Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
- lala
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Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Ich bräuchte mal Rat. Meine große Tochter braucht eine Zahnspange laut Kieferorthopädin, die Krankenkasse hat die Behandlung auch genehmigt. Aktuell trägt sie eine lose Spange, gewollte sind 20 Stunden von 24. Also sie soll sie tragen, es ist ein einziger Kampf (und leider nicht der einzigste...) Ich weiß auf jeden Fall nicht so genau, wie wir Eltern (die ja mit Selbstbehalt drinhängen) dafür sorgen können, dass sie die Spange ausreichend trägt. Ich bin nun am Überlegen die Behandlung abzubrechen. Darf ich das? Oder muss ich immer nur "das Beste" für mein Kind wollen? Wollen tue ich ja, aber wie durchsetzen?
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
- lala
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Entschuldigt die ganzen Fehler, bin grad in Stress (und verärgert, da konzentriere ich mich immer so schlecht). Das Kind hat nämlich die Spange verloren. Lose unter den Deckel der Schultasche gesteckt, statt in die Dose und ist irgendwo rausgefallen. Da drängt sich der Gedanke einfach wieder auf, die Behandlung abzubrechen...
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
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lalelu2
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Bei uns ist das auch immer wieder Thema.20 von 24h sind aber ziemlich viel, dann muss sie ja auch in der Schule Spange tragen
Was sagt denn der KO zum bisherigen Ergebnis? Vielleicht gibt er extra eine so hohe Stundenzahl vor, damit wenigstens soviel wie möglich getragen wird
Was den zu zahlenden Eigenanteil der Kasse Angeht, musst du das mal nachrechnen: bei uns gibt es bei erfolgreicher Behandlung um die 600 Euro zurück. Dem gegenüber stehen 1079 Euro, die beim Einsetzen der festen Spange als vollständige Eigenleistung entstehen, wenn ich also jetzt abrechen würde, wäre die Ersparnis noch gegeben
Ich würde es davon abhængug machen, wie gross die Notwendigkeit ist, ist die Deformation sehr auffällig und hast du das Gefühl, es wird sie in Zukunft vielleicht doch stören, oder ist die Fehlstellung für normale Menschen gar nicht sichtbar.
Wenn es nur eine Kleinigkeit ist, die Korrigiert wird, würde ich mir den Stress nicht antun, wenn sie jetzt schon unkooperativ ist, wird es bestimmt nicht besser, wenn die fester Spange eingesetzt wird. Die Termine häufen sich seitdem, es muss akribisch geputzt werden,
Was sagt denn der KO zum bisherigen Ergebnis? Vielleicht gibt er extra eine so hohe Stundenzahl vor, damit wenigstens soviel wie möglich getragen wird
Was den zu zahlenden Eigenanteil der Kasse Angeht, musst du das mal nachrechnen: bei uns gibt es bei erfolgreicher Behandlung um die 600 Euro zurück. Dem gegenüber stehen 1079 Euro, die beim Einsetzen der festen Spange als vollständige Eigenleistung entstehen, wenn ich also jetzt abrechen würde, wäre die Ersparnis noch gegeben
Ich würde es davon abhængug machen, wie gross die Notwendigkeit ist, ist die Deformation sehr auffällig und hast du das Gefühl, es wird sie in Zukunft vielleicht doch stören, oder ist die Fehlstellung für normale Menschen gar nicht sichtbar.
Wenn es nur eine Kleinigkeit ist, die Korrigiert wird, würde ich mir den Stress nicht antun, wenn sie jetzt schon unkooperativ ist, wird es bestimmt nicht besser, wenn die fester Spange eingesetzt wird. Die Termine häufen sich seitdem, es muss akribisch geputzt werden,
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Caitrionagh
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Ich würde auch sagen, dass es drauf ankommt, wie notwendig die Spange ist. Schau mal hier, vielleicht hilft dir dieser Thread: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 0&t=194354
Mit der Großen (2/2015) und der Kleinen (6/2021)
- lala
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Notwendig ist sie vermutlich, sonst würde die Kasse vermutlich nicht zahlen, die Regularien sind ja doch inzwischen strenger (den verlinkten Strang kenne ich und auch die Kritik am Zahnspangenhype). Laut KFO steht sogar eine Kieferop mit Aufsägen in den möglichen langfristigen Folgen bei dieser Fehlstellung. Ich denke, die Behandlung wäre schon gut. Was ist "nur eine Kleinigkeit" - ich kann das echt nicht wirklich beurteilen (u.a. liegt ihr Unterkiefer etwas zu weit vorne. Fällt einem jetzt nicht sofort auf, sie ist also nicht entstellt dadurch, aber an den Zähnen merkt man es).
