Und im Rückblick würde ich folgende Sachen (anders) machen:
- Tageschlaf möglichst im Tuch. Das scheint dem Kleinen sehr gut zu tun. Der schlaft Tags meist auf meinem Rücken während ich mit dem Großen draußen bin.
-rechtzeitig abends in den Sling und im Sling in den Schlaf stillen
- zum einschlafen rausgehen, mit dem Großen bin ich stundenlang in der Wohnung rumgelaufen. Er hat geweint, ich hab oft mitgeweint und fürchterlich geschwitzt. Also raus, aus der Wohnung, aus der Situation an die frische Luft und zügig gehen.
-drinnen alles stockdunkel machen. Der Kippschalter an der Steckdosenleiste war hier eine Zeitlang noch zu hell
und vor allem: ruhig bleiben. Du machst nichts falsch! Du bist seine Mama, bist für ihn da. Hilfst ihm, mit deiner Nähe, deinem Duft, deiner Wärme sich zu regulieren. Irgendwann wird er das auch alleine können. Aber das dauert noch lang
Für jede Mama ist es schlimm, wenn das Baby weint. Aber versuche für dich einen gelassenen Umgang damit zu finden.
Was hilft dir, ruhig zu bleiben? Ich singe
Tu dir gutes, wenn du nicht mehr kannst, lass den Papa ran. Geh durchatmen, heiß duschen oder auch nur das Gesicht waschen. Und dann wieder zum Baby.
Ich bin sicher, du machst das ganz toll. Bestimmt passt nicht alles zu eurer Situation, aber vielleicht kannst du dir was rausziehen.
Vielleicht hilft es aucch, die Abendroutine zu ändern? Einen ganz anderen Ablauf einzuführen. Damit ihr nicht so in diesem Kreislauf aus "Oh nein, gleich brüllt er wieder so" und "Oh, die Mama ist so nervös, dann weine ich mal lieber" gefangen seid.
((()))