Mein Sohnemann hat sich die letzten Monate zum Naschkätzchen entwickelt.
Wir haben ihn bewusst möglichst (Industrie)zuckerfrei im ersten Jahr ernährt. Er hat schon immer gerne Obst gegessen, eine besondere Vorliebe hat er für Bananen, Trauben und Birnen. Reiswaffeln mit Fruchtgeschmack mochte er auch sehr lange. Als dann letztes Weihnachten kam, wollten wir ihm Plätzchen nicht vorenthalten. An Geburtstagen darf er gerne Kuchen essen. Auch Marmelade (selbstgemacht, was ja aber bezüglich Zucker jetzt kein Riesenunterschied ist) darf er öfter essen. Ich backe auch immer mal wieder Hefezopf, süße Hauptspeisen schmecken uns genauso wie Krümel. Soweit, so gut.
Unter der Woche isst er in der Krippe und zuhause warm, es ist immer Gemüse und/oder Salat dabei, mal isst er besser, mal schlechter. Seine Dose mit Obst, die er für das Frühstück mitnimmt, ist auch immer leer. Und zuhause isst er auch eigentlich immer Obst, verlangt es auch von sich aus. Gemüse-Rohkost mag er gar nicht.
Fruchtzwerge waren ein paar Wochen lang auch sehr begehrt (wir essen die selber gerne
Bislang habe ich ihm bei Süßigkeiten vertraut, denn wenn er genug hat, dann lässt er auch angefangene Sachen liegen. Aber bei Lutschern (egal ob Traubenzucker oder normale) kennt er keine Grenzen...
Ist das wie alles nur eine Phase?