlen die Fähigkeiten die Nahrung kontrolliert aufzunehmen. Ein Baby mit Zungenstreckreflex muss man zum Schlucken überlisten, was beim Füttern zur Anatmung von Brei führen kann. Langfristig können Aversionen gegen Essen an sich entstehen.
Beikost muss Deinem Kind natürlich nicht schaden. Biologisch ist diese jedoch im Entwicklungsprozess noch nicht eingeplant.
Bei drei Stunden reicht es höchst wahrscheinlich, wenn Du direkt vor dem Gehen stillst. Eine Notration von 100 ml in einer Eiswürfelform gefroren, reicht sicher aus um bei Bedarf eine Stunde zu überbrücken. Einfach ein paar Würfel in eine Flasche, diese unter laufendem warmem Wasser aufwärmen und portionsweise in ein Schnapsglas oder einen kleinen Becher geben.
Hilft Dir das weiter?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
physiologisch verändert jede Beikost eine Änderung det Darmflora. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Infektionen. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Stillem das Darmmikrobiom prägt.
Einem noch nicht beikostreifen Baby fehlen die Fähigkeiten die Nahrung kontrolliert aufzunehmen. Ein Baby mit Zungenstreckreflex muss man zum Schlucken überlisten, was beim Füttern zur Anatmung von Brei führen kann. Langfristig können Aversionen gegen Essen an sich entstehen.
Beikost muss Deinem Kind natürlich nicht schaden. Biologisch ist diese jedoch im Entwicklungsprozess noch nicht eingeplant.
Bei drei Stunden reicht es höchst wahrscheinlich, wenn Du direkt vor dem Gehen stillst. Eine Notration von 100 ml in einer Eiswürfelform gefroren, reicht sicher aus um bei Bedarf eine Stunde zu überbrücken. Einfach ein paar Würfel in eine Flasche, diese unter laufendem warmem Wasser aufwärmen und portionsweise in ein Schnapsglas oder einen kleinen Becher geben.
Hilft Dir das weiter?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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Sikafi
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Danke Teazer für Deine Antwort.
Nachdem ich deine Fakten gelesen habe, merkte ich dass ich unbewusst die ganze Zeit Gründe dafür suche mit gutem Gewissen irgendetwas anderes als"Notration" da zu lassen, als abgepumpte Milch.
Es liegen etwa hundert ml in drei kleinen Portionen im Tkfach, ABER das hat mich eben extrem Nerven gekostet und es reicht ja nicht. Mein Mann oder auch der Babysitter werden es benutzen, auch wenn es vermutlich nicht im Baby landen wird. Meine Vermutung ist nämlich die, der Kleine wird es nicht nehmen, aber dennoch nörgeln und ich habe dann ständig diesen "Abpumpstress" zwecks Neubeschaffung.
Naja, ich muss dann vielleicht abwägen, ob die Minimengen Beikost, die ein baldiger Fütterversuch der Betreuenden mit sich bringt, mehr Schaden beim Baby bewirken, als das Abpumpen bei mir.
Nachdem ich deine Fakten gelesen habe, merkte ich dass ich unbewusst die ganze Zeit Gründe dafür suche mit gutem Gewissen irgendetwas anderes als"Notration" da zu lassen, als abgepumpte Milch.
Es liegen etwa hundert ml in drei kleinen Portionen im Tkfach, ABER das hat mich eben extrem Nerven gekostet und es reicht ja nicht. Mein Mann oder auch der Babysitter werden es benutzen, auch wenn es vermutlich nicht im Baby landen wird. Meine Vermutung ist nämlich die, der Kleine wird es nicht nehmen, aber dennoch nörgeln und ich habe dann ständig diesen "Abpumpstress" zwecks Neubeschaffung.
Naja, ich muss dann vielleicht abwägen, ob die Minimengen Beikost, die ein baldiger Fütterversuch der Betreuenden mit sich bringt, mehr Schaden beim Baby bewirken, als das Abpumpen bei mir.
Grüße von Sikafi
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- Teazer
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Was macht Dir denn Stress beim Pumpen?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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- RosaLia
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Kannst du deine Bedenken bzgl. Beikost und deinen Stress mit dem Abpumpen mit deinem Mann besprechen? Und dann zusammen alternative Beruhigungsmethoden überlegen?
Wie alt ist das Baby denn, wenn der Babysitter die Betreuung übernimmt? Evtl. ist es dann ja auch schon beikostreif.
