Aber von vorn: Mein Sohn ist mittlerweile sieben Monate alt und von Geburt an geht nichts ohne die Brust. Er möchte ständig stillen/nuckeln, am liebsten 24 Stunden am Tag. Sobald ich in seiner Nähe bin/ihn auf dem Arm habe, sucht er mich ab, dockt überall an (hab überall Knutschflecken). Am Anfang wollte ich unbedingt nach Bedarf stillen, habe Clusterfeeding ohne Ende betrieben, der Zwerg hat nur auf mir geschlafen. Unser Stillstart war schwierig (Wunde Brustwarzen, Stillhütchen, Soor, Milchbläschen). Seit er ungefähr zehn Wochen alt war, läuft das Stillen an sich problemlos. Er gedeiht prächtig, wiegt mittlerweile zehn kg. ABER: An seinem Stillverhalten hat sich nichts geändert. Ich liege 18 Stunden am Tag mit ihm im Bett, denn ohne Brust kann er nicht schlafen. Ablegen lässt er sich nicht, bewegen darf ich mich auch nicht. Er hampelt oft stundenlang rum, obwohl er todmüde ist. Dockt an und wieder ab, sucht, dockt wieder an. Für mich ist das Stillen nach Bedarf echt zum Albtraum geworden und ich sehe mich gezwungen abzustillen, obwohl ich das eigentlich nicht möchte. Aber so kann es nicht weitergehen. Ich wünsche mir nach sieben Monten ein bisschen Freiheit zurück.
Nuckel und Flasche nimmt er nicht. Beim Papa schläft er nur, wenn er ihn trägt. Ablegen geht dann aber nicht und er ist mittlerweile ziemlich schwer. Beikost bekommt er seit circa sechs Wochen. Er isst sowohl seinen kompletten Mittags als auch Abendbrei (mit Wasser) problemlos. Wie stillen rund 20 Mal in 24h.
Ist das noch Stillen nach Bedarf? Was kann ich tun, um diese Brustabhängigkeit etwas zu reduzieren? Oder gibt sich das doch noch irgendwann?
Danke für eure Hilfe