Hallo Goldfisch,
ich kann mich tania nur anschließen, was die Einstellung betrifft. Wir hatten heute abend ein Novum: nachdem mein Mann mittlerweile richtig stolz ist, dass die Kleine mittags so gut bei ihm einschläft, während ich arbeite, WOLLTE sie sich heute abend nur von ihm schlafen legen lassen. Sie bestand zwar dringend auf unserem Kuschelstillen, aber sie ist nicht dabei eingeschlafen, sondern hat von alleine aufgehört und dann den Papa eingefordert . Also, ich denke auch, das entscheidende ist nicht das Stillen, sondern dass dein Mann möglichst Ruhe und Geduld ausstrahlt...das ist nicht leicht, ich weiß .
Wir stillen übrigens auch richtig gerne!!! Aber in Bezug auf Einschlafen lässt die Madame sich immer mal was neues einfallen: Beim Stillen, nach dem Stillen wedrehen, nach dem Stillen auf meinem Bauch...und heute halt mal nach dem Stillen mit dem Papa
Ich drücke euch die Daumen, aber macht euch keinen Streß!!! 21 Monate ist noch sooo klein Ich wünsche euch viel Kraft!!!!
Grüße von Katinka mit Madame (*Mai 2014) und Brudi (*November 2017)
danke für Deine Einschätzung. Mein Mann ist wirklich sehr geduldig und da wir ja schon ein größeres Kind haben, ist er auch recht erfahren. Wir haben jetzt angefangen das Buch "schlafen statt schreien" durchzuarbeiten und haben festgestellt dass die Kleine wohl das saugen/nuckeln beim stillen mit dem einschlafen verbindet. Wir sollten also versuchen diese Verbindung zu lösen. Ich hatte das schon vor längerer Zeit mal gelesen und hatte versucht die Brustwarze direkt nach dem stillen zu entziehen damit das Kind diese nicht mit dem eigentlichen Einschlafvorgang verbindet. Das versuche ich jetzt auch wieder verstärkt. Nun ist das aber leider bei diesem Kind extrem schwierig. Sie fängt sofort an zu schreien und wird sehr wütend, davon wacht sie dann wieder auf. Sie ist auch sonst ein sehr temperamentvolles Kind. Wir sind das in dieser Form auch von unserer Großen nicht gewohnt.
Hättest Du ggf. noch einen Tipp was wir in hier tun können um diesen Prozess zu entkoppeln? Wir wären extrem dankbar für jeden Tipp!
Bei uns war es auch ganz genau so wie bei euch bis ich irgendwann keinen Bock mehr auf Einschlafstillen hatte (war in der sws) und wir das Stillen abends auch räumlich vom Einschlafen getrennt haben. Seitden stille ich im Kinderzimmer und danach gehts rüber ins Schlafzimmer ins Bett. Da wird nochmal gelesen, gesungen und eingeschlafen.
Das hat bei uns glücklicherweise sofort geklappt. Die ersten Male hab ich ihn ins Bett gebracht, mittlerweile wird der Papa eingefordert und es geht wesentlich schneller mit ihm.
Aber wie bei allem: Kann klappen, muss aber nicht!
von unterwegs gesendet
(mit Sohn, 10/13 und Tochter, 10/15)
1. Kor. 10, 23-24:
Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.
Meine Große hat sich als Baby nur und ausschließlich von mir beruhigen lassen und ins Bett bringen lassen. Als ich mit der Kleinen schwanger war, war ich lange im Krankenhaus. Die Große war 16 Monate, bis dahin nach Bedarf gestillt. Sie hat abends sehr geweint, sich dann aber vom Papa ins Bett bringen lassen, ging ja nicht anders, ich war nicht da. Als ich aus dem Krankenhaus wieder da war, war die Milch weg, nach 6 Wochen nicht stillen. Trotzdem hat die Große sich wieder nur und ausschließlich von mir ins Bett bringen lassen, obwohl es vorher beim Papa 6 Wochen lang geklappt hat. Und da habe ich sie NICHT mehr gestillt. Erst seit die Große ca 4 Jahre alt ist, wird als Ausnahme mal der Papa akzeptiert, das tut sie quasi mir zu liebe, damit ich abends mal weg kann. Die Kleine war da ganz anders, ab ca 6 Monaten hat sie einschlafen mit Papa akzeptiert, obwohl ich sie da noch gestillt habe. Stillen/Nuckeln hatte bei uns also KEINEN Einfluss darauf, wer die Kinder ins Bett bringen kann.
Ich würde mich hinsetzen, und mit dem Kind liebevoll aber klar besprechen, dass Mama arbeiten gehen muss. Dann abends liebevoll aber eindeutig verabschieden. Ganz in Ruhe, ein schönes Ritual entwickeln, nochmal ausgiebig Stilen. Und dann liebevoll und klar verabschieden, die Trauer des Kindes aushalten. Und dann dem Kind den Abend mit Papa versüßen. Einen Lieblings-Joghurt oder Pudding, den es nur gibt, wenn Mama arbeiten geht. Fotos kucken, mit Oma telefonieren. Ausgiebig in die Badewanne (ein sehr starkes Ritual, welches auch müde macht). Einen Film kucken.
Und das Kind vielleicht mitentscheiden lassen, wie es mit Papa einschlafen möchte. Getragen werden? Im Haus oder ein Spaziergang? Buggy? In Papas Bett/Mamas Bett/ auf dem Sofa? Wenn ich mal nicht da bin, dürfen die Kinder abends länger auf bleiben, dann geht das Einschlafen schneller. Zur gewohnten Zeit wird es ohne mich schwierig.
Mein Handy leistet sich eine eigene Meinung zur Rechtschreibung...
