Essensplan
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- Talgaro
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Re: Essensplan
Ja gerade saisonale Sachen oder wandelnde Geschmäcker finde ich schwer bei sowas mit unter zu bringen. Ich hab manchmal einen Jieper auf was, mache dass dann ausgiebig oft (mit Varriationen) und dann ist aber auch wieder gut.
Essen plane ich auch immer mit Zeitfaktor: wer ist wie wann abends da, was ist am nächsten Tag, wo wird wer noch eingesammelt. Sind 3 oder 5 Kinder mit zum Essen da... Was oft auch erst kurzfistig fest steht, da ist jede Planung zum Scheitern verurteilt.
Essen plane ich auch immer mit Zeitfaktor: wer ist wie wann abends da, was ist am nächsten Tag, wo wird wer noch eingesammelt. Sind 3 oder 5 Kinder mit zum Essen da... Was oft auch erst kurzfistig fest steht, da ist jede Planung zum Scheitern verurteilt.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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Luzia
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Re: Essensplan
Ich fahre gut damit, für eine Woche vorzuplanen und gezielt einkaufen zu gehen. Wenn ein Gericht geändert wird, wandert das Gericht an den Beginn der nächsten Woche oder extra eingekaufte Zutaten werden zu einem anderen Gericht zusammengestellt.
Meine Planung ist saisonabhängig, nicht nur vom verwendeten Obst und Gemüse. Beispielsweise bereite ich im Sommer viel häufiger Salat zu als im Winter. Außerdem ist im Plan berücksichtigt, ob ich viel oder wenig Zeit zum Kochen habe. Das kann ich nicht im 12-Wochen-Rhythmus vorplanen.
In manchen Wochen ergeben sich Schwerpunkte, z.B. dass ich viele Gerichte im Slowcooker ausprobiere.
Aber wer weiß, vielleicht komme ich eines Tages auch zum 12-Woche-Plan, wenn ich genug ausprobiert habe.
Meine Planung ist saisonabhängig, nicht nur vom verwendeten Obst und Gemüse. Beispielsweise bereite ich im Sommer viel häufiger Salat zu als im Winter. Außerdem ist im Plan berücksichtigt, ob ich viel oder wenig Zeit zum Kochen habe. Das kann ich nicht im 12-Wochen-Rhythmus vorplanen.
In manchen Wochen ergeben sich Schwerpunkte, z.B. dass ich viele Gerichte im Slowcooker ausprobiere.
Aber wer weiß, vielleicht komme ich eines Tages auch zum 12-Woche-Plan, wenn ich genug ausprobiert habe.
- Sakura
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Re: Essensplan
Der Plan aus dem Artikel ist vermutlich eher was für Leute, die ihren Alltag geplant leben. Oder wie sonst kann man solche Feststellungen treffen:
Ich habe mich auch schon mehrfach an einem Wochenplan versucht, bin aber jedes Mal grandios gescheitert. Ich bin dafür nicht geplant genug. Zu spontan. Zu spontan auch im Tagesablauf. Wenn überhaupt, dann kann ich mir für uns ein Karteikärtchen-System vorstellen.
Was aktuell bei uns funktioniert: ich kaufe ein, hauptsächlich erst mal Gemüse. Was mich anlacht und worauf ich Appetit habe. Damit habe ich schon mal den Aspekt "saisonal" berücksichtigt, weil selbst im Supermarkt das Angebot saisonal dominiert wird. Dann schaue ich mir das Gemüse im Korb an, und überlege noch im Laden kurz, was man daraus kochen KÖNNTE, was ich noch dafür brauche, und ob ich das kaufen muss. Das kaufe ich dann noch dazu. Dann trage ich die Einkäufe nach Hause, und mache eine Liste möglicher Gerichte, die ich aus dem Gekauften kochen kann, und da können dann saisonal bedingt auch zb 3 oder 4 Kürbisgerichte drauf stehen. Und diese Liste zeige ich meinem Mann, und da fällt ihm die Auswahl dann auch leicht. Er sagt mir, auf welche der vorgeschlagenen Sachen er Lust hat, ich habe Lust auf was, und damit steht dann ein ganz grobes Gerüst, was man in der Woche kochen könnte.
