Wir sind gerade etwas überfordert, mit den Bedürfnissen der Kinder (und unseren) und brauchen Ideen und/oder Input.
Zur Situation: Der Kleinste ist 2 und schläft noch bei uns, da er nachts häufig stillt. Versuche, ihn nachts abzustillen, gipfelten in infernalischem Gebrüll, das auch die Nachbarn wachhielt.

Im Prinzip warte ich darauf, dass er sich alleine abstillt. Vermutlich kann ich da lange warten. Wenn es sich nachts im Rahmen hält, dann geht es eigentlich, mein Leidensdruck ist nicht so wahnsinnig hoch, da ich einfach weiterdöse beim Stillen.
Nun haben wir noch 2 größere Kinder. Bis letztes Jahr April hatten sie ein gemeinsames Zimmer, schliefen also zusammen. Seit dem Umzug hat jeder sein eigenes Reich. Manchmal, wenn keine Schule ist, dann schlafen die beiden zusammen. Allerdings fühlt sich die 7-jährige zunehmend gestört, weil der 5-jährige Bruder sich in den Schlaf quasselt, auch wenn eine CD läuft, die SIE aber hören will.

Der letzte Zusammenschlaf-Versuch wurde wegen Streitereien von uns abgebrochen. Das sind die Rahmenbedingungen.
Seit ein paar Tagen hat die 7-jährige ab Schlafenszeit Ängste. Ihr ist der Flur zu dunkel, also haben wir eine LED Lampe an ihren Türrahmen geklebt. Sie hat aber auch Angst in ihrem Zimmer. Also hat sie nicht nur eine Taschenlampe, sondern auch eine LED Lampe, die zum Einschlafen brennt, zusätzlich zum Nachtlicht. Sie schläft im Hochbett, dazulegen traue ich mich ehrlich gesagt nicht. Zudem wäre dann auch mein ganzer freier Abend hinüber, was vielleicht egoistisch ist, aber ich muß gerade zur Zeit auch sehen, dass es mir gut geht.

(Ich sag ja, es ist schwierig, ALLEN Bedürfnissen gerecht zu werden). Sie würde gerne bei uns schlafen, da liegt aber noch der Kleine, der nachts häufig wach wird. Und ich habe IMMER das Gefühl, dass wir zu wenig Platz haben, auch wenn wir bereits 3x 90cm haben. Der Kleine stillt bei mir und rollt dann wieder in sein Bett rüber. Würde er nachts merken, dass die Schwester da liegt, würde er wohl sofort rambazamba machen.

Zudem hat mein Mann Schlafprobleme, wobei nicht hilfreich ist, dass er um 4:30 Uhr aufstehen muss. Wenn unsere Tochter irgendwann in den frühen Morgenstunden zu uns kommt (Besucherritze bzw. bei Papa), dann geht es mal, aber mit Schlaf ist dann nicht viel für uns.
Wir sind echt etwas durcheinander, wie wir damit umgehen und dabei am besten alle Bedürfnisse unter einen Hut kriegen *haha*. Fakt ist, mir reicht der Kleine. Fakt ist auch, wir schlafen schlechter, wenn noch mehr Kinder bei uns liegen. Mein Mann möchte das Ehebett auch nicht verlassen, da ist er komisch.

In Krankzeiten kriege ich ihn schonmal auf die Couch, aber auch nur dann. Wir hätten noch ein 90x200cm Floorbed im Zimmer des Kleinsten, was bisher unbenutzt ist. Ich versuche, den Gatten vorübergehend dahin auszuquartieren, aber er sträubt sich noch, da er der Meinung ist, Eheleute gehören zusammen und die Kinder ins Kinderzimmer, ausser in Krankzeiten.

Jetzt haut bitte nicht direkt auf den Mann ein, er hat sich schon wahnsinnig angepasst dafür, dass er als Flaschenverfechter galt, er ist halt "einfach" aufgewachsen und hatte keinen Bezug zum Stillen z.B., fand Langzeitstillen undenkbar. Er hat sich echt stark gewandelt in der Hinsicht! Zudem hilft er im Haushalt mit, unternimmt viel mit den Kindern und ist absoluter Familienmensch. Perfektion gibt es nunmal nicht.
Habt ihr andere machbare Vorschläge? Das SuT strotzt ja nur so vor Ideen
Ich schicks mal ab, auch wenn es wirr klingt...