Geburt - Wohin mit dem großen Kind

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JuliaK1982
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von JuliaK1982 »

Das war auch total schön. Mann muss sich nur nachher massenweise Vorwürfe anhören, dass man das Kind traumatisiert hat etc.
Aber Mina spielt immer noch gerne Geburt und hat ein super Verhältnis zu ihrem Bruder.
Ich finde es nicht schlimm, dass Kinder die Mama leiden sehen - sie können ja gut verstehen, dass das weh tut, wenn so ein großer Kopf sich dadurch quetschen muss.
Und dannach sehen sie ja auch wie glücklich alle sind.
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Yadela
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von Yadela »

Uns hat im Vorbereitungskurs damals auch eine Hebamme erzählt, dass das schon normal ist das da immer mal wieder ein Kleinkind im Nebenraum schläft, während das Geschwisterkind auf die Welt kommt.
Wir sollten uns daher keine Sorgen machen falls die Kontaktperson, dann doch nicht ans Telefon geht.
Fand ich total süß.

Unsere Große musste (da Urlaubszeit) auch noch von einer Betreuungsperson zu nächsten umziehen. Konnte ja keiner ahnen, dass die Geburt von 2 Kind doppelt so lang dauert wie beim ersten...
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Lösche Benutzer 17774

Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von Lösche Benutzer 17774 »

Falls noch jemand erzählen mag, freue ich mich sehr! :-)

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zoberlotte
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von zoberlotte »

Ich hatte auch das Problem... Meine inzwischen Große hatte ein paar Tage nach dem errechneten Termin dritten Geburtstag und ich bin alleinerziehend. Ich bin, wie auch "damals" zu meinen Eltern gegangen. Haben dann dort im Gästezimmer gewohnt, obwohl die bessere Variante wohl eine Gästewohnung gewesen wäre, die gibt es bei den meisten Wohnungsgesellschaften. Meine Eltern wollten für den dreitägigen Krankenhausaufenthalt da sein und für tagsüber, wenn meine Eltern arbeiten, habe ich einen Gastplatz in einem nahen Kindergarten organisiert.
Im Nachhinein war es besser, dass ich mich bei meinen Eltern eingenistet habe, denn es wurde ein Kaiserschnitt und ich habe zwei Krankenhausaufenthalte "erleiden" müssen, war also quasi die ersten knapp zwei Wochen nicht da...
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Jia
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von Jia »

Wir haben dasselbe Problem auch gerade. Die Familie wohnt 700 km weit weg, zu den Nachbarn haben wir keinen engeren Kontakt, gute Freunde gibt es im näheren Umfeld zwar, aber die einen sind dann im Urlaub, die anderen haben ET anderthalb Wochen vor uns, die dritten ziehen dann um, also alles suboptimal. Wir haben uns nun dafür entschieden, die beiden Omas jeweils für ca. 10 Tage quasi im Schichtwechsel bei uns einzuquartieren, bis Mini2 dann da ist. Zum Glück haben Bekannte von uns eine kleine Ferienwohnung ganz in der Nähe, die wir günstig mieten können. Denn so gerne ich meine Mutter und meine Schwiegermutter habe, 24 Stunden am Tag ertrage ich das nicht. Glücklicherweise verstehen sie, dass wir nach der Geburt Zeit für uns brauchen. Zudem steht bei den Schwiegis dann auch der Sommerurlaub an, so dass sie sowieso bald nach dem Termin wieder zurück müssten. Falls sich das Kind viel Zeit lässt oder es sonst Probleme gibt, würde meine Mutter dann nochmals für ein paar Tage kommen, es sollte aber passen.
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von Ariana »

Bei der Geburt der Kleinen haben wir im Ausland gelebt und hatten dadurch nur ein recht beschränktes Netzwerk. Eine gute Freundin mit einer Tochter im Alter des Großen hatte angeboten, den Großen jederzeit zu übernehmen, auch mitten in der Nacht. Wichtig war für mich, im Vorfeld für mich zu klären, was MIR wichtig ist: Das war für mich, dass der Große auf jeden Fall gut aufgehoben ist und die Geburt positiv in Erinnerung behält. Dadurch war für mich klar, dass ich ihn im Zweifelsfall nicht nachts wecken würde, um ihn von meiner Freundin abholen zu lassen, sondern mein Mann ihn übernehmen würde und ich das Baby notfalls ohne meinen Mann bekommen würde. Wir hatten eine Hausgeburt geplant, aber nachts (oder bei deutlichem Protest des Großen) wäre ich mit meiner Hebamme allein in die Klinik gefahren. Letztlich wurde die Kleine dann um 7 Uhr morgens in der heimischen Badewanne geboren, und der große Bruder, der die ganze Nacht geschlafen hatte und der zehn Minuten vorher aufgewacht war, war dabei. Er spricht heute noch sehr positiv von der Geburt - für uns war es perfekt so. Nach zwei Stunden ist er fröhlich in den Kindergarten gegangen, und wir konnten uns mit dem Baby ausruhen.
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von zilpzalp »

