Da ich hier schon mehrere gute Tipps erhalten habe, möchte ich mich einmal mit einem neuen Problem an euch wenden und hoffe, ihr habt vielleicht noch einige Ratschläge für mich. Meine Tochter ist jetzt gute 8 Monate alt und ein sehr aufmerksames und sehr aktives Kind. Sie lässt sich schon vom kleinsten Geräusch oder der kleinsten Bewegung ablenken. Sie krabbelt und steht schon und möchte das am liebsten auch den ganzen Tag tun.
Bis vor kurzem war es so, dass wir nach der Beikosteinführung unabhängig von den Mahlzeiten weiter gestillt haben. Das heißt, morgens zum Aufstehen, dann noch ein- oder zweimal am Vormittag, mittags Brei, dann zum Einschlafen nochmal Stillen, nachmittags eine Kleinigkeit zum Essen, dann nochmal Stillen und abends wieder Brei und dann Stillen zum EInschlafen und nachts so zwischen 2-4 Mal. In den letzten Wochen hat es sich jetzt so verschoben, dass sie sich tagsüber mit Händen und Füßen gegen das Stillen wehrt, auch wenn sie Durst/Hunger hat. Dies merke ich daran, dass, wenn ich sie festhalte, und das heißt wirklich fest, dann trinkt sie irgendwann doch und auch viel. Aber ich will sie ja nicht immer zum Trinken zwingen. Momentan stehen wir so gegen 7 Uhr auf und das allererste Mal, dass sie dann etwas trinkt, ist meist erst gegen 11. Aber auch nur, weil ich es ihr anbiete. Ansonsten würde sie sich von sich aus wohl eher nicht melden. Eventuell hat sie sich dann auch nachts relativ satt getrunken.
Meine Frage ist jetzt, wie schaffe ich es, dass sie tagsüber wieder mehr stillt. Sie verlagert das Trinken auf nachts (ich habe schon im Schlaf-Forum geschrieben). Dann trinkt sie alle 1.5-2 Stunden und sie nuckelt nicht nur, sondern trinkt tatsächlich. Wir haben es schon probiert, tasgsüber im dunklen Schlafzimmer zu stillen. Das klappt mal ja, mal nein. In der Öffentlichkeit oder unterwegs stillen, kann ich mir auch schenken, das geht gar nicht mehr. Ich wollte sie am Wochenende auf der Autobahnraststätte im Auto stillen, das hat auch überhaupt nicht mehr funktioniert. Sie musste die ganze Zeit durch die Fenster gucken. Vielleicht habt ihr ja Tipps, wie wir das Stillen wieder etwas entspannter gestalten können. Denn so ist es für beide Seiten ziemlich unbefriedigend

