Ich will ehrlicherweise aber auch jetzt noch gar nicht wissen, was ich die nächsten Tage essen werde. Ich fand es jetzt schon eher lästig mich auf ein Weihnachtsessen festlegen zu müssen (meiner Mutter lag aber viel dran).
Essensplan
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- Talgaro
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Re: Essensplan
Funktionert hier leider nicht, es gibt sehr oft zwei verschiedene Sachen, einfach weil wir Großen auch mal Salat mit Balsamicodressig, Risotto, Gemüsepfannkuchen vom Blech oder Couscous essen. Die Kinder (meist) eher nicht so. So ist es immer ein jonglieren. Nicht selten essen wir lauter verschiedene Sachen: der eine Reste vom Vortag, der anderen Brot, das aktuelle Gericht, noch was aus den tiefen den Kühlschranks (ich neige allerdings auch etwas zu hamsterhaften Einkaufszügen
).
Ich will ehrlicherweise aber auch jetzt noch gar nicht wissen, was ich die nächsten Tage essen werde. Ich fand es jetzt schon eher lästig mich auf ein Weihnachtsessen festlegen zu müssen (meiner Mutter lag aber viel dran).
Ich will ehrlicherweise aber auch jetzt noch gar nicht wissen, was ich die nächsten Tage essen werde. Ich fand es jetzt schon eher lästig mich auf ein Weihnachtsessen festlegen zu müssen (meiner Mutter lag aber viel dran).
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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Mamorea
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Re: Essensplan
Für mich wäre der beschriebene Wochenplan nix, weil ich auf andere Grundnahrungsmittel wert lege. 12 Wochen find ich auch zu lang. Außerdem frage ich mich dabei (wie bei allen Ernährungs- und Diätplänen) was man mit den Resten machen soll. Also z.b. wenn man für das Gericht nur einen halben Kürbis braucht, was passiert mit der anderen Hälfte? Oder wenn ich ein Glas anbreche z.b. mit Currypaste, soll ich das dann 12 Wochen aufheben, bis das Gericht wieder dran ist? Also ich koche bisher oft so, dass ich nachsehe, was noch weg muss, was an Vorräten und angebrochenen Behältern da ist und daraus was mache. Und selbst dann muss ich noch manchmal Sachen wegschmeißen.
mit Schneckchen 09/14
mit Schneckchen 09/14
mit Schneckchen 9/14
Als Mutter ist dein Leben doppelt so schrecklich und doppelt so schön. Es ist voller Leiden und Unzufriedenheit, aber die Liebe rettet uns.
Sarah Napthali
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Enni
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Re: Essensplan
Essenspläne sind bei mir immer daran gescheitert, dass Reste übrig blieben, die die Familie noch einen oder zwei Tage später satt gemacht haben. Schon hatte ich "übriges" Gemüse im Kühlschrank, dann verschob sich alles - und schon war die ganze schöne Planung für den Po. 
Enni mit Sohn 1 (12/10), Sohn 2 (04/14) und Sohn 3 (03/19)
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Caitrionagh
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Re: Essensplan
Solche Sachen kann man ja umgehen, indem man das übrig gebliebene mit einrechnet. Also an dem einen Tag gibt's Kürbissuppe, am nächsten Kürbisquiche. Wenn das zu wenig Abwechslung ist, kann man ja gleich den ganzen Kürbis verarbeiten und die Hälfte einfrieren o.ä. und dann später essen. Man muss sich ja nicht sklavisch an den Plan dieser Familie halten, sondern kann ihn so abwandeln, wie es den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Ich koche mittags in der Woche nur für mich, Reste isst dann auch gern mein Mann abends
Meistens mach ich auch ein bisschen mehr und esse zwei Tage davon. Ich mag zwar Abwechslung, aber das geht gerade noch und die Zeitersparnis ist noch besser 
Ich koche mittags in der Woche nur für mich, Reste isst dann auch gern mein Mann abends
Mit der Großen (2/2015) und der Kleinen (6/2021)
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lalelu2
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Re: Essensplan
Ich habe kürzlich hier etwas ähnliches eingeführt. Kurz zur Vorgeschichte: Bei uns gibt es IMMER gemecker beim Essen, was daran liegt, das hier ein Fleischesser wohnt, drei Vegetarier, meine Tochter zusätzlich allergisch gegen Milch und Eier ist.
