Diskussionsthema vegan

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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EhMibima

Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von EhMibima »

LottiBerlin hat geschrieben:
bienesmama hat geschrieben:lottiberlin, es gibt menschen die sich mit dem thema "alternative zum kunstdünger" auseinandersetzen. ich schreib gern was dazu wenns dich interessiert.
Klar interessiert mich das! Wenn du dir die Mühe machen möchtest, ich würde mich freuen [emoji4]
dann löcher ich nachher(morgen oder so :oops: ) meinen mann.
(alle kinder, kater und ich krank, bin froh wenn ich heute im bett bin.)
Yvi19
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Yvi19 »

Ich finde es auch interessant. Ich lese viel im Blog herzdamengeschichten und dort dann die links zum Thema Nahrung und Nachhaltigkeit. Es gibt ja auch viele Ansätze Nahrung auf künstlichen Unterlagen zu ziehen. Also mit künstlicht in nährlösungen. Ich bin immer etwas im Zwiespalt. Das geht mir schon mit den fleischersatzprodukten so. Das ist auf der einen Seite so unnatürlich dass mein Gefühl sagt, dass das nicht öko sein kann. Mein verstand findet aber auch keine echten Gegenargumente. Persönlich finde ich es ja sowieso absurd, dass wir so viel erwerbsarbeit leisten müssen, trotz technologisierung der Welt. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Trend zu weniger erwerbsarbeit und mehr Selbstversorgung entsteht. Für mich persönlich ist die ländliche kleineirtschaft so das optimale Idyll. Inklusive Fleisch. Wie früher. Wobei ich in der Großstadt wohne aber der Meinung bin, dass man mit intelligenter Nutzung der Flächen auch in der Stadt viel erreichen kann.
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Lotti
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Lotti »

merkaeserka hat geschrieben: Die Wertschätzung für Essen ist durch billigste Preise und dauerhafte Verfügbarkeit völlig verloren gegangen. Deshalb ist für mich jeder, der sich kritisch mit Lebensmitteln und deren Herkunft auseinandersetzt ein Schritt in die richtige Richtung.
Da möchte ich dick und fett unterschreiben!
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Teazer
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Teazer »

Yvi19 hat geschrieben:Das geht mir schon mit den fleischersatzprodukten so. Das ist auf der einen Seite so unnatürlich dass mein Gefühl sagt, dass das nicht öko sein kann
Fleischersatzprodukte sind meist auf Soja-, Gluten- oder Lupinenbasis. Was genau findest Du daran un-öko und unnatürlich? Ich würde das gerne verstehen.
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EhMibima

Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von EhMibima »

Yvi19 hat geschrieben: Wobei ich in der Großstadt wohne aber der Meinung bin, dass man mit intelligenter Nutzung der Flächen auch in der Stadt viel erreichen kann.
"essbare STädte"/"urban gardening" meinst du. mmn ist das was sehr zukunftträchtiges.
Yvi19
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Yvi19 »

Naja, insbesondere Soja ist immer verarbeitet und nie regional. Es wird irgendwo unter mir unbekannten Bedingungen angebaut. Tausende Kilometer transportiert, verarbeitet, verpackt, verschweißt.
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emm
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von emm »

Yvi19 hat geschrieben:Naja, insbesondere Soja ist immer verarbeitet und nie regional. Es wird irgendwo unter mir unbekannten Bedingungen angebaut. Tausende Kilometer transportiert, verarbeitet, verpackt, verschweißt.
Das kommt jetzt aber auch sehr darauf an, wo man wohnt...
das emm mit Löwenkind (08/2012), Fräulein Igel (09/2013) und kleinem Geheimniskrämer (11/2017)
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Kunigundi »

Vermutlich auch, weil es keine Tofu-Schweine gibt.
Grüße
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Teazer
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Teazer »

Yvi19 hat geschrieben:Naja, insbesondere Soja ist immer verarbeitet und nie regional. Es wird irgendwo unter mir unbekannten Bedingungen angebaut. Tausende Kilometer transportiert, verarbeitet, verpackt, verschweißt.
Kommt drauf an welches Soja man isst. Genfreies (teilweise auch bio) Soja wird z.B. in Österreich und Frankreich angebaut. Klar ist das für die meisten nicht um die Ecke, das ist mein Getreide mit dem ich backe aber auch nicht.
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Re: Diskussionsthema vegan

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Ich glaube die Fläche die man regional pro Person braucht um nur den Gemüse/Obstbedarf zu decken ( ohne Getreide und sämtliche anderen Produkte die man so verzehrt) liegt bei 80 oder 90 Quadratmeter pro Person. Also bräuchte eine 4-köpfige Familie in der Stadt nochmal zu ihrer 80 Quadratmeterwohnung über 300 Quadratmeter teure Stadtfläche für ihre Ernährung. Selbst mit Spalierpflanzen und vertikal gardening ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.Selbst wir auf dem Land haben keinen 300qm-Garten. Dann rechne das mal auf ein durchschnittliches Hochhaus in Frankfurt....
Ich denke dass ein gemäßigter Fleischkonsum für die Erde nicht schlechter tragbar ist als das, was man im Pflanzenanbau so treibt und braucht. In dieser riesigen Menge allerdings ( die ja auch mit schlechter Qualität einhergeht) inakzeptabel. Insbesondere wenn man bedenkt wie viel vom Tier dann ungegessen wieder im Müll landet. Man muss mal hochrechnen wie viele Tiere das sind,die billig gekauft und dann weggeworfen werden...
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