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Hallihallo,
mich spricht Sakuras Beitrag sehr an Ich glaube, ich wollte etwas ähnliches schreiben:
wir stillen mit 2,5 Jahren noch und daher bin ich abends auch immer sehr gefragt seit etwa einem Jahr der Papa auch, wir liegen also zu dritt im Familienbett beim einschlafen.
Wenn da etwas anders ist, weil Papa noch weg geht oder ich (selten) oder ich musste auch schon beruflich über Nacht weg, dann ist bei uns ankündigen und besprechen super wichtig. Wenn abends was anders ist, dann reicht es den Nachmittag u er darauf vorzubereiten, als ich mehrere Nächte weg war, habe ich ihn auch mehrere Tage vorher darauf vorbereitet. Er freut sich dan n auf Männerzeit, ich habe ihm meine Abwesenheit versucht schmackhaft zu machen...
Das Ankündigen ist bei uns sehr sehr wichtig, klappt das mal nicht wegen spontanem Entschluss gibt es Tränen...
und wenn du sie zum einschlafen abends traegst und dann ablegst ohne direkt wieder zu stillen? das wird evtl erst nicht klappen, aber wenn sie das dann mit dir "kann", klappt es vielleicht auch beim papa? wahlweise auch mit dem buggy um den kuechentisch oder aehnliches. haengematte, federwiege, pezziball (eingebunden).
das mit dem "besprechen" habe ich immer wieder versucht. Leider bin ich, bzw. die Kleine, da wohl an Verständnis-Grenzen geraten. Sie kann sehr schön "ja" sagen wenn ich etwas erkläre. Aber in diesem Fall hat es überhaupt nichts gebracht. Für ein echtes Verständnis ist sie einfach noch zu klein, sie stellt ihre spontanen Bedürfnisse über alles. Planungen und Erklärungen zu Ereignissen in der Zukunft sind einfach noch nicht ihr Ding. Ist aber interessant zu hören dass ihr trotz stillen auch schon mehrere Nächte hintereinander weg wart. Das habe ich mich noch nicht getraut, bei uns hat eine Nacht schon immer zur Katastrophe gereicht.
Mein Mann hat wirklich versucht mit ihr ein Ritual zu entwickeln. Das war von Anfang an die Idee. Aber sie hat nichts akzeptiert. War einfach nur sauer dass ich nicht da war. Das hat uns auch so entmutigt. Bisher hat sie alle Versuche von ihm ins Bett gebracht zu werden mit "Mama" schreien beendet. Sie schreit so ausdauernd, in Not und laut. Es ist einfach nicht zum aushalten. D.h. bei unseren Proberunden bin ich immer wieder irgendwann aufgetaucht. Im Ernstfall nicht, das hat ihr dann besonders zu schaffen gemacht. Und sie hat vor lauter Wut gar nicht mehr in den Schlaf gefunden.
das wäre eine Idee! Ich könnte sie stillen, dann tragen bis sie schläft. Das könnte dann auch mein Mann (hoffentlich). Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Gerade hatte ich wieder so eine schlechte Erfahrung mit dem Entzug der Brust nach dem Trinken im Bett. Sie scheint zu schlafen, wacht sofort auf, wird wütend und die gesamte Zubettbringprozedur war umsonst. Echt schwierig. Da könnte es ggf. echt besser funktionieren wenn ich sie erst ganz normal stille und dann trage. Buggy um Küchenblock ist auch sowas was mein Mann schon probiert hat. Er hatte keinen Erfolg, aber vielleicht könnte ich das Ritual starten und er führt es dann fort. Bisher legt er sich aktuell mit ins Bett zum einschlafen, aber da er nicht stillen kann fehlt eben etwas, eine Brücke in den Schlaf sozusagen.
Zur Hängematte hätte ich eine Frage: wir hatten (natürlich) eine Federwiege als die Maus noch ein Baby war. Das war eine große Hilfe für uns. Diese ist nun aber zu klein und die größeren Modelle brauchen einen Deckenhaken den wir nicht haben und auch nicht bekommen. Der Türhaken den wir genutzt haben läßt sich wohl bei den größeren Federwiegen nicht einsetzen. Nun habe ich heute auch auf der Beschreibung unserer zu kleinen Federwiege so eine Hängematte gesehen. Hm, ist die Wirkung vergleichbar mit einer Federwiege? Vielleicht wäre das eine Lösung.
Wie funktioniert denn die Idee mit dem Pezziball? Wir hätten einen. Aber was ist mit eingebunden gemeint?
Danke für die Tipps und herzliche Grüße,
Goldfisch
Bei uns funktionierts auch nicht mit "gleichem schlafritual". Bei mir schläft er momentan (hatten auch schon verschiedene Rituale) nach abendlichem Stillen auf meinem Bauch ein. Papa und Oma tragen ihn mit Th in den Schlaf.
Zwuck (9/2014) und Schäfchen (11/2020) -Ministernchen (9/2019)
pezziball heisst, das kind einzubinden (ins tragetuch oder halt die tragehilfe) und dann auf dem pezziball zu wippen. also diese gummisportbaelle fuers ergonomische sitzen oder was. viele hier haben sich den ausschliesslich zum babay einschlafen angeschafft (ab drei jahren spielen die kinder da dann uebrigens super mit, vor allem, wenn du etwas luft rauslaesst ). hat den federwiegeneffekt mit koerperlicher naehe verbunden.
laesst sich die groessere federwiege nicht an einem tuerrahmenreck aufhaengen? (ich habe null eigene federwiegenerfahrung ).
(meine kinder haetten haengematte zum einschlafen glaub echt doof gefunden, aber das ist eh immer so individuell!)