....
Vorher habe ich einmal in der Woche eingekauft und vor dem Einkauf wurden die Gerichte festgelegt, d.h. jeder durfte 1-2 Wünsche äußern. Das führte allerdings dazu, dass die großen Kinder das oft genutzt haben, um sich gegenseitig eins auszuwischen, so nach dem Motto, ich wünsche nicht, was ich gerne essen möchte, sondern was mein Bruder am allerwenigsten mag
Außerdem hatte keiner Lust, sich was zu überlegen, wenn ich am Essensplan saß, waren sie immer anderweitig beschäftigt.
Unsere aktuelle Lösung, die im Moment für uns super klappt und nur halb so kompliziert ist, wie sie sich anhört
:
jeder hat seine Lieblinggerichte auf eine Karteikarte geschrieben, dass sind so ca. 20 Kärtchen. Vor dem Wocheneinkauf zieht einer daraus blind sieben Karten, die in der Folgewoche gekocht werden.
Bei der nachfolgenden Ziehung kommen diese nicht mehr dazu, so dass sieben völlig andere gezogen werden.usw.
EIn Gericht wird getauscht, wenn die Mehrheit es nicht mehr essen will, zu jedem Fleischgericht muss eine vegetarische Alternative vorhanden sein.
Das Resteproblem taucht bei uns nicht auf, weil ich immer am Abend warm koche, die Reste kann entweder mein Mann mit zur Arbeit nehmen, oder eines der Kinder bekommt sie Mittags nach der Schule aufgewärmt (je nach dem, wessen Lieblingsessen es gerade ist
)
Bei uns hat es seit Wochen für meckerfreie Essen gesorgt,zusätzlich spart es Zeit und Geld. (was aber eher an der vorgeplanten WOche liegt, da viele kleine Besorgungen entfallen)
Ach,so die Reihenfolge der sieben Wochenessen lasse ich flexibel, damit ich eben an stressigen Tagen die Nudeln mit Sauce machen kann und wenn mehr Zeit ist, die Grünkernfrikadellen, außerdem bleibt so wenigstens etwas Spontanität erhalten (zumindest für mich
)
Was neue Rezepte angeht, sind meine Kinder ohnehin nicht so wahnsinnig offen, aber wenn wir etwas neues entdecken, wird das einmal gekocht und dann entscheiden wir, ob es Eingang in die Lostrommel findet.
....
Vorher habe ich einmal in der Woche eingekauft und vor dem Einkauf wurden die Gerichte festgelegt, d.h. jeder durfte 1-2 Wünsche äußern. Das führte allerdings dazu, dass die großen Kinder das oft genutzt haben, um sich gegenseitig eins auszuwischen, so nach dem Motto, ich wünsche nicht, was ich gerne essen möchte, sondern was mein Bruder am allerwenigsten mag
Außerdem hatte keiner Lust, sich was zu überlegen, wenn ich am Essensplan saß, waren sie immer anderweitig beschäftigt.
Unsere aktuelle Lösung, die im Moment für uns super klappt und nur halb so kompliziert ist, wie sie sich anhört
jeder hat seine Lieblinggerichte auf eine Karteikarte geschrieben, dass sind so ca. 20 Kärtchen. Vor dem Wocheneinkauf zieht einer daraus blind sieben Karten, die in der Folgewoche gekocht werden.
Bei der nachfolgenden Ziehung kommen diese nicht mehr dazu, so dass sieben völlig andere gezogen werden.usw.