Und dann entscheide ich abends spontan, ob wir zu lange auf dem Spielplatz waren und die Kinder schon hungrig sind, und ich daher nur 15 min zum kochen habe, und es daher nur was ganz schnelles gibt, oder ob es heute eh regnet, und die Kinder gerade schön spielen und ich daher 1 Stunde zum Kochen habe, und daher heute das etwas ausgefallenere Gericht mache. Und so koche ich nach und nach im Laufe der Woche die möglichen Gerichte aus den gekauften Sachen. Es macht auch nichts, wenn ich "zuviel" gekauft habe, und das Gekaufte nicht nur 7 sondern zb 9 Gerichte ergibt (oder wir mal Essen gehen oder mal krank sind und daher gar nicht kochen). Dann schaue ich halt, dass ich das, was sich am längsten hält, als letztes koche, und berücksichtige beim nächsten Wocheneinkauf, dass ich 2 Gerichte schon zu Hause habe, also etwas weniger kaufen muss.
Im Grunde genommen also eine Spielart der Karteikärtchen, nur andersrum: ich suche die Kärtchen nicht vor dem Einkaufen aus, sondern lasse mich vom Angebot inspirieren, habe die virtuellen Kärtchen im Kopf, und konkretisiere beim Einkaufen.
Die Kinder sind dabei gar nicht berücksichtigt
. Meine Gewürzmengen sind für sie nicht essbar, und ihre Gewürzmengen mag ich nicht mehr essen, ich mag nach über 4 Jahren keine Nudeln mit Tomatensauce oder Fischstäbchen mehr essen
. Ich mag auch mal wieder Sachen für große Leute essen. Ich koche für uns zwei Erwachsene, und wenn das nicht zufällig kinderkompatibel ist, habe ich ein Kinderessen in der Hinterhand. Wenn die Kinder bei uns probieren wollen, dann gut. Wenn nicht, auch gut.
Seit wir nach Plan einkaufen und kochen, haben wir im Schnitt täglich 30 bis 45 Minuten mehr für andere Dinge
Ich habe mich auch schon mehrfach an einem Wochenplan versucht, bin aber jedes Mal grandios gescheitert. Ich bin dafür nicht geplant genug. Zu spontan. Zu spontan auch im Tagesablauf. Wenn überhaupt, dann kann ich mir für uns ein Karteikärtchen-System vorstellen.
Was aktuell bei uns funktioniert: ich kaufe ein, hauptsächlich erst mal Gemüse. Was mich anlacht und worauf ich Appetit habe. Damit habe ich schon mal den Aspekt "saisonal" berücksichtigt, weil selbst im Supermarkt das Angebot saisonal dominiert wird. Dann schaue ich mir das Gemüse im Korb an, und überlege noch im Laden kurz, was man daraus kochen KÖNNTE, was ich noch dafür brauche, und ob ich das kaufen muss. Das kaufe ich dann noch dazu. Dann trage ich die Einkäufe nach Hause, und mache eine Liste möglicher Gerichte, die ich aus dem Gekauften kochen kann, und da können dann saisonal bedingt auch zb 3 oder 4 Kürbisgerichte drauf stehen. Und diese Liste zeige ich meinem Mann, und da fällt ihm die Auswahl dann auch leicht. Er sagt mir, auf welche der vorgeschlagenen Sachen er Lust hat, ich habe Lust auf was, und damit steht dann ein ganz grobes Gerüst, was man in der Woche kochen könnte.
Und dann entscheide ich abends spontan, ob wir zu lange auf dem Spielplatz waren und die Kinder schon hungrig sind, und ich daher nur 15 min zum kochen habe, und es daher nur was ganz schnelles gibt, oder ob es heute eh regnet, und die Kinder gerade schön spielen und ich daher 1 Stunde zum Kochen habe, und daher heute das etwas ausgefallenere Gericht mache. Und so koche ich nach und nach im Laufe der Woche die möglichen Gerichte aus den gekauften Sachen. Es macht auch nichts, wenn ich "zuviel" gekauft habe, und das Gekaufte nicht nur 7 sondern zb 9 Gerichte ergibt (oder wir mal Essen gehen oder mal krank sind und daher gar nicht kochen). Dann schaue ich halt, dass ich das, was sich am längsten hält, als letztes koche, und berücksichtige beim nächsten Wocheneinkauf, dass ich 2 Gerichte schon zu Hause habe, also etwas weniger kaufen muss.