Ich brauchte während der Vollstillzeit immer nur einen Babysitter für den Rückbildungskurs. Der dauerte nicht so lange, ich hab die Kinder nach Möglichkeit direkt vorher gestillt und dann darauf vertraut, dass Mann/Opa/Oma/Tante das Kind schon schaukeln (im wahrsten Sinne des Wortes).
Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk
Wie alt ist das Baby denn, wenn der Babysitter die Betreuung übernimmt? Evtl. ist es dann ja auch schon beikostreif.
Ich brauchte während der Vollstillzeit immer nur einen Babysitter für den Rückbildungskurs. Der dauerte nicht so lange, ich hab die Kinder nach Möglichkeit direkt vorher gestillt und dann darauf vertraut, dass Mann/Opa/Oma/Tante das Kind schon schaukeln (im wahrsten Sinne des Wortes).
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Nikola
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
hallo Sikafi,
Raten kann ich dir nichts aber ich möchte dir kurz meine Erfahrungen schildern,
wir hatten einen verfrühten beikoststart aufgrund von Gedeihstörungen, ich konnte leider nicht voll stillen.
Geschadet hat es ihr meiner Meinung nach nicht.
Ich habe aber auch mit 4 Monaten einen Rückbildungskurs besucht und 2 1/2 std weg. Ich habe immer direkt davor gestillt und direkt danach es hat gut gereicht. Sie hat mich vermisst aber Hunger hatte sie keinen.
Meine Babysitter haben sie die ganze Zeit rumgetragen.
Zum Thema Beikost 4 Monate ist schon sehr früh und meine hat sich auch nur von mir Füttern lassen. Jemand anderen hätte sie nicht akzeptiert, heute darf der Papa auch mal Brei füttern bzw fingerfood anbieten aber mit 4 Monaten war das unmöglich gewesen.
Wenn ich heute länger weg bin ist das auch jedesmal eine Tortur für den Babysitter da hilft auch der Brei nichts.
Bechern ist übungssache , Anfangs geht natürlich viel daneben , wir haben ca 2 Wochen gebraucht bis es einwandfrei geklappt hat allerdings wurde jeden tag geübt.
Mein Mann ist auch so ein "Sicherheitsfanatiker"
Ich bereite ihm auch immer alles so vor wie es für ihn passend ist.
. Für meinen Mann ist es auch immer schwierig wenn die Kleine meckert geht sie an die brust und es ist ruhe ergo MUMI bedeutet Kind ist zufrieden.
Das kann er natürlich nicht und ist manchmal richtig hilflos wenn er sie anderst beruhigen muss. Und greift dann natürlich auch zum Essen.
Liebe Grüße
Raten kann ich dir nichts aber ich möchte dir kurz meine Erfahrungen schildern,
wir hatten einen verfrühten beikoststart aufgrund von Gedeihstörungen, ich konnte leider nicht voll stillen.
Geschadet hat es ihr meiner Meinung nach nicht.
Ich habe aber auch mit 4 Monaten einen Rückbildungskurs besucht und 2 1/2 std weg. Ich habe immer direkt davor gestillt und direkt danach es hat gut gereicht. Sie hat mich vermisst aber Hunger hatte sie keinen.
Meine Babysitter haben sie die ganze Zeit rumgetragen.
Zum Thema Beikost 4 Monate ist schon sehr früh und meine hat sich auch nur von mir Füttern lassen. Jemand anderen hätte sie nicht akzeptiert, heute darf der Papa auch mal Brei füttern bzw fingerfood anbieten aber mit 4 Monaten war das unmöglich gewesen.
Wenn ich heute länger weg bin ist das auch jedesmal eine Tortur für den Babysitter da hilft auch der Brei nichts.
Bechern ist übungssache , Anfangs geht natürlich viel daneben , wir haben ca 2 Wochen gebraucht bis es einwandfrei geklappt hat allerdings wurde jeden tag geübt.
Mein Mann ist auch so ein "Sicherheitsfanatiker"
. Für meinen Mann ist es auch immer schwierig wenn die Kleine meckert geht sie an die brust und es ist ruhe ergo MUMI bedeutet Kind ist zufrieden.
Das kann er natürlich nicht und ist manchmal richtig hilflos wenn er sie anderst beruhigen muss. Und greift dann natürlich auch zum Essen.