EIn Gericht wird getauscht, wenn die Mehrheit es nicht mehr essen will, zu jedem Fleischgericht muss eine vegetarische Alternative vorhanden sein.
Das Resteproblem taucht bei uns nicht auf, weil ich immer am Abend warm koche, die Reste kann entweder mein Mann mit zur Arbeit nehmen, oder eines der Kinder bekommt sie Mittags nach der Schule aufgewärmt (je nach dem, wessen Lieblingsessen es gerade ist
Bei uns hat es seit Wochen für meckerfreie Essen gesorgt,zusätzlich spart es Zeit und Geld. (was aber eher an der vorgeplanten WOche liegt, da viele kleine Besorgungen entfallen)
Ach,so die Reihenfolge der sieben Wochenessen lasse ich flexibel, damit ich eben an stressigen Tagen die Nudeln mit Sauce machen kann und wenn mehr Zeit ist, die Grünkernfrikadellen, außerdem bleibt so wenigstens etwas Spontanität erhalten (zumindest für mich
Was neue Rezepte angeht, sind meine Kinder ohnehin nicht so wahnsinnig offen, aber wenn wir etwas neues entdecken, wird das einmal gekocht und dann entscheiden wir, ob es Eingang in die Lostrommel findet.
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Lösche Benutzer 14500
Re: Essensplan
Oh, der Kärtchenplan klingt auch gut!
Ich glaube, auf lange Sicht würde ich das gerne so oder so ähnlich angehen, also einen Plan entwickeln, der es mir erlaubt, nicht jeden Freitag abend oder Samstag morgen nachdenken zu müssen, was ich kochen könnte und eine Einkaufsliste zu schreiben. Es ist ja eigentlich nicht so sehr viel Arbeit, aber mich nervt es zusehends und ich hätte gerne eine einfachere Lösung.
Um Reste mache ich mir übrigens keine Sorgen - die würde ich entweder einfrieren oder ich nehme halt am nächsten Tag eine Portion mit zur Arbeit oder so. Und ehrlich gesagt bin ich auch eine eher schlechte Planerin, so dass es auch jetzt schon viel zu oft vorkommt, dass ich für ein Rezept 200 g Weißkohl brauche und dann hier stehe mit einem 2,5 kg-Gewächs...
Gerade scheue ich nur ein wenig den Aufwand, 84 Gerichte rauszusuchen (12 Wochen á 7 Tage - 84 Gerichte. Ist doch eigentlich recht abwechslungsreich, fällt mir gerade auf.) und v.a. einen Plan so auszubalancieren, dass die Nährstoffzufuhr ausgewogen ist, es also nicht z.B. Wochen mit 3x Fleisch gibt und welche mit 0xFleisch und dasselbe dann für Fisch, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte etc. pp.
Ich glaube, auf lange Sicht würde ich das gerne so oder so ähnlich angehen, also einen Plan entwickeln, der es mir erlaubt, nicht jeden Freitag abend oder Samstag morgen nachdenken zu müssen, was ich kochen könnte und eine Einkaufsliste zu schreiben. Es ist ja eigentlich nicht so sehr viel Arbeit, aber mich nervt es zusehends und ich hätte gerne eine einfachere Lösung.
Um Reste mache ich mir übrigens keine Sorgen - die würde ich entweder einfrieren oder ich nehme halt am nächsten Tag eine Portion mit zur Arbeit oder so. Und ehrlich gesagt bin ich auch eine eher schlechte Planerin, so dass es auch jetzt schon viel zu oft vorkommt, dass ich für ein Rezept 200 g Weißkohl brauche und dann hier stehe mit einem 2,5 kg-Gewächs...
Gerade scheue ich nur ein wenig den Aufwand, 84 Gerichte rauszusuchen (12 Wochen á 7 Tage - 84 Gerichte. Ist doch eigentlich recht abwechslungsreich, fällt mir gerade auf.) und v.a. einen Plan so auszubalancieren, dass die Nährstoffzufuhr ausgewogen ist, es also nicht z.B. Wochen mit 3x Fleisch gibt und welche mit 0xFleisch und dasselbe dann für Fisch, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte etc. pp.