Geplant war bei uns für Kind 2 eine Geburtshausgeburt wie bei der Großen. Allerdings wollen unsere Hebammen ältere Kinder nicht so gern dabei haben, weil sie der Meinung sind, dass sich die Mutter dann nicht entspannen kann. Bei uns lief es dann eigentlich fast wie geplant:
Geburt ging abends los. Während ich mich mit der Großen beschäftigt habe, hatte ich schon gut Wehen. Dann habe ich die Große noch ins Bett gebracht. Etwas später dann meine Hebamme angerufen. Die hat mich dann abgeholt und ins Geburtshaus mitgenommen. Mein Mann ist zu Hause geblieben, falls die Große wach wird. Ich brauchte ihn schon bei der ersten Geburt nicht. Deswegen war das für mich völlig ok. Und er hat auch keinen Wert drauf gelegt, unbedingt bei der Geburt dabei sein zu müssen.
Ich hatte mir mit dem Anrufen meiner Hebamme aber so viel Zeit gelassen, dass unser Sohn dann keine halbe Stunde nach Ankunft im Geburtshaus da war. Es ging viel schneller als bei der Großen. Als dann die Nachgeburt da war, durfte ich dann auch zu Hause Bescheid sagen. Das kam genau richtig, da die Große gerade wach geworden war und geweint hat, weil ich nicht da war. So sind sie gleich ins Geburtshaus gekommen und waren dann bei uns als der Kleine noch keine Stunde alt war. Das war ca. 23 Uhr Nachts. Zu Hause waren wir dann gegen halb zwei, und noch eine Stunde später im Bett...
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Kirschquark
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von Kirschquark »

bei der Geburt meiner Schwester war ich mit Babysitter im Kinderzimmer ;)

Nr. 2 musste wegen Gestose zügig eingeleitet werden, da kamen meine Eltern ca. 140km angefahren um sie spontan vom Krankenhaus abzuholen, sie hätte auch dableiben dürfen. Wegen der Einleitung haben wir nicht die Angebote von Freunden angenommen, dass sie bei ihnen bleiben könnte... in meinem Hirn war fest verankert dass Enleitungen immer lange dauern, immer schrecklich sind und (fast) immer in einer Sectio enden... es konnte ja niemand ahnen dass vom Beginn der Einleitung bis zur Geburt des Babys nur knapp sechs Stunden liegen würden.
LG
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davisalo
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Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von davisalo »

Hier war es eine HG und Männe hat während der Geburt versucht, Kind zum schlafen zu bringen. Schlussendlich waren beide bei der Geburt dabei, weil Kind 1 nicht schlafen wollte/konnte. Die Vorwürfe von außen kenn ich auch :D - aber für Kind 1 war es prima. Im Notfall wäre meine Hebi mit mir ins KH gefahren - und ehrlich, ich hätte lieber auf meinen Mann verzichtet, wenn er mit Kind 1 hätte zu Hause bleiben müssen, als ihr irgendeine Betreuung zuzumuten, wo sie sich nicht wohl fühlt ... (und das war bei ihr damals echt schwer, jemanden zu finden, der, die gepasst hätte ...) - Mein Mann war so ja auch nur die letzten 5 Minuten der Geburt dabei :lol: .
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
Lösche Benutzer 17774

Re: Geburt - Wohin mit dem großen Kind

Beitrag von Lösche Benutzer 17774 »

Ach danke für eure Antworten... :-)
Ich kann mir gut vorstellen, dass es Vorwürfe gibt, wenn die großen Kinder bei einer Hausgeburt dabei sind, aber ich finde das so natürlich und schön, als Familie zusammen zu sein. Und wenn das große Kind doch lieber woanders hin will, ist der Papa ja da, darauf achtet man ja... Aber für Hausgeburt bin ich wahrscheinlich nicht der Typ, befürchte ich. Hatte bei der ersten Geburt Geburtsstillstand, war am Ende meiner Kräfte nach 17h Wehen, dann PDA und dann noch 2h gepresst, dann Sectio. Für mich kein schlimmes Erlebnis, alles okay so, aber daher habe ich schon die Befürchtung mich zu Hause nicht sicher genug zu fühlen. Und dann mit Hebamme ins KKH, das stelle ich mir irgendwie auch sehr nervenaufreibend vor, oder? Und dann müsste der Papa ja auch mit dem Großen zu Hause bleiben...
Aber stimmt, mir wäre es wohl auch lieber, ich weiß, dass unser Großer beim Papa in guten Händen ist und ich gehe alleine ins KKH... Oder erstmal alleine und dann kommt Papa nach, wenn Sohni in der Kita ist oder Schwiemu eventuell angereist... Oder es doch eine passende Zeit für die Freunde ist oder sie kommen dann zusammen und wenns doch ewig dauert, machen sie wieder los... Vielleicht kann ich das gar nicht so genau planen? Naja, allerdings alleine die ganze Geburt kann ich mir dann auch nicht vorstellen...
Hach... ;-)

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