Liebe Grüße
Liebe Grüße Nina mit Grosser Schwester (07/15) und Mini Schwester (03/18)
- Teazer
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Bei Babys, die zugefüttert werden müssen, ist eine vorgezogene Beikosteinführung der Gabe von PRE vorzuziehen, da die Vorteile natürlicher Beikost gegenüber den Nachteilen künstlicher Säuglingsnahrung überwiegen. Das ist auf ein problemlos voll gestilltes Baby nicht übertragbar.Nikola hat geschrieben:wir hatten einen verfrühten beikoststart aufgrund von Gedeihstörungen
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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- RamblerRose
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Ich kann kein Fachwissen oder Erfahrung bieten, daher ist das hier nur eine Meinung.
Was spricht dagegen, mit dem bestehenden Vorrat zu beginnen und dem Papa/babysitter zu sagen, der ist limitiert, danach gibt's Brei wenn es weg ist.
Und wenn der Vorrat dann weg ist kannst du neu entscheiden.
Bis dahin ist das Baby ein, zwei oder drei Wochen älter und Papa und babysitter haben Erfahrung gesammelt, ob es wirklich Hunger ist, bzw wie man das Baby beruhigt.
Du kannst dann mit mehr Erfahrung bei allen Beteiligten entscheiden ob du doch etwas pumpen willst oder mit beikost versuchen willst.
Ich hoffe die Profis haben nix an der Meinung auszusetzen.
Was spricht dagegen, mit dem bestehenden Vorrat zu beginnen und dem Papa/babysitter zu sagen, der ist limitiert, danach gibt's Brei wenn es weg ist.
Und wenn der Vorrat dann weg ist kannst du neu entscheiden.
Bis dahin ist das Baby ein, zwei oder drei Wochen älter und Papa und babysitter haben Erfahrung gesammelt, ob es wirklich Hunger ist, bzw wie man das Baby beruhigt.
Du kannst dann mit mehr Erfahrung bei allen Beteiligten entscheiden ob du doch etwas pumpen willst oder mit beikost versuchen willst.
Ich hoffe die Profis haben nix an der Meinung auszusetzen.
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Nein. Warum sollten wir? [emoji4]RamblerRose hat geschrieben:Ich hoffe die Profis haben nix an der Meinung auszusetzen.
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Re: Abgepumpte Mumi vs. Beikost
Danke RosaLia genau das muss ich tun. Gehört wohl genauso zum Prozess mich besser kennen zu lernen. Ich sollte meine Bedürfnisse nicht nur erkennen, sondern auch Wege finden diese zu wahren und durchzusetzen.RosaLia hat geschrieben:Kannst du deine Bedenken bzgl. Beikost und deinen Stress mit dem Abpumpen mit deinem Mann besprechen? Und dann zusammen alternative Beruhigungsmethoden überlegen?
Wie alt ist das Baby denn, wenn der Babysitter die Betreuung übernimmt? Evtl. ist es dann ja auch schon beikostreif.
Ich denke auch die Zeit ist mit uns. Auch habe ich die letzten Tage gemerkt, dass der Kleine wieder einen Sprung gemacht hat ( war durch eine Bronchitis nicht so eindeutig zu bemerken). Das Geben des Probiotikums mit Spritze klappt deutlich besser.RamblerRose hat geschrieben:Und wenn der Vorrat dann weg ist kannst du neu entscheiden.
Bis dahin ist das Baby ein, zwei oder drei Wochen älter und Papa und babysitter haben Erfahrung gesammelt, ob es wirklich Hunger ist, bzw wie man das Baby beruhigt.
Unser Ältester war ein Frühchen und der damalige Still-Pump-Zufütter-Stress und die Zeit im Krankenhaus und die erste Zeit daheim, bis ich es gewagt habe einfach nur noch zu stillen und die Angst er nimmt nicht genug zu, haben mich etwas traumatisiert. Ich war so glücklich bei Nummer zwei, dass das Stillen völlig unproblematisch war und wir nie größere Probleme hatten. Das Pumpen jetzt wieder hat tatsächlich auch nach neun Jahren wieder damalige Emotionen heraufbeschworen und es hat gefühlt unglaublich lang gedauert. Aber vielleicht ist auch das nochmal ein kleiner Wink meine Sichtweise zu durchdenken.Teazer hat geschrieben:Was macht Dir denn Stress beim Pumpen?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Danke an alle!
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mit größtem (09/06), großem (11/08), kleinem großen Bruder (09/15) und kleiner Schwester (08/18) und den Sternengeschwistern 10/14 und 05/17
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