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Silja87
- gehört zum Inventar
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- Registriert: 18.11.2012, 13:53
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Re: Essensplan
12 Wochen wären mir auch definitv zu lang, ein wenig flexibel will ich auch bleiben. Einen Essensplan mache ich aber auch wöchentlich, ich hasse es, im Geschäft zu stehen und wahllos einzukaufen und dann fehlt letztendlich doch noch die Hälfte.
Ich mache es so, dass ich für eine Woche 5 Gerichte plane. Damit kommen wir gut hin, die restlichen Tage ist immer noch was übrig an Resten, oder wir gehen mal essen oder oder. Und ich ordne die Gerichte nicht schon im Voraus einen Tag zu sondern bleibe da flexibel. Also abhängig von Lust und Zeit wähle ich dann jeden Tag ein Gericht aus. Für uns passt das so!
Ich mache es so, dass ich für eine Woche 5 Gerichte plane. Damit kommen wir gut hin, die restlichen Tage ist immer noch was übrig an Resten, oder wir gehen mal essen oder oder. Und ich ordne die Gerichte nicht schon im Voraus einen Tag zu sondern bleibe da flexibel. Also abhängig von Lust und Zeit wähle ich dann jeden Tag ein Gericht aus. Für uns passt das so!
Mit dem Herbstjungen (09/12),
dem Wintermädchen (01/15) und dem Frühlingsmädchen (03/17)
dem Wintermädchen (01/15) und dem Frühlingsmädchen (03/17)
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AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Essensplan
Kennt ihr das Kochbuch von Edith Gaetjen? Da ist auch ein essensplan drin. Ich überlege gerade, das zu kaufen und mal 2 oder 3 Wochen danach zu kochen. Ist saisonal.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Lösche Benutzer 14500
Re: Essensplan
Nee, kenne ich nicht - klingt aber gut! Ich würde gerne auch stärker saisonal kochen. Ich gehe mal googlen...
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Feuerkatze
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 358
- Registriert: 20.02.2015, 23:07
- Wohnort: Schweiz
Re: Essensplan
ich hatte es bei der flylady schon geschrieben. ich hab seit ein paar Wochen auch ein Karteikartensystem. Wir haben einfach mal die Gerichte aufgeschrieben, die hier öfter auf den Tisch kommen, bisher ca. 40 Karten. Ich hab auch zwei "Auswärts" Karten für die Tage die wir nicht zu Hause essen. Wir losen nicht, sondern suchen aus und passen es ein bisschen an die Wochenplanung an, so dass ich nicht zB nach dem Kangatraining Montag Mittag noch eine Stunde in der Küche stehe oder an den Tagen wo ich nur für die Kleine und mich kochen muss etwas Aufwändiges machen muss.
Sklavisch halten wir uns da natürlich nicht dran. Wenn wir spontan Lust auf Pfannkuchen haben, machen wir dann halt die und die Karte mit dem eigentlichen Gericht rutscht in die nächste Woche (oder auf den nächsten Tag je nach Zutaten).
Uns hilft es, nicht aus der Leere die Ideen zu ziehen, sondern mit den Karten die Inspiration direkt in der Hand zu haben. Und Platz für Neues ist da natürlich auch, gibt einfach eine neue Karte.
Sklavisch halten wir uns da natürlich nicht dran. Wenn wir spontan Lust auf Pfannkuchen haben, machen wir dann halt die und die Karte mit dem eigentlichen Gericht rutscht in die nächste Woche (oder auf den nächsten Tag je nach Zutaten).
Uns hilft es, nicht aus der Leere die Ideen zu ziehen, sondern mit den Karten die Inspiration direkt in der Hand zu haben. Und Platz für Neues ist da natürlich auch, gibt einfach eine neue Karte.
Mit Frühlingskind (05/2013) und Herbstkind (11/2014)