Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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deidamaus
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von deidamaus »

Mit asymmetrischem Anlegen meinte ich diese Technik:
Asymmetrisches Anlegen

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Eisprinzessin88
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Eisprinzessin88 »

So, war heute bei diesem Stilltreffen.
Hab die Empfehlung erhalten Stillhütchen Größe M zu nutzen, damit Rollgardina nen richtigen Sog aufbaut, bei den anderen (L) muss sie sich nicht anstrengend und pickt mit dem Kopf immer so, das wäre ein Anzeichen, dass sie keinen Sog aufbauen muss um an die Milch zu kommen.

Für die viele Milch, soll ich in den nächsten Tagen Salbeitee trinken, so 1-2 Tassen. Da würde ich aus geschmacklichen Gründen, aber lieber den Pfefferminztee wählen.

Um das Anlegen an der Brust zu üben, kann ich vor dem Anlegen ein bisschen die Brustwarze massieren, damit diese mehr raus kommt oder etwas abpumpen oder Brustschalen nutzen. Die würden mit Kappe wohl auch ein Vakuum an der Brust erzeugen und diese rauskommen lassen.

Diese Tipps werde ich also jetzt mal probieren.

Zum Lasern sagte sie, könnte ich probieren, aber muss halt nicht helfen.

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Hermine12
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Hermine12 »

Ich finde das so super, dass du dran bleibst und auch vor Ort Hilfe gefunden hast [SMILING FACE WITH SMILING EYES] wünsche euch alles Gute
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Eisprinzessin88
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Eisprinzessin88 »

Ich will auch unbedingt dran bleiben, aber mich macht das trotzdem irgendwie so mürbe.

Ich hab heute um 6h gestillt, rechts die ja sowieso schon immer Probleme macht und hab vor Schmerzen einfach nur geheult. Das Saugen von Rollgardina tut so weh und dann merke ich immer wie die Milch in die Brüste einschießt und damit tun dann beide Brüste weh :weinen:

Ich hätte so gerne einfach mal einen Tag, wo mir nicht die Brüste weh tun, ich kann mein Kind schon nicht mehr auf mich legen, ohne das mit alles weh tut.

Dann hat die Motte heute Nacht 6 Stunden geschlafen, darüber freue ich mich eigentlich total, ich wäre auch echt erholt, wenn ich jetzt nicht total harte Brüste hätte, damit kämpfe ich jetzt wieder den ganzen Tag :( Ist ja nicht schon so, dass ich nach 3 Stunden ohne Stillen die ersten Knubbel habe.

Ich kann nachts nur noch auf dem Rücken liegen, weil immer irgendwas an den Brüsten weh tut.

Stillen ist doch das natürlichste auf der Welt, aber warum klappt das nicht einfach :weinen:

In den letzten 2 Wochen ist das Stillen immer schmerzhafter geworden, ich kämpfe jedem Tag mit mir und ich erwische mich immer mehr, dass ich mir denke, dass es mit Flasche einfacher wäre. Dann hätte ich nicht mehr diese Schmerzen, aber das will ich eigentlich auch nicht.
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schnitz
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von schnitz »

Eisprinzessin88 hat geschrieben:Dann hat die Motte heute Nacht 6 Stunden geschlafen, darüber freue ich mich eigentlich total, ich wäre auch echt erholt, wenn ich jetzt nicht total harte Brüste hätte, damit kämpfe ich jetzt wieder den ganzen Tag :( Ist ja nicht schon so, dass ich nach 3 Stunden ohne Stillen die ersten Knubbel habe.
Meine rechte Brust tendiert auch zu Milchstaus, gerade in den ersten Wochen hatte ich sehr regelmäßig Knubbel und einmal eine richtig harte, deformierte Brust. Mir wurde gesagt, ich solle vor dem Stillen warme und danach kalte Wickel machen, ich wusste aber beim besten Willen nicht wie ich das zeitlich hätte schaffen sollen. Hab das dann für mich vereinfacht mit einer Packung Erbsen im Geschirrtuch nach dem Stillen.
Das alles entspannte sich bei mir dann aber nach ein paar Wochen und mittlerweile habe ich so gut wie nie Probleme damit. Das spielt sich sicher bald ein.
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Hermine12
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Hermine12 »

Ich kann das ein bisschen nachvollziehen, ich hatte mir das Stillen auch viel einfacher vorgestellt. Ich hatte zu Beginn ständig Rückenschmerzen von dem stundenlangen Sitzen beim Stillen, dann hatte ich zwei Milchstaus und eine Woche später eine Brustentzündung, die nicht weggehen wollte. Und der kleine hatte immer solche Bauchschmerzen und hat jeden Abend bestimmt zwei Stunden geweint. Es war eine schwere erste Zeit, auch für mich. Mittlerweile hat sich alles eingependelt und es klappt ganz gut.

Kühlen tut deiner Brust gut und wenn es geht, lass dir so viel wie möglich im Haushalt abnehmen. Die erste Zeit ist wirklich schwer, aber es wird besser, bestimmt. Fühl dich gedrückt [SMILING FACE WITH SMILING EYES]
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Eisprinzessin88 »

Am Samstag war nochmal eine Stillberaterin der LLL da.

Verstanden oder mir geholfen, hat sie aber mir irgendwie nicht :(
Das einzige worin sie mich bestärkt hat, ist doch die größeren Stillhütchen (L) zu nutzen und das meine Schmerzen wahrscheinlich eher vom Dehnen der Milchgänge kommt. Ist für mich auch eher der Grund meiner Schmerzen, da die Brustwarzen als solches zwar empfindlich sind, aber nicht wund oder so.

Zudem kämpfe ich immer noch mit der viel zu vielen Milch. Ich trinke aktuell 1-2 Tassen Pfefferminztee und habe heute von meiner Hebamme Globulis (Phytolacca) erhalten. Davon soll ich heute und Morgen je 3x5 Stück nehmen. Das reduziert wohl auch die Milch.

Die Motte steckt zwar aktuell im Schub, aber mehr oder häufiger trinken will sie nicht. Eher ist sie nach 5-10 Minuten fertig und meine Brüste dementsprechend aktuell Dauer hart. Deswegen hab ich auch fast permanent nen Coolpack (ausm Kühlschrank) auf den Brüsten liegen.

Bezüglich Hilfe, die habe ich! Mein Mann hat noch weitere 4 Wochen Elternzeit und bis auf ein wenig kochen, muss ich absolut nichts im Haushalt machen! Einkaufen, Wäsche, Putzen über nimmt alles mein Mann, hat er auch schon in der Schwangerschaft! Hab da echt nen super Mann!!!!

Ich kann mich nur selber schwer damit abfinden, dass ich seit 4 Wochen über das Stillen und die Schmerzen so jammere. Es gibt bestimmt super viele, die wesentlich mehr Probleme haben und eigentlich kann ich mich nicht beschweren. Ich hab ausreichend Milch und kann mein Kind wunderbar ernähren und mit Hütchen klappt es gut, also was will ich im Gründe mehr?!

Und wir haben es am Samstag (das war ein guter Tag, für die Motte und schmerztechnisch mit meinen Brüsten) und auch heute 2mal an der linken Brust ohne Hütchen teilweise geschafft. Ich hab mit Hütchen antrinken lassen, dann ohne Hütchen und damit der Frust und die Anstrengung nicht zu groß für die Motte ist, durfte sie dann nochmal mit Hütchen :)
Zumindest ein kleiner Erfolg :)
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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von deidamaus »

Eisprinzessin88 hat geschrieben: Das einzige worin sie mich bestärkt hat, ist doch die größeren Stillhütchen (L) zu nutzen und das meine Schmerzen wahrscheinlich eher vom Dehnen der Milchgänge kommt. Ist für mich auch eher der Grund meiner Schmerzen, da die Brustwarzen als solches zwar empfindlich sind, aber nicht wund oder so.
Kann es sein, dass der Schmerz eventuell vom MSR kommt? Setzt er mit ihm ein, auf beiden Seiten?
Zudem kämpfe ich immer noch mit der viel zu vielen Milch. Ich trinke aktuell 1-2 Tassen Pfefferminztee und habe heute von meiner Hebamme Globulis (Phytolacca) erhalten. Davon soll ich heute und Morgen je 3x5 Stück nehmen. Das reduziert wohl auch die Milch.
Zur Reduktion von zu viel Milch hat sich Kühlen (nachts du ja schon) und Blockstillen bewährt.
Die Motte steckt zwar aktuell im Schub, aber mehr oder häufiger trinken will sie nicht. Eher ist sie nach 5-10 Minuten fertig und meine Brüste dementsprechend aktuell Dauer hart. Deswegen hab ich auch fast permanent nen Coolpack (ausm Kühlschrank) auf den Brüsten liegen.
Das ist auf jeden Fall gut.

Ich kann mich nur selber schwer damit abfinden, dass ich seit 4 Wochen über das Stillen und die Schmerzen so jammere. Es gibt bestimmt super viele, die wesentlich mehr Probleme haben und eigentlich kann ich mich nicht beschweren. Ich hab ausreichend Milch und kann mein Kind wunderbar ernähren und mit Hütchen klappt es gut, also was will ich im Gründe mehr?!
Du hast Schmerzen beim Stillen, verwendest Stillhütchen und hast zu viel Milch. Da gäbe es genug Frauen, die sich bei nur einem der drei Dinge Hilfe holen würden. Ich finde, du hast ein Recht zu "jammern".
Und wir haben es am Samstag (das war ein guter Tag, für die Motte und schmerztechnisch mit meinen Brüsten) und auch heute 2mal an der linken Brust ohne Hütchen teilweise geschafft. Ich hab mit Hütchen antrinken lassen, dann ohne Hütchen und damit der Frust und die Anstrengung nicht zu groß für die Motte ist, durfte sie dann nochmal mit Hütchen :)
Zumindest ein kleiner Erfolg :)
Super. Was einmal geklappt hat, Klappt auch nochmal. Probier es immer wieder, ihr bekommt das hin.

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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Eisprinzessin88 »

Den MSR bzw. das einschießen der Milch merke ich allgemein in beiden Brüsten, das tut definitiv sehr weh. Wenn die Motte trinkt, tut das Saugen weh, also vermute ich da, dass es von den gedehnten Milchgängen kommt.

Eine Frage oder zwei hab ich bezüglich des Blockstillens. Die Maus kommt Tagsüber meist alle 2 Stunden, ist da ein Zeitabstand von 3 oder 4 Stunden mit dem Blockstillen sinnvoll? Und was ist, wenn die Motte in dem einen Zeitabstand ganz häufig kommt und im nächsten nur einmal, wird dann bei der einen Brust nicht auch mehr produziert?

Es tut auf jeden Fall gut, die Probleme einfach mal nieder zu schreiben und mir wurde wesentlich mehr hier geholfen, als hier vor Ort.

Und jetzt muss ich meinem Mann helfen die Motte zu beruhigen, die wollte nämlich eigentlich was trinken und weint jetzt so doll, dass sie sich nicht beruhigen lässt :(

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Re: Schmerzen beim Stillen mit Hütchen

Beitrag von Hermine12 »

Ohh, so sollte mein Post nicht rüberkommen. Du hast alles recht der Welt zu jammern, du hast Schmerzen. Ich wollte zeigen, dass es besser wird und euch sicherlich noch eine schöne, schmerzfreie Stillzeit erwarten kann.
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