Im Grunde genommen also eine Spielart der Karteikärtchen, nur andersrum: ich suche die Kärtchen nicht vor dem Einkaufen aus, sondern lasse mich vom Angebot inspirieren, habe die virtuellen Kärtchen im Kopf, und konkretisiere beim Einkaufen.
Die Kinder sind dabei gar nicht berücksichtigt
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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Luzia
- Profi-SuTler
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Re: Essensplan
Schon beim einwöchigen Plan, wo ich natürlich auch die Tage vertausche, wenn ich z.B. eigentlich etwas Aufwändigeres geplant hatte, wir aber zu lange unterwegs waren, gewinne ich täglich wertvolle Lebenszeit: Das sind nämlich die 30 Minuten, in denen ich sonst schlecht gelaunt, da hungrig, überlegt habe, was ich auf den letzten Drücker -uneingekauft- kochen könnte (nein, kein Appetit auf dies, für das fehlt noch jenes usw.) oder extra einkaufen gehen musste. Allerdings spare ich nur 6x pro Woche Zeit, denn am 7. Tage brauche ich die halbe Stunde, um Essensplan und Einkaufsliste für die kommende Woche zu erstellen.
- Atsitsa
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Re: Essensplan
Ich lese höchscht interessiert mit - ich bin mit der momentanen Planung nämlich auch sehr unzufrieden und es muss sich dringend etwas ändern.
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
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- Morgaine47
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Re: Essensplan
Sakura, du sparst mir viel Schreibarbeit, denn fast genauso mache ich es auch, nur kaufe ich in der Regel zwei mal die Woche ein. .
Kurz vom Handy
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LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
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Amsel
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Re: Essensplan
Ich denke die Schwierigkeit bei so einem Plan liegt häufig auch an mangelnden Ideen. Da kann folgendes System helfen, von dem ich letztens gelesen habe: es wird sich in einer Liste notiert, was man an dem jeweiligen Tag isst. Mit der Zeit wächst so ein grosses Archiv an Gerichten. Spätestens nach einem Jahr kann man dann immer schauen, was wurde vor einem Jahr gegessen. Dann hat man die Wahl, ob man das Gericht wieder kocht oder etwas anderes.
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- Prisemuth
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Re: Essensplan
Ich lese hier auch interessiert mit; ich mache schon lange einen Wochenplan und kaufe Montags für die ganze Woche ein,bin aber oft einfach überfordert, mir sieben Gerichte auszudenken
Ich werde diese Woche noch Karteikarten kaufen und mal aufschreiben, was so zum Standardrepertoire gehört. Entweder werde ich dann einfach querlesen und mich inspirieren lassen oder tatsächlich sieben Karten blind ziehen. Mal schauen, was sich bewährt
Eigentlich würde ich sie aber gern kategorisieren nach schnelle Gerichte, vegetarisches, saisonales, etc.
Ich werde diese Woche noch Karteikarten kaufen und mal aufschreiben, was so zum Standardrepertoire gehört. Entweder werde ich dann einfach querlesen und mich inspirieren lassen oder tatsächlich sieben Karten blind ziehen. Mal schauen, was sich bewährt
Eigentlich würde ich sie aber gern kategorisieren nach schnelle Gerichte, vegetarisches, saisonales, etc.
Liebe Grüße von Anke mit dem kleinen Mann (11/11)
- Altraia
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Re: Essensplan
Ich koche schon seit vielen Jahren nach Plan, meist für 3-5 Tage im Voraus geplant und entsprechend eingekauft. Die Idee mit dem großen Intervall finde ich aber sehr spannend und habe spontan mal alle Gerichte, die wir im Repertoire haben, aufgelistet. Es sind tatsächlich über 90. Mal schauen, ob das bei unserem doch sehr abwechslungsreichen Alltag machbar ist.
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Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Inkling
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Re: Essensplan
Ich glaub, ich geh mal Karteikarten machen.
Das mit den 12 Wochen ist gar nichts für mich, wir haben immer 2-3 Notfallgerichte im Haus, und gehen sonst für die Woche im Voraus einkaufen. Gemüse hole ich so dazu, das liegt auf dem Heimweg. Gelegentlich lassen wir auch einen Wocheneinkauf ausfallen und brauchen erstmal Reste auf.
Aber die Karten mach ich mal um zu sehen wie viel Abwechslung wir haben.
Aber die Karten mach ich mal um zu sehen wie viel Abwechslung wir haben.