Sie hat beispielsweise auch Hüftprobleme, die Krankengymnastik dafür ist nicht verhandelbar, da hätte ich viel mehr angst, dass sie als junger Mensch durch Nichtbehandlung ernsthafte Folgen davontragen würde. Die Zahnspange ja eigentlich auch nicht, aber sie vergisst sie ständig und wenn ich sie erinnere, klappt es auch nur manchmal, oft sagt sie gleich und irgendwann später merke ich, dass die Spange immer noch nicht wieder im Mund ist. Oder sie motzt mich an, weil sie keine Lust hat, die Spange zu holen. Mich belastet das mittlerweile (sie hat die Spange seit September) enorm, ständig stehe ich unter Druck und fühle mich verantwortlich. Ja, sie muss die Spange hauptsächlich tagsüber tragen, ohne den Muskeltonus beim Wach- und Aufrechtsein wirkt sie nicht richtig.
Sie hat beispielsweise auch Hüftprobleme, die Krankengymnastik dafür ist nicht verhandelbar, da hätte ich viel mehr angst, dass sie als junger Mensch durch Nichtbehandlung ernsthafte Folgen davontragen würde. Die Zahnspange ja eigentlich auch nicht, aber sie vergisst sie ständig und wenn ich sie erinnere, klappt es auch nur manchmal, oft sagt sie gleich und irgendwann später merke ich, dass die Spange immer noch nicht wieder im Mund ist. Oder sie motzt mich an, weil sie keine Lust hat, die Spange zu holen. Mich belastet das mittlerweile (sie hat die Spange seit September) enorm, ständig stehe ich unter Druck und fühle mich verantwortlich. Ja, sie muss die Spange hauptsächlich tagsüber tragen, ohne den Muskeltonus beim Wach- und Aufrechtsein wirkt sie nicht richtig.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
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Myraya
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Ich hatte auch eine deutliche Fehlstellung (ausgeprägter Überbiss) und war konsequenter Zahnspangenverweigerer. Ich hab dann nach 2 Jahren Quälerei meiner Mutter eine feste bekommen und bin im Nachhinhein sehr dankbar dafür. War alles einfacher, keine Diskussionen mehr, Spange war halt einfach drin. Hab heute relativ schöne Zähne und bin sehr froh darum. Falls das eine Alternative für euch ist, würde ich das an eurer Stelle machen. Es entkrampft halt die ganze Situation.
- melusine
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
hier ebenso beim großen. er will auch lieber ne feste. bekommt er aber nur, wenn er mit der losen gut vorarbeitet und die zahnhygiene muss absolut stimmen. tut sie aber nicht. so gar nicht. weder tragen noch putzen klappt gut. und er sollte sie auch dringend tragen. ihm steht sonst auch ne op bevor. der überbiss ist deutlich. die nachfolgenden zähne haben keinen platz.
tja, trotz sehr regelmäßigen zahnarztbesuchen und ermahnungen, kontrollieren unsererseits klappt es einfach nicht.
seit einem jahr haben wir das theater.
wir wissen auch nicht weiter.
tja, trotz sehr regelmäßigen zahnarztbesuchen und ermahnungen, kontrollieren unsererseits klappt es einfach nicht.
seit einem jahr haben wir das theater.
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- lala
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Feste Zahnspange ist auch eine Überlegung wert. Ich Frage morgen mal die KFO. Putzen klappt hier zwar such nicht so super, da muss ich dann aber nur zweimal am Tag daneben stehen (und nicht gefühlt ständig). H. ist halt mit dem Zahnwechsel noch nicht durch.
mobil
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Caitrionagh
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Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Ich glaube, mit Kleinigkeit meint lalelu einen eher kosmetischen Eingriff, was ja bei euch dann nicht mehr gegeben ist.
Vielleicht könnt ihr euch eine Zweitmeinung einholen, wie wichtig es ist? Vielleicht die Probleme, die sie hat, googlen?
Zur Wie-Frage: ich würde versuchen, die Zahnspange als Routine zu etablieren. Also die Zahnspange abends vor dem Zähneputzen im Bad abnehmen, immer an den gleichen Ort legen und früh gleich wieder nach dem Zähneputzen rein. Aber das habt ihr euch vermutlich auch schon gedacht...
Vielleicht könnt ihr euch eine Zweitmeinung einholen, wie wichtig es ist? Vielleicht die Probleme, die sie hat, googlen?
Zur Wie-Frage: ich würde versuchen, die Zahnspange als Routine zu etablieren. Also die Zahnspange abends vor dem Zähneputzen im Bad abnehmen, immer an den gleichen Ort legen und früh gleich wieder nach dem Zähneputzen rein. Aber das habt ihr euch vermutlich auch schon gedacht...
Mit der Großen (2/2015) und der Kleinen (6/2021)
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lalelu2
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 26.10.2013, 09:22
Re: Zu Kieferorthopädischen Behandlung zwingen? Wie?
Hier müssen die meisten Kinder (meine und auch in unserer Umgebung) zuerst eine lose und dann die feste Spange tragen, die lose stellt den Kiefer und die feste korrigiert die Zahnstellung (wurde mir so erklärt) mein ältester hat inzwischen eine feste Spange und meine Jüngste erst seit kurzem eine lose und ich muss sagen, der Ärger mit der festen ist wirklich ungleich größer: Ständig muss man mit putzen sein, die Kinder dürfen nicht mehr alles essen ständig ist irgendwas kaputt (bracket, draht..) und macht schon wieder einen Termin nötig.
Ich bin inzwischen fast wöchentlich mit einem der Kinder beim Ko.
Was ich damit sagen will: kooperiert sie jetzt nicht, würde ich mir das mit der festen dreimal überlegen: da fallen nämlich ziemlich hohe Kosten an, die die KK gar nicht übernimmt, und auch nach der Behandlung nicht zurückbekommt.
Wenn die Behandlung dann nicht abgeschlossen wird, ist es doppelt ärgerlich.
Vielleicht hilft es, wenn der KO mal ordentlich schlimpft und ihr erklärt, dass die Behandlung so keinen Zweck hat. Sowas hilft bei uns manchmal kurzfristig zumindest.
Meine Freundin hat ihrer Tochter in Aussicht gestellt, dass sie das zurrückgezahlte Geld von der KK behalten darf, wenn sie ordentlich trägt. Ist nicht so wirklich mein Ansatz, aber hat bei ihnen wunderbar funktioniert
Ich bin inzwischen fast wöchentlich mit einem der Kinder beim Ko.
Was ich damit sagen will: kooperiert sie jetzt nicht, würde ich mir das mit der festen dreimal überlegen: da fallen nämlich ziemlich hohe Kosten an, die die KK gar nicht übernimmt, und auch nach der Behandlung nicht zurückbekommt.
Wenn die Behandlung dann nicht abgeschlossen wird, ist es doppelt ärgerlich.
Vielleicht hilft es, wenn der KO mal ordentlich schlimpft und ihr erklärt, dass die Behandlung so keinen Zweck hat. Sowas hilft bei uns manchmal kurzfristig zumindest.
Meine Freundin hat ihrer Tochter in Aussicht gestellt, dass sie das zurrückgezahlte Geld von der KK behalten darf, wenn sie ordentlich trägt. Ist nicht so wirklich mein Ansatz, aber hat bei ihnen wunderbar funktioniert