Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
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vivi
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Ich kann bezüglich lesen ein eBook sehr empfehlen. Eins mit Beleuchtung ( kann man sehr dimmen und trotzdem noch gut lesen) Vorteil : man kann dicke Wälzer lesen, ohne dass einem der Arm abfällt und Kind wird nicht durch das Umblättern gestört.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Linda81
- alter SuT-Hase
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Ich kann auch komplett bei carraluma unterschreiben! Es gibt von audible eine Art Hörbuch-Flatrate, die nutze ich seit einiger Zeit. Ich hab immer genügend Auswahl
. Und dank Tablet kann ich eben auch prima lesen, surfen, alles. Ohne das Teil wäre ich wohl schon vor Langeweile bekloppt geworden. Im Moment nervt mich, daß nachts so oft gestillt wird: Kopfhörer rein, Hörbuch an, schon istn es besser.
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Schauen bei Euch die Kleinen nicht permanent auf den Bildschirm des ipads? Das ist echt schlimm, sie dreht sofort den Kopf dahin, da von dort Helligkeit kommt. Auch wenn ich einen Kissen dazwischen stelle oder so, sie weiss ja, was dahinter ist
. Ich müsste mal wirklich mit dimmen versuchen. Hoffentlich kann sie es dann eher ignorieren.
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Linda81
- alter SuT-Hase
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Ich surfe nur dann, wenn er eh schon schläft. Hörbücher abspielen kann das iPad auch wenns zugeklappt ist, daher nutze ich das dann zB nachts bei Nuckelorgien. (Der Kopfhörer mit der Play/Pause-Taste ist auch Gold wert dazu. Liegt beides unterm Kopfkissen, kriege ich mit einer Hand rausgekramt.)
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
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Mondenkind
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Schön, dass so viele gute Ideen zusammen gekommen sind.
Zum Rest:
hochkalorischer Beikost eine sinnvolle Maßnahme. Vom Alter her wäre es ja auch völlig ok. Wie würdest Du Dich damit fühlen? Wenn Du regelmäßig vor dem Füttern stillst, gefährdest Du das Stillen damit keineswegs sondern ergänzt es nur sinnvoll. Möglicherweise gibt Dir das auch mehr Freiraum und Du könntest auch einiges an Deinen Mann delegieren.
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
Zum Rest:
Sie hat in der letzten Woche 30g zugenommen, über die letzten 2 Wochen im Durchschnitt 55g/Woche. Das ist leicht unterdurchschnittlich. In der Tat wäre da ein Beikoststart mit am bestenjaloca hat geschrieben: in der letzten Woche 20 g Zunahme ... Sollte ich echt schon mit Beikost anfangen?
hochkalorischer Beikost eine sinnvolle Maßnahme. Vom Alter her wäre es ja auch völlig ok. Wie würdest Du Dich damit fühlen? Wenn Du regelmäßig vor dem Füttern stillst, gefährdest Du das Stillen damit keineswegs sondern ergänzt es nur sinnvoll. Möglicherweise gibt Dir das auch mehr Freiraum und Du könntest auch einiges an Deinen Mann delegieren.
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Liebe Mondenkind. Um ganz ehrlich zu sein: nein, es wäre nicht ganz stimmig für mich, gleich mit Beikost anzufangen. Ich hätte sie gerne noch mindestens 1 Monat gestillt. Ich spüre aber diesen extremen Druck wegen ihrem Gewicht, deswegen komme ich immer darauf zu sprechen. Das Beikost-Thema wird schwierig für uns, ich habe Dir ja erzählt, ich weiss nicht, ob Du das noch weisst, aber bei unserem Sohn war es echt schlimm. Er entwickelte diverse Nahrungsmittelallergien, von denen wir jetzt mit 4 Jahren zum Glück nur noch zwei weiter schleppen, aber im Alltag extrem beeinträchtigt sind: Gluten und Ei. Also sämtliche Backwaren, Teigwaren, Cookies, Crackers... einfach alles. Nicht einmal ein gekochtes Essen draussen kann ich ihm kaufen, da auch Saucen mit Weizenmehl gebunden werden. Wir leben quasi mit dieser Gluten-Allergie wie die Zöliakie-Patienten, obwohl es eine andere Krankehit ist. Dabei habe ich es bei ihm nicht viel anders gemacht als bei ihr. Ich habe ihn bis 4 Monaten nur gestillt, dann weiter gestillt mit Pulvermilch und so ab 6. Monat Beikost. Gluten habe ich ihm das erste Mal auch gegen den 6. Monat gegeben. Nach laaangen Diskussionen mit unserem Allergolog und langen Recherchen meinerseits in pubmed und diversen anderen seriösen Datenbanken wegen Studien etc. bin ich auch nicht schlauer geworden, nur sehr verunsichert, wann nun der richtige Zeitpunkt für Beikostanfang wäre und wann mit den Allergenen angefangen werden soll. Ich bin einfach nicht mehr dafür empfänglich, wenn man mir sagt, dass alles egal ist (z.B. dass auch Impfungen keinen Einfluss auf Allergien hätten), ich soll ganz normal machen, wie bei einem "gesunden" Kind etc. Ich habe nun mal meine begründete Skepsis, diverse Experten, zu denen wir gar ins Ausland gefahren sind, um uns auszutauschen und viel wissenschaftliche Auseinandersetzung mit medizinischen Themen im Rahmen von Studien: so, dass ich nie sagen würde, dass etwas mit etwas Anderem KEINEN Zusammenhang hätte. Ich weiss, dass jeder Organismus eine Besonderheit ist und einzigartig reagieren kann. Ich weiss selber aus meiner Diss, was Mittelwerte bedeuten und welche riesigen Streuungen und Ausreisser es in beiden Seiten gibt, egal welches Thema wir nehmen, ob Medizin oder Psychologie. Genau so ist es für mich z.B. nun definitiv klar, dass meine Tochter auf meine Periode reagiert, nachdem sie das letzte Mal genau mit meiner ersten Mens plötzlich diese unreine Haut bekam, genau 1 Monat alles wieder super war und siehe gestern: schon wieder genau gleich Pickel überall (und ich warte wieder auf die Mens). Ich sage nicht, dass es direkt meine Periode ist, es kann schon sein, dass ihr Speichel sich verändert und somit der vermittelnde Mechanismsus ist, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hängt es für mich mit meinen hormonellen Schwankungen.
Ich kann das Ganze mit der Beikost also nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Ich weiss auch, dass ich Prädispositionen kaum direkt beeinflussen kann und wenn sie auch so ein hoch allergisches Kind sein soll, dann ist es halt so. Aber ich möchte mein Bestes tun: was ich sicher weiss ist, dass ich sehr vorsichtig bei ihr sein möchte. Ich habe Studien gelesen, die erste Hinweise darauf geben, dass es bis zum 4. Monat gar einen sensiblen Zeitfenster gäbe, in dem Allergene am besten toleriert werden, also soll man eher früh damit konfrontieren, als länger zu warten. Andere Studien behaupten genau das Gegenteil
. Ja ja, so ist auch mein Beruf... diese unklaren Aussagen, die die Wissenschaft produziert. Alles ist also sehr unsicher und deswegen hätte ich mich am liebsten von meinem Gefühl geleitet und hätte gerne noch 1 Monat gestillt und dann bis zum 6. Monat sicher den ersten Versuch mit Gemüse-Brei am Mittag gewagt. Ich lese überall von diesen Zeichen, wann sie bereit sein sollte und was soll ich sagen: so richtig sehe ich es noch nicht: sie hat weder ihr Gebutsgewicht verdoppelt, noch scheint sie sehr gierig zu sein, wenn sie uns essen sieht... OK, sie kann sitzen (aber nur mit Unterstützung), wenn ich ihr den Vitamin D mit einem Löffel in den Mund schiebe, dann spuckt sie es nicht weg, sondern schluckt, also dieser Rausspuck-Reflex scheint schon weg zu sein... ich weiss nicht recht. Am liebsten würde ich mich wieder in Stilltees und Bocks und Malz etc. stürzen, um nochmals richtig einen letzten Anlauf zu machen und dann kann ich auch langsam mit Beikost anfangen. Das wäre ev. die beste Lösung. Puh, so viel habe ich geschrieben, jetzt reichts
. Heute ist sie 6070 g.
Ich kann das Ganze mit der Beikost also nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Ich weiss auch, dass ich Prädispositionen kaum direkt beeinflussen kann und wenn sie auch so ein hoch allergisches Kind sein soll, dann ist es halt so. Aber ich möchte mein Bestes tun: was ich sicher weiss ist, dass ich sehr vorsichtig bei ihr sein möchte. Ich habe Studien gelesen, die erste Hinweise darauf geben, dass es bis zum 4. Monat gar einen sensiblen Zeitfenster gäbe, in dem Allergene am besten toleriert werden, also soll man eher früh damit konfrontieren, als länger zu warten. Andere Studien behaupten genau das Gegenteil
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Mondenkind
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Ok, verstehe ich.
6070 klingt ja sehr gut. Wie oft stillt ihr in 24 Stunden derzeit? Mach Dir keine Gedanken wegen des Pumpens- die meisten Frauen können keine hohen PUmpenmengen über eine längere Zeit aufrecht erhalten.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
6070 klingt ja sehr gut. Wie oft stillt ihr in 24 Stunden derzeit? Mach Dir keine Gedanken wegen des Pumpens- die meisten Frauen können keine hohen PUmpenmengen über eine längere Zeit aufrecht erhalten.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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koalina
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Hallo Jaloca,
ich komme mal aus der Mitlese-Ecke....
Wegen der vielen Unverträglichkeiten bei mir (u.a. Zöliakie) hatte ich "Angst" Krümel glutenhaltige Lebensmittel zu geben. Im Beikost-Forum hier gibt es auch einen Faden dazu. Daher hat mein Mann das gemacht. Krümel ist nun 9 Monate alt. Mit 4 Monaten haben wir mit hochkalorischer Beikost begonnen, dann auf normale übergegangen. Inzwischen ist alles entspannt
Er bekommt alles, auch das, was ich nicht vertrage. Und: bislang hat er GAR KEINE Unverträglichkeiten
Ich bin froh, ihm alles angeboten zu haben. Ohne Unterstützung hätte ich es mich wohl nicht getraut.
Das sind UNSERE Erfahrungen... ich wollte sie dir nur schreiben und nun gehe ich wieder
Viele Grüße!
koalina
ich komme mal aus der Mitlese-Ecke....
Wegen der vielen Unverträglichkeiten bei mir (u.a. Zöliakie) hatte ich "Angst" Krümel glutenhaltige Lebensmittel zu geben. Im Beikost-Forum hier gibt es auch einen Faden dazu. Daher hat mein Mann das gemacht. Krümel ist nun 9 Monate alt. Mit 4 Monaten haben wir mit hochkalorischer Beikost begonnen, dann auf normale übergegangen. Inzwischen ist alles entspannt
Ich bin froh, ihm alles angeboten zu haben. Ohne Unterstützung hätte ich es mich wohl nicht getraut.
Das sind UNSERE Erfahrungen... ich wollte sie dir nur schreiben und nun gehe ich wieder
Viele Grüße!
koalina
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
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jaloca
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen
Koalina, halt halt halt, stop, nichts mit "Ich gehe wieder", schön hier bleiben
, denn mir fehlt so sehr der Austausch mit "Gluten"-Frauen.... ob Zöliakie oder Allergie oder Unverträglichkeiten, ich kenne hier in meinem Umfeld absolut niemanden, der Probleme damit hat und werde so langsam verrückt in dieser Einsamkeit. Wann habt ihr ihm denn das erste Mal Gluten gegeben und in welcher Form? Ganz wenig Brotkrümmeli oder Brei oder was anderes? Und dann als es gut ging dann jeden Tag? So schön, ich freue mich richtig für Euch, dass es soweit keine Tendenzen bei Eurem Kleinen gibt. Ich kann Dich super verstehen, wie erleichternd das ist. Hat dein Mann auch Zöliakie? Wenn nur Du, dann haben die Kleinene eine gute Chance, viel besser, als wenn beide Eltern betroffen sind. Wie geht es Dir damit? Gewöhnt man sich irgendwann daran? Backst Du schon die zauberhaftesten gf-Gerichte
, von denen niemand merkt, dass sie gf sind? Ich kämpfe immer noch nach 4 Jahren mit diesem verflixten Brot, das nur direkt aus dem Ofen geniessbar ist und dann schon nach halbem Tag total hart wird
Wenn Du zwei hast, ist es nochmals komischer: einerseits ist die grosse Hoffnung da, dass es bei ihr anders ist. Dann sage ich mir manchmal aber auch: puh, das wird für ihn aber nicht einfach sein, wenn sie normal isst und mein Mann und ich auch und er der einzige ist. Bis jetzt haben wir ihm immer gesagt, dass er noch zu klein ist für Gluten und wenn er grossss wird, dann kann er das. Es gibt ja immer wieder die Hoffnung auf Auswachsen bei den Allergien. Er reagiert innerhalb von 20 min mit Quaddeln am ganzen Körper, also Nesselsucht, die ihn sehr jucken. Verdauung hat nie reagiert. Das mit dem Grosswerden hat er bis jetzt super akzeptiert und freut sich darauf usw, aber wenn er jetzt mal seine kleine Schwester sieht, die problemlos Gluten isst, wird es ihn schon sehr verwirren und traurig machen und das erste Mal werde ich dann erklären müssen, dass er eine "Krankheit" hat. Bis jetzt könnten wir das so schön umgehen. Also erwische ich mich manchmal auch darin, dass ich mir sage: ach, was solls, es wäre einfacher, wenn sie die Allergie auch hätte. Aber mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, dass es bei ihr ok sein könnte.
Wenn Du zwei hast, ist es nochmals komischer: einerseits ist die grosse Hoffnung da, dass es bei ihr anders ist. Dann sage ich mir manchmal aber auch: puh, das wird für ihn aber nicht einfach sein, wenn sie normal isst und mein Mann und ich auch und er der einzige ist. Bis jetzt haben wir ihm immer gesagt, dass er noch zu klein ist für Gluten und wenn er grossss wird, dann kann er das. Es gibt ja immer wieder die Hoffnung auf Auswachsen bei den Allergien. Er reagiert innerhalb von 20 min mit Quaddeln am ganzen Körper, also Nesselsucht, die ihn sehr jucken. Verdauung hat nie reagiert. Das mit dem Grosswerden hat er bis jetzt super akzeptiert und freut sich darauf usw, aber wenn er jetzt mal seine kleine Schwester sieht, die problemlos Gluten isst, wird es ihn schon sehr verwirren und traurig machen und das erste Mal werde ich dann erklären müssen, dass er eine "Krankheit" hat. Bis jetzt könnten wir das so schön umgehen. Also erwische ich mich manchmal auch darin, dass ich mir sage: ach, was solls, es wäre einfacher, wenn sie die Allergie auch hätte. Aber mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, dass es bei ihr ok